Zwei Einträge an einem Tag.
Heute Morgen überlegte ich so, ob ich wohl dieses Jahr meine Zeit gut verwaltet habe. Um 10 Uhr fuhr ich an ein Pastorentreffen, und dort fing eine Frau, dich ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte, an, für mich zu beten. Plötzlich hielt sie inne, und sagte dann zu mir: Du bist dieses Jahr sehr gut mit deiner Zeit umgegangen. Ich so: "hmm.. I hope so", worauf sie: "Nein, ich wische jeden Zweifel weg. Du bist gut mit deiner Zeit umgegangen. Punkt".
Nice!
Ein Gedanke, der mich zur Zeit beschäftigt: Wenn wir annehmen, dass Gott Liebe ist (was in der Bibel mehrmals gesagt wird), und dass perfekte Liebe jede Angst vertreibt (ist auch in der Bibel), und wenn wir annehmen, dass es nur zwei Haupt-Emotionen gibt, nämlich Liebe und Angst, und dass alle weiteren Emotionen von diesen zwei abstammen (das hörte ich kürzlich an einer Konferenz), dann verwundert es mich doch sehr, dass so viele Christen versuchen, Leute durch das Mittel Angst zur perfekten Liebe zu bringen: "weisst du, wo du die Ewigkeit verbringst? Es könnte die Hölle sein". etc. Schon nur die weit verbreitete Unart, bei einem Versehen, oder wenn man nach einem Fehlentscheid eine negative Konsequenz hat, sofort zu sagen: "Gott straft sofort". Was für ein Widerspruch!
Wenn ich bedingungslose Liebe erfahre, freigesetzt und geheilt werde, dann will ich doch automatisch mit diesem Gott sein, und nicht deshalb, weil ich sonst in irgendeine ominöse Hölle geworfen würde.
Brrrrrr.
Jesus sind ganze Menschenmengen nachgefolgt, oder sie suchten ihn sogar auf, wenn er sich irgendwohin an einen abgelegenen Ort zurückgezogen hatte. Warum? Weil sie Angst hatten vor der Hölle? Nein, sondern weil sie wussten, dass er alle, die krank waren, heilte. Dass er Tote auferweckte und von schlechten Geistern Geplagte befreite. I love him so much!!!
Posts mit dem Label Gott und Bliss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gott und Bliss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, Mai 08, 2013
Freitag, Mai 03, 2013
Ehre, Herrlichkeit und Fruchtsalat
Paul Manwaring ist das Superhirn schlechthin. Seine Erkenntnisse und Gedankenvernetzungen hauen mich immer wieder um. Manchmal nehme ich einfach einen Satz und studiere während Wochen daran herum. Der mit Abstand prägendste Satz in meiner BSSM Zeit kam auch von Paul. Er sagte nämlich, als ich im 1st year war: How do you trust again? You trust again. - Wie vertraust du wieder? Du vertraust wieder / Indem du wieder vertraust. Wow.
Heute übersetzte ich eine halbe Session seiner Predigt. Unglaublich. Es ging um Ehre und Regierung. Als Jesus Petrus fragte, für wer er Ihn halte, antwortete Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Worauf Jesus meinte: Auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Später schreibt Petrus selbst einen Brief, und dort heisst es: Wir werden zu lebendigen Steinen. Also: Wenn wir Jesus anschauen und erkennen, wer Er ist: Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes - dann ist diese Erkenntnis der Fels, auf dem Jesus die Gemeinde baut, und wir sind lebendige Steine, die in den Bau eingefügt werden.
Gemeindewachstum und die Vergrösserung des Reich Gottes kommt nicht von Strategien und Plänen und Struktur, sondern davon, dass wir Jesus anschauen und sehen, wer er ist. Dass wir anerkennen, wer Er ist. Und dann baut ER die Gemeinde, basiert auf der Erkenntnis, wer Er ist. Jesus ist das perfekte Abbild des Vaters. Wenn wir Ihn anschauen, dann beginnen wir zu erkennen, was die Natur Gottes ist. Seine Güte, die Liebe, der Reichtum, die Allmacht, die Fülle, die Gnade, die Kraft, die Heilung, die Freisetzung,...
Ein weiterer Punkt: Jesus wollte nicht Gott gleichgestellt sein, als Er auf die Erde kam, sondern er stellte sich den Menschen gleich. Und DANACH demütigte Er sich nochmehr und nahm den tiefsten Punkt ein, den ein Mensch einnehmen kann: Er liess sich kreuzigen. Warum tat er das? Weil er im Menschen, in dir und in mir, etwas von der Herrlichkeit Gottes sah, die in uns hinein gelegt wurde. Er sah das und erkannte das, somit legte er sein Leben nieder, so dass wir ewiges Leben haben könnte. Was tat Er also am Kreuz? Er EHRTE uns! Er ehrte das, was an Gottes Herrlichkeit in uns ist! Wir sind ja geschaffen im Ebenbild Gottes. Ehren bedeutet, die Herrlichkeit in einander zu erkennen und zu wertschätzen (Paul Manwarings Definition). Und ausserdem nicht über den Dreck zu stolpern, den wir auch ineinander sehen. Jesus ehrte uns also, und im Gegenzug dafür gab es ewiges Leben für alle. Ehre bringt Leben.
Es heisst in Matthäus 25, dass wenn Jesus mit den ganzen himmlischen Heerscharen und seiner gesamten Herrlichkeit zurückkommt, um die Nationen zu richten, dass Er dann sagen wird: Als ich durstig war, habt ihr mir (nicht) zu trinken gegeben, als ich gefangen war, habt ihr mich (nicht) besucht,....... was ihr einem dieser Geringsten getan hab, das habt ihr mir getan. --Also was er hier sagt, ist: Jetzt ist meine ganze Herrlichkeit offenbar, und jetzt ist es einfach, mich zu ehren. Aber als ihr meine Herrlichkeit in einem der Geringsten erkannt habt, und als ihr somit diese Person geehrt habt, somit habt ihr auch mich und meine Herrlichkeit anerkannt und geehrt.
Ich bin so überführt und motiviert. Meine Nächsten sowie die Geringsten in unserer Gesellschaft zu suchen und anzuschauen, und meine Augen zu trainieren, die Herrlichkeit Gottes in ihnen zu sehen und nicht alle Schwächen und Gebrechen. Dies wird zu Herrlichkeit und Leben führen für beide - von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Lernen, sich selbst zu regieren, indem man die Früchte des Heiligen Geistes empfängt. Ich will mehr Selbstkontrolle. Mehr Liebe. Mehr Langmütigkeit. Ich verbringe Zeit mit dem Heiligen Geist und lasse mich neu erfrischen und auffüllen damit.
Nationen lehren, zu regieren. Einer Nation lehren, die Geringsten! zu ehren, indem man die Herrlichkeit Gottes in ihnen sieht. Wer sind die Geringsten heute? All die Opfer von Sexsklaverei? Abgewiesene, "illegale" Flüchtlinge? Dämonenbesessene aber von Gott zutiefst geliebte Menschen? Mein nerviger Arbeitskollege? Meine Nächsten? Alle?
Das waren ein paar Auszüge und Gedanken aus Paul Manwarings Predigt von heute Freitagmorgen, an der Leader's Advance Konferenz. Wow!!!
Heute übersetzte ich eine halbe Session seiner Predigt. Unglaublich. Es ging um Ehre und Regierung. Als Jesus Petrus fragte, für wer er Ihn halte, antwortete Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Worauf Jesus meinte: Auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Später schreibt Petrus selbst einen Brief, und dort heisst es: Wir werden zu lebendigen Steinen. Also: Wenn wir Jesus anschauen und erkennen, wer Er ist: Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes - dann ist diese Erkenntnis der Fels, auf dem Jesus die Gemeinde baut, und wir sind lebendige Steine, die in den Bau eingefügt werden.
Gemeindewachstum und die Vergrösserung des Reich Gottes kommt nicht von Strategien und Plänen und Struktur, sondern davon, dass wir Jesus anschauen und sehen, wer er ist. Dass wir anerkennen, wer Er ist. Und dann baut ER die Gemeinde, basiert auf der Erkenntnis, wer Er ist. Jesus ist das perfekte Abbild des Vaters. Wenn wir Ihn anschauen, dann beginnen wir zu erkennen, was die Natur Gottes ist. Seine Güte, die Liebe, der Reichtum, die Allmacht, die Fülle, die Gnade, die Kraft, die Heilung, die Freisetzung,...
Ein weiterer Punkt: Jesus wollte nicht Gott gleichgestellt sein, als Er auf die Erde kam, sondern er stellte sich den Menschen gleich. Und DANACH demütigte Er sich nochmehr und nahm den tiefsten Punkt ein, den ein Mensch einnehmen kann: Er liess sich kreuzigen. Warum tat er das? Weil er im Menschen, in dir und in mir, etwas von der Herrlichkeit Gottes sah, die in uns hinein gelegt wurde. Er sah das und erkannte das, somit legte er sein Leben nieder, so dass wir ewiges Leben haben könnte. Was tat Er also am Kreuz? Er EHRTE uns! Er ehrte das, was an Gottes Herrlichkeit in uns ist! Wir sind ja geschaffen im Ebenbild Gottes. Ehren bedeutet, die Herrlichkeit in einander zu erkennen und zu wertschätzen (Paul Manwarings Definition). Und ausserdem nicht über den Dreck zu stolpern, den wir auch ineinander sehen. Jesus ehrte uns also, und im Gegenzug dafür gab es ewiges Leben für alle. Ehre bringt Leben.
Es heisst in Matthäus 25, dass wenn Jesus mit den ganzen himmlischen Heerscharen und seiner gesamten Herrlichkeit zurückkommt, um die Nationen zu richten, dass Er dann sagen wird: Als ich durstig war, habt ihr mir (nicht) zu trinken gegeben, als ich gefangen war, habt ihr mich (nicht) besucht,....... was ihr einem dieser Geringsten getan hab, das habt ihr mir getan. --Also was er hier sagt, ist: Jetzt ist meine ganze Herrlichkeit offenbar, und jetzt ist es einfach, mich zu ehren. Aber als ihr meine Herrlichkeit in einem der Geringsten erkannt habt, und als ihr somit diese Person geehrt habt, somit habt ihr auch mich und meine Herrlichkeit anerkannt und geehrt.
Ich bin so überführt und motiviert. Meine Nächsten sowie die Geringsten in unserer Gesellschaft zu suchen und anzuschauen, und meine Augen zu trainieren, die Herrlichkeit Gottes in ihnen zu sehen und nicht alle Schwächen und Gebrechen. Dies wird zu Herrlichkeit und Leben führen für beide - von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Lernen, sich selbst zu regieren, indem man die Früchte des Heiligen Geistes empfängt. Ich will mehr Selbstkontrolle. Mehr Liebe. Mehr Langmütigkeit. Ich verbringe Zeit mit dem Heiligen Geist und lasse mich neu erfrischen und auffüllen damit.
Nationen lehren, zu regieren. Einer Nation lehren, die Geringsten! zu ehren, indem man die Herrlichkeit Gottes in ihnen sieht. Wer sind die Geringsten heute? All die Opfer von Sexsklaverei? Abgewiesene, "illegale" Flüchtlinge? Dämonenbesessene aber von Gott zutiefst geliebte Menschen? Mein nerviger Arbeitskollege? Meine Nächsten? Alle?
Das waren ein paar Auszüge und Gedanken aus Paul Manwarings Predigt von heute Freitagmorgen, an der Leader's Advance Konferenz. Wow!!!
Labels:
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen,
Redding
Samstag, April 27, 2013
In der Hitze die Kühle des Tages umarmen
TRANSITION!!!
Wieder einmal eine Übergangszeit. Von Kalifornien in die Schweiz, aus einer Schule bzw. einem Praktikum zu einer Arbeitsstelle, aus dem Single-Leben-in-Fernbeziehung - schliesslich lebe ich ja nebst skypen ein ziemlich unabhängiges Leben - hin zu Zusammen-Wohnung-einrichten und die letzten drei Monate Hochzeitsvorbereitung. Von 35° Sommer zu 10°-30°-es-wechselt-jeden-Tag-Sommer. Von Wieland zu Guida. Von Freundin zu Frau. Von Ausländerin zu Schweizerin.
Man könnte versuchen, es zu verdrängen, aber das lässt den unbewussten Stresspegel dennoch stetig raufsteigen. Somit bleibt nur das Umarmen. Wie schön, "Umarmen". Embracing the transition. Das drückt sich aus in: Jeden Morgen die Kolibris vor dem Fenster bestaunen und auf dem Weg zum Briefkasten bewusst die Sonne und Wärme geniessen, gleichzeitig jeden Tag etwas mehr erledigen, wie z.B. Wohnung kündigen, Auto-Verkaufspreis errechnen, noch einen letzten Ausflug zum See planen.
Ich möchte gähnen können, aber es geht nicht. Somit bleibe ich im Zustand zwischen genug Luft zum Leben haben aber nicht genug zum Atmen.
Tief Luft holen: Schlafen gehen mitten am Nachmittag. Ein neues Buch zu lesen beginnen. An ein Fussballturnier gehen. Einen Bio-Bison-Burger essen gehen, schon nur wegen der Alliteration. Und jetzt konnte ich auch gähnen.
Etwas abschliessen bedeutet auch, neue Pläne zu schmieden oder Raum für neue Ideen zu haben. Soll ich jetzt eine Vernuftsentscheidung machen, und etwas "Richtiges" studieren gehen, oder soll ich das richtige tun und ein Künstlerleben umarmen? Ich sehe, wie Menschen um mich herum etwas Richtiges lernen und arbeiten, und dennoch keine Sicherheit oder nicht unbedingt daraus folgend einen Lebenssinn erfahren. First world problems, ich weiss. Das gut tun, was vor mir liegt. Träume träumen, die gross genug sind, damit ich sie ohne göttliches Wirken nicht ausleben kann. Der Herr wandelte im Garten, als der Tag kühl war, und ich wandle mit Ihm, bleibe cool und plane, coole Dinge zu tun.
Wieder einmal eine Übergangszeit. Von Kalifornien in die Schweiz, aus einer Schule bzw. einem Praktikum zu einer Arbeitsstelle, aus dem Single-Leben-in-Fernbeziehung - schliesslich lebe ich ja nebst skypen ein ziemlich unabhängiges Leben - hin zu Zusammen-Wohnung-einrichten und die letzten drei Monate Hochzeitsvorbereitung. Von 35° Sommer zu 10°-30°-es-wechselt-jeden-Tag-Sommer. Von Wieland zu Guida. Von Freundin zu Frau. Von Ausländerin zu Schweizerin.
Man könnte versuchen, es zu verdrängen, aber das lässt den unbewussten Stresspegel dennoch stetig raufsteigen. Somit bleibt nur das Umarmen. Wie schön, "Umarmen". Embracing the transition. Das drückt sich aus in: Jeden Morgen die Kolibris vor dem Fenster bestaunen und auf dem Weg zum Briefkasten bewusst die Sonne und Wärme geniessen, gleichzeitig jeden Tag etwas mehr erledigen, wie z.B. Wohnung kündigen, Auto-Verkaufspreis errechnen, noch einen letzten Ausflug zum See planen.
Ich möchte gähnen können, aber es geht nicht. Somit bleibe ich im Zustand zwischen genug Luft zum Leben haben aber nicht genug zum Atmen.
Tief Luft holen: Schlafen gehen mitten am Nachmittag. Ein neues Buch zu lesen beginnen. An ein Fussballturnier gehen. Einen Bio-Bison-Burger essen gehen, schon nur wegen der Alliteration. Und jetzt konnte ich auch gähnen.
Etwas abschliessen bedeutet auch, neue Pläne zu schmieden oder Raum für neue Ideen zu haben. Soll ich jetzt eine Vernuftsentscheidung machen, und etwas "Richtiges" studieren gehen, oder soll ich das richtige tun und ein Künstlerleben umarmen? Ich sehe, wie Menschen um mich herum etwas Richtiges lernen und arbeiten, und dennoch keine Sicherheit oder nicht unbedingt daraus folgend einen Lebenssinn erfahren. First world problems, ich weiss. Das gut tun, was vor mir liegt. Träume träumen, die gross genug sind, damit ich sie ohne göttliches Wirken nicht ausleben kann. Der Herr wandelte im Garten, als der Tag kühl war, und ich wandle mit Ihm, bleibe cool und plane, coole Dinge zu tun.
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Ja ich bin eine Vier,
Random,
Redding,
Reisen,
Weltgeschehen
Dienstag, April 09, 2013
Echt und glaubwürdig, wie Kinder, die man ja genau deswegen so liebt
Die Kinder von Jesus, äh, von Juleen sind DIE BESTEN! Oh my goodness! Ich habe mich von der ersten Sekunde an in sie verliebt. Die Mutter erzieht sie tatsächlich nach dem Danny Silk "Wahlmöglichkeiten"-Modell, von Geburt an, und es funktioniert bestens, sagt sie! Ich sah es selbst auch. "Ich will nicht ins Bett!!!!!" - "Möchtest du selbst ins Zimmer laufen, oder getragen werden?" - Kind läuft ins Zimmer. Vorher aber spielten wir tausend lustige Spiele, und tobten uns im Malbuch aus: Grüne Sonne, blaue Bäume, und ab und zu ein bemalter echter Stuhl. Der dann auch gleich wieder geputzt wurde. Es war wunderschön! Ich werde sicher im April noch ein paarmal gehen, und dann ist schon Geld zusammengekommen, so dass ein Babysitter fast einen Monat lang da sein kann. Wow wow wow!! So gut!
Ausserdem besuche ich zur Zeit die dreitägige "Believability School", also Glaubwürdigkeitsschule. Ich hab zwar jetzt fast drei Jahre hier verbracht, aber kämpfe immer noch sehr mit Dingen wie Negativität, verletzenden Aussagen, die aus Unsicherheit heraus kommen, mit schnell gestresst werden und auch ab und zu mit der Angst, was, wenn die Leute, die mich lieben, mich plötzlich nicht mehr lieben? - all dem wollte ich unbedingt noch vor dem Sommer zu Leibe rücken. Nichts besseres also als diese Schule. Es geht nämlich um das, was wir glauben. Und um die Wichtigkeit von dem, was wir glauben. Wenn ich glaube, dass ich nicht liebenswert bin, unsozial und pessimistisch, dann....wie verhalte ich mich dann? Genau, nicht liebenswert, unsozial und pessimistisch. Oder aber, ich versuche mit aller Kraft, mich liebenswert zu verhalten, und tue alles mögliche dafür, nur um zu merken, dass ich nicht genug Kraft habe, dieses Bild aufrechtzuerhalten. Perfektionismus, Angst vor Schwäche oder Fehlern, hohe Erwartungshaltung an mich und andere,... Wie viel besser ist es, das Hirn umzutrainieren. Zum Beispiel, wenn ich abends zu Bett gehe, im Kopf nochmal den Tag durchgehen und bewusst nach Beispielen suchen, die das bestätigen, was die Bibel über mich sagt. Zum Beispiel, dass ich geliebt bin: Oh ja stimmt, heute haben mir bestimmt 7 verschiedene Leute gesagt, sie freuen sich, mich zu sehen! Wenn ich jetzt diese Übung nicht machen würde, dann würde ich mich nicht mehr dran erinnern.
Das sind alles Beispiele! Aus meinem Leben, ja, aber natürlich etwas überzeichnet. Aber echt.
An dieser Schule liessen sie auch während etwa 15 Minuten Soaking Musik laufen und liessen uns Zeit mit Jesus verbringen, an einem Fantasieort. Ich war zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Einschlafen und ausserdem unter starken Bauchschmerzen leidend, also überhaupt nicht in "Encounter"-Stimmung. Aber ich schaffte es, Jesus zwei Fragen zu stellen, und seine Antworten revolutionierten mein ganzes Leben! Bam!! So einfach ist es! Da kämpfe ich über ein Jahr lang mit der Angst, vielleicht plötzlich nicht mehr geliebt zu werden, und dann erklärt mir Jesus etwas, und innerhalb von zwei Sekunden ist alles komplett anders. So einfach.
Wir wurden auch angeleitet, in dieser Zeit Vater Gott zu fragen, was er über uns denkt. Ich hörte Vater Gott einige wunderbare Dinge sagen. Im Anschluss erhielten wir alle einen Spiegel und einen Marker, und sollten das, was Gott über uns gesagt hatte, auf den Spiegel schreiben. I love it! Bloss, wenn ich jetzt erzählen würde, welches Wort Vater Gott benutzt hat für mich, würde mir das niemand glauben. Hahaha. Es ist auf meinem Spiegel und bereitet mir grosse Freude.
Ausserdem besuche ich zur Zeit die dreitägige "Believability School", also Glaubwürdigkeitsschule. Ich hab zwar jetzt fast drei Jahre hier verbracht, aber kämpfe immer noch sehr mit Dingen wie Negativität, verletzenden Aussagen, die aus Unsicherheit heraus kommen, mit schnell gestresst werden und auch ab und zu mit der Angst, was, wenn die Leute, die mich lieben, mich plötzlich nicht mehr lieben? - all dem wollte ich unbedingt noch vor dem Sommer zu Leibe rücken. Nichts besseres also als diese Schule. Es geht nämlich um das, was wir glauben. Und um die Wichtigkeit von dem, was wir glauben. Wenn ich glaube, dass ich nicht liebenswert bin, unsozial und pessimistisch, dann....wie verhalte ich mich dann? Genau, nicht liebenswert, unsozial und pessimistisch. Oder aber, ich versuche mit aller Kraft, mich liebenswert zu verhalten, und tue alles mögliche dafür, nur um zu merken, dass ich nicht genug Kraft habe, dieses Bild aufrechtzuerhalten. Perfektionismus, Angst vor Schwäche oder Fehlern, hohe Erwartungshaltung an mich und andere,... Wie viel besser ist es, das Hirn umzutrainieren. Zum Beispiel, wenn ich abends zu Bett gehe, im Kopf nochmal den Tag durchgehen und bewusst nach Beispielen suchen, die das bestätigen, was die Bibel über mich sagt. Zum Beispiel, dass ich geliebt bin: Oh ja stimmt, heute haben mir bestimmt 7 verschiedene Leute gesagt, sie freuen sich, mich zu sehen! Wenn ich jetzt diese Übung nicht machen würde, dann würde ich mich nicht mehr dran erinnern.
Das sind alles Beispiele! Aus meinem Leben, ja, aber natürlich etwas überzeichnet. Aber echt.
An dieser Schule liessen sie auch während etwa 15 Minuten Soaking Musik laufen und liessen uns Zeit mit Jesus verbringen, an einem Fantasieort. Ich war zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Einschlafen und ausserdem unter starken Bauchschmerzen leidend, also überhaupt nicht in "Encounter"-Stimmung. Aber ich schaffte es, Jesus zwei Fragen zu stellen, und seine Antworten revolutionierten mein ganzes Leben! Bam!! So einfach ist es! Da kämpfe ich über ein Jahr lang mit der Angst, vielleicht plötzlich nicht mehr geliebt zu werden, und dann erklärt mir Jesus etwas, und innerhalb von zwei Sekunden ist alles komplett anders. So einfach.
Wir wurden auch angeleitet, in dieser Zeit Vater Gott zu fragen, was er über uns denkt. Ich hörte Vater Gott einige wunderbare Dinge sagen. Im Anschluss erhielten wir alle einen Spiegel und einen Marker, und sollten das, was Gott über uns gesagt hatte, auf den Spiegel schreiben. I love it! Bloss, wenn ich jetzt erzählen würde, welches Wort Vater Gott benutzt hat für mich, würde mir das niemand glauben. Hahaha. Es ist auf meinem Spiegel und bereitet mir grosse Freude.
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen
Mittwoch, April 03, 2013
Das Bauchgefühl und der Geist
Wer kennt das nicht: Du hast so ein Gefühl, dass du etwas tun sollst/ mitnehmen/ diese Route wählen sollst, denkst dann aber, nein nein, das macht keinen Sinn, ich mach's anders. Und dann - ! - merkst du plötzlich, hättest du doch...!
Bei ganz einfachen Dingen, wie zum Beispiel heute: Eine Kollegin fragt mich, ob ich ihr einen Rucksack ausleihen könnte für ihren Missionstrip. Ich besitze zwei, einen grossen Tramperrucksack und einen kleineren, für tagsüber, unterwegs. Ich hatte so ein Gefühl, ich solle den kleinen nehmen, oder beide, aber mein Kopf sagte mir: Das ist ein Missionstrip, bestimmt braucht sie einen grösstmöglichen. Ich fuhr mit dem Auto zu ihr, suchte das Haus, klingelte, und sah ihren entgeisterten Blick auf den Rucksack: "Oh....der ist ein bisschen gross.... ich brauch einfach einen für tagsüber, unterwegs...". OK. Nochmal nach Hause, wechseln, zurück zu ihr. Hätte ich doch...
Ich glaube ja, dass das die feine Stimme des Heiligen Geistes ist. Ich höre ihn ja (to hear)... wieviel einfacher wäre das Leben, wenn ich ihm auch zuhören würde (to listen)?
Einmal fuhr ich meine Mitbewohnerin zu Bethel. Als ich wieder losfuhr, hatte ich das Gefühl, ich solle anhalten. Ich fuhr davon. Unten am Hügel hatte ich das starke Gefühl, ich solle anhalten und auf mein Handy schauen. Ich fuhr weiter und nach Hause. Kaum hatte ich geparkt, schaute ich auf mein Phone, und hatte etwa vier Anrufe meiner Mitbewohnerin darauf. Ich rief sie zurück, und sie entschuldigte sich sehr, aber sagte, sie möchte lieber nach Hause, da sie sich nicht so gut fühle, und sie sei mir bei Bethel noch hinterhergerannt, aber ich habe sie wohl nicht gesehen.
Einmal hingegen war ich im Trader Joe's, und kaufte mir ein Sandwich. Ich hatte das Gefühl, ich solle mir noch ein zweites kaufen, was überhaupt keinen Sinn machte. Aber ich kaufte es. Kaum kam ich nach Hause, kam auch meine Mitbewohnerin nach Hause, seufzte, sie müsse sogleich wieder los, und habe nicht mal Zeit, etwas zu essen. Ob sie ein Sandwich wolle?, fragte ich. Sie fragte nach, "wirklich?", und ob ich denn das Sandwich nicht selbst wolle? - es war perfekt.
Ich kenne zwei Leute, die reich geworden sind, weil sie beim Investieren immer auf dieses "Gefühl", also den Heiligen Geist, hören, und manchmal in Dinge investieren, die überhaupt keinen Sinn machten. Aber kurz danach verdoppelte sich gerade deren Wert!
Manchmal klappte das auch beim arbeiten: Es hat dunkle Regenwolken, aber es ist unsicher. Soll ich zum Mittagessen draussen aufdecken oder drinnen? Ich frage den Heiligen Geist, habe das Gefühl, es regne in 40 Minuten, decke somit für die ersten Gäste draussen auf, für die späteren drinnen. Und tatsächlich - nach etwa 40 Minuten beginnt es zu regnen. Oder ich hasse es, wenn ich die Abendgäste zu früh oder zu spät frage, ob sie noch ein Dessert möchten. Also frage ich manchmal den Heiligen Geist, ob ich sie schon fragen soll. Und ich hatte eine wirklich verblüffende Erfolgsquote: Wenn ich Ihn nicht gefragt hatte und dann die Gäste fragte, antworteten sie oft: "Nein, wir sind zu voll", oder "wir müssen auf den Zug". Wenn ich hingegen auf die feine Stimme hörte, sagten die Gäste oft so etwas wie "oh, ja, das ist eine gute Idee".
Bei ganz einfachen Dingen, wie zum Beispiel heute: Eine Kollegin fragt mich, ob ich ihr einen Rucksack ausleihen könnte für ihren Missionstrip. Ich besitze zwei, einen grossen Tramperrucksack und einen kleineren, für tagsüber, unterwegs. Ich hatte so ein Gefühl, ich solle den kleinen nehmen, oder beide, aber mein Kopf sagte mir: Das ist ein Missionstrip, bestimmt braucht sie einen grösstmöglichen. Ich fuhr mit dem Auto zu ihr, suchte das Haus, klingelte, und sah ihren entgeisterten Blick auf den Rucksack: "Oh....der ist ein bisschen gross.... ich brauch einfach einen für tagsüber, unterwegs...". OK. Nochmal nach Hause, wechseln, zurück zu ihr. Hätte ich doch...
Ich glaube ja, dass das die feine Stimme des Heiligen Geistes ist. Ich höre ihn ja (to hear)... wieviel einfacher wäre das Leben, wenn ich ihm auch zuhören würde (to listen)?
Einmal fuhr ich meine Mitbewohnerin zu Bethel. Als ich wieder losfuhr, hatte ich das Gefühl, ich solle anhalten. Ich fuhr davon. Unten am Hügel hatte ich das starke Gefühl, ich solle anhalten und auf mein Handy schauen. Ich fuhr weiter und nach Hause. Kaum hatte ich geparkt, schaute ich auf mein Phone, und hatte etwa vier Anrufe meiner Mitbewohnerin darauf. Ich rief sie zurück, und sie entschuldigte sich sehr, aber sagte, sie möchte lieber nach Hause, da sie sich nicht so gut fühle, und sie sei mir bei Bethel noch hinterhergerannt, aber ich habe sie wohl nicht gesehen.
Einmal hingegen war ich im Trader Joe's, und kaufte mir ein Sandwich. Ich hatte das Gefühl, ich solle mir noch ein zweites kaufen, was überhaupt keinen Sinn machte. Aber ich kaufte es. Kaum kam ich nach Hause, kam auch meine Mitbewohnerin nach Hause, seufzte, sie müsse sogleich wieder los, und habe nicht mal Zeit, etwas zu essen. Ob sie ein Sandwich wolle?, fragte ich. Sie fragte nach, "wirklich?", und ob ich denn das Sandwich nicht selbst wolle? - es war perfekt.
Ich kenne zwei Leute, die reich geworden sind, weil sie beim Investieren immer auf dieses "Gefühl", also den Heiligen Geist, hören, und manchmal in Dinge investieren, die überhaupt keinen Sinn machten. Aber kurz danach verdoppelte sich gerade deren Wert!
Manchmal klappte das auch beim arbeiten: Es hat dunkle Regenwolken, aber es ist unsicher. Soll ich zum Mittagessen draussen aufdecken oder drinnen? Ich frage den Heiligen Geist, habe das Gefühl, es regne in 40 Minuten, decke somit für die ersten Gäste draussen auf, für die späteren drinnen. Und tatsächlich - nach etwa 40 Minuten beginnt es zu regnen. Oder ich hasse es, wenn ich die Abendgäste zu früh oder zu spät frage, ob sie noch ein Dessert möchten. Also frage ich manchmal den Heiligen Geist, ob ich sie schon fragen soll. Und ich hatte eine wirklich verblüffende Erfolgsquote: Wenn ich Ihn nicht gefragt hatte und dann die Gäste fragte, antworteten sie oft: "Nein, wir sind zu voll", oder "wir müssen auf den Zug". Wenn ich hingegen auf die feine Stimme hörte, sagten die Gäste oft so etwas wie "oh, ja, das ist eine gute Idee".
Dienstag, März 05, 2013
Vertrauen, Liebe, und all die Herrlichkeit
Ich war, so wie letztes Jahr auch schon, an der Mystical School von John Crowder. Und wie schon letztes Jahr, war es ein absoluter Höhepunkt! So viel Offenbarung und so viel mehr Klarheit über Gottes Liebe und Güte.
Gut, letztes Jahr war ich ein bisschen abgelenkt, da es gleichzeitig auch die drei Tage waren, in denen sich entschied, ob mein zukünftiger Mann und ich ein Paar werden oder noch nicht. Am letzten Tag der Mystical School, dem Sonntag, gingen wir in Chico einen Kaffee trinken und wurden offiziell ein Paar. Die letzte Session an der Mystical School, anschliessend, war über das Hohelied. hahaha. Es war die perfekteste Stunde meines Lebens: Soaking Musik, John Crowder, der über das Hohelied lehrt, gedimmtes Licht, die Luft voller Seifenblasen (John's Kinder waren aktiv), und das allererste Mal, dass Gianni seinen Arm um mich legte.
Anyway. Dieses Jahr war ich wie wild am Notizen nehmen. Sie füllten mein ganzes Notizbuch, somit kann ich jetzt nicht einfach eine drei-sätzige Zusammenfassung hier posten. Aber hier ein paar Nuggets aus meinem Notizbuch:
Religion ist der Versuch von menschlicher Seite, sich in einen guten Status, eine gute Beziehung zu bringen mit sich und mit etwas ausserhalb von sich (Gott). Die Güte von Christus ist die Ankündigung vom Ende von Religion! Wir können Gott nicht enttäuschen, denn er wusste schon, dass wir versagen würden, bevor wir anfingen. Er hat uns von Anfang an gemocht, und es war nicht wegen unserer Leistung.
Der Religionsgeist und der Selbstmordgeist sind derselbe Geist.
Gesetz + Gnade = Gesetz.
Wir können unsere alte, sündige Natur nicht besser machen. Unsere alte Natur ist TOT!
Was manifestierst du, wenn du glaubst, du bist eine Sünderin oder ein Sünder? Sünde!
Was manifestierst du, wenn du glaubst, dass du rechtschaffen bist? Wenn du glaubst, dass in dir die Fülle Gottes lebt und dass du Seine Natur hast? Dass du direkt von Jesus, dem zweiten Adam, abstammst? ...
Das Evangelium macht dich nicht frei, zu sündigen, sondern setzt dich von Sünde frei. Wenn du sündigst, dann handelst du nicht aus deiner Natur heraus.
Warum manifestiert sich das nicht vollständig? Glaube kommt vor der Manifestation. Du musst wissen, wer du bist.
Die Kirche ist die grösste PR-Agentur für den Teufel, weil sie einen besiegten Teufel zurück ins Geschäft predigt. Fürstentümer? Ich kenne MEIN Fürstentum: Jesus, den Herrscher über alle Fürstentümer. Und der lebt in meinem Bauch.
Jesus ist der klare und komplette Ausdruck von Gott. Er ist auch das vollständige Wort Gottes.
Viel höher als Offenbarungen und Dinge herausfinden, ist das Vertrauen in Jesus.
Gut, letztes Jahr war ich ein bisschen abgelenkt, da es gleichzeitig auch die drei Tage waren, in denen sich entschied, ob mein zukünftiger Mann und ich ein Paar werden oder noch nicht. Am letzten Tag der Mystical School, dem Sonntag, gingen wir in Chico einen Kaffee trinken und wurden offiziell ein Paar. Die letzte Session an der Mystical School, anschliessend, war über das Hohelied. hahaha. Es war die perfekteste Stunde meines Lebens: Soaking Musik, John Crowder, der über das Hohelied lehrt, gedimmtes Licht, die Luft voller Seifenblasen (John's Kinder waren aktiv), und das allererste Mal, dass Gianni seinen Arm um mich legte.
Anyway. Dieses Jahr war ich wie wild am Notizen nehmen. Sie füllten mein ganzes Notizbuch, somit kann ich jetzt nicht einfach eine drei-sätzige Zusammenfassung hier posten. Aber hier ein paar Nuggets aus meinem Notizbuch:
Religion ist der Versuch von menschlicher Seite, sich in einen guten Status, eine gute Beziehung zu bringen mit sich und mit etwas ausserhalb von sich (Gott). Die Güte von Christus ist die Ankündigung vom Ende von Religion! Wir können Gott nicht enttäuschen, denn er wusste schon, dass wir versagen würden, bevor wir anfingen. Er hat uns von Anfang an gemocht, und es war nicht wegen unserer Leistung.
Der Religionsgeist und der Selbstmordgeist sind derselbe Geist.
Gesetz + Gnade = Gesetz.
Wir können unsere alte, sündige Natur nicht besser machen. Unsere alte Natur ist TOT!
Was manifestierst du, wenn du glaubst, du bist eine Sünderin oder ein Sünder? Sünde!
Was manifestierst du, wenn du glaubst, dass du rechtschaffen bist? Wenn du glaubst, dass in dir die Fülle Gottes lebt und dass du Seine Natur hast? Dass du direkt von Jesus, dem zweiten Adam, abstammst? ...
Das Evangelium macht dich nicht frei, zu sündigen, sondern setzt dich von Sünde frei. Wenn du sündigst, dann handelst du nicht aus deiner Natur heraus.
Warum manifestiert sich das nicht vollständig? Glaube kommt vor der Manifestation. Du musst wissen, wer du bist.
Die Kirche ist die grösste PR-Agentur für den Teufel, weil sie einen besiegten Teufel zurück ins Geschäft predigt. Fürstentümer? Ich kenne MEIN Fürstentum: Jesus, den Herrscher über alle Fürstentümer. Und der lebt in meinem Bauch.
Jesus ist der klare und komplette Ausdruck von Gott. Er ist auch das vollständige Wort Gottes.
Viel höher als Offenbarungen und Dinge herausfinden, ist das Vertrauen in Jesus.
Freitag, März 01, 2013
*** !!! 1000 !!! ***
Im Herbst 2004 fing ich mit diesem Blog an. Cee war mein Name, einige KollegInnen kannten mich nur so, und 3000 war die Postleitzahl meiner Stadt. Ich war noch nicht mal 22 und hatte soeben einige Monate Arbeitslosigkeit hinter mir. Ich war gerade daran, aus einer posttraumatischen Depression, oder wie auch immer man das nennen will, zu kommen, hatte aber noch nicht mal meine wunderbare Psychotherapie angefangen. In den zwei Jahren vorher waren zu viele schreckliche Sachen passiert. Es kam soweit, dass ich sogar mitten in der Arbeit einfach so zu weinen begann. Und noch traurigere Sachen.. Ausserdem schaffte ich es nicht, mich arbeitslos zu melden, und somit lebte ich einfach von dem, was gerade da war, manchmal waren das weniger als ein Franken pro Tag... Aber übrigens hatte ich zweimal am 1.Tag des Monats ein Couvert im Briefkasten, von je einer anderen Freundin, mit exakt dem Betrag der fälligen Miete darin. Wow!!! Anyway..
Heute ist Frühling 2013, ich wurde kürzlich 30, bin seit einiger Zeit die glücklichste Frau der Welt, und heirate in 169 Tagen und fünf Stunden den besten, liebsten, und schönsten Mann der ganzen Welt. Ich lebe seit zweieinhalb Jahren in der zweitsonnigsten Stadt der USA, und schreibe an einem Buch.
Was für ein Kontrast. Mich erfüllt eine so grosse Dankbarkeit, dass ich fast nicht mehr schreiben kann.
Was brachte mich an diesen Ort, an dem ich jetzt bin? Ich war auf der Suche nach einer Heimat, und wo anders ist die Heimat als dort, wo man gerne hingeht? Wo die Sonne durchs Fenster scheint und man Brot bäckt? Ist Heimat nicht dort, wo das Wasser fliesst und Leben wächst? Und wächst Leben nicht dort, wo es sicher ist und Freiheit hat?
Wenn ich einfach so wählen könnte, und tun, was ich zutiefst im Herzen am liebsten möchte, dann würde ich gerne einfach sein und schreiben.
Und weil ich dafür Freiheit brauche, liebe ich meinen Gott so sehr, denn es heisst ja: "Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit".-2.Korinther 3,17
Ich will ein Brief sein, der geschrieben wurde und das mit sich bringt, was in ihm geschrieben steht: "Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, (...), geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens." -2.Korinther 3,3 (und die direkte Fortsetzung ist auch super).
Vor circa zwei Jahren fragte ich Gott, was eigentlich mein Lebensvers sei. Ich hörte Psalm 138,3, und schlug den sofort nach: "An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantworet, Du hast mir Mut verliehen, In meine Seele kam Kraft".
Jesus kam in die Welt, um den Armen frohe Botschaft zu verkünden; um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, um den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes, und um zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider satt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden "Bäume der Gerechtigkeit", eine "Pflanzung des Herrn" zu seinem Ruhm. - Jesaja 61,1-3.
Happy 1'000-ster Eintrag!!!
Heute ist Frühling 2013, ich wurde kürzlich 30, bin seit einiger Zeit die glücklichste Frau der Welt, und heirate in 169 Tagen und fünf Stunden den besten, liebsten, und schönsten Mann der ganzen Welt. Ich lebe seit zweieinhalb Jahren in der zweitsonnigsten Stadt der USA, und schreibe an einem Buch.
Was für ein Kontrast. Mich erfüllt eine so grosse Dankbarkeit, dass ich fast nicht mehr schreiben kann.
Was brachte mich an diesen Ort, an dem ich jetzt bin? Ich war auf der Suche nach einer Heimat, und wo anders ist die Heimat als dort, wo man gerne hingeht? Wo die Sonne durchs Fenster scheint und man Brot bäckt? Ist Heimat nicht dort, wo das Wasser fliesst und Leben wächst? Und wächst Leben nicht dort, wo es sicher ist und Freiheit hat?
Wenn ich einfach so wählen könnte, und tun, was ich zutiefst im Herzen am liebsten möchte, dann würde ich gerne einfach sein und schreiben.
Und weil ich dafür Freiheit brauche, liebe ich meinen Gott so sehr, denn es heisst ja: "Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit".-2.Korinther 3,17
Ich will ein Brief sein, der geschrieben wurde und das mit sich bringt, was in ihm geschrieben steht: "Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, (...), geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens." -2.Korinther 3,3 (und die direkte Fortsetzung ist auch super).
Vor circa zwei Jahren fragte ich Gott, was eigentlich mein Lebensvers sei. Ich hörte Psalm 138,3, und schlug den sofort nach: "An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantworet, Du hast mir Mut verliehen, In meine Seele kam Kraft".
Jesus kam in die Welt, um den Armen frohe Botschaft zu verkünden; um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, um den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres Gottes, und um zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider satt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden "Bäume der Gerechtigkeit", eine "Pflanzung des Herrn" zu seinem Ruhm. - Jesaja 61,1-3.
Happy 1'000-ster Eintrag!!!
Donnerstag, Februar 14, 2013
Aus einer Maus einen Gott machen
Gestern begann die Power&Love Prophetic Conference. Am Abend sprach Stacey Campbell, und es war unglaublich. Sie erzählte als Illustration:
Ihr Mann und sie nahmen einmal eine junge, obdachlose Frau bei sich auf, und diese Frau hatte zwei Feldmäuse als Haustiere. Die Mäuse entwischten aber, und waren unauffindbar. Eines Abends begleitete Stacey ihren Mann an sein Fussballspiel, zog ihre Jeanshose an und setzte sich im Auto auf den Beifahrersitz. Er fuhr los. Plötzlich merkte Stacey, dass sie wohl ein Taschentuch im Hosenbein drinn hatte. Sie wollte es herausziehen, und spürte FELL!! Die Maus!!! Sie drehte voll durch, hysterisch, schrie und strampelte und riss sich die Hose vom Leib und packte ihren autofahrenden Mann am Arm und kollabierte beinahe. Er hingegen blieb ruhig, hielt am Strassenrand an, packte die Maus und warf sie hinaus. Nun die Aussage der Geschichte: Stacey's Mann wusste, dass da eine Maus ist - er wusste es im Kopf/mit dem Verstand. Stacey selbst wusste ebenfalls, dass da eine Maus ist - aber sie wusste es im Herz/aus der Erfahrung, dem Erleben. Und was für einen Unterschied das machte im Leben der beiden!
Und so ist es mit Gott: Gottes grösster Wunsch ist es, dass wir ihn immer besser und besser kennen. Aber nicht so, dass wir noch mehr Fakten und Tatsachen über ihn wissen, sondern dass wir ihn KENNEN, begreifen, erleben, erfahren, spüren, fühlen, hören, sehen. Dass wir mit unseren Fingern das Fell spüren. Mit ihm zusammen SIND. Dass wir im Herz spüren, was Er spürt, wenn er auf die Welt schaut. Dass wir nicht nur wissen, dass Gott Liebe ist, sondern dass wir WISSEN, dass Gott Liebe ist. Weil wir es erfahren, erleben.
Wenn wir wissen, dass Gott heilt, dann ist das schon mal super. Aber wenn wir WISSEN, dass Gott heilt, dann gehen wir ganz anders ans Leben heran. Wir können wissen, dass Gott allmächtig ist. Aber was verändert sich, wenn wir WISSEN - im Herz - dass Gott allmächtig ist?
Ihr Mann und sie nahmen einmal eine junge, obdachlose Frau bei sich auf, und diese Frau hatte zwei Feldmäuse als Haustiere. Die Mäuse entwischten aber, und waren unauffindbar. Eines Abends begleitete Stacey ihren Mann an sein Fussballspiel, zog ihre Jeanshose an und setzte sich im Auto auf den Beifahrersitz. Er fuhr los. Plötzlich merkte Stacey, dass sie wohl ein Taschentuch im Hosenbein drinn hatte. Sie wollte es herausziehen, und spürte FELL!! Die Maus!!! Sie drehte voll durch, hysterisch, schrie und strampelte und riss sich die Hose vom Leib und packte ihren autofahrenden Mann am Arm und kollabierte beinahe. Er hingegen blieb ruhig, hielt am Strassenrand an, packte die Maus und warf sie hinaus. Nun die Aussage der Geschichte: Stacey's Mann wusste, dass da eine Maus ist - er wusste es im Kopf/mit dem Verstand. Stacey selbst wusste ebenfalls, dass da eine Maus ist - aber sie wusste es im Herz/aus der Erfahrung, dem Erleben. Und was für einen Unterschied das machte im Leben der beiden!
Und so ist es mit Gott: Gottes grösster Wunsch ist es, dass wir ihn immer besser und besser kennen. Aber nicht so, dass wir noch mehr Fakten und Tatsachen über ihn wissen, sondern dass wir ihn KENNEN, begreifen, erleben, erfahren, spüren, fühlen, hören, sehen. Dass wir mit unseren Fingern das Fell spüren. Mit ihm zusammen SIND. Dass wir im Herz spüren, was Er spürt, wenn er auf die Welt schaut. Dass wir nicht nur wissen, dass Gott Liebe ist, sondern dass wir WISSEN, dass Gott Liebe ist. Weil wir es erfahren, erleben.
Wenn wir wissen, dass Gott heilt, dann ist das schon mal super. Aber wenn wir WISSEN, dass Gott heilt, dann gehen wir ganz anders ans Leben heran. Wir können wissen, dass Gott allmächtig ist. Aber was verändert sich, wenn wir WISSEN - im Herz - dass Gott allmächtig ist?
Samstag, Januar 19, 2013
I love the Healingrooms
Letzte Woche war ich in den Healingrooms, am mitbeten. Das war wiedermal lustig! Ein ca. 70-jähriger Japaner wünschte sich Heilung für eine Zahnfleischentzündung und für sein Ohrensausen. Er trug einen Hut und war ein ganz lustiger Mann, voller kindlicher Freude. Wir sagten ihm, er solle seinen Hut verkehrt herum in den Händen halten. Dann machten wir eine lustige prophetische Handlung, streckten unsere Hände hinauf "in den Himmel", und "nahmen dort Heilung in unsere Hände" und "schütteten" alles in den Hut. Dann konnte er seinen Hut aufsetzen, so dass all die "Heilung" über seinen Kopf fliessen würde. Er tat es, und sofort waren alle Schmerzen im Zahnfleisch weg. Er steckte seinen Finger in den Mund, drückte auf dem Zahnfleisch herum, strahlte und sagte, es sei alles gut. Dann das Ohr. Es sauste immer noch. Also betete mein Kollege ein kurzes Gebet (10 Sekunden). Der Japaner ging hinaus, wo es stiller war, um das Sausen zu suchen, aber er fand es nicht - komplett geheilt. Das war lustig!
Wir fanden einen jungen Mann, der gar nicht für Gebet gekommen war, sondern nur, um ein bisschen zu schauen, wie das so geht hier. Mein Gebetskollege kannte ihn, und so begann er einfach, für ihn zu beten, so halb im Scherz. Der junge Mann meinte dann plötzlich, dass wir eigentlich für sein halbtaubes Ohr beten könnten. Er habe in seinem Leben zu viel Rock'n'Roll gehört und sei deshalb halb taub. Wir beteten, aber er sagte, er könne es nur ausprobieren, wenn er am Telefon sei und links und rechts vergleichen könne. Also sprach ich "Heilung, Heilung, Heilung, Heilung, Heilung" in ein Aufnahmeprogramm meines Handys, und gab es ihm, so dass er es abspielen und hören konnte. Er probierte es zweimal aus, wechselte von einem Ohr zum andern, und konnte keinen Unterschied mehr feststellen!!
Eine ca. 50-jährige Frau aus Washington State hatte 1999 einen Autounfall gehabt und wurde 2001 operiert: Ihr wurden Schrauben in den Nacken getan, und seit dem konnte sie den Nacken fast gar nicht mehr bewegen. Sie lebte seit dem damit. Nun aber betete ein Team kurz (ein paar Minuten) für sie, und während sie beteten, sah sich die Frau plötzlich in einem Operationssaal. Jesus kam hinein und sagte "Ich bin der grosse Arzt (the great physician), und die Leute, die für dich beten, sind meine AssistentInnen und HilfsärztInnen. Du bist jetzt geheilt". Dann machte die Frau die Augen auf, und begann, vorsichtig den Kopf hin und her zu drehen. Es ging deutlich besser! Das Team segnete sie und ging weiter zur nächsten Person. Die Frau probierte es in den nächsten Minuten weiter aus, und es ging besser und besser und besser!!! Als sie kurz darauf auf der Bühne stand, um das zu erzählen, demonstrierte sie vor uns allen, wie sie TOTALE Bewegungsfreiheit hatte im Nacken!!!!!! Ihre Freundinnen, die mit ihr zusammen aus Washington State gekommen waren, waren völlig sprachlos! Sie hatten sie 12 Jahre gekannt als eine Frau, die den Nacken nicht gebrauchen kann.
Wow wow wow!!!!
Wir fanden einen jungen Mann, der gar nicht für Gebet gekommen war, sondern nur, um ein bisschen zu schauen, wie das so geht hier. Mein Gebetskollege kannte ihn, und so begann er einfach, für ihn zu beten, so halb im Scherz. Der junge Mann meinte dann plötzlich, dass wir eigentlich für sein halbtaubes Ohr beten könnten. Er habe in seinem Leben zu viel Rock'n'Roll gehört und sei deshalb halb taub. Wir beteten, aber er sagte, er könne es nur ausprobieren, wenn er am Telefon sei und links und rechts vergleichen könne. Also sprach ich "Heilung, Heilung, Heilung, Heilung, Heilung" in ein Aufnahmeprogramm meines Handys, und gab es ihm, so dass er es abspielen und hören konnte. Er probierte es zweimal aus, wechselte von einem Ohr zum andern, und konnte keinen Unterschied mehr feststellen!!
Eine ca. 50-jährige Frau aus Washington State hatte 1999 einen Autounfall gehabt und wurde 2001 operiert: Ihr wurden Schrauben in den Nacken getan, und seit dem konnte sie den Nacken fast gar nicht mehr bewegen. Sie lebte seit dem damit. Nun aber betete ein Team kurz (ein paar Minuten) für sie, und während sie beteten, sah sich die Frau plötzlich in einem Operationssaal. Jesus kam hinein und sagte "Ich bin der grosse Arzt (the great physician), und die Leute, die für dich beten, sind meine AssistentInnen und HilfsärztInnen. Du bist jetzt geheilt". Dann machte die Frau die Augen auf, und begann, vorsichtig den Kopf hin und her zu drehen. Es ging deutlich besser! Das Team segnete sie und ging weiter zur nächsten Person. Die Frau probierte es in den nächsten Minuten weiter aus, und es ging besser und besser und besser!!! Als sie kurz darauf auf der Bühne stand, um das zu erzählen, demonstrierte sie vor uns allen, wie sie TOTALE Bewegungsfreiheit hatte im Nacken!!!!!! Ihre Freundinnen, die mit ihr zusammen aus Washington State gekommen waren, waren völlig sprachlos! Sie hatten sie 12 Jahre gekannt als eine Frau, die den Nacken nicht gebrauchen kann.
Wow wow wow!!!!
Donnerstag, Januar 03, 2013
schon wieder ein Gesundheitseintrag
Ein Leben ohne Velofahren. Wer hätte das gedacht. Da macht man Sport wie verrückt, indem man überall hin mit dem Velo fährt, und dann streikt das Knie. Dafür lerne ich u viel. Wie schon in einem früheren Eintrag geschildert. Zum Beispiel begann ich mit gezieltem Muskeltraining zuhause. Besonders die Muskeln, die meinen Körper stabilisieren und somit die Gelenke und Wirbelsäule schonen. Bauchmuskeln - da beginne ich ganz ganz unten... aber hey, wenn ich das regelmässig mache, sieht die Lage in ein paar Monaten ganz anders aus. Die Oberschenkelrückseite zu trainieren ist auch etwas ganz neues..
Und gestern ging ich zum ersten Mal zum Lasertherapeuten. Mein Knie wird jetzt mit Laser behandelt. Es kostet 33.- pro Mal, wird nicht von der Krankenkasse bezahlt, es ist nicht sicher, ob es mein Knie heilen wird, und ich muss sicher bis zu 10x gehen.. aber gemäss der Aussage von zwei ÄrztInnen ist es die einzige Alternative zu einem MRI (2000.-) und Operation. Ich mache nun also freudig Muskeltraining um das Knie herum, lege mir selbst Hände auf und setze göttliche Heilungsenergie frei, und gehe lasern.
Bereits seit ein paar Jahren lebe ich ziemlich gesund. Was neu angefangen hat: Theraband Übungen, Pilates-Übungen, Rohkost, mehr Proteine und weniger Kohlenhydrate/Zucker, und mehr Wasser trinken. Was noch folgen muss: Nicht mehr so viel Schoggi (merci, Besucherinnen aus der CH), und weniger Alkohol (merci, feine kalifornische Weine zu Festtagsessen), sowie mehr schnelle Spaziergänge (adieu, liebes Velo auf dem Balkon).
Meine Chiropraktorin erzähle mir, dass ihre Mutter - ebenfalls eine Chiropraktorin - sie seit Babyalter regelmässig ausgerichtet (adjust) hat, chiropraktorisch. Sie war NIE krank, hatte nie eine Kinderkrankheit, hatte ihr Leben lang nicht ein einziges Mal ein Kopfweh oder eine Grippe. Krass, nicht?! Und sie hat einen Berufskollegen, der hat sich mal in ein Spital "eingeschlichen" (sneak in) zu den Babies, die im Sterben lagen (!), und hat sie schnell chiropraktorisch (ist das überhaupt ein Wort?) ausgerichtet, und die Babies begannen, tiefer zu atmen und wurden innert Kürze völlig gesund. Da stellt sich mir die Frage, ob ich nicht einfach anfangen will, tiefere Krankenkassenprämien zu zahlen und das gesparte Geld auf die Seite zu tun, um in Zukunft regelmässige Chiropraktorbesuche für meine Kinder bezahlen zu können?!
Ich habe heute gebetet, dass der Heilige Geist mir ein tieferes Verständnis für meinen Körper gibt. Hat nicht Gott den Körper erschaffen, und ist nicht Krankheit völlig unnötig? Wäre es evtl. möglich, dass wir vom Heiligen Geist mehr lernen und verstehen können, und dann unseren Lebensstil anpassen, und in Gesundheit leben können?
Und gestern ging ich zum ersten Mal zum Lasertherapeuten. Mein Knie wird jetzt mit Laser behandelt. Es kostet 33.- pro Mal, wird nicht von der Krankenkasse bezahlt, es ist nicht sicher, ob es mein Knie heilen wird, und ich muss sicher bis zu 10x gehen.. aber gemäss der Aussage von zwei ÄrztInnen ist es die einzige Alternative zu einem MRI (2000.-) und Operation. Ich mache nun also freudig Muskeltraining um das Knie herum, lege mir selbst Hände auf und setze göttliche Heilungsenergie frei, und gehe lasern.
Bereits seit ein paar Jahren lebe ich ziemlich gesund. Was neu angefangen hat: Theraband Übungen, Pilates-Übungen, Rohkost, mehr Proteine und weniger Kohlenhydrate/Zucker, und mehr Wasser trinken. Was noch folgen muss: Nicht mehr so viel Schoggi (merci, Besucherinnen aus der CH), und weniger Alkohol (merci, feine kalifornische Weine zu Festtagsessen), sowie mehr schnelle Spaziergänge (adieu, liebes Velo auf dem Balkon).
Meine Chiropraktorin erzähle mir, dass ihre Mutter - ebenfalls eine Chiropraktorin - sie seit Babyalter regelmässig ausgerichtet (adjust) hat, chiropraktorisch. Sie war NIE krank, hatte nie eine Kinderkrankheit, hatte ihr Leben lang nicht ein einziges Mal ein Kopfweh oder eine Grippe. Krass, nicht?! Und sie hat einen Berufskollegen, der hat sich mal in ein Spital "eingeschlichen" (sneak in) zu den Babies, die im Sterben lagen (!), und hat sie schnell chiropraktorisch (ist das überhaupt ein Wort?) ausgerichtet, und die Babies begannen, tiefer zu atmen und wurden innert Kürze völlig gesund. Da stellt sich mir die Frage, ob ich nicht einfach anfangen will, tiefere Krankenkassenprämien zu zahlen und das gesparte Geld auf die Seite zu tun, um in Zukunft regelmässige Chiropraktorbesuche für meine Kinder bezahlen zu können?!
Ich habe heute gebetet, dass der Heilige Geist mir ein tieferes Verständnis für meinen Körper gibt. Hat nicht Gott den Körper erschaffen, und ist nicht Krankheit völlig unnötig? Wäre es evtl. möglich, dass wir vom Heiligen Geist mehr lernen und verstehen können, und dann unseren Lebensstil anpassen, und in Gesundheit leben können?
Montag, Dezember 24, 2012
85 Einträge später...!
Alle sind sie weg. Das ist auf eine Art traurig, aber wer mich kennt, weiss, dass ich die Ruhe liebe. Ahhh!! In Ruhe denken. Sein. Aus dem Fenster schauen. Aber gleichzeitig freue ich mich wie ein kleines Kind auf in 17 Tagen!!!!!! Und das kam so:
31.Dezember 2011 - vor etwa einem Jahr also. Da verfasste ich diesen Blogeintrag und schrieb von einem "Drama", dass sich ereignet habe. Das war auch mein 900. Blogeintrag. Damals ging ich nicht näher auf das Drama ein. Heute kann ich das schmunzelnd tun. Also, ich fuhr nämlich an besagtem Tag mit dem Auto nach Hause, und plötzlich überkam mich das riesig wirkende Gefühl, dass mich NIE ein Mann lieben und heiraten wollen würde. Worauf ich sofort den Heiligen Geist sagen hörte "äähm..nein. Du wirst einen haben". Ok. Wenn du es sagst.
Es folgte, einige Tage darauf, ein neuer Blogeintrag, in dem ich schrieb: "Und ich hatte eine super Zeit mit den Leuten dort, mit Besuchern und Besucherinnen"..... - ja, wer war denn da noch ein Besucher, nebst meinem Pastor und dessen Frau? Ja, wer wohl?! Ja genau, mein zukünftiger Ehemann, den ich in dieser Woche kennenlernte. Das war am 20.1.
Am 23.1. erhielt ich die erste e-mail von diesem Traummann. Und am 27.1. bloggte ich: ""Crazy". Ich weiss nicht, wie oft ich dieses Wort in den vergangenen zwei Wochen benutzt habe... Ich glaub ich komme nicht nur in eine neue Season, sondern in einen neuen Lebensabschnitt hinein. Manches fängt an und wirkt sich auf alles in mir aus, aber es ist noch zu frisch, zu unbekannt, als dass ich es einfach so geniessen könnte, ohne gleichzeitig auch verunsichert zu sein. Je mehr ich weiss, umso mehr Fragen scheine ich zu haben. Und je mehr Fragen, umso besser gelingt es mir, das Jetzt zu geniessen. Alles wird gut, es ist schön."
Crazy town indeed!
Natürlich gab es dieses Jahr auch viele Tränen und viel Schmerz. Ich machte Fehler und richtete "messes" an. Die wieder aufgeräumt werden mussten. Und es passiert auch weiterhin ab und zu. Aber in dem drin zu lernen, dass das nicht bedeuten muss, dass ich jetzt nicht mehr geliebt werde. Oder dass ich mich nicht selbst bestrafen muss und hart sein zu mir. Oder zu andern. Und zu lernen, mich ganz in den Schmerz hineinzulehnen, anstatt zu versuchen, ihn zu betäuben. Und dann mich heilen zu lassen. Im Intimität haben mit einem liebenden Gott. Und die Freude des Moments in dem ich feststelle, dass ich tatsächlich nun in einer ähnlichen Situation anders, weniger impulsiv, weniger stark, weniger verletzend reagiert habe.... Was für ein Prozess!
Weiter im Jahresrückblick:
- Ich begann, einen Mann zu lieben. Ich lernte, geliebt zu werden zuzulassen. Ich begann zu vertrauen.
- Ich lernte ganz ganz viel über Beziehungen. Und bin immer noch daran.
- Ich begann, italienisch zu lernen.
- Ich flog ein Flugzeug.
- Ich erhielt einen Heiratsantrag.
- Ich begann, ein Buch zu schreiben.
- Ich durfte mein absolutes Traumpraktikum anfangen.
Und vieles weiteres mehr. Ich bin überaus dankbar und überwältigt.
Was hab ich nun von den drei Jahren hier? Mehr Wissen über Heilung und das Übernatürliche? Eine Goldstaubwolke erlebt? Mehr Bibelkenntnis? Lehre über Leiterschaft verinnerlicht?
Ja.
Aber vor allem, und ich meine VOR ALLEM - vor!!! all dem - durfte ich heil werden. Alleine der Ausdruck "heil werden". Ich könnte einfach mal an einem Morgen sagen "heil werden" und den ganzen restlichen Tag darin schwelgen.
Ich wurde heil an dem Tag, als Jesus am Kreuz starb. Fertig. In genau diesem Moment trat ich in den "Raum des Heil seins" (dieses Bild des Raums habe ich von Eric Johnson gestohlen). Nur wusste ich das eine laaaaange Zeit nicht. Die letzten zweieinhalb Jahre durfte ich an einem wundervollen Ort verbringen, und diesen Raum des Heil seins entdecken, ausprobieren, erleben. Jetzt weiss ich so viel mehr, was Jesus für mich getan hat - für jeden Menschen getan hat. Wow!!!
31.Dezember 2011 - vor etwa einem Jahr also. Da verfasste ich diesen Blogeintrag und schrieb von einem "Drama", dass sich ereignet habe. Das war auch mein 900. Blogeintrag. Damals ging ich nicht näher auf das Drama ein. Heute kann ich das schmunzelnd tun. Also, ich fuhr nämlich an besagtem Tag mit dem Auto nach Hause, und plötzlich überkam mich das riesig wirkende Gefühl, dass mich NIE ein Mann lieben und heiraten wollen würde. Worauf ich sofort den Heiligen Geist sagen hörte "äähm..nein. Du wirst einen haben". Ok. Wenn du es sagst.
Es folgte, einige Tage darauf, ein neuer Blogeintrag, in dem ich schrieb: "Und ich hatte eine super Zeit mit den Leuten dort, mit Besuchern und Besucherinnen"..... - ja, wer war denn da noch ein Besucher, nebst meinem Pastor und dessen Frau? Ja, wer wohl?! Ja genau, mein zukünftiger Ehemann, den ich in dieser Woche kennenlernte. Das war am 20.1.
Am 23.1. erhielt ich die erste e-mail von diesem Traummann. Und am 27.1. bloggte ich: ""Crazy". Ich weiss nicht, wie oft ich dieses Wort in den vergangenen zwei Wochen benutzt habe... Ich glaub ich komme nicht nur in eine neue Season, sondern in einen neuen Lebensabschnitt hinein. Manches fängt an und wirkt sich auf alles in mir aus, aber es ist noch zu frisch, zu unbekannt, als dass ich es einfach so geniessen könnte, ohne gleichzeitig auch verunsichert zu sein. Je mehr ich weiss, umso mehr Fragen scheine ich zu haben. Und je mehr Fragen, umso besser gelingt es mir, das Jetzt zu geniessen. Alles wird gut, es ist schön."
Crazy town indeed!
Natürlich gab es dieses Jahr auch viele Tränen und viel Schmerz. Ich machte Fehler und richtete "messes" an. Die wieder aufgeräumt werden mussten. Und es passiert auch weiterhin ab und zu. Aber in dem drin zu lernen, dass das nicht bedeuten muss, dass ich jetzt nicht mehr geliebt werde. Oder dass ich mich nicht selbst bestrafen muss und hart sein zu mir. Oder zu andern. Und zu lernen, mich ganz in den Schmerz hineinzulehnen, anstatt zu versuchen, ihn zu betäuben. Und dann mich heilen zu lassen. Im Intimität haben mit einem liebenden Gott. Und die Freude des Moments in dem ich feststelle, dass ich tatsächlich nun in einer ähnlichen Situation anders, weniger impulsiv, weniger stark, weniger verletzend reagiert habe.... Was für ein Prozess!
Weiter im Jahresrückblick:
- Ich begann, einen Mann zu lieben. Ich lernte, geliebt zu werden zuzulassen. Ich begann zu vertrauen.
- Ich lernte ganz ganz viel über Beziehungen. Und bin immer noch daran.
- Ich begann, italienisch zu lernen.
- Ich flog ein Flugzeug.
- Ich erhielt einen Heiratsantrag.
- Ich begann, ein Buch zu schreiben.
- Ich durfte mein absolutes Traumpraktikum anfangen.
Und vieles weiteres mehr. Ich bin überaus dankbar und überwältigt.
Was hab ich nun von den drei Jahren hier? Mehr Wissen über Heilung und das Übernatürliche? Eine Goldstaubwolke erlebt? Mehr Bibelkenntnis? Lehre über Leiterschaft verinnerlicht?
Ja.
Aber vor allem, und ich meine VOR ALLEM - vor!!! all dem - durfte ich heil werden. Alleine der Ausdruck "heil werden". Ich könnte einfach mal an einem Morgen sagen "heil werden" und den ganzen restlichen Tag darin schwelgen.
Ich wurde heil an dem Tag, als Jesus am Kreuz starb. Fertig. In genau diesem Moment trat ich in den "Raum des Heil seins" (dieses Bild des Raums habe ich von Eric Johnson gestohlen). Nur wusste ich das eine laaaaange Zeit nicht. Die letzten zweieinhalb Jahre durfte ich an einem wundervollen Ort verbringen, und diesen Raum des Heil seins entdecken, ausprobieren, erleben. Jetzt weiss ich so viel mehr, was Jesus für mich getan hat - für jeden Menschen getan hat. Wow!!!
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Redding,
Weltgeschehen
Mittwoch, November 28, 2012
So, so!
Man könnte ja meinen, dass ich für mein Praktikum nochmal ein Jahr nach Redding gekommen bin. Um von meiner Mentorin zu lernen und mich weiterzubilden. Aber nein. Das ist alles ein wunderbarer Nebeneffekt, der bestimmt auch eine Hauptinvestition in mein Leben ist. Aber eigentlich bin ich hier, um NOCH freier und NOCH heiler zu werden.
Ja, das kann man gut auch sonst irgendwo auf der Welt, Gott ist ja nicht auf Redding limitiert, im Gegenteil. Aber ich bin jetzt das dritte Jahr hier, und ich finde, dass Bethel ein unglaublicher Ort ist, um nicht nur wahnsinnig viel zu lernen, sondern auch um heil und ganz und frei zu werden.
Ich machte in den letzten zwei Jahren etwa 4-5 Sozos. Sozo ist griechisch und bedeutet geheilt, gerettet, befreit, und es ist das, was Jesus mit uns gemacht. Gleichzeitig ist es auch der Name einer Art der Inneren Heilung / Seelsorge, und es wurde in Argentinien (?) erfunden und hier in der Bethel Church weiterentwickelt und verfeinert. Grundsätzlich geht es darum, dass man herausfindet, welche Lügen man über sich/ über Gott/ über das Leben glaubt, wo diese Lügen zum ersten Mal reingekommen sind. Dann hört man auf, mit diesen Lügen übereinzustimmen, und bekommt von Gott etwas im Austausch dafür. Oder so. Und natürlich geht es grundsätzlich auch sehr viel um Vergebung, wodurch immens viel Freiheit kommt. Und noch anderes. In alledem ist nicht die Seelsorgerin/ der Seelsorger die Hauptperson - man wird nicht abhängig von ihr oder ihm. Sondern man hört selbst direkt von Gott, und es wird angegangen, was der Heilige Geist heraufbringt, nicht was man meint sei das Problem. Meist braucht es nicht mehr als eine Sitzung. I love it.
All dies als Einleitung zu meinem turnaround letzte Woche. Bekanntlich hatte ich ja SEHR grosse Mühe die letzten zwei Monate, hier zu sein. Ich dachte, es sei wegen der Fernbeziehung. Das ist bestimmt ein Mitgrund. Aber seit dem Sozo letzte Woche liebe ich es, hier zu sein. Ich vermisse Gianni immer noch sehr fest, aber es ist nicht mehr so wie die letzten zwei Monate, als ich jede Minute des Tages (!) nur noch nach Hause wollte. Und ausserdem fühle ich mich seit dem Sozo letzte Woche zum ersten Mal in meinem Leben schön. Sehr oft, wenn mir jemand sagte, dass ich schön sei oder gut aussehe, dachte ich, dass das diese Person nur aus Mitleid sagt, oder um nett zu sein. Das ist jetzt vorbei! Und auch noch viele andere Sachen wurden aus meiner Welt geschafft. Awesome, let's start life. Nicht, dass ich vorher nicht gelebt hätte. Aber jetzt fühle ich mich so viel mehr hier, da, lebendig. I love it.
Ja, das kann man gut auch sonst irgendwo auf der Welt, Gott ist ja nicht auf Redding limitiert, im Gegenteil. Aber ich bin jetzt das dritte Jahr hier, und ich finde, dass Bethel ein unglaublicher Ort ist, um nicht nur wahnsinnig viel zu lernen, sondern auch um heil und ganz und frei zu werden.
Ich machte in den letzten zwei Jahren etwa 4-5 Sozos. Sozo ist griechisch und bedeutet geheilt, gerettet, befreit, und es ist das, was Jesus mit uns gemacht. Gleichzeitig ist es auch der Name einer Art der Inneren Heilung / Seelsorge, und es wurde in Argentinien (?) erfunden und hier in der Bethel Church weiterentwickelt und verfeinert. Grundsätzlich geht es darum, dass man herausfindet, welche Lügen man über sich/ über Gott/ über das Leben glaubt, wo diese Lügen zum ersten Mal reingekommen sind. Dann hört man auf, mit diesen Lügen übereinzustimmen, und bekommt von Gott etwas im Austausch dafür. Oder so. Und natürlich geht es grundsätzlich auch sehr viel um Vergebung, wodurch immens viel Freiheit kommt. Und noch anderes. In alledem ist nicht die Seelsorgerin/ der Seelsorger die Hauptperson - man wird nicht abhängig von ihr oder ihm. Sondern man hört selbst direkt von Gott, und es wird angegangen, was der Heilige Geist heraufbringt, nicht was man meint sei das Problem. Meist braucht es nicht mehr als eine Sitzung. I love it.
All dies als Einleitung zu meinem turnaround letzte Woche. Bekanntlich hatte ich ja SEHR grosse Mühe die letzten zwei Monate, hier zu sein. Ich dachte, es sei wegen der Fernbeziehung. Das ist bestimmt ein Mitgrund. Aber seit dem Sozo letzte Woche liebe ich es, hier zu sein. Ich vermisse Gianni immer noch sehr fest, aber es ist nicht mehr so wie die letzten zwei Monate, als ich jede Minute des Tages (!) nur noch nach Hause wollte. Und ausserdem fühle ich mich seit dem Sozo letzte Woche zum ersten Mal in meinem Leben schön. Sehr oft, wenn mir jemand sagte, dass ich schön sei oder gut aussehe, dachte ich, dass das diese Person nur aus Mitleid sagt, oder um nett zu sein. Das ist jetzt vorbei! Und auch noch viele andere Sachen wurden aus meiner Welt geschafft. Awesome, let's start life. Nicht, dass ich vorher nicht gelebt hätte. Aber jetzt fühle ich mich so viel mehr hier, da, lebendig. I love it.
Montag, November 26, 2012
Noch einmal geboren werden und aufwachen
I follow lions into you, I eat from trees of gold!
Ich bin aufgewacht. Gott nahm mich zurück zu meinem Ursprung, wo ich wusste, spürte, fühlte, dass ich ich bin, und niemand sonst, dass es keine bessere Minute für meine Geburt gegeben hätte. Dass, wenn ich nicht in der Welt wäre, etwas fehlen würde. Wer kann eine solche Erfahrung machen und nicht aufwachen dabei. Als ich aufwachte, war es mir, als wäre alles vorher ein Traum gewesen. Dabei war es mein Leben. Aber hey, es war nicht umsonst. Im Gegenteil. Und alles, was der Feind gestohlen hat, muss er nicht nur zurückgeben, sondern auch noch siebenfach draufzahlen.
Ich darf Fehler machen, denn ich muss nicht performen. Ich darf stolpern und fallen und wieder aufstehen, denn ich muss niemandem etwas beweisen. Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich mir selbst etwas beweisen kann. Jetzt bin ich mal einfach mich, indem ich mich bin.
Man könnte denken, dass der Mutterbauch der sicherste Ort der Welt ist. Allerdings kann man nicht ewig im Mutterbauch bleiben. Aber man kann noch einmal geboren werden, und dieses Mal muss man den Mutterbauch nicht verlassen, weil der Mutterbauch immer um einen herum ist und überall hin mitkommt. Das ist Einheit mit Gott. Ich bleibe einfach immer in Ihm, ha! Und betrinke mich an seinem Fruchtwasser, seinem Blut, dem neuen Wein.
Man kann diesen Text nur schreiben, wenn man dazu "sing" von Benjamin Dunn hört. Siehe Video oben.
Mittwoch, November 14, 2012
Mein Bauch ist ein Pool und der Himmel hat Sprungbretter
I'm blown away. Die Güte und Grösse Gottes kommt manchmal, obwohl man von ihr weiss, überraschend dahergerast und überrumpelt einen. Plötzlich klicke ich eine Predigt an und darin hat es einen Satz, der in meinen Geist -boom!- einschlägt, als ob sich der Heilige Geist höchstpersönlich vom 10-Meter-Brett per dreifachen Rückwärtssalto hineingeworfen hätte. Hat er wohl auch. Dabei ist es nichtmal eine grossartige Aussage. Aber es war genau das fehlende Puzzlestück. Dann fühle ich mich plötzlich statt PMS-lig völlig wach und energiegeladen. In meinem Bauch brennt dann ein Feuer, das mich durch und durch bäckt.
Die Predigt, von der ich sprach, ist übrigens hier erhältlich, z.B. als mp3 download.
Und dann bin ich weggeblasen von den diesjährigen First Years. Ich kann in den Klassen meiner Mentorin dabeisein, und die First Year StudentInnen sind einfach krass! Das sagen hier alle LeiterInnen - dass die Decke der letztjährigen Klasse der Boden der diesjährigen Klasse ist. Seit Jahren.
Und wer das liest und gerade auch so einen Heiligen Geist Salto und -Einschlag braucht - ich gebe das weiter, was ich empfangen habe oder was ich allgemein hier an dieser Schule empfangen darf. Lehn dich zurück, atme tief ein und aus, und empfange, was der Heilige Geist heute in deinem Leben freisetzt.
Die Predigt, von der ich sprach, ist übrigens hier erhältlich, z.B. als mp3 download.
Und dann bin ich weggeblasen von den diesjährigen First Years. Ich kann in den Klassen meiner Mentorin dabeisein, und die First Year StudentInnen sind einfach krass! Das sagen hier alle LeiterInnen - dass die Decke der letztjährigen Klasse der Boden der diesjährigen Klasse ist. Seit Jahren.
Und wer das liest und gerade auch so einen Heiligen Geist Salto und -Einschlag braucht - ich gebe das weiter, was ich empfangen habe oder was ich allgemein hier an dieser Schule empfangen darf. Lehn dich zurück, atme tief ein und aus, und empfange, was der Heilige Geist heute in deinem Leben freisetzt.
Labels:
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen,
Redding
Sonntag, November 11, 2012
Nur ein Gedanke...
Man hört immer wieder, Beziehungen seien halt schon schwierig. "Wartet nur, bis die erste Verliebtheit vorbei ist", "Jaja, wenn ihr dann mal verheiratet seid, werdet ihr froh sein, in einen andern Raum flüchten zu können", "Beziehungsprobleme sind ganz normal", "Wir dachten früher auch, wir harmonisieren". Und so weiter.
Let's just laugh at that.
Nun - vielleicht. Aber weisst du was? I don't receive that. Vielleicht war es für die allermeisten so, aber die allermeisten kommen auch von einer anderen Generation. Da hatte man noch nicht solche Tools wie heute. Bücher, Beziehungskurse für SINGLES, Beziehungskurse für Paare, für Verlobte, und für Verheiratete. Das Ehepaar, welches den Kurs erstellte, den wir zur Zeit machen, hatte 10 Jahre "Hölle" als Ehe (sagten sie selbst). Sie machten als Ehevorbereitung so einen Test bei einem Psychologen, und der schrieb ihrem Pastor das ERSTE Mal in 10 Jahren eine Notiz zur Testauswertung. Die Notiz war: "Stell sicher, dass dieses Paar AUF GAR KEINEN FALL heiratet!!!!". Zehn Jahre später revolutionieren sie das Leben von unzähligen Paaren.
Und überhaupt - let's move on!
Ich weiss, ich weiss, ich weiss, dass gewisse Dinge anscheinend normal sind. Ja, vielleicht wächst man durch Streit noch näher zueinander. Aber mal ehrlich.... kann das die beste Lösung sein?
Aber wie wäre es, wenn das normal in 10, 20, 50 Jahren anders aussieht? Wie wäre es, wenn es für die nächste Generation normal wäre, dass man nie Streit hat? Dass Scheidungen etwas sind, worüber sie in Geschichtsbüchern lesen? Wenn es normal wäre, dass Ehen über die Jahrzehnte immer NOCH besser werden? Wäre das nicht der Wille eines guten, liebenden, glücklichen Gottes? Und ist es dann nichtunsere Aufgabe unser Privileg, Seine Gedanken zu denken, Seine Vorstellungen zu den unsrigen zu machen?
Let's just laugh at that.
Nun - vielleicht. Aber weisst du was? I don't receive that. Vielleicht war es für die allermeisten so, aber die allermeisten kommen auch von einer anderen Generation. Da hatte man noch nicht solche Tools wie heute. Bücher, Beziehungskurse für SINGLES, Beziehungskurse für Paare, für Verlobte, und für Verheiratete. Das Ehepaar, welches den Kurs erstellte, den wir zur Zeit machen, hatte 10 Jahre "Hölle" als Ehe (sagten sie selbst). Sie machten als Ehevorbereitung so einen Test bei einem Psychologen, und der schrieb ihrem Pastor das ERSTE Mal in 10 Jahren eine Notiz zur Testauswertung. Die Notiz war: "Stell sicher, dass dieses Paar AUF GAR KEINEN FALL heiratet!!!!". Zehn Jahre später revolutionieren sie das Leben von unzähligen Paaren.
Und überhaupt - let's move on!
Ich weiss, ich weiss, ich weiss, dass gewisse Dinge anscheinend normal sind. Ja, vielleicht wächst man durch Streit noch näher zueinander. Aber mal ehrlich.... kann das die beste Lösung sein?
Aber wie wäre es, wenn das normal in 10, 20, 50 Jahren anders aussieht? Wie wäre es, wenn es für die nächste Generation normal wäre, dass man nie Streit hat? Dass Scheidungen etwas sind, worüber sie in Geschichtsbüchern lesen? Wenn es normal wäre, dass Ehen über die Jahrzehnte immer NOCH besser werden? Wäre das nicht der Wille eines guten, liebenden, glücklichen Gottes? Und ist es dann nicht
Sonntag, November 04, 2012
Zwei Monate und 25/24
Es ist ja erst Anfang November. Ich bin genau seit zwei Monaten hier und habe bereits erlebt: Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort (x mal...), einen Heiratsantrag (meinen Heiratsantrag), "ich will nur noch nach Hause" (x mal...), Trennungsschmerz, Gottes süsse Gegenwart, einige Offenbarungen und viele neue Fragen, dramatische Horizonterweiterung, dramatische Fokussierung weg vom Horizont auf Jetzte, und viele magische Momente in all dem.
Heute Abend hatte ich das Privileg, an einem "formalen Abendessen", einer "apostolischen Tafel", teilnehmen zu dürfen, in deren Verlauf ich mich plötzlich fragte, ob wir immer noch auf der Erde sind. Es fühlte sich nämlich an, als ob wir uns in einer anderen Dimension befänden. Taten wir wohl auch. Wir waren elf Leute, bunt zusammengewürfelt, so, wie wir uns selbst wohl niemals zusammengetan hätten. Alle erzählten zuerst eine lustige Geschichte aus ihrem Leben, und dann etwas aus ihrem tiefsten Herzen. Wow! Und da es in der Einladung geheissen hatte, wir sollen uns ein bisschen schick anziehen, stand ich heute vor der Herausforderung, dass ich nicht wirklich etwas schickes mit nach Redding mitgenommen hatte. Aber eine liebe Freundin hatte mir kürzlich 100 Dollar geschickt... so gingen meine Mitbewohnerin und ich heute auf die Suche, und für 103 Dollar fanden wir ein komplettes Outfit. Wow!
Ich hörte heute Abend Geschichten, die sowas von göttlich inspiriert und komponiert sind, dass ich mich innerlich mehr und mehr zurücklehnte im Wissen, dass ich es nicht "machen" muss. Einfach in Beziehung mit Gott leben, immer genug langsam (oder genug schnell?!), dass ich Seine Stimme höre, und ich darf ausprobieren, Träume umsetzen, etwas riskieren, Fehler machen, und Gunst annehmen. Und ein Happy End ist der Boden für den nächsten Abschnitt. Und als wollte mir Gott sagen, ich habe alle Zeit der Welt, haben wir in den nächsten 24 Stunden 25 Stunden. Yup!
Heute Abend hatte ich das Privileg, an einem "formalen Abendessen", einer "apostolischen Tafel", teilnehmen zu dürfen, in deren Verlauf ich mich plötzlich fragte, ob wir immer noch auf der Erde sind. Es fühlte sich nämlich an, als ob wir uns in einer anderen Dimension befänden. Taten wir wohl auch. Wir waren elf Leute, bunt zusammengewürfelt, so, wie wir uns selbst wohl niemals zusammengetan hätten. Alle erzählten zuerst eine lustige Geschichte aus ihrem Leben, und dann etwas aus ihrem tiefsten Herzen. Wow! Und da es in der Einladung geheissen hatte, wir sollen uns ein bisschen schick anziehen, stand ich heute vor der Herausforderung, dass ich nicht wirklich etwas schickes mit nach Redding mitgenommen hatte. Aber eine liebe Freundin hatte mir kürzlich 100 Dollar geschickt... so gingen meine Mitbewohnerin und ich heute auf die Suche, und für 103 Dollar fanden wir ein komplettes Outfit. Wow!
Ich hörte heute Abend Geschichten, die sowas von göttlich inspiriert und komponiert sind, dass ich mich innerlich mehr und mehr zurücklehnte im Wissen, dass ich es nicht "machen" muss. Einfach in Beziehung mit Gott leben, immer genug langsam (oder genug schnell?!), dass ich Seine Stimme höre, und ich darf ausprobieren, Träume umsetzen, etwas riskieren, Fehler machen, und Gunst annehmen. Und ein Happy End ist der Boden für den nächsten Abschnitt. Und als wollte mir Gott sagen, ich habe alle Zeit der Welt, haben wir in den nächsten 24 Stunden 25 Stunden. Yup!
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen
Donnerstag, November 01, 2012
Riesen im Verhältnis zu diesen
Es ist super, an Konferenzen übersetzen zu dürfen. Ich kriege immer viele super Teachings mit auf diese Weise, und höre sie gleich zweimal. Einmal aus dem Kopfhörer, und dann noch gleich aus meinem Mund.
Gestern sprach Kris nur kurz, aber es hat gleich mein Leben verändert (wie jedes Teaching, jede Predigt, jedes Buch, jedes Gespräch). Als die Israeliten ins Verheissene Land wollten, erzählten die Kundschafter von Riesen, und sagten, dass die Israeliten im Vergleich zu den Riesen wie Heuschrecken seien. Kris sagte, dass eigentlich nicht die Riesen, die uns Angst machen, das Problem sind, sondern die Tatsache, dass wir uns fühlen wie Heuschrecken. Wir brauchen dann eine neue Offenbarung über unsere Identität. Wir sind Söhne und Töchter GOTTES, das muss man sich erst mal vorstellen! Und dann gehen wir zurück, und plötzlich sind die Riesen verschwunden. Aber nicht, weil sie weggegangen wären, sondern nur, weil sie kleiner geworden sind bzw. wir grösser.
Wenn ich mich fühle wie eine Heuschrecke, dann ist ein Riese riesig. Aber wenn ich weiss, ich bin eine Tochter Gottes, ich bin gewollt, geliebt, akzepiert... ich bin berufen, gesalbt, und Jesus lebt in mir und der Geist Gottes persönlich ist mein Helfer - dann sind die vorherigen Riesen plötzlich ganz klein.
So kann es einem von einem auf den andern Tag plötzlich ganz viel besser gehen.
Gestern sprach Kris nur kurz, aber es hat gleich mein Leben verändert (wie jedes Teaching, jede Predigt, jedes Buch, jedes Gespräch). Als die Israeliten ins Verheissene Land wollten, erzählten die Kundschafter von Riesen, und sagten, dass die Israeliten im Vergleich zu den Riesen wie Heuschrecken seien. Kris sagte, dass eigentlich nicht die Riesen, die uns Angst machen, das Problem sind, sondern die Tatsache, dass wir uns fühlen wie Heuschrecken. Wir brauchen dann eine neue Offenbarung über unsere Identität. Wir sind Söhne und Töchter GOTTES, das muss man sich erst mal vorstellen! Und dann gehen wir zurück, und plötzlich sind die Riesen verschwunden. Aber nicht, weil sie weggegangen wären, sondern nur, weil sie kleiner geworden sind bzw. wir grösser.
Wenn ich mich fühle wie eine Heuschrecke, dann ist ein Riese riesig. Aber wenn ich weiss, ich bin eine Tochter Gottes, ich bin gewollt, geliebt, akzepiert... ich bin berufen, gesalbt, und Jesus lebt in mir und der Geist Gottes persönlich ist mein Helfer - dann sind die vorherigen Riesen plötzlich ganz klein.
So kann es einem von einem auf den andern Tag plötzlich ganz viel besser gehen.
Montag, Oktober 29, 2012
Von Trennung, die ewig zu dauern scheint, und tatsächlich ewigem Leben
Ich dachte ja, ich weine nicht. Beziehungsweise, nur selten. Das ändert sich nach einem Monat Fernbeziehung, wenn man weiss, dass mindestens noch einmal doppelt so lange geht.
Und ich Strategistin - finde keine Strategie, die wirkt. Ablenken gilt nicht mehr, denn ich will nicht mehr abgelenkt leben. So lenke ich den Schmerz in Karten und e-mails und volle Kraft in DTR Hausaufgaben. Aber eben, es hilft vielleicht, aber die Distanz ist immer noch da und fühlbar. Ist ja auch gut - wäre komisch, wenn man sich nicht vermissen würde.
Aber dann kommt meine Freundin nach Hause und sagt: Ja, es tut mega weh, und ich weiss, das hört sich alles irgendwie lächerlich an. Aber ich weiss einfach, dass Gott NUR Gutes für euch parat hat. Und das ist eine Zeit, wo ihr lernt, miteinander verbunden zu sein ohne körperliche Nähe, ohne all das, was man als Paar sonst hat ----wow... wir können herausfinden, wie wir uns sonst verbunden fühlen. Und das Schönste: Wenn wir dann endlich zusammen sind und heiraten und nicht mehr tschüss sagen müssen - wie unglaublich schön wird das sein!! Wie ein riesiger Preis, den man feiern kann! Den wir feiern werden!
Es bleibt spannend. Auch ansonsten. Ich dachte, ich wisse jetzt so ziemlich alles (let's laugh about that!). Und wurde ich dieses Wochenende gerade herausgefordert wie noch selten. Ein zweitägiger Worshop von einem, der schon 10 Auferstehungen erlebt hat und der jahrelang die Bibel zu diesem Thema studiert hat. "Heilt die Kranken, weckt die Toten auf,...." -mit diesem Auftrag bin ich schon seit längerem schwanger und total überzeugt davon. Aber gibt es die Unsterblichkeit? Es gibt ja Berichte davon, auch hier in diesem Tribe. Und einige Bibelstellen, die ich in ganz anderem Licht sehe plötzlich...
Und: Hat vielleicht Gott gar nie getötet? War das gar nicht Er im AT? Wie wäre das, wenn es so wäre? Plötzlich machen Sachen so viel mehr Sinn.... ich muss das definitiv noch durchdenken und verdauen und diskutieren und in der Bibel nachlesen. Aber etwas in mir resoniert wie verrückt.
Ich bin mir bewusst, dass das alles superschräg tönt.. aber vor 50 Jahren war es auch nicht normal, dass es Krankenheilung durch Gebet gibt. Wir sehen ja, wie sich das alles entwickelt.
Sicher ist: Ich bin in Jesus verliebt wie noch nie.
Und ich Strategistin - finde keine Strategie, die wirkt. Ablenken gilt nicht mehr, denn ich will nicht mehr abgelenkt leben. So lenke ich den Schmerz in Karten und e-mails und volle Kraft in DTR Hausaufgaben. Aber eben, es hilft vielleicht, aber die Distanz ist immer noch da und fühlbar. Ist ja auch gut - wäre komisch, wenn man sich nicht vermissen würde.
Aber dann kommt meine Freundin nach Hause und sagt: Ja, es tut mega weh, und ich weiss, das hört sich alles irgendwie lächerlich an. Aber ich weiss einfach, dass Gott NUR Gutes für euch parat hat. Und das ist eine Zeit, wo ihr lernt, miteinander verbunden zu sein ohne körperliche Nähe, ohne all das, was man als Paar sonst hat ----wow... wir können herausfinden, wie wir uns sonst verbunden fühlen. Und das Schönste: Wenn wir dann endlich zusammen sind und heiraten und nicht mehr tschüss sagen müssen - wie unglaublich schön wird das sein!! Wie ein riesiger Preis, den man feiern kann! Den wir feiern werden!
Es bleibt spannend. Auch ansonsten. Ich dachte, ich wisse jetzt so ziemlich alles (let's laugh about that!). Und wurde ich dieses Wochenende gerade herausgefordert wie noch selten. Ein zweitägiger Worshop von einem, der schon 10 Auferstehungen erlebt hat und der jahrelang die Bibel zu diesem Thema studiert hat. "Heilt die Kranken, weckt die Toten auf,...." -mit diesem Auftrag bin ich schon seit längerem schwanger und total überzeugt davon. Aber gibt es die Unsterblichkeit? Es gibt ja Berichte davon, auch hier in diesem Tribe. Und einige Bibelstellen, die ich in ganz anderem Licht sehe plötzlich...
Und: Hat vielleicht Gott gar nie getötet? War das gar nicht Er im AT? Wie wäre das, wenn es so wäre? Plötzlich machen Sachen so viel mehr Sinn.... ich muss das definitiv noch durchdenken und verdauen und diskutieren und in der Bibel nachlesen. Aber etwas in mir resoniert wie verrückt.
Ich bin mir bewusst, dass das alles superschräg tönt.. aber vor 50 Jahren war es auch nicht normal, dass es Krankenheilung durch Gebet gibt. Wir sehen ja, wie sich das alles entwickelt.
Sicher ist: Ich bin in Jesus verliebt wie noch nie.
Mittwoch, September 12, 2012
Kapitel 1: Liebe. Kapitel 2: Liebe. Kapitel 3: Liebe. Und so weiter.
Fast jeden Dienstag haben wir ein Treffen für alle PraktikantInnen. Meistens spricht dann Paul Manwaring. Ich nenne ihn Paul "the brain" Manwaring. Gosh, die Erkenntnisse die er hat! Anyway, diesen Dienstag begannen wir mit Zeugnissen vom Sommer. Es kamen einige unglaubliche Zeugnisse über Heilungen. Zum Beispiel eine Frau, die eine Herztransplantation bereits geplant hatte für die nächste Woche. Da wurde sie komplett geheilt und brauchte die Operation nicht.
Dann bekam ein Mitstudent das Mikrofon und erzählte unter Tränen eine Geschichte, die sich über den Sommer zugetragen hatte. Wenn ich die jetzt hier aufschreiben würde, dann würde sie völlig belanglos ausschauen. Oder zumindest ist kein krasses Wunder oder so drin. Aber als er die Geschichte, wie Gott ihm seine Liebe gezeigt hatte, erzählte, war so eine krasse Salbung darauf. Er sagte selbst immer wieder: "Es spielt keine Rolle, was du tust, wieviel Gunst du erfährst, oder was für eine Salbung du hast. Gott liebt dich! Das ist alles! Das ist alles was nötig ist! Der Rest ist Zusatz".
Der Leiter des 3rd years und seine Praktikantin griffen das auf und merkten, dass Gott da zu uns als Klasse spricht. Wir sind alle irgendwo in der Church verteilt als PraktikantInnen, arbeiten mit, haben Projekte, sind beschäftigt. Wir sind nicht mehr die Klasse, die jeden Tag zusammenkommt und empfängt. Und doch hat Gott etwas mit uns als Klasse, dieses Jahr, vor. Und das ist im Moment sicher mal seine LIEBE. Nicht "wer erlebt die krasseren Sachen". Unser Leiter sagte auch, dass als Jesus getauft wurde und Vater Gott sagte "Dies ist mein gelieber Sohn", da hätte er auch öffentlich klarmachen können: "Dies ist mein allmächtiger Sohn" oder "Dies ist mein allwissender Sohn", oder irgendein beliebiges, wichtiges Adjektiv, das man braucht, um die Welt zu retten. Aber nein, der GELIEBTE. Und so sind auch wir geliebt. Das reicht. Das ist alles!
Paul Manwaring sprach als nächstes. Über Authentizität. Ist unser Leben fähig, die Botschaft zu tragen, die wir predigen? Ja, Gott gibt uns eine Botschaft, aber es ist viel wichtiger, in ein Leben zu investieren, das fähig ist, diese Botschaft zu leben. Unser allergrösser Auftrag, der uns allen gemeinsam ist: Vater Gott auf der Erde zu repräsentieren. Auch das Mutterherz Gottes. "Ich sage nicht, dass wir die Bibel in Sie-Gott umschreiben sollen. Aber wir sollen die Art umschreiben, wie wir Gott auf der Erde repräsentieren". "Wir sind dazu berufen, einen Ort zu schaffen, wo alle Menschen hinrennen können und die Vaterliebe Gottes erfahren können". DAS ist Evangelisation. "Der Geist der Adoption ist eine Tag-für-Tag, eine Woche-für-Woche, eine Jahr-für-Jahr -Erfahrung, nicht ein einmaliges Erlebnis". Wir sind angenommen, geliebt, wir sind Töcher und Söhne eines liebenden Gottes.
Dann bekam ein Mitstudent das Mikrofon und erzählte unter Tränen eine Geschichte, die sich über den Sommer zugetragen hatte. Wenn ich die jetzt hier aufschreiben würde, dann würde sie völlig belanglos ausschauen. Oder zumindest ist kein krasses Wunder oder so drin. Aber als er die Geschichte, wie Gott ihm seine Liebe gezeigt hatte, erzählte, war so eine krasse Salbung darauf. Er sagte selbst immer wieder: "Es spielt keine Rolle, was du tust, wieviel Gunst du erfährst, oder was für eine Salbung du hast. Gott liebt dich! Das ist alles! Das ist alles was nötig ist! Der Rest ist Zusatz".
Der Leiter des 3rd years und seine Praktikantin griffen das auf und merkten, dass Gott da zu uns als Klasse spricht. Wir sind alle irgendwo in der Church verteilt als PraktikantInnen, arbeiten mit, haben Projekte, sind beschäftigt. Wir sind nicht mehr die Klasse, die jeden Tag zusammenkommt und empfängt. Und doch hat Gott etwas mit uns als Klasse, dieses Jahr, vor. Und das ist im Moment sicher mal seine LIEBE. Nicht "wer erlebt die krasseren Sachen". Unser Leiter sagte auch, dass als Jesus getauft wurde und Vater Gott sagte "Dies ist mein gelieber Sohn", da hätte er auch öffentlich klarmachen können: "Dies ist mein allmächtiger Sohn" oder "Dies ist mein allwissender Sohn", oder irgendein beliebiges, wichtiges Adjektiv, das man braucht, um die Welt zu retten. Aber nein, der GELIEBTE. Und so sind auch wir geliebt. Das reicht. Das ist alles!
Paul Manwaring sprach als nächstes. Über Authentizität. Ist unser Leben fähig, die Botschaft zu tragen, die wir predigen? Ja, Gott gibt uns eine Botschaft, aber es ist viel wichtiger, in ein Leben zu investieren, das fähig ist, diese Botschaft zu leben. Unser allergrösser Auftrag, der uns allen gemeinsam ist: Vater Gott auf der Erde zu repräsentieren. Auch das Mutterherz Gottes. "Ich sage nicht, dass wir die Bibel in Sie-Gott umschreiben sollen. Aber wir sollen die Art umschreiben, wie wir Gott auf der Erde repräsentieren". "Wir sind dazu berufen, einen Ort zu schaffen, wo alle Menschen hinrennen können und die Vaterliebe Gottes erfahren können". DAS ist Evangelisation. "Der Geist der Adoption ist eine Tag-für-Tag, eine Woche-für-Woche, eine Jahr-für-Jahr -Erfahrung, nicht ein einmaliges Erlebnis". Wir sind angenommen, geliebt, wir sind Töcher und Söhne eines liebenden Gottes.
Montag, August 20, 2012
Was Kaffee und Schlaf gemeinsam haben
Mein Leben ist das beste der Welt. Das merke ich immer wieder, und es wird mir noch klarer, wenn ich nur kurz die Zeitung lese oder irgendwo in der Stadt die Augen aufmache.
So sollte das Ziel meines Lebens sein: selber möglichst oft ein Segen für andere zu sein.
Ich geniesse die besten Erfindungen überhaupt: Kaffee, Wassermelonen, Trauben, Oropax aus Wachs (Das Original! Bester Kauf meines Lebens) und damit verbunden das Schönste überhaupt: Schlaf.
Sonne.
Ich geniesse heute: Schlafen, ohne einen Wecker zu stellen. Mit einer Tasse Kaffee draussen an der Wärme, im Garten der Eltern, die gesamte Zeitung von A bis Z zu lesen, und im Anschluss noch "Das Magazin".
Sonne.
Ich genoss gestern: Mit dem besten Mann aller Zeiten zusammen ein halbes Kilo Wassermelone zum Frühstück zu essen, und dann in Brügg in der ruhigen Aare gegen die Strömung anzuschwimmen. Während uns eine Österreicherin vom Ufer aus anfeuert: "Kommt's schon! Schon 6 Meter g'schafft!"
Hitze, ah! Sonne!
Dankbarkeit kultivieren, praktizieren, bewässern, hegen und pflegen.
So sollte das Ziel meines Lebens sein: selber möglichst oft ein Segen für andere zu sein.
Ich geniesse die besten Erfindungen überhaupt: Kaffee, Wassermelonen, Trauben, Oropax aus Wachs (Das Original! Bester Kauf meines Lebens) und damit verbunden das Schönste überhaupt: Schlaf.
Sonne.
Ich geniesse heute: Schlafen, ohne einen Wecker zu stellen. Mit einer Tasse Kaffee draussen an der Wärme, im Garten der Eltern, die gesamte Zeitung von A bis Z zu lesen, und im Anschluss noch "Das Magazin".
Sonne.
Ich genoss gestern: Mit dem besten Mann aller Zeiten zusammen ein halbes Kilo Wassermelone zum Frühstück zu essen, und dann in Brügg in der ruhigen Aare gegen die Strömung anzuschwimmen. Während uns eine Österreicherin vom Ufer aus anfeuert: "Kommt's schon! Schon 6 Meter g'schafft!"
Hitze, ah! Sonne!
Dankbarkeit kultivieren, praktizieren, bewässern, hegen und pflegen.
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen
Abonnieren
Posts (Atom)