Sonntag, Dezember 31, 2006

I can't be upright

Mitts ir Nacht; mues schribe wüus mi itz gd packt

mir bruche Haut, haut!, mir blibe stah
löh d Zit la gah, si tribt is aa
mir si Sklave, drum schribt di Hang
sitelang, chum mir flieh mitenang!

Aus rennt aui chrank, blibe broche zrügg
Bruche Wermi, ha gd e Docht aazündt
Suppe chaut, ig e Choch a Chrücke
Verblüete, hami mit däm Loch aagfründet

Donnerstag, Dezember 28, 2006

schmeisst bibeln gegen panzer

"Die Bibel ist ein Widerstandsbuch, ein Buch, das uns ermutigt, trotz allem Schlechten und Ungerechten und Grauenvollen in der Welt am Glauben an einen gerechten Gott festzuhalten. Sie ist Aufmunterung zum Ausharren und Widerstehen - aber nicht zum Anpassen!"

-Kurt Marti, in einem Interview im "Kirchenbote".

Endlich hat die Kälte ein Gesicht



Das ist der Blick aus meinem Fenster heute Morgen! Endlich Schnee!! Bevor der Golfstrom versiegt und wir sowieso ewigen Winter haben, wollte ich wenigstens einmal noch ein bisschen "Normalität" haben Ende Dezember!



Heidi und Mad in den 3Eidgenossen letzte Woche. Heidi ist jetzt grad seit ca. 10 Stunden im Flugzeug und wird noch mindestens weitere 20 dort sein.. Mit Umsteigen in Hongkong und Sydney nach Neuseeland.. traurig, traurig!

Dienstag, Dezember 26, 2006

Lichtblick in der Nacht

Letzte Nacht fand ich heraus, dass das Leben doch noch lebenswert sein kann. Hier exklusiv ein weiterer Versuch, den Sinn des Lebens zu definieren:

Der Sinn des Lebens ist es, mitten in der Nacht an einem netten Ort, umgeben von netten Leuten, zu Orlando Menthol (die grad live spielen) zu tanzen. Besonders dann, wenn grad "Boomberry" beginnt.

Für all die, die noch immer dem Sinn hinterherjagen und ihn einfach nicht erwischen.

Freitag, Dezember 22, 2006

Reisebericht

Letzen Sonntag brachen wir auf, das Emmental zu erobern. Wir fanden dank Tipps von Eingeborenen auf 1144m etwas ähnliches wie Schnee sowie einen brasilianischen Guru. Wir setzten neue Könige ein auf dem Schloss Trachselwald. Ausserdem wurde ein neuer Rekord beim Schneemannbauen aufgestellt. Und zwar gleich deren 3: Der erste im Kanton Bern dieses Saison. Der am schnellsten geschaffene (ca. 50 Sekunden). Und der hässlichste. Die Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten:



Mittwoch, Dezember 20, 2006

Von körperlichem und leiblichem Hunger

Cette semaine on a une semaine de bloc: Cours de français!
Gestern bin ich in meiner Kotz-Stimmung nach Hause gegangen, ich war müde, hatte viel Gepäck, es war dunkel und kalt - also perfekte Laune, um einen Brief mit dem Stipendienentscheid zu öffnen. Keine Stipendien. Bon. Hab am Vorabend ausgerechnet, dass mein Lohn so nicht reicht, dass ich also mehr als 2-3x pro Woche arbeiten muss. Heute dann der Einzahlungsschein für die Semestergebühren im Fächli. Und die 3. Steuerrate ist auch angekommen. Schon lustig, alles innerhalb von 3 Tagen.. wo ich doch noch die vordere Rate am abzahlen bin.. hihi.. Zum Glück ist Gott so gut und sagt mir immer wieder, ich soll ihm doch bitte sagen wenn ich was brauch. Tu ich natürlich nicht, weil ich ja unabhängig sein will. Für mich selbst verantwortlich. Ich will doch nicht meine Eltern für Geld fragen und schon gar nicht Gott. Schliesslich ist es mein Leben, meine Entscheidungen. So ein Blödsinn! Aber wenn Gott schon verspricht, dass er für mein leibliches Wohl sorgt, wird er hoffentlich auch für mein körperliches und seelisches Wohl sorgen. Ich sterbe innerlich nämlich bald ohne Zärtlichkeit und Zuneigung. So wie das wohl jedem geht. Wir verkümmern innerlich. Lebensumstände können sich so plötzlich und schnell ändern. Erst gerade bist du noch allein und einsam, und plötzlich schon verheiratet mit 5 Kindern mindestens. Erst gerade kannst du dir ein Powerbook kaufen, und plötzlich hast du Schulden und musst auf den Soz. Ist es nicht einfach spannend, hier zu sein? Eigentlich möchte ja niemand wirklich hier sein. Aber da keiner die Wahl hat, geniessen wir es so gut es geht oder machen das Ganze geniessbar! Have fun!

Montag, Dezember 18, 2006

Donnerstag, Dezember 14, 2006

im kleinen muss beginnen...

Auf diesem Planeten gibt es Kriege und pro Tag sterben 18'000 Kinder weil sie nichts haben. Darf ich mich trotzdem ab Kleinigkeiten aufregen? Zum Beispiel etwas, was uns allen bekannt vorkommt: Man wohnt im 4. Stock, trägt täglich Berge von Werbeprospekten hoch und später gebündelt als Altpapier wieder runter. Bestellt sich einen "Keine Werbung"-Aufkleber, klebt den an den Briefkasten, und was passiert? Obwohl, weniger, kriegt man immer noch 1001 Sonderangebote ins Haus geboten. Zum Beispiel heute im Angebot: Dildos, Sextoys, nette DVD's - ein Pornokatalog! Hab alle Werbung der letzten Tage in ein Couvert gesteckt und brings wieder zur Post. Damit ist die Welt vielleicht nicht besser geworden, aber dafür liegt bei uns kein Pornoscheiss rum.

Dienstag, Dezember 12, 2006

Ein Eingeständnis

Danke für die Anteilnahme beim untigen Beitrag.

In letzter Zeit erlebte ich immer wieder Situationen, in denen mir plötzlich blitzartig bewusst wurde, dass ich soeben eine logische Denkweise angewendet hatte, welche mir in unzähligen und sogar zum Teil tränenreichen Mathematiklektionen antrainiert wurde. Allerdings beharre ich auf der Meinung, dass dieses logische Denken auch viel alltagsbezogener und weniger abstrakt vermittelt werden könnte. So wie es zum Beispiel mein früherer Schulschwarm und Nachhilfelehrer Fischi tat. Damit kommen wir auch schon zu meiner neusten Entdeckung. Während den Stunden, in denen ich hätte Texte interpretieren sollen, bin ich auf einen polnischen Rapper namens Fisz gestossen. Hier ein Videoclip von ihm, der zwar nicht wirklich typisch für seine Musik und Kunst ist. Sonst ist er ganz anders. Aber ich schau ihn (äh, den Film) trotzdem immer wieder gern an. Anspieltipps: Minute 00.56-01.05 (-: sowie das letzte Drittel.

Montag, Dezember 11, 2006

Wanted: Dead or Alive

Hallo, ich suche verzweifelt nach Gründen, was an Textinterpretation sinnvoll sein könnte. Sachdienstliche Hinweise jeglicher Art würden meine sogenannte Arbeit sehr erleichtern.

Donnerstag, Dezember 07, 2006

Back from The Roots



Letzten Dienstag spielten THE ROOTS in Zürich! Mein Ticket hatte ich schon vor Monaten gekauft, es war teuer genug, also begab ich mich voller Vorfreude in diese ...-Stadt.
Zu einer superschönen Backgroundmusik sah ich - völlig in Rauch und Schweiss eingehüllt und in klebrigen Bierpfützen stehend - dann 3 Stunden lang dies:



Nein, ab und zu schon noch etwas von der Band.. Es war auf jeden Fall sehr sehr schön! Später die Rückfahrt im letzten Zug von Zürich nach Bern, da würde ein Foto nicht ausreichen.. ich kann lediglich folgendes sagen: Es gab an diesem Abend auch noch ein grösseres Heavymetal-Konzert in Zürich, der Zug war bis auf den letzten Stehplatz in den Gängen voll, die meisten Fahrgäste ebenfalls voll, zum Beispiel mein Sitznachbar, der bald einmal in einen komatösen Schlaf fiel. Dass man in diesem Zustand sein volles Bier nicht lange in der Hand halten kann, versteht sich von selbst. Abgesehen davon wurde fröhlich geraucht und gekifft. In der Hälfte der Fahrzeit fanden die Lederjäckler auch noch raus, dass man mit ihren Handys Gothic- und Heavymetal-Lieder abspielen kann. Es war eine, sagen wir mal, hmm, originelle Fahrt!

Sonntag, Dezember 03, 2006

Jahresrückblick und Zukunftswünsche

Vor beinahe einem Jahr kam es zu einem Höhepunkt der besonderen Art. Unser guter BSC YB war gerade daran, sich von den *%+'?#-Baslern 1:6 schlagen zu lassen, als beim Stand von 1:5 ein Held über das Spielfeld raste. Hier der youtube-link und hier ein Foto: (er schoss sogar ein Tor!)


Damit wären wir auch bei meinen 3 aktuellen Wünschen:
a)ich möchte obigen Flitzer kennenlernen
b)ich möchte die SBB-Durchsagestimme sein
c)ich möchte es einmal erleben, dass in einem Tram sämtliche Sitzplätze besetzt sind, ohne dass jemand steht.

ich arbeiten muss

Ich möchte bloggen weil
ich möchte fressen weil
ich möchte tanzen weil
ich möchte fernsehen weil
ich möchte schlafen weil
ich möchte chatten weil
ich möchte platten durchhören weil
ich möchte dvd schauen weil
ich möchte surfen weil
ich möchte meine wand neu entdecken weil
ich möchte telefonieren weil
ich möchte kommentieren weil
ich möchte packungsbeilagen durchlesen weil
ich möchte die gratiszeitung von vorgestern nochmal durchlesen weil
ich möchte trinken weil
ich möchte schon wieder pinkeln gehen weil
ich möchte träumen weil

doch meine hausaufgaben haben geduld. sie warten und winken mir von ferne zu, ich höre ihre zurufe, die buhrufe von draussen dringen herein während die sonne hinter den häusern verschwindet, schon wieder ein tag vorbei. mein bildschirm und ich in einer wechselseitigen kommunikation, ich halte das weisse licht nicht mehr aus, probiere 42 schriftarten aus; das resultat bleibt dasselbe: auf der seite grinsen mich immer noch die aufgabenstellungen an, sie sind alleine und möchten nicht begleitet werden.

Donnerstag, November 30, 2006

Besuch eines Musicstars



Vorgestern, nachdem ich meine Mitbewohnerin zum Flughafen Zürich gefahren habe, holte ich am Abend mit Noé zusammen Diego am Flughafen Genf ab. Er ist aus Brasilien und auf Weltreise. Whatever, gestern sind wir nach den Freaks noch in die Reithalle gegangen; im Sous le pont war offene Bühne und der Raum brätschvoll. Diego entschied sich spontan, 2 Lieder spielen zu gehen. Alle waren begeistert.. Auf jeden Fall war es wohl zum ersten Mal in der 13jährigen Geschichte des Sousleponts, dass jemand auf der Bühne nach einem brasilianischen noch ein Lobpreislied gespielt hat..

Dienstag, November 28, 2006

Der Traum vom Sehen ohne Rahmen

Es ist 16.30, meine Klasse sitzt in der Kulturgeschichtevorlesung... ich zuhause und betrachte von meinem Zimmer aus den Sonnenuntergang. Schreibe. Lese.
Heute Morgen reinigte ich meine fabrikneuen Kontaktlinsen, setzte sie ein, sah im Spiegel komplett verschwommen mein Gesicht. Wohl vertauscht? Setzte sie andersrum ein, ein bisschen besser, vielleicht auch nicht. Oh, in 5 Minuten muss ich zur Kontrolle in der Innenstadt sein. Im Treppenhaus laufe ich ständig in die Wand. Blinzle, meine Augen tränen. Ich finde mein Fahrrad, rase auf der Hauptstrasse in Richtung Bahnhof, knapp erkenne ich die Fussgänger, die vor mir die Strasse überqueren wollen. Das Rot der Ampel neben dem Blenden der Sonne ist zumindest erahnbar, da alle Autos neben mir anhalten. Letzte 300m durch die belebte Vorweihnachts-Fussgängerzone inklusive benutzten Tramschienen. Dann Kontrolle der Kontaktlinsen. Hmm, sitzen gar nicht gut. Sehtest. Ich seh gar nichts! Ok, dann mal die grösste Schrift. Ich seh nichts! Hm... Haben Sie die Linsen vertauscht? Gut, nochmal die Linke ins Rechte und umgekehrt. Sehtest nr.2: AF3PLE - "AP FIL" ....hmmm... vermutlich haben Sie mir die falschen geliefert.... Noch nie war das Tragen der Brille so angenehm wie nach diesen 2 Stunden...

Dieser Beitrag war aus der Reihe "uninteressante Begebenheiten aus dem Alltag"

Montag, November 27, 2006

Wiich negativity, wiich!


Gestern nach dem Arbeiten hab ich noch ganz kurz bei Monika vorbeigeschaut, die grad ihre Ausstellung am abbauen war. "Les etoiles tombent dans mon jardin".

Hab den letzten Zug knapp erwischt, bin gegen 3 ins Bett gekommen. Heute Morgen um 8 hat jemand ungefähr 50cm von meinem komatös schlafenden Kopf entfernt mit einem Hammer auf Metall eingeschlagen und in die Wand gebohrt. Nebenan wird gebaut.. für die nächsten 3 Wochen.. Nach dem Frühstück hab ich bis jetzt meine nicht vorhandene Zeit auf dem Studententummelplatz verplämperlet, wollte nun grad anfangen, die Aufgaben (siehe Foto unten) für meine Schule (ach ja, zur Schule geh ich ja auch noch) zu erledigen:


Der Ordner erwartete mich offen; er hat über Nacht sämtliche mühsam eingeordneten Blätter freigelassen. In 2 Stunden wieder Vorlesung, danach wieder Arbeiten. Zum Glück gibt's das Album von Knackeboul und so wunderbare Sängerinnen wie Jill Scott!

Freitag, November 24, 2006

Befreiung muss nicht vom Himmel fallen

Vorhin bin ich mein Velo pumpen gegangen. -> Ich habe es diesmal sogar geschafft, dass Luft REIN und nicht alle verbliebene RAUS ging. Und jetzt: Das Leben ist soo viel einfacher, ich bin plötzlich gar nicht mehr so unsportlich, alles ist so leicht und fliegt einem nur so um die Ohren. Einfach herrlich.
Manchmal zieht man eine Depression, starkes Übergewicht, sehr starker Gegenwind in Betracht oder kommt sogar zum Schluss, dass die ganze Welt sich gegen einen verschwört hat. Dabei ist einfach nur die Luft draussen.

Donnerstag, November 23, 2006

Nach oben tanzen gegen unten

Nächstes Jahr wird meine Schwester für 6 Monate bei mir wohnen! Wär hätte das gedacht.. Gestern war ich am Promoe-Konzert, als erste Vorgruppe spielte Knackeboul, so dass ich natürlich nicht fehlen durfte! Seit Wochen muss ich dringend etwas in der Stadt kaufen, aber immer wenn ich in der Stadt bin oder mich zu erinnern versuche, was es ist, fällt es mir natürlich nicht ein. So wie jetzt zum Beispiel. Es ist wohl besser man geht einfach schlafen bei dieser Dunkelheit. Früher wollt ich mal Bäuerin werden, vielleicht hätte ich das auch besser verwirklicht, jetzt sitz ich ja nur drinnen und mach nichts. Warum schreibe ich eigentlich immer so depressive Texte? Das Leben ist doch eigentlich sehr schön, das heisst, eigentlich gar nicht. Aber man kann es einigermassen schön machen, zum Beispiel mit Big Zis: "Ich wott nur tanze". Enjoy!

Dienstag, November 21, 2006

meine freunde


Während ich in meinem Zimmer sitz und arbeite, legt sich plötzlich Tina, meine Mitbewohnerin, in mein Bett und schläft. Ist das nicht schön? Das nächste Mal wird mir das wahrscheinlich mit meinen Kindern passieren.

Wie kleine Kinder waren Mad und ich heute nach einem Interview über Jesusfreaks. Der Interviewführer wohnt doch tatsächlich in einem der geilsten Häuser von ganz Bern mit einer riesen Dachterasse. Hier der Blick rüber zu meiner Wohnung (grad nach dem rosa Gebäude), im Regen.


Am Sonntagabend gab es ein fröhliches Essen zu einem traurigen Anlass, als Erinnerung an ChrigEl. Im Bild die Frau, dank der ich die Gymnasiumszeit überlebt habe, iriM! Wir haben das Geographiespiel gespielt und ich hab haushoch verloren.


Jetzt sollt ich wohl langsam Tina wecken....

Freitag, November 17, 2006

Nächtlicher Überfall

Es ist 02 Uhr morgens. Man hat den ganzen Abend damit verbracht, sich durch sämtliche Literaturausschreibungen im deutschsprachigen Raum zu lesen, hat nun die Zähne geputzt, das Gesicht gewaschen, und liegt unter einer sich langsam erwärmenden Bettdecke. Wecker gestellt, Licht gelöscht. Der Zustand des wohligen Entspannens tritt ein. Plötzlich zuckt ein Gedanke durch's Hirn. Oh nein, ein Einfall für einen Text. Und noch einer! Eine ganze Kette von Gedanken bildet sich! Aufschreiben! Ach nein, lieber schlaf ich jetzt, ich kanns ja morgen noch aufschreiben. Gott sei Dank oder leider Gottes hat man in diesem Bereich Erfahrung genug um zu wissen, dass auch der brillianteste Gedanke und auch die logischste Folgerung am nächsten Morgen weg sein wird wie Traumfetzen, denen man beim ersten Weckerklingeln nachzuhetzen versucht aber einfach zu schnell wach wird. So seufzt man laut, sucht die Brille, startet den Computer auf, schreibt wie besessen eine halbe Stunde lang, bis man plötzlich den letzen, abschliessenden Satz liest und noch einmal liest und staunend ausruft "wunderbar! herrlich! eifach fantastisch!". Doch auch hier kommt wieder die deutliche Stimme der Erfahrung die jetzt sagt: Morgen beim Erwachen und nochmaligen Durchlesen ist aller Glanz verschwunden, und vor dir liegt nur einer dieser wirren und unnützen Texte, von denen du schon Dutzende irgendwo begraben hast.

Gute Nacht.

Schön, dass wir's wenigstens versucht haben.

Rückblende oder Flashback



Zur Abwechslung wieder mal eine Reiseimpression. Aus diesem Bild erkennt man mancherlei Dinge:
-Es gab wilde Bären
-Wir haben unseren Food nicht sofort verstaut
-Unser SSS super-Säckli-System übertraf alles bisher Gesehene
-Wir waren mit Toblerone versorgt und ernährten uns dadurch im Land der unbegrenzt vielen, grossen und ungesunden Bigmacs ganz passabel.
-damals waren meine Haare noch kürzer
-Schuhe passen nicht zum T-Shirt

Besten Dank und weiterhin einen schönen Tag!

Donnerstag, November 16, 2006

i ha ke Zit um mini Zit z nutze

ZEIT NUTZEN

Aufstehn statt Liegenbleiben. Müsli statt Bruch. Leseaufgaben statt Zeitung. To-Do List statt listig nichts tun.

Jetzt ist die 4. woche meiner Hochschulzeit fast vorbei, noch immer bzw. immer mehr häufen sich Papier und Bücher.

Arbeiten statt Bloggen....

Sonntag, November 12, 2006

Der Traum blieb hinter dem Gotthard

Es ist kalt heute, brr, nass und neblig. Musste zwei Jacken übereinander anziehen. Umso schöner, dass ich heute Folgendes publik machen darf: Als ich heute Morgen erwachte, aus meinem Hotelbett auf meinen Hotelzimmerbalkon trat (im T-Shirt und barfuss, wohlgemerkt), da erblickten meine verschlafenen Augen dies hier:



Schön, ne? Meine Tante wird morgen 40 und lud ihre Freunde und Verwandten ein. Glücklicherweise führt sie mit ihrem Mann zusammen eine Pension direkt am Lago Maggiore in der Nähe von Locarno/Ascona. Ging leider viel zu schnell vorbei. Ich möchte zu Sibe ziehen.

Meine Eltern haben gerade einen Mann aus Myanmar zu Besuch. Myanmar liegt irgendwo zwischen Bangladesh, China und Thailand.. Er hat echt krasse Dinge erzählt... war without any reason im Gefängnis, wo einer seiner besten Freunde zu Tode gefoltert wurde, er knapp nicht. Da stellt sich dann die Frage: Wo liegt meine Verantwortung für die Welt; ich meine, was kann ich tun um etwas von dem Überfluss, den ich habe, abgeben zu können? Ich meine nicht mal unbedingt Spenden.. Lebensstil, wo man lebt, was man tut,..

Zum Glück kann ich jetzt schlafen gehen und morgen ist alles gut!

Sonntag, November 05, 2006

traurige welt

Reithalle-Fest!! Alle Jahre wieder! Nach monatelangem Arbeiten an Wochenenden wusste ich gar nicht mehr, was Ausgang (ausgehen - für unsere deutschen Freunde) bedeutet. Nun, das war:

Uristier - Toiletcore aus Bern/Thun im Souslepont:


und eine Balkanklezmerrockband im Tojo:


Ausserdem wieder mal frisch-fröhlich-Felsenau-Bier und wieder mal richtig getanzt!
Heute wollt ich mich dann nach Biel verziehen um dort in Ruhe arbeiten zu können. Vor lauter Ruhe inklusive Kälte und Dunkelheit vor dem Fenster bin ich ganz depressiv geworden. Musste wieder in meine Heimat, wo ich zuerst den Schluss von Autobahnraser, eines wirklich GUTEN Films angeschaut habe. Anschliessend in die Spätvorstellung von Little Fish. Wirklich traurig, diese Scheissdrogen!!!

Gestern erzählte mir eine Kollegin von der Fehlgeburt, die sie kürzlich hatte; heute eine andere, dass ihre Mutter sich umgebracht hat als sie (die Kollegin) 10 war..... Was soll man da sagen? Ich kann dieses "es muss" nicht ausstehen. Manchmal geht's einfach nicht mehr. Manchmal bleiben keine Worte und es müssen auch keine gesagt werden.

Montag, Oktober 30, 2006

Zwischenbericht

Vorgestern: Meine Schule ist super, ich liebe den Bücherstapel auf meinem Tisch, das Leben ist so schön, ich darf arbeiten gehen, mein Zimmer ist toll, alles wird gut!

Gestern: Ich schliess mich ein und geh nie mehr unter Leute!!! Ich seh total scheisse aus, nie nie nie nie wird mich ein Typ zur Freundin geschweige denn Frau haben wollen. Alle (alle!) anderen schreiben tausendmal besser als ich, meine Vergangenheit holt mich ein ich bin nichts (nichts!) wert.

Heute: Problemloses Aufstehen, ich fahr schon Vormittags in die Stadt und bestelle Kontaktlinsen. Ich hol ein Ersatzglas für das was ich kaputtgemacht habe. Alles ist toll, ich freu mich auf die Uni am Nachmittag und das Arbeiten am Abend!

Na ratet mal, wo ich grad steh im Zükluss.

Gestern hab ich tatsächlich einen HipHop-Mix aus dem Jahr ungefähr 2001 gefunden, den ICH mal zusammengemischt habe!! Revival of the good old school days!!

Sonntag, Oktober 29, 2006

Wetterlage: Hochnebel

Ich möchte ein Baby, ich möchte zwei kleine Kätzchen die vor mir im Garten spielen möchte ein Haus hinter mir stehen und die Sonne über mir scheinen haben ein Mann der meiner ist und der mir einen Tee bringt und sich von hinten über mich beugend meine Stirne küsst.

Freitag, Oktober 27, 2006

das erste Mal



Mein Schulhaus (in dem ich nur einmal pro Woche bin) und ein paar Klassengspändli. Heute Vormittag war das erste Mal "Y-Freitagsprojekt" zusammen mit Schauspiel-, Jazz-, Visuelle Kommunikation und freie Kunst-Studenten.
Jetzt lesen und schreiben - heute Abend wieder netter Speiseservice neben meiner Schule.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Laborare versus Discere

In mir sträubt sich alles dagegen, dass ich jetzt auch eine von denen bin. Dass ich jetzt auch haufenweise Bücher kaufen gehe, auch nach Hause lernen gehen muss, dass ich auch Professorendeutsch anhören kann.

Ich bin jetzt auch eine Intellektuelle.

Dabei hab ich mich so gut eingelebt als Steuerzahlerin. Langsam begonnen, mich auszukennen im Dschungel von Krankentaggeld, AHV/IV/ALV-Abgaben, Ferienzulagen und Teuerungsausgleichen. Mich gewerkschaftlich organi- und engagiert. Arbeiten, ohne zu denken. Und jetzt soll Denken plötzlich Arbeit sein?

Montag, Oktober 23, 2006

(ich bin eine studentin) aber sagt es niemandem

Als ich heute Morgen um 07 Uhr aufstand, erwartete ich einen ruhigen Tag mit einem kurzen Gespräch mit meiner Direktorin, einer Rapsession mit Knackeboul gegen Abend und dann ein Willkommensapéro meiner neuen Schule. Bis jetzt verbracht hab ich den Tag in Biel. Gespräch, Planung, Formulare ausfüllen, einem Dok-Filmer vor laufender Kamera Auskunft geben und dazu fotografiert werden, Buch kaufen. In einer Stunde werde ich (ja, ich!) ein Gebäude der Uni (ja, der UNI!) betreten und dort an einer Vorlesung teilnehmen. So schnell kann das manchmal gehen. Ein Überblick über die neuere deutsche Literatur (= bis Januar 16 Bücher lesen). Ob ich das alles schaffe? Jede Woche 16h Unterricht an 4 verschiedenen Orten in 2 verschiedenen Städten. Jede Woche ein Soll von 25-30h Arbeit an eigenen Projekten. Treffen mit Mentorin. 2-3x pro Woche arbeiten zum überleben. Lesen. Schreiben. Den Kopf immer noch frei haben, um neue Wege auszuprobieren.
Wie macht ihr Studenten das nur?!?!?!??

Sonntag, Oktober 22, 2006

Melancholie, pt.2



Ich würde gern einfach mal wieder im Garten sitzen und träumen.

pixelkunst oder: melancholie, pt.1

Früher, als alles noch schön war, als ich noch mit dem Wägeli durch die Züge rollen durfte, da gab es auch noch Pausen. Sogar 3-h-Pausen, z.B. in Genf oder im Wallis. An letzerem Ort entdeckte ich eines Tages, dass man mit dem Handy prima Bilder erschaffen kann. Mit denen der neueren Generation ist dies nicht mehr möglich:



Donnerstag, Oktober 19, 2006

Heute würd ich gern...


I need a Überbrücker

Gibt man bei google.ch "cee" ein und klickt auf "seiten aus der schweiz", bin ich schon auf dritter Stelle!!!
Die nächsten drei Tage besuch ich einen Kurs über ob/wie Gott heute noch spricht. Und heute Abend spielt Lampshade im Mokka Thun.
Was ich von heute morgen 07.00 bis 10 Uhr schon gemacht habe: Im Kirchenfeld einen Hobbyraum angeschaut, ein Auto überbrückt und dann damit 15 Minuten herumgefahren (also ja, ich war nur die Assistentin beim Überbrücken...), mit Mad in der Uni die Einschreibelisten durchgeschaut (ich kann mich noch bis heute einschreiben....), einen Grosseinkauf gemacht und gefrühstückt. wow....
So einen spannenden Blogeintrag hatten wir schon lange nicht mehr!!

Sonntag, Oktober 15, 2006

Literatur Macht Politik

Klingt gut als Titel für eine Vorlesung, nicht? Bis ich folgenden Beschrieb durchgelesen habe:
-Nach Emmanuel Lévinas ist Ethik nicht ohne asymmetrische Beziehungen denkbar, während Politik die Sphäre symmetrischer Gleichheit und Verteilungsgerechtigkeit ist. Mit Slavoj Zizek kann gefragt werden, ob mit dieser Definition des Politischen nicht die eigentlich politische Dimension, auf Grund deren für Hannah Arendt die Tyrannei Politik in reinster Form war, ausgeschlossen wird. Ist Politik, weit entfernt, auf die Sphäre symmetrischer Gleichheit reduzierbar zu sein, nicht viel eher das im Grunde unmögliche Bindeglied zwischen der irdischen Sphäre und derjenigen der (theologischen) Ethik? Die Beschäftigung mit mittelalterlichen Fassungen des Politischen kann für diese Fragestellung durchaus neue Antwortmöglichkeiten eröffnen.-

HÄ??? BITTE??? Als Alternative bieten sich an: "Der Blick auf die Religionen in 'Rolandslied' und 'Willehalm'" oder aber: "Deutsche Liebeslyrik des Hochmittelalters". Da hab ich nun aber wirklich die Qual der Wahl der Qual.

Freitag, Oktober 13, 2006

Warum ich zuhause Heimweh habe




Vor ein paar Stunden wieder in Bern eingetroffen, müde aber glücklich.. Wroclaw ist wirklich wunderschön, ich mochte gar nicht mehr nach Hause kommen.. Nun geh ich erstmal duschen...essen...schlafen... - Die Reihenfolge kann noch ändern..

Fotos:
1. Meine Freundin Eppup
2. Noémie und Sylwia
3. Wenn man das Antibiotika gleich mit Bier runterspült
4. Drinking beer and talkig after church
5. Sylwia und Salome



Freitag, Oktober 06, 2006

cee wird noch moderner

Heute war wieder Speisewagen-Tag. Irgendwie ein richtig angenehmer Tag. Nicht zu viele Leute, meistens Trinkgeld und sogar ab und zu richtig gutes! Eine Stunde vor Feierabend steigen plötzlich tausende und abertausende von Leuten ein.... bestellen um 21h noch Essen. Mit allem Drum und Dran... nachdem ich meinem Stress etwas zu lauthals Luft gemacht habe ("sh*t sh*t sh*t!!") gings dann ganz ok. Rapstar Knackeboul hat mich auf die Schweizer Version von myspace aufmerksam gemacht. Also kann man mich auch dort hören und sehen. Morgen nochmal arbeiten, dann Essen mit meinem Vater, anschliessend Essen mit 2 früheren Schulgenossinnen. Bleibt am Samstag nur noch: Einkaufen, aufräumen, packen, abfahren gen Osten!

Dienstag, Oktober 03, 2006

Polska rockt



Bald gehts nach Polen! Leider nur 5 Tage, denn ich hab grad bei Wiki über die Geschichte der Stadt gelesen, und Wroclaw ist echt interessant. Und tragisch, was die 2.WK-Geschichte angeht..... Wohnen werd ich bei Sylwia und nicht in diesem Hotel:

Montag, Oktober 02, 2006

S wie Schule, Steuern, Stipendien

Vor mir ausgebreitet Formulare, Abrechnungen, Gesuche, Notizen, Telefonnummern. Ich als Durchschnittsbürgerin mit Mittelschulabschluss komm schon ins Schleudern, wenn ich "Definitive Veranlagung" lese. Was heisst das? Was bedeutet das konkret? Ich hab doch erst grad Steuern bezahlt, jetzt schon wieder? Ach so, das Bezahlte waren ausgelöste Raten. Und das jetzt ist die Veranlagung. HÄ??? Danke danke, dass auch Ratenzahlung möglich ist. Hab letztes Jahr im Durchschnitt 700 Franken weniger als der Mindestlohn verdient... und trotzdem Steuern? Wie machen das bloss Leute, die nicht mal richtig Deutsch sprechen können? Irgendwann muss wohl auch ich erwachsen werden. Alternative: Welcher steuertechnisch versierte junge Mann möchte mich heiraten? Angebote bitte schriftlich und mit Foto als Kommentar anfügen.

Freitag, September 29, 2006

Wenn Tränen und Lachen so nahe beieinander liegen

Ich würde gerne wissen, warum es manchen Menschen immer schlecht geht? Finde ich wirklich ungerecht. Wahrscheinlich stresst mich noch viel mehr, dass ich nicht weiss was ich tun kann, damit es ihnen besser geht??!!
Gestern war ich bei Knackeboul und wir haben innert kürzerster Zeit ein ganzes Lied geschrieben!! Hier keine Probe davon, aber ein Beweis dafür, dass ein MacBookPRO ein wirklich lustiges Spielzeug ist:

Mittwoch, September 27, 2006

Nicht nachtragender Nachtrag

Gestern und heute liefen die Drähte zwischen Orange und mir, Orange und minick und minick und mir heiss... Minick ist diese sms-werbung-firma. Ich hab ja ziemlich böse e-mails geschrieben (von wegen sanftmütig...), und sie haben prompt reagiert.. Orange hat mir sms gutgeschrieben und minick wollte von meiner nummer nichts wissen ("haben wir nicht in unserer kartei") hmm... jetzt ist die nummer jedenfalls blockiert.
Bald beginnt schon der Oktober und damit ein neuer Lebensabschnitt. Ich bin wirklich nervös. Jetzt fahr ich in die stadt und schaue mal, ob es noch Tickets für THE ROOTS gibt!!! Immer noch: cee rap!

Dienstag, September 26, 2006

Neue Stürmer machen mich rasend

Gestern nach dem Aufstehen stand ich lange am Fenster und hab zuschauen müssen, wie ein riesiger Vogelschwarm in Richtung Bümpliz-Süd fliegt. Ich nehm jetzt mal an, dass sie noch weiter gen Süden geflogen sind. Von weit her angekommen ist dafür der Hochnebel, und er hat auch gleich seinen Kumpel Nieselregen a.k.a. Dauerregen mitgebracht. Bis jetzt bin ich noch nicht depressiv geworden. Dafür darf ich im November die Wohnung "meiner" Küchenchefin hüten. 7 Minuten von meiner zukünftigen Schule und der Villa Lindenegg. Mit einem sehr ruhigen und sehr gemütlich-schönen Raum zum Schreiben. Das Beste daran ist jedoch, dass dort auch eine Katze wohnt, mit welcher ich mich heute schon angefreundet habe.
Selig sind die Sanftmütigen. Das beruhigt mich enorm, schliesslich hab ich von Januar bis jetzt an die 100 Franken bezahlt für etwas, was ich nie wollte. Ich hab Anfang Jahr ein Mobilabo gekauft. Kaum hatte ich den Laden verlassen, erhielt ich schon ein sms von der Nummer 92266. Der EVZ habe irgendeinen neuen finnischen Verteidiger gekauft. Aha. Gehören solche wichtigen Kurzmeldungen zum Service von Orange? Bis heute habe ich die Eishockeynews jeweils sofort gelöscht. Ebenso die Partytipps, ausgehend von derselben Nummer, mit kultigen to-go-Tipps à la "Pubfestival mit DJ Lick my stick" (sic!). Heute hab ich mal meine 9. Rechnung seit meinem Abo genauer kontrolliert, weil ich schon seit Monaten mir vornehme, keine sms mehr zu schreiben, weil die sms-Sparte meine Rechnung immer so teuer macht. Nun stelle ich also fest, dass jedes dieser lustigen Messagchen mich 40 Rappen kostet!!!! Juhu!!!
Zum Schluss ein weiterer Link zum draufklicken: Notebook Magazin. Wenn man die neuste Ausgabe downloadet, findet man auch Einträge von sw. Das wäre dann ich. Mit freundlichen Grüssen!

Montag, September 18, 2006

Saugt mich aus!

Von gestern 18 Uhr bis heute 18 Uhr für drei verschiedene Arbeitgeber gearbeitet. Und beschlossen, dass nur-Arbeit doch nicht so geil ist. Wahrscheinlich arbeite ich so viel, damit ich nicht von der Welt davonrennen kann oder gar nicht erst viel von ihr mitkriege.
Bevor ich mich endlich, endlich schlafen lege, präsentiere ich der lieben individuell wunderbaren Allgemeinheit .cee. auf myspace. Dort sieht man sogar, was eigentlich wirklich in meinem Kopf abgeht (siehe Fotos). Ausserdem hört man in etwa dasselbe wie auf cee-site.ch. Ich danke Ihnen für Ihre geduldige Aufmerksamkeit.

Donnerstag, September 14, 2006

Wer erkennt ihn nicht?

Man kann sich beileibe angenehmere Dinge vorstellen als einen Harnröhrenabstrich. Dafür durfte ich gestern in meinem Speisewagen einen Gast der spezielleren Sorte bedienen.. siehe Foto.



Von meinen ärztlichen Strapazen erhole ich mich mit der gerade geschenkt bekommenen CD von Charlotte Gainsbourg. Und gehe arbeiten.

Freitag, September 08, 2006

Heute Morgen

Als ich heute Morgen kurz vor fünf erwachte, tobte draussen ein Sturm. Irgendein metallisches Geräusch, ein Klirren wie von einem sich im Schloss drehenden Schlüssel, hatte mich geweckt. Erst wenige Stunden zuvor war ich nach einem guten Essen mit gutem Wein und Whisky ins Bett gefallen, nun lechzte meine ausgetrocknete Kehle nach Wasser, viel Wasser. Aus meinem Zimmer trat ich in den dunklen Flur und merkte überrascht, dass niemand zuhause war ausser mir. Alle Türen standen weit offen, was sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig änderte, als ich das Küchenfenster öffnete, um den ersten Herbststurm dieser Saison anzuschauen. Die Küchentür, die man sonst wegen dem TV-Kabel nie ganz zu schliessen vermag, war jetzt fest zu. Draussen spazierte ein Mann im T-Shirt auf dem Gehsteig. Die bereits von den Bäumen gefallenen Blätter tanzten im Wind, und die von ebendiesem gerade abgerissenen wurden durch die Häuserschlucht gewirbelt als gälte es, vor einer grossen Katastrophe zu fliehen. Beglückt von dieser frühmorgendlichen Präsenzmarkierung der Natur in der Stadt setzte ich Teewasser und startete mein Powerbook auf, um aller Welt kund zu tun, was schönes Aufstehen bedeutet.

Ich liebe Morgenstimmung. Frühaufstehen ist definitv etwas vom Schönsten, was man tun kann. Leider werde ich im Verlauf des heutigen Tages garantiert noch einmal todmüde sein. Komisch, sonst habe ich nie Ein-, Durch- oder sonstige Schlafprobleme.

Mittwoch, September 06, 2006

Montag, September 04, 2006

Frühlingshafter Herbstputz

Ha! Ein freier Tag! Die Sonne scheint! Bis mittags geschlafen, Frühstück mit Rührei, Honigbrot und einem ganzen Krug voll Thé marocain, Über die Ost-Staaten von 1924 bis heute gelesen, die ganze Wohnung geputzt, laut (sehr laut) Jill Scott gehört. Jetzt gehts wieder mal ins heimische Emmental.

Die site von cee wurde noch nicht aufgeschaltet... kann aber jeden Moment passieren.

Samstag, September 02, 2006

winket mer jetz!

Ir Villa Lindenegg! !!

Heute Abend um 21 Uhr und ab 23.30 Uhr nochmal! -cee- mit Text+Improvisationsgesang.

Ausserdem gibt es um halb zehn einen Openairfilm, während dem ganzen Abend leckere Essensstände und 3 Bars (unter anderem mit einem angehenden Rapsuperstar, die euch ein Bier zapft oder reinen Wein einschenkt).

Donnerstag, August 31, 2006

endlich hat cee eine site

In ein paar Tagen wird die offizielle Homepage des Rap-Superstars "cee" aufgeschaltet! Inklusive Songs zum hören!
Bis dahin muss man sich noch mit 50cent oder Nelly begnügen.

Heute Abend geht's an die Tellspiele Interlaken! Die werden aufgeführt, seit Charlie Chaplin geboren wurde! Bin sehr gespannt!

Dienstag, August 29, 2006

rassentrennung nach schweizer art

Sah gerade den Film "Manderlay" und schaute mir danach die Bilder von Jacob Holdt an. Für Rassismus und Unterdrückung ganzer Völker haben wir zum Glück eine elegantere Lösung gefunden. "christliche volkspartei" hahahahahahahahaha...

Donnerstag, August 24, 2006

Feststellung

Ich hatte zwei Freunde bis jetzt, und gerade jetzt stelle ich fest, dass ich noch nie mit einem Mann zusammen war.

"robbie, show us your ass"

- das stand auf einem Kartonschild, das wir heute morgen früh weggeschmissen hatten. Ausserdem landete auch der Tanga, an dem Robbie schnupperte in unserem Ghüdersack.
Hier mehr Fotos:




We are not alone

war auch in grossen Lettern auf den riesen Leinwänden bei Robbie allgegenwärtig.




Wie man sieht, gab es viele Leute im Wankdorf. Was, nachdem die 40'000 weg waren, etwas besser zu erkennen war, ist der ganze Abfall am Boden und natürlich das YB-Logo: (Anmerkung: Dieses Foto hab ich irgendwo gefunden. Schliesslich darf man während der Arbeitszeit nicht fotografieren).

Mittwoch, August 23, 2006

Was wenn die Welt jetzt unter geht?

Ich mag das gar nicht gern, wenn man dauernd Links sieht, auf die man klicken sollte weil dahinter irgendwas Tolles sein soll. Es gibt allerdings Ausnahmen, eine davon ist definitiv: Arson Film ! Dort unten links auf "film" klicken, dann auf "close up" und "fiction", zum Schluss das 9. Kästchen "Die Welt geht unter" anwählen und geniessen. Hab den Kurzfilm gestern Abend entdeckt und musste ihn vorhin grad wieder und wieder und wieder anschauen. Die anderen Filme sind auch super. Und der Trailer auf der Hauptseite "Christian, oder wenn der Vorhang fällt" ist vom zweiten Teil des DVD's über ChrigEl.. auch anschauen!
Jetzt noch eine Stunde schlafen gehen, dann ins Wankdorf Stadion, pardon, Stade de Suisse Wankdorf Bern. Cause I want to be entertained.

Dienstag, August 22, 2006

Wer den Rappen nicht ehrt

Wer den Rappen nicht ehrt

Wenn man 10 Rappen jeden Tag spart, 5 Mal pro Woche, sagte sie. Wenn man 5 Franken 60 jeden Tag spart, 5 Mal pro Woche, dachte ich. Dann gibt das 50 Rappen pro Woche, jeden Monat 4 Mal sind 2 Franken, sagte sie. Dann sind das 28 Franken pro Woche, jeden Monat 4 Mal sind 112 Franken, dachte ich. Und das ein Jahr lang, 12 Monate lang, dann habe ich schon 24 Franken, sagte sie, das ist 1 Mal mehr in’s Kino gehen, mit einem Getränk und Popcorn, sagte sie. Und das ein Jahr lang, 12 Monate lang, dann hast du schon 1344 Franken, dachte ich, das ist 1 Mal mehr in’s Kino gehen, mit einer gemieteten Stretchlimousine samt Fahrer, samt edlem Champagner und Kaviarhäppchen, dachte ich. Von jetzt an kaufe ich nur noch Parisienne Box, sagte sie, das lohnt sich.

Salome Wieland

Sonntag, August 20, 2006

Wenn Winde wehen; wissen wir wirklich wozu?

***
Der Wind munkelt wenn der Mund winkelt

Sie trank die Suchtfracht gemischt mit Fananenbréppa, nahm eine Feinwaschel zur Hand und zog sich in die Nochkische zurück, um eine Sudelnuppe zuzubereiten. Bald darauf bemerkte sie einen Häudigen Rund, der kaut läffte, und veranlasste noch in mieser Dinute eine Schufthatz für ihn. Ihre Windmunkel zogen sich jedoch nach unten, als sie kurz darauf ins Grauneffenängis eingeliefert wurde, weil die Pozilei sie wegen Treuerstebug tiertenhafin. Zum Glück war es nur Hunteruschungsaft.
***

Gleich geht's wieder nach Biel in die schöne Villa! Am 2. September ist dort big poardy zusammen mit Filmpodium und Fototage Biel. Es wird einen Openair-Film geben, feine Essensstände, 3 Bars von uns betrieben, eine Bühne mit unter anderem darauf: -cee- !! In was hab ich mir da nur reingeritten? Jetzt heisst es üben, üben, üben!

Nächste Woche arbeite ich zwei Nächte durch für Mr. Robbie Williams! Yeeah! Warum ich das tu ist, weil ich ein "Robbie Williams Crew"-Tshirt bekomme. Und natürlich noch 300 Franken und 2 Gratiskonzerte. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich KEINE Ahnung hab, was der so für Lieder singt... aber er soll ein guter Entertainer mit super Bühnenpräsenz sein, und davon muss ich schliesslich noch viel lernen...

Donnerstag, August 17, 2006

Normal sein heisst ein bisschen verrückt

Die Zeit fliesst davon wie ein Rinnsal von Blut aus der Wunde von jemandem, der an einem Hang erschossen wurde.

Heute Abend bin ich wieder in der Villa Lindenegg, aber diesmal werde ich bedienT und nicht bedienen.... ich geh essen! Zur Feier eines freien Abends!
Irgendwie bin ich NUR am arbeiten, und trotzdem nicht reich?! Mein Privileg ist es, dass mir meine Arbeit meistens super gefällt und ich weder zu fest in Kauflust-Versuchung komme, noch jeden Rappen umdrehen muss.

Die Vögel ziehen in den Süden und mein Zug fährt.

Freitag, August 11, 2006

Ist ausbrechen sinnvoll?

Frierend sitze ich am Küchentisch und versuche zu vergessen an was ich heute alles denken muss. Auf Freakstock stimmte ich ein in den Chor derer, die nicht einfach ein Arbeiten-Essen-Schlafen-Party-Leben haben wollen. Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher als das. Was ich verpassen würde wäre der Stress der Lebens- und Überlebensorganisation, ausserdem regelmässig genug schlafen und zusätzlich noch Freundschaften, die auch wirklich gepflegt werden. Schreibe ich zu negativ? Vielleicht bin ich ja nur hormonell bedingt in Gefühlsschwankungen am schwimmen, wahrscheinlich aber allgemein überfordert von meinen verzweifelten Versuchen, sowas wie "Alltag" zu vermeiden.
Freakstock hab ich so entspannt wie nur selten durchgezogen, David Pierce war super, ich hab endlich wieder mal geweint (und kann irgendwie nicht mehr richtig aufhören). Der Raketen Klub verstand es auch dieses Jahr, so richtig cool zu werden, wir hatten ein super Team und gute Artists, allen voran natürlich Orlando Menthol!! Leider wie immer hab ich abgesehen vom Rocket Club kaum Konzerte gesehen. Ausnahme bildet natürlich das Pflichtprogramm für alle nicht-Langweiler: Jumbo Jet!
So. Meine lieben Rechnungen und Arbeitspläne-ausfüllen-und-einschicken warten geduldig und gehen nicht weg.

Sonntag, Juli 30, 2006

à plus tard crocodile...

Ich melde mich ab und trete ein in den Dienst für Freakstock.

Was ich heute hätte tun können:
-Aufräumen
-Putzen
-Packen (!)
-Nachdenken was ich alles sonst noch brauche

Was ich heute tat:
-mein früheres Zimmer abgeben
-Picknick einkaufen
-im Marzili dösen, quengeln, lesen (Elfriede Jelinek!)
-in der Aare schwimmen
-durch das ganze Emmental autostöpplen (nach 20h sind die Zugsverbindungen weg)
-Fahrräder befestigen
-in Bern einen Schlafsack-Zelt-Gepäck-Abholdienst durchführen
-packen
-ohne nachzudenken was ich alles vergessen haben könnte schlafen gehen (nämlich jetzt)

Was ich morgen tun werde:

(diese Auflistung wurde verdrängt)

Und dann:
FREAKSTOCK!!! Freude! Liebe! Friede! Fraternité! Sonne! Luft! Musik! Tanzen! Feiern! Nicht viel duschen! Zeit mit dem Herrn!! Regenbogen-Kreise! Juhu!!

Freitag, Juli 28, 2006

Denn es ist nicht Amor's Pfeil

Wie normal ist Herzstechen?
Ich hab das so alle 2 Tage, und etwa 1-2x pro Woche über mehrere Stunden hin. Gleich häufig spür ich so ein komisches Drücken in der Herzgegend, so dass ich husten muss. Manchmal reicht das Stechen bis in den Arm hinein. Als ich im Spital war und dauernd nur lag (und viele Medikamente hatte) bin ich mehrmals in der Nacht erwacht deswegen. Ich weiss, dass man das immer mal wieder hat und dass es so auch nicht gefährlich oder unnatürlich ist. Aber wie viel ist denn noch "normal"? Habt ihr das auch? Ich rauche nicht, bin nicht übergewichtig, mein Blutdruck ist nicht auffällig und ich bewege mich einigermassen häufig. Für fachdienstliche Hinweise bitte kommentieren...

il est né le divin enfant

Wollte eigentlich jetzt schon im Gotthelf-Dörflein sein, um dort meinen Heimatausweis abzuholen. Auch ich melde mich endlich in Bern als Wochenaufenthalterin an. Innerhalb von 14 Tagen nach dem Zuzug muss man sich anmelden.... äh... räusper... wie lange wohn ich schon hier? huch... Hab mit meiner WG-Kollegin gefrühstückt; sie ist grad zu ihren Eltern in Nähe Stuttgart gefahren. Vor wenigen Minuten fand ich in meinem Posteingang eine e-mail von der HKB mit einer Liste von meinen zukünftigen Mitstudierenden. Wir sind 4 Jungs und 12 Frauen; eine Österreicherin, ein Deutscher und 14 Schweizerinnen und Schweizer. Ich werd schon jetzt nervös... Werde einen erfahrenen Autor bzw. eine erfahrene Autorin als Mentor/Mentorin zugeteilt bekommen und mich wöchentlich mit ihr oder ihm treffen. Bin sehr sehr gespannt und wie gesagt ganz nervös. Erst mit solchen e-mails und Briefen beginne ich langsam zu glauben, dass ich wirklich aufgenommen wurde... So. Jetzt aber los. Heute Abend mach ich wieder Cafébar, Fribourg-Wil-Fribourg. Morgen packen und dann los auf eine weit entfernte Rennbahn auf einer kleinen Bodenerhebung namens Boxberg. Passenderweise wird das Klima wieder kühler...

Dienstag, Juli 25, 2006

Arbeiten ist sexy

Heute ist mein erster freier Tag seit fast zwei Wochen. Habe 13 Tage am Stück gearbeitet, aber eigentlich braucht es gar keine Frei-Tage, solange man eine Arbeit gern macht und dabei mit coolen Leuten zusammen ist. Oder nur ab und zu einen, um wieder mal zu putzen und aufzuräumen. Dafür dann richtig Ferien irgendwo! Ab Morgen arbeite ich wieder, und am Sonntag früh fahren wir schon nach Gotha ans Freakstock!! Dieses Jahr spielt am Donnerstag im berühmt-berüchtigen Raketen Klub ein begnadeter Schweizer Junge mit seinem Mitstreiter: Orlando Menthol. Sexy-happy-Electro-House!
Gestern servierte ich wieder in der Villa Lindenegg bis in die Nacht hinein und über den letzten Zug hinaus, deshalb schlief ich bei Andrea (siehe "Die Wahrheit über JF Bern" einige Posts früher).
Da ich dieses Jahr auf Freakstock einen Luxus-Status haben werde (noch kein Wohnmobil, aber immerhin ein Auto mit Velo-Träger), versuche ich mir heute noch ein Velo zu ergattern....

Anbei noch ein schönes Bild, das zeigt, was man so bei 33 Grad an der prallen Sonne kurz vor 12 Uhr mittags an einem steilen Hang auf dem Gurten tun kann:

Mittwoch, Juli 19, 2006

...es gibt nämlich immer noch viele Bodenplatten..

7.30-12.00 und 13h-18.00 Uhr mit zwei kurzen Pausen = 9h Arbeit bei über 32 Grad an der bräntigen Sonne. Und zwar 9h lang ineinander verschachtelte Bodenplatten voneinander lösen und vom Boden aufheben, zum nächsten Palett tragen und dort sauber zu 4x20Stck. aufschichten, Spannsets drum, und nochmal von vorne. Zuerst hatten wir die 2kg-Platten, aber schon bald einmal 6-kilogrämmer..... Die Sonne hat uns echt vrbäset! Wir waren alle wie betrunken, obwohl wir seehr viel Wasser tranken, konnten nicht mehr bis 20 zählen, wussten nicht mehr wie man die Platten jetzt aufschichtet, vergassen die Namen der Gruppenkollegen, lachten nur noch oder brachten völlig falsche Worte heraus und sinnlose Sätze.... Nach der Arbeit stürzten wir uns in die 21-grädige Aare, allerdings musste ich dann noch nach Hause laufen...
Eigentlich wollte ich nur sagen dass ich jetzt schlafen gehe...

Montag, Juli 17, 2006

Von guten und bösen Gurtengeistern

Frisch geduscht, Haare frisch gewaschen, frische Wäsche, gleich frisches Rührei - Zivilisation ist doch super manchmal...!
4 Tage "Güsche" sind vorbei, nach der zweiten Nachtschicht hab ich heute den Tag frei. Das Wetter war traumhaft! Natürlich tödlich zum Arbeiten, aber lieber nehm ich etwas Sonnenbrand und Hitze-Kopfweh in Kauf, als im Sumpf Zigarrettenstummel aufsammeln zu müssen. Es haben so wunderbare Leute wie Skin oder Manu Chao und natürlich noch Dutzende andere gespielt; ich hab kein einziges Konzert ganz gesehen, auch teilweise nur sehr wenige. Die letzen Tage bestanden vor allem aus arbeiten und schlafen... ab und zu nach der Schicht ein Bierchen. Auf Freakstock ist es auch mehr oder weniger dasselbe.. Warum tut man so etwas und geht nicht einfach normal arbeiten und dann mit dem verdienten Geld ein Festival geniessen? Ich möchte auf keinen Fall einfach eine Festivalbesucherin unter Tausenden sein. Der ganze "Geist" eines Festivals besteht halt schon vor allem darin, dass einige Leute zusammen etwas riesiges für ein langes Wochenende auf die Beine stellen. Auf eine grosse Wiese zu kommen, zusammen daraus einen der grössten "Clubs" der Schweiz zu bauen und dann 35'000-45'000 Leute darin und bekannte Bands dort spielen zu sehen ist etwas unvergleichbares.
Abgesehen von dieser schönen Athmosphäre, den super Bands, der Sonne und den netten Leuten war es wieder mal sehr eindrücklich zu erleben, was unser Freund Alkohol so mit Menschen anstellen kann... von inmitten von Menschenmassen p***ende Päärchen über lüstern grapschende "Männer" bis hin zu ohnmächtig in ihrem Kotz liegende Teenagermädchen trafen wir fast alles an.. "This world is gon' crazy" schrie Manu Chao gestern...

Gurtenfestival 2006


Kaizer's Orchestra vom Bühnenrand aus gesehen


Trash Heroine mit Funkgerät


Unsere Arbeit heute um 05.30 morgens


Aussicht von der Bergstation (gleich neben dem Festivalgelände) auf Bern und die Aare

Mittwoch, Juli 12, 2006

Gruss vom Planeten G



Die Hauptbühne, vor die gerade ein Palett Bodenplatten gekarrt wird. Von dem Zeitpunkt an waren noch 8160 Bodenplatten zu verlegen. (Ich wurde auserwählt, sie zu zählen). Ich muss schlafen. Ab Morgen früh werde ich das Gelände 4 Tage lang nicht mehr verlassen und im Schichtbetrieb arbeiten. Wurde zur Gruppenchefin ernannt... bin jetzt verantwortlich für 7 nette Jungs und 2 auch nette junge Frauen....
check

Dienstag, Juli 11, 2006

Wenn der Gips den Arm zuerst einrenken will

Kennt ihr das?: Man hat ein Problem, studiert tagelang daran rum, plötzlich kommt einem jemand in den Sinn, von dem man denkt, dass er einem echt weiterhelfen kann, und dann sagt er "Löse mal zuerst deine Probleme, dann schauen wir". Nun ist man am selben Punkt wie vorher, nur 20 Meter weiter unten, und mag sich gar nicht mehr zur ursprünglichen Ausgangslange hoch graben.
Traurig, traurig. Zum Glück verreise ich morgen auf den Gurten. Manchmal fühl ich mich ganz und gar nicht erwachsen.

Montag, Juli 10, 2006

Villa "la plus belle" Lindenegg



Hier arbeite ich nun fast jedes Wochenende. Ist es nicht einfach ein Traum? Eine der Nachbarvillen ist meine zukünftige Schule - und ich hab mich sowohl bei der Schule als auch beim Restaurant beworben, ohne von der Verbindung zu wissen. Der Hammer. Heute hatte ich Pikett, hab jetzt aber grad den Anruf bekommen, dass sie zuwenig Reservationen habe. Ein freier Abend - und weniger Lohn... Packe schon mal meine 7 Sachen für den Gurten. Sonnencrème, Oropax, Deotüchlein; schon mal das wichtigste..

jöpple

Arbeiten... das waren mein Wochenende, durch den Tag bei einem Arbeitgeber, am Abend beim andern. Heute dasselbe. Arbeiten tu ich trotzdem zu wenig... dafür ist ab Mittwochmorgen Gurtenfestival angesagt; 10 Tage draussen arbeiten, bei Hitzewelle und nonstop Musik - aber wird sicher super!

Freitag, Juli 07, 2006

Ausgesperrt

"Die Ausgesperrten" von Elfriede Jelinek - wow.... Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so geschrieben ist. Es ist so geschrieben, wie meine Gedanken ablaufen.. Ich kann problemlos darin versinken, wieder in den Alltag und das Leben, das man leben sollte, aufzutauchen, wird schwierig.
'Er öffnet das Parktor und geht in eine Gegend hinein, die ärmlicher wird, je weiter er geht. Seine Gestalt wird kleiner, nicht weil sie sich entfernt, sondern weil sie unwillkürlich durch ihre Umgebung verkleinert wird. Eben war er noch jemand in einm Park, jetzt ist er ein Niemand in einer Strassenbahn.'

Zum Beispiel jetzt



Manchmal denke ich, dass es zum Leben nur einen freien Tag braucht, JumboJet und Lampshade. Und natürlich Strom und eine Stereoanlage.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Das ist mein Bern



Bundeshaus, obere Altstadt, Münster. Und natürlich die Aare beim Schwellenmätteli.

Die Wahrheit über JF Bern



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