Heute kam eine alte Frau mit zwei ihrer Kinder und deren Tochter essen. Sie kommt seit Jahren regelmässig vorbei, aber jetzt braucht sie jemanden, der sie stützt beim Gehen, und sie kann nicht mehr einfach so allein aus dem Haus.
Als sie alle so am essen waren, sagten einige unserer Mitarbeiterinnen, die sie schon lange kennen, dass sie wohl bald stirbt, und dass sie hoffen, sie vielleicht noch einmal vorher sehen zu können. Ich wandte ein, dass ich nicht denke, sie sterbe bald, und überhaupt, ich sei gegen's Sterben. "Auch wenn jemand alt sei?", wurde ich gefragt. "Ja, was heisst denn alt", fragte ich zurück.... "80? 100? 120?..." Aber diese Frau habe ja jetzt ein reiches Leben gehabt, und sie sei jetzt schwach, und bereit, zu gehen...
Ich bediente den ganzen Tisch immer wieder, und mich dünkte überhaupt nicht, dass diese Frau kurz vorm Sterben war. Im Gegenteil - ich liebte ihren Schalk in den Augen, und sie lobte jedesmal, wenn ich vorbeikam, das Essen in allen Tönen. Ich beschloss, etwas gegen diese negativen Festlegungen über ihr zu unternehmen...... ich betete über ihrem Essen, bevor ich es servierte, und segnete sie heimlich mit Leben, Gesundheit, und Wohlergehen. Als sich die Familie verabschiedete, sagte ich, direkt an die besagte Frau gewandt: "Bis bald wieder!" - "Ja, wenn es die Gesundheit noch zulässt....", meinte sie. "Sie sehen doch SUPER!!!! aus", rief ich aus. "Meinen Sie?" - "Ja, sie haben ganz viel Leben in den Augen und so ein schönes Schmunzeln im Gesicht, da ist doch ganz viel Leben in Ihnen!" - "...schön, dass das jemand sieht!". ...voilà! Nicht "aber ich denke, dass ich bald sterbe", sondern "Schön, dass das jemand sieht" !!!
Donnerstag, Juli 18, 2013
Die Baby-Falle
Während sie mir erzählte, wie sie nicht mehr atmen konnte und wirklich dachte, sie sterbe vor Schmerzen, und wie schlimm es gewesen sei, hielt ich das 12-Stunden alte Baby in den Armen und dachte immer nur: ich will auch eins. Jetzt grad. Sofort.
Und als ich mich schlafen legte mitten in der Nacht, hörte ich die Nachbarin mit ihrem schreienden Baby auf und ab gehen, und dachte, ich will auch eins, jetzt, sofort.
Hhhhhhhhhhhhormone.
Anyway. Bis dahin geniesse ich noch meinen Kaffee, Bier und Wein, und langen Schlaf.
Und als ich mich schlafen legte mitten in der Nacht, hörte ich die Nachbarin mit ihrem schreienden Baby auf und ab gehen, und dachte, ich will auch eins, jetzt, sofort.
Hhhhhhhhhhhhormone.
Anyway. Bis dahin geniesse ich noch meinen Kaffee, Bier und Wein, und langen Schlaf.
Dienstag, Juli 09, 2013
Ohne jegliche Erfahrung im Heiraten heiraten
Wenn es weniger als 6 Wochen bis zur Hochzeit geht, wird es Zeit, zu planen... wir planen ja schon seit Monaten. Aber planen bisher hiess: Ideen bekommen und umherbewegen.
Planen jetzt heisst: Also wer konkret holt die Übersetzungsgeräte, und wer bringt sie wieder zurück? Wer sitzt an welchem Tisch? (das ist überhaupt die grösste Frage der ganzen Hochzeit) Wie können wir endlich in dieser Tischordnungsfrage vorankommen? Wie sollen wir die Tischplanfrage bloss lösen? Wie kommen wir von der Hochzeit genau nach Hause? Wer trinkt keinen Wein und fährt uns dann? Wieviel Geld geben wir aus für Blumen? Sollen wir noch 4.-/Person mehr ausgeben, und dafür Schokolade im Desserbuffet haben? Wo kann ich Strümpfe kaufen gehen, und wann tue ich es wirklich? Wen soll ich fragen, um meine Freundin aus Neuseeland ein paar Tage zu beherbergen? Wie können wir es lösen, dass unsere HelferInnen trotz Helfen auch noch etwas vom Apéro haben?
Ohne meine Schwester und die andere Brautführerin wären wir ja völlig überfordert. Diese lieben Frauen nehmen uns riesige Lasten ab und haben ausserdem noch den Nerv, uns schöne Überraschungen vorzubereiten.
Die allergrösste Herausforderung ist es, nicht jede freie Minute damit zu verbringen, Hochzeitssachen zu erledigen. Ich versage kläglich. Nehme mir vor, einen Tag lang etwas ganz anderes zu tun. Und verbringe einen weiteren sonnigen Tag drinnen, am Computer. Henuh.
Ich mache einen Coiffeuse-Termin für 7 Uhr morgens ab. An einem Tag, an dem ich bis 01 Uhr nachts oder so volles Programm haben werde. Oh Lord Jesus. Das heisst, um 6.22 auf den Zug. Da will ich gar nicht überlegen, wann ich aufstehen muss.
Ich freue mich wie wahnsinnig auf diesen Tag!
Und währenddessen ist meine Freundin gerade kurz davor, ein Kind zu gebären.
Und das ganze Weltgeschehen.
Gott ist gut.
Planen jetzt heisst: Also wer konkret holt die Übersetzungsgeräte, und wer bringt sie wieder zurück? Wer sitzt an welchem Tisch? (das ist überhaupt die grösste Frage der ganzen Hochzeit) Wie können wir endlich in dieser Tischordnungsfrage vorankommen? Wie sollen wir die Tischplanfrage bloss lösen? Wie kommen wir von der Hochzeit genau nach Hause? Wer trinkt keinen Wein und fährt uns dann? Wieviel Geld geben wir aus für Blumen? Sollen wir noch 4.-/Person mehr ausgeben, und dafür Schokolade im Desserbuffet haben? Wo kann ich Strümpfe kaufen gehen, und wann tue ich es wirklich? Wen soll ich fragen, um meine Freundin aus Neuseeland ein paar Tage zu beherbergen? Wie können wir es lösen, dass unsere HelferInnen trotz Helfen auch noch etwas vom Apéro haben?
Ohne meine Schwester und die andere Brautführerin wären wir ja völlig überfordert. Diese lieben Frauen nehmen uns riesige Lasten ab und haben ausserdem noch den Nerv, uns schöne Überraschungen vorzubereiten.
Die allergrösste Herausforderung ist es, nicht jede freie Minute damit zu verbringen, Hochzeitssachen zu erledigen. Ich versage kläglich. Nehme mir vor, einen Tag lang etwas ganz anderes zu tun. Und verbringe einen weiteren sonnigen Tag drinnen, am Computer. Henuh.
Ich mache einen Coiffeuse-Termin für 7 Uhr morgens ab. An einem Tag, an dem ich bis 01 Uhr nachts oder so volles Programm haben werde. Oh Lord Jesus. Das heisst, um 6.22 auf den Zug. Da will ich gar nicht überlegen, wann ich aufstehen muss.
Ich freue mich wie wahnsinnig auf diesen Tag!
Und währenddessen ist meine Freundin gerade kurz davor, ein Kind zu gebären.
Und das ganze Weltgeschehen.
Gott ist gut.
Donnerstag, Juli 04, 2013
Vom Leben und vom leben
Wenn der Tod besiegt ist, und sein Stachel unauffindbar ist, warum sterben dann noch die meisten Menschen?
Ich frage mich.... Jesus wurde zum Fluch, damit der Fluch nicht mehr auf uns ist. Somit gilt eigentlich wieder der Standard von vor dem Fluch/Fall. Gäbe es wohl Möglichkeiten, länger bzw. ewig zu leben, und wir müssen sie nur noch entdecken? Habakuk 2:14: Die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,... mehr und mehr Erkenntnis kommt. Die Herrlichkeit ist schon da. Lose Gedanken, Assoziationen.
Es gibt den Bericht von diesem chinesischen Mann, der anscheinend 256 Jahre lang gelebt hat. Und ich habe Leute gehört in Bethel, die uns StudentInnen erzählten, dass sie jemanden persönlich kennen, der persönlich Leute getroffen hat, die mehrere hundert Jahre alt sind.
Was macht man damit? Mein Interesse ist geweckt.
Ich lese davon, dass alles, was lebt (Pflanzen, Zellen, Organismen,..) in Schwingung ist. Das lernte ich bereits vor vielen Jahren in der Schule. Unsere Organe zum Beispiel haben eine Frequenz von etwa 70 Megahertz, ebenso frisches grünes Gemüse, Kräuter, Gräser... Dosennahrung hingegen hat eine Frequenz von etwa Null. Fleisch, alles Gekochte, ebenfalls sehr tief. (Quelle: unter anderem diese Seite). Füge ich also meinem Körper ständig etwas zu, was weniger Energie hat, als meine eigenen Körperzellen/Organzellen, was ist dann die Schlussfolgerung? Und was ist das Resultat, wen ich etwas mit höherer Frequenz esse?
Es sind einfach so Gedanken...
Und da ich den Tod so nicht mag und vermeide, wird es für mich auch immer schwerer, Fleisch zu essen. Ich verstand Menschen nie, die mir sagten, dass ihnen Fleisch nicht schmeckt. Ich liebte es immer! Aber seit einigen Monaten, je mehr ich mir Gedanken mache, schmeckt es mir immer weniger bzw. kaum mehr... Und dann treffen wir uns mit dem Restaurant, wo wir das Hochzeitsessen machen, und ich bin der Spezialfall, für den man jetzt noch extra etwas Vegetarisches machen muss. Dabei ist es unter anderem meine Hochzeit. Und ich möchte doch nicht, dass sich meine Gäste in einem System wiederfinden, das ich persönlich nicht mehr lebe, und das nicht zu meinen Grundwerten gehört. Aber es scheint fast nicht anders möglich zu sein.
Dabei ist es mir unverständlich, wie es im 2013 immer noch der Standard ist, Fleisch zu essen. Langsam gibt es ein Umdenken. Vor kurzem erst wurde ich im Flugzeug gefragt, ob ich Rindfleisch oder Hühnchen wolle. Zum Glück hatte ich mich als Vegetarierin vorangemeldet. Aber letztes Mal gab es tatsächlich für ALLE die Wahl zwischen Fleisch oder Fleischlos.
Ich kann mich nicht mehr von etwas ernähren, für das dem Tod Raum gegeben wurde.
Ich weiss, es klingt eso-hippie-newage-weleda, wie schon so vieles in meinem Blog, aber ich vermute, so ist es nun mal... :-)
Ich frage mich.... Jesus wurde zum Fluch, damit der Fluch nicht mehr auf uns ist. Somit gilt eigentlich wieder der Standard von vor dem Fluch/Fall. Gäbe es wohl Möglichkeiten, länger bzw. ewig zu leben, und wir müssen sie nur noch entdecken? Habakuk 2:14: Die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,... mehr und mehr Erkenntnis kommt. Die Herrlichkeit ist schon da. Lose Gedanken, Assoziationen.
Es gibt den Bericht von diesem chinesischen Mann, der anscheinend 256 Jahre lang gelebt hat. Und ich habe Leute gehört in Bethel, die uns StudentInnen erzählten, dass sie jemanden persönlich kennen, der persönlich Leute getroffen hat, die mehrere hundert Jahre alt sind.
Was macht man damit? Mein Interesse ist geweckt.
Ich lese davon, dass alles, was lebt (Pflanzen, Zellen, Organismen,..) in Schwingung ist. Das lernte ich bereits vor vielen Jahren in der Schule. Unsere Organe zum Beispiel haben eine Frequenz von etwa 70 Megahertz, ebenso frisches grünes Gemüse, Kräuter, Gräser... Dosennahrung hingegen hat eine Frequenz von etwa Null. Fleisch, alles Gekochte, ebenfalls sehr tief. (Quelle: unter anderem diese Seite). Füge ich also meinem Körper ständig etwas zu, was weniger Energie hat, als meine eigenen Körperzellen/Organzellen, was ist dann die Schlussfolgerung? Und was ist das Resultat, wen ich etwas mit höherer Frequenz esse?
Es sind einfach so Gedanken...
Und da ich den Tod so nicht mag und vermeide, wird es für mich auch immer schwerer, Fleisch zu essen. Ich verstand Menschen nie, die mir sagten, dass ihnen Fleisch nicht schmeckt. Ich liebte es immer! Aber seit einigen Monaten, je mehr ich mir Gedanken mache, schmeckt es mir immer weniger bzw. kaum mehr... Und dann treffen wir uns mit dem Restaurant, wo wir das Hochzeitsessen machen, und ich bin der Spezialfall, für den man jetzt noch extra etwas Vegetarisches machen muss. Dabei ist es unter anderem meine Hochzeit. Und ich möchte doch nicht, dass sich meine Gäste in einem System wiederfinden, das ich persönlich nicht mehr lebe, und das nicht zu meinen Grundwerten gehört. Aber es scheint fast nicht anders möglich zu sein.
Dabei ist es mir unverständlich, wie es im 2013 immer noch der Standard ist, Fleisch zu essen. Langsam gibt es ein Umdenken. Vor kurzem erst wurde ich im Flugzeug gefragt, ob ich Rindfleisch oder Hühnchen wolle. Zum Glück hatte ich mich als Vegetarierin vorangemeldet. Aber letztes Mal gab es tatsächlich für ALLE die Wahl zwischen Fleisch oder Fleischlos.
Ich kann mich nicht mehr von etwas ernähren, für das dem Tod Raum gegeben wurde.
Ich weiss, es klingt eso-hippie-newage-weleda, wie schon so vieles in meinem Blog, aber ich vermute, so ist es nun mal... :-)
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