Montag, Oktober 31, 2011

I love it!



Nachdem seit fast einer Stunde Goldstaub in der Luft war, erfuhr ich es auch noch, und war dann auch nochmal eine Stunde oder so drin. Es war weniger "dichte Wolke"-mässig, aber wunderbar, überall glitzerte die Luft! Manchmal schien es fast aus dem Boden zu kommen, von unten nach oben. Glücklicherweise gerade dort wo ich stand :-) -ich machte ein Foto meines Gegenübers (siehe erstes Bild). Am Schluss roch es, als ob jemand Salböl verschüttet hätte. Eine Frau in meiner Nähe roch an ihrer Hand, und es kam von ihrer Hand. Sie versicherte uns, dass sie niemals Öl auf ihre Hand gestrichen hatte, ja, dass sie nichtmal Parfum benutze. Es war herrlich.
Ich glaub man kann es in ein paar Stunden auf ibethel.tv schauen.
Auf dem Video hier sieht man wahrscheinlich kaum was, zu schlecht ist meine Kameraqualität.. aber es fängt etwas der Stimmung ein:

Samstag, Oktober 29, 2011

Tiere all around!!

Meine Geschichte mit Tieren scheint weiterzugehen. Oh my gooooshh.. ich zittere immer noch.
Also: Gestern Abend ging ich um zehn Uhr ins Bett. Ich schlief sofort ein und träumte, dass ich mit meinem Mitbewohner und einer meiner Mitbewohnerinnen in der Küche stand. Plötzlich war ein grosses Tier in der Küche. Es sah ähnlich aus wie ein Tiger, aber es war kleiner. Es sah definitiv aus wie eine Raubkatze. Im Traum sagte meine Mitbewohnerin, es sei ein Gepard. Das Tier war hell und hatte schwarze Punkte. Ich öffnete einen Schrank, damit wir uns darin verstecken können. Aber dann kam das Tier zum Schrank, und ich versuchte, es mit der Schranktür wegzu"schlagen". Ich erwachte mit schnellem Herzklopfen. Es war viertel nach zehn. Ich war zu müde, um den Traum aufzuschreiben. Als ich heute Morgen erwachte, war der Traum das erste, was mir einfiel. Ich erinnerte mich an jedes Detail. Konnte dem Traum aber keine Bedeutung entnehmen.

Heute Nachmittag dann, vor 20 Minuten, sitze ich vor dem Haus und mache Hausaufgaben. Ausserdem habe ich meine Handykamera bereit, weil ich Kolibris fotografieren will, die jeweils vor dem Haus Zuckerwasser trinken. Ich staune ob all den Vögeln und Eichhörnchen, und sage Gott, wie wunderbar ich seine Schöpfung finde. Plötzlich sehe ich eine riesige Katze im Garten der Nachbarn. Oder ist es ein Hund? Es ist ein Tier in der Grösse eines mittelgrossen Hundes, aber es hat nicht die Form eines Hundes, sondern eher die einer Katze. Das Tier sieht unsicher und eingeschüchtert aus. Es trabt nun auf unser Haus zu, direkt auf mich zu! Es sieht definitiv aus wie eine Wildkatze! Es ist wie ein Flashback vom Traum von letzter Nacht. Ich kriege nun Angst und schreie "What is this?", und mein Mitbewohner ruft aus der Küche "it's not a cat! it's not a cat! it's not a cat!". Er will verhindern, dass ich mich dem Tier nähere. Das Tier bleibt nun stehen, offenbar von meinem Schreien verunsichert. Es ist hell und hat schwarze Punkte. Einen kurzen Schwanz, und spitzige behaarte Ohren. Dann fährt ein Jeep, der vorher vorbeigefahren war, rückwärts wieder auf unser Haus zu. Das Tier rennt davon, fast in den Jeep hinein, und verschwindet in den Büschen. Es gelang mir, ein Foto zu machen:

Wir gingen auf Internet und schlossen aus unseren Beobachtungen, dass es ein Rotluchs sein muss:
als Vergleich noch ein Bild von einem Gepard:

Montag, Oktober 24, 2011

Strategien für Durchbruch

Wenn ich schon von Krisen und Weinen schreibe, dann möchte ich dem Blog nicht Durchbrüche vorenthalten. Manchmal geht das ja zu und her wie auf einer Achterbahn.

Was mir oft hilft: Velofahren - Autofahren --Bewegung. Nimmt mich raus aus der Wolke und bringt meine Gedanken/Prozesse in Bewegung. Wenn mein Körper sich bewegt können sich auch Seele und Geist eher bewegen.
Ein Glas Wein und dazu eine Flasche Heiliger Geist mit einer Person, die den Heiligen Geist in sich hat und in einer Saison der Klarheit ist, und die in Jesus verankert ist. Es muss auch nicht Wein sein. Aber wir haben grad einen superguten entdeckt. However: Verbal processing. Ich texte die andere Person eine Stunde lang zu, oder zwei, und am Schluss hab ich plötzlich mega die Erkenntnisse, ohne dass die andere Person gross was getan hat. Oder aber: Die Person sagt einen weisen, klaren Satz, und mein Depressionsturm zerbröckelt, als wäre er aus Sand.
Hier das Beste: Ich gehe in die Bibel! Dort steht alles! Es hilft, wenn ich schon vorher viel gelesen habe und super Stellen angestrichen. Dann kann man auch einfach die angestrichenen Stellen lesen und findet Goldschätze.
Eine Person, die grad zufällig anwesend war, und die ich gar nicht wirklich kenne, brachte mir voll Durchbruch. Wir sind Familie, mann, und manchmal kommt mein Durchbruch von jemandem, von der oder dem ich es nicht erwarten würde oder der ich das nicht "zutrauen" würde. However, diese Person sagte mir einfach, wenn ich überfordert sei mit wissen wer ich bin etc, dann soll ich doch mich einfach mal daran festhalten, was ich alles "in Christus sei", sprich: Was ich in Jesus habe: Frieden, Rechtschaffenheit (in der rechten Beziehung zu Gott sein), Liebe, Kraft, Heilung, Fülle, Gerechtigkeit,...
OK, ich mag Zweifel und Überforderung haben, aber es ist nicht alles, was ich habe. Und ich hab jetzt nicht mehr länger Tag der offenen Tür für Zweifel und Überforderungsgedanken.
Was auch hilft: Lachen.
Oder: Beispiel. Mein Alter stresst mich. Dann fragt mich Gott (nachdem es mich schon einige Wochen stresst, höre ich Ihm endlich zu) heute: "Was genau stresst dich daran?", und ich hole aus, ihm die lange Liste vorzutragen. Aber Punkt um Punkt fällt in sich zusammen... Gott hat so tolle Antworten. Und oft erledigt sich ein Punkt sogar, während ich ihn sage. Am Schluss ist alles super für mich.
to be continued. Ich mache jetzt nämlich etwas, was auch gut hilft: Schlafen.

Weinen und Feiern

Midlife Crisis die letzte Woche. Am Freitag hatte ich sturmfrei und konnte so laut weinen wie ich wollte. Ausserdem starb jemand an Krebs, ich hasse es hasse es hasse es. Es ist so nicht richtig! Nicht legal!!
Samstag dann Healingrooms. Ich war mit einem Neuseeländer und einem Winterthurer im Team, und es war super. Die Leute kommen ja mit einem Papier, auf dem ihr Gebetsanliegen steht. Wie so viele Teams beschlossen wir, das Gebetsanliegen (Krankheit) nicht zu lesen, sondern einfach mit beten zu beginnen und zu schauen, wohin uns der Heilige Geist führt. Nach einiger Zeit würden wir dann schon noch schauen, weshalb die Leute eigentlich gekommen sind. Wir hatten einige Worte der Erkenntnis, und Leute wurden von Sachen geheilt, die sie gar nicht auf ihr Papier geschrieben hatten. Ein Guatemaler (Guatemaler??) wurde von Hüftschmerzen komplett geheilt, worauf er abwechslungsweise herumhüpfte und auf dem Boden kniete, immer "Gracias Senor" rufend. Ein Vater und sein etwa zehnjähriger Sohn kamen zusammen für Gebet. Der Sohn betete für die Hörschwäche des Vaters, und sein Hörvermögen verbesserte sich schlagartig massiv! Danach liessen wir den Vater für das Knie des Sohnes beten, und er wurde komplett geheilt.
Dann fuhr ich im Mini-Cooper-Cabriolet eine Stunde auf der I-5 südlich, auf einen Campingplatz direkt am Sacramentoriver. Meine HausmitbewohnerInnen waren bereits dort. Wir campten direkt am Ufer. Es war ein Traum! Meine Midlifecrisis verbesserte sich drastisch. Wir spielten Volleyball, übten für den Notfall - falls Bären und/oder Polizisten auftauchen: Bei Bären muss man die Fötusstellung einnehmen und sich totstellen, bei Polizisten in alle Richtungen davonrennen, und der/die Langsamste wird geschnappt - und brätelten Marshmallows um 22.55 Uhr (um 23 Uhr musste man die Feuerstelle verlassen). Heute Morgen frühstückten wir direkt am Fluss, danach raste ich in den Gottesdienst, wo Bill lustiger als je zuvor war. Danach fiel mir ein, dass ja inzwischen die Wahlresultate halbwegs draussen sein müssten. Und es sieht gar nicht mal so schlecht aus! Ich habe Hoffnung für in 4 Jahren.
Jetzt Aufgaben!!

Freitag, Oktober 21, 2011

Ich bin jetzt auch Automech


Unser Auto ist kaputt. Man muss so viel daran machen... mein Mitbewohner fuhr mit mir zu einer Art Autofriedhof gestern. Dort bezahlt man zwei Dollar Eintritt und kann dann unter den Hunderten von Autos einfach das suchen, was man braucht, es selbst abmontieren und damit zur Kasse. Es war eine herrliche Erfahrung!! Ich hatte pechschwarze Hände am Schluss, aber dafür zwei super Räder gefunden, die heute bereits montiert sind. Bremsen kauften wir aber neue. Mein Mitbewohner montierte sie und rief aus: "Ich kann gar nicht glauben, dass ihr überhaupt noch bremsen konntet. Eure Bremsen sind komplett durch! Metall auf Metall!". Hmm.. Das war erst der Anfang... für eine Weile werden wir noch Vollblutvelofahrerinnen sein.

Ja, Goldstaubwolke und so, und ich finde mich schon wieder überfordert wieder. Wie lande ich bloss immer in so Zuständen, wo ich mich überfordert und ausgepumpt fühle? Ziel dieses Jahr: Das ändern. Es gibt Tage wie vorgestern und gestern, wo ich mich total von Gott disconnected fühle und ungeliebt und all das, obwohl mein Kopf genau weiss, dass dem nicht so ist. Dann mag ich nicht mal irgendwas beten oder deklarieren oder was weiss ich. Aber Gott ist tatsächlich auch dann treu, und eine ganze Revivalgroup-Zeit wird extra für mich (wiedermal) so gestaltet, dass ich am Schluss mega refresht und mit einem "heissen Geist" (hahahahahaha, wer hat das schon mal erlebt?) rausgehe. Awesome. Und dann endet der Tag damit, dass ich keine Zeit habe für Abendessen und am Abend halbkomatös ins Bett falle, und jetzt muss ich schon wieder los, aaaah. Aber ja, Gott hat mich ja mit Weisheit ausgerüstet, und die will ich jetzt entdecken und mein Leben dementsprechend um-einrichten.

Morgen Healingrooms und Activation: Feines Essen zu Menschen ohne Obdach bringen. Danach reise ich meinen MitbewohnerInnen hinterher. Wir machen als Haus einen Wochenende-Ausflug. Da unser Auto kaputt ist und ich einen Tag später als sie losfahre, darf ich das Auto meiner Vermieterin fahren. Es ist ein Mini wo man das Dach runterklappen kann, und für morgen ist super Wetter gemeldet. Jupppiiiiii

Samstag, Oktober 15, 2011

gold dust - jetzt mit nachtrag

Video: Hier das Video..... oder noch besser hier: Video 2

Ich bin sprachlos. wow wow wow. Ich weiss auch gar nicht warum oder wie ich das hier schreiben soll, aber es ist einfach so "ermutigend", das ist noch völlig untertrieben. Es ist einfach so schön und cool. So im Gottesdienstraum stehen und spät abends nach dem übersetzen beim Firetunnel mithelfen. Nichts extrem besonderes spüren ausser das Besondere. Und dann plötzlich schreien alle und zeigen nach oben. Und oben ist die Luft voller Glitzerzeugs! Alles glitzert und glänzt, tausende und abertausende von glänzenden Partikeln fliegen in der Luft über uns. Wir strecken alle die Hände rauf und langsam langsam breiten sich die Partikel aus, kommen runter. Ich kann sie berühren, und dann ist alles voller Goldstaub, die Hände, Gesichter, Kleider, Haare, Taschen, Bücher,... alles voller Goldstaub. Und dann erscheint wie aus dem Nichts eine neue Wolke -puff!- über uns, und breitet sich aus, und nochmal eine, und nochmal. Alle, alle, alle stehen einfach ehrfürchtig da und schauen nach oben, alles was man hört ist "wow!". Bill und John und Carol Arnott und Eric und alle stehen auch da und schauen nach oben. Wir stehen etwa eine Stunde lang dort, inzwischen ist Mitternacht oder so ähnlich. Dass ich das erleben darf! Dass ich heute leben darf! Dass wir heute leben dürfen! Ich glaube das ist nicht einfach ein Ausnahmeerlebnis alle 50 Jahre. Über die ganze Welt verteilt passieren die unglaublichsten Dinge! Now is the time! Ein Mitstudent von mir schrieb soeben auf Facebook:
The best part about witnessing a lot of amazing miracles at church is going home with the Miracle Worker Himself.

anhand der Fülle

Hahaha! Bin gerade an der Konferenz. Zwei meiner Sitznachbarn haben soeben einen goldenen Zahn bekommen, und andere im nächsten Umfeld (zwei Reihen hinter mir, neben mir) auch. Ich warte noch auf meinen!
Wo das in der Bibel steht? Psalm 115,3 :-) "Er tut alles, was ihm wohlgefällt".

I like it a lot

Donnerstag, Oktober 13, 2011

Mit Tieren winken

Ich bin baff. Meine Mutter schrieb mir, dass diese grüne Riesenheuschrecke eine Gottesanbeterin sei.
Vor ungefähr 2-3 Wochen hatte ich einen Tag, an dem mir dreimal Tiere vors Auto sprangen. Zuerst ein Eichhörnchen, kurz darauf ein Hase, und später noch ein Vogel. Das Eichhörnchen kam auf die Strasse, ich bremste aprupt ab, und es blieb einfach dort stehen. Erst mit der Zeit ging es weg. Der Hase hüpfte um ca. 10 Uhr vormittags mitten in einem Quartier vor mein Auto und rannte weg. Später der Vogel: Er flog von oben herab und landete vor mir, ich musste eine Vollbremsung machen (ich sollte einen dieser "Ich bremse auch für Tiere"-Aufkleber haben, hahaha). Der Vogel blieb dann auf der Strasse, ich musste warten, bis er sich endlich bequemte, wegzugehen. Ich als prophetisches Wesen witterte natürlich, dass Gott mir vielleicht anstatt mit Zaunpfählen mit Tieren am winken war. Als ich für die Interpretation fragte, hatte ich bloss den Eindruck, ich solle mich auf die kleinen, feinen Sachen achten, die mir über den Weg laufen, um zu lernen. Ok. Ich begab mich dann auf eine Art Reise, wo ich mich wirklich mehr achten wollte, und nicht einfach Vollgas "meine Berufung" erobern.
Gestern dann wurde mir sternenklar, dass ich Gott meine Zeit geben will. Ihn einfach anbeten, auch wenn es so viel "wichtigeres" geben würde. Ich fuhr mit dem Velo nach Hause, etwas gestresst, weil ich schon wieder Zeugs loshatte am Abend. Da sah ich eben dieses Tier. Ich stoppte, stieg vom Velo, verbrachte 10 Minuten mit ihr. Und jetzt erfahre ich, dass es eine Gottesanbeterin ist. Wow. Ich wusste das ja gestern gar nicht, und trotzdem fuhr ich nach Hause und hatte noch eine Zeit vom Gott anbeten, obwohl ich gar keine Zeit hatte, haha.
Wow.
Vermutlich tönt das etwas gar an den Haaren herbeigezogen, aber für mich ist es sehr eindrücklich. Ein kleines grünes Ding auf der breiten Strasse, und dann ist es eine Gottesanbeterin, die den ganzen Fokus ausfüllt. Wenn ich schon irgendeine Strasse entlanggehen muss, dann will ich das als Gottesanbeterin tun.

Buzzer

Falls sich jemand für so einen Erinnerungs-Timer interessiert, hier kann man ihn bestellen:
http://www.invisibleclock.com
42 Dollar plus internationaler Versand 4.50.

Auch sehr zu empfehlen, die Carol und John Arnott Session heute Mittwochabend an der Open Heavens Conference. Es ging um die Liebe Gottes.. Wow! Das Vaterherz und so. Manifestationen. Heilung, an Körper Geist und Seele. Siehe www.ibethel.tv.

Dieser Eintrag passt in viele Kategorien, trotzdem fällt mir kein Titel ein

Ich meinte ja bekanntlich, ich müsse mich bis gestern Mitternacht anmelden. Dann fand ich heraus, dass "Tuesday" nicht gleich "Thursday" ist. Somit war ich heute Morgen immer noch unangemeldet. Ich hatte einen Favoritentrip, nach LA, mit Obdachlosen und so, aber der war mir ein wenig zu teuer. Jedenfalls ging ich ins Fitnesscenter, zum ersten Mal. Dort traf meine Begleiterin eine Kollegin, die ich nicht kannte. Das Gespräch nahm 1000 Wendungen und plötzlich erwähnte sie, dass sie den Missionstrip nach LA co-leitet, und dass er supercool sei und genau richtig für "Social Justice"-People. Ha. Ich hab den nun als erste Wahl in meiner Anmeldung und schaue mal ob ich genommen werde...


Wir müssen einen Report über eine oder einen Revivalist schreiben. Ich wählte Dorothea Trudel, die in der Schweiz Heilungshäuser hatte im 19.Jahrhundert. Den Sommer durch hatte ich vergessen, mich um Bücher dafür zu kümmern, also bestellte ich auf gut Glück auf Amazon das einzige in den USA erhältliche Buch über sie. Heute ist es angekommen. Yippieh! "Asleep in Jesus" tönt super.



Auf dem Weg zur Schule fuhr ich mit dem Velo über einen zerdrückten Plastikschlauch. Meine Freundin neben mir rief "wäh, eine Schlange!". Tatsächlich, es war eine Schlange.. auf dem Rückweg traf ich dann auf dieses komische Tier. Was ist es??? Es sieht aus wie eine dieser exotischen Heuschrecken, die man im Papillorama betrachten kann. Ich verbrachte etwa 10 Minuten mit ihr. Sie wackelte hin und her und drehte immer den Kopf zu mir, wenn ich um sie herumlief. Wenn ich mich ihr näherte, hob sie ihre beiden Vorderbeine und fuchtelte.

Was auch auf dem Bild zu erkennen ist: Dass ich bald mal neue Schuhe kaufen sollte.

John und Carol Arnott sind in der Stadt! Was sind wir doch für Glückspilze! Letzte Woche die Freidzons aus Argentinien, und nun die Arnotts aus Toronto! Heute war Carol bei uns in der Schule. Sie hat so einen "Buzzer", einen Timer, der alle 10 Minuten piepst. Immer wenn er piepst, betet sie Gott an. Wenn sie mit jemandem im Gespräch ist oder so, halt nur in Gedanken, innerlich, kurz. Sie hat das von einem Arzt in Hamburg gelernt. Der hat das vor einiger Zeit angefangen. Heute sehen er und seine Kollegen regelmässig unheilbare Krankheiten übernatürlich verschwinden. Krebs im Endstadium und so. Ich will auch so einen Timer.

Eine lustige Geschichte: Kürzlich gab es ja Impartation von den Freidzons. Ich landete unter einer anderen Studentin, und die begann, auf französisch zu beten. Wunderschönes, reinstes Französisch. Ich dachte, wie cool, eine Französin! Ich hörte ihr dann aber bewusst nicht zu, weil ich ja nicht ihre privaten Gebete mitlauschen wollte. Als wir später aufstanden, sah ich auf ihrem Namensschild, dass sie Amerikanerin ist. Ich fragte sie "Do you speak french?" und sie VERNEINTE. Ich so: But you just prayed in french! Worauf sie sagte, sie habe in Sprachen gebetet, und schon einmal habe ihr jemand gesagt, ihr Sprachengebet töne wie französisch.
Hab ich schon die Zulu-Geschichte erzählt? Vermutlich ja. Aber nochmal: Meine Pastorin betete kürzlich auch in Sprachen, nach ihrer Predigt. Später kam ein 1st year Student aus einem afrikanischen Land zu ihr und sagte, sie habe in Zulu gebetet: "God, fill them with your Spirit".

Noch eine Geschichte:
Mein Bibleteacher war - wie viele sehr coole Leute - passionierter Autostopper in seiner Jugend. Als er jedoch zur Jugend gehörte, war die Zeit der Jesuspeople. Er war entschiedener NICHTchrist, wirklich bewusst und überzeugt. Aber plötzlich waren die einzigen Leute, die ihm Lifts gaben, ChristInnen. Und auf einer dieser Autofahrten bekehrte er sich. Später arbeitete er in San Francisco in einem Haus, das Obdachlose aufnahm. Eines Abends hatten sie einen indischen Pastor zu Gast. Er machte spontan, kurz nach seiner Ankunft, den Bibelabend. Ein obdachloses Paar kam an diesem Abend zum ersten Mal in dieses Haus und landete in der Bibelstunde. Am Schluss bekehrten sie sich. Der indische Pastor bat sie, ihre Namen aufzuschreiben, damit er weiterhin für sie beten könne. Sie schrieben ihre zwei Namen auf (sie waren nicht verheiratet). Als der Pastor ihre Namen las, lief er zu seiner Mappe rüber, zog einen Zettel heraus, und dort drauf standen ihre beiden Namen!! Er sagte, der Heilige Geist habe ihm vor drei Monaten diese Namen gegeben, damit er für sie beten könne. Wow!!!!

Alles ist möglich!

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Trips in den Himmel sind eben gratis

Geld. Man braucht es, Gott versorgt einem, man soll weise damit umgehen, es wird uns an nichts mangeln, wir sollen gute BuchhalterInnen sein,.....

Wie zum Beispiel beim Missionstrip auswählen. Im März geht die ganze Schule auf Missionstrips. Letztes Jahr hatte ich nur die Hälfte des Geldes die es brauchte für den Trip, zu dem ich mich hingezogen fühlte. Dann kam das Geld locker zusammen. Dieses Jahr habe ich die teuren Trips gar nicht erst angeschaut, aber ich fühle mich auch gar nicht nach weit reisen im Moment.. Auch die nicht so teuren sind immer noch ausserhalb meines Budgets. Was jetzt tun? Angst und Sorgen sind ja illegal. Gleichzeitig will ich weise sein. Aber auch glauben und vertrauen. Habe ich schon jemals Mangel gelitten? Zweimal wachte ich an einem 1. des Monats auf und wusste, ich muss heute die Miete bezahlen, und beide Male hatte ich höchstens ein wenig Kleingeld in meinem Besitz. Und beide Male bekam ich an dem Tag von je einer anderen Freundin - die eine davon war eher eine entfernte Bekannte, die NICHTS wusste - den exakten Betrag für die Miete. That is long time ago, aber immer noch eine tolle Story, an die ich gerne wieder denke.
Also, ich hab jetzt noch gut vier Stunden Zeit, mich anzumelden...

In der Zwischenzeit ein Video das mich sprachlos zurücklässt. Von einem Jungen, der im Himmel war und es beschreibt:
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=c-7uJqn7Lxc

Montag, Oktober 10, 2011

Roh und froh

Drei Tage Claudio Freidzon! Viermal hab ich ihn in dieser Zeit gehört. Wow wow wow! Die Predigt vom Sonntagmorgen ist wirklich ausserordentlich zu empfehlen. Hier kann man sie vermutlich bald gratis runterladen: http://www.ibethel.org/sermon-of-the-week oder für ein paar Dollar sogar schauen: http://www.ibethel.tv/preview/1127/sunday-morning/2011/10/09

Wenn du dein Haus verkaufen willst, dann kannst du ihm irgend einen Wert geben. Zum Beispiel 2 Millionen. Aber was ist schlussendlich der Wert des Hauses? Ist es nicht der Preis, den andere bereit sind, dafür zu bezahlen? So ist es auch mit uns. Wir haben den Wert, den Gott bereit war, für uns zu bezahlen. Ich bin so wertvoll, dass Gott mit dem Leben seines Sohnes für mich bezahlt hat. Mein Wert wird also nicht davon bestimmt, was die Welt über mich sagt (Gesellschaft, Lehrer, Arbeitsmarkt,...) oder davon, wie ich mich fühle. Wow!

Ich merkte in den letzten Wochen, wie kaputt ich körperlich bin. Es geht mir sehr gut, bloss fällt mir auf, dass ich ständig müde bin und ständig friere - ausser vielleicht bei 40 Grad -, dass mir häufig schwindlig ist, ich trotz Müdigkeit häufig nachts aufwache, dass ich am Morgen lange brauche, um wach zu werden, obwohl ich ein Morgenmensch bin. Etc. Nun bin ich über den Blog von Beni Johnson auf all diese Symptome gestossen und aktiv geworden: Rohkost (kommt uns das bekannt vor?), Proteine, Vitamine, vor 22h ins Bett, nach 20h nicht mehr an den Computer, Fitnessabo, Kaffeekonsum runterfahren,...

Samstag, Oktober 08, 2011

Aus dem Schulalltag

Eric Johnson...


Lance Jacobs...


Und heute war Claudio Freidzon aus Buenos Aires bei uns in der Schule (Video.. bei Minute 1:30:44 kriege ich grad Impartation, hahaha), bzw. wir hatten gar keine Schule, aber wir konnten freiwillig hin. Wow wow wow....! There IS more!! Und es ist sooooo gut! Und wir haben Zugang! Gott, mach mich hungriger!

Freitag, Oktober 07, 2011

Lack or Abundance? The greater things!

Gestern war Stabübergabe in den Healingrooms. Der langjährige Leiter, Joaquin Evans, übergibt an zwei andere. Das ganze Healingroomteam hatte im letzten Monat Geld gesammelt für ein Geschenk. Es war die besteste Geschenkübergabe, die ich je erlebt habe!

Joaquin sprach nur kurz, aber er sagte zum Beispiel Sachen wie folgendes:
(ich konnte leider erst hinterher aufschreiben, darum stimmt wohl der genaue Wortlaut nicht)

Lack is just a test. (Mangel ist nur ein Test)
Abundance is just a test, too. (Überfluss ist auch nur ein Test)
Do we focus on what we don't have or have, or do we focus on Him? (Fokussieren wir auf was wir nicht haben, oder haben, oder richten wir uns aus auf Ihn?)

The test of lack sets you up for abundance. The test of abundance sets you up for the greater things. (Der Test vom Mangel macht dich bereit für Fülle/Reichtum/überfluss. Der Fülle-Test macht dich bereit für die grossartigeren Dinge.)


Passend dazu habe ich letzte Nacht geträumt, dass einer, den ich kenne, einen Unfall hatte und dem das Bein unterhalb des Knies amputiert wurde. Ich dachte, dass ich gerne für ihn beten wolle, schliesslich sei das für Gott kein Problem. Ich sagte aber noch nichts, sondern fragte ihn nur, ob die Prothese fix angemacht sei oder ob er sie wegnehmen könne falls das Bein wachsen würde. In dem Moment begann das Bein rauszuwachsen und er nahm die Prothese weg. Hahaha.

Donnerstag, Oktober 06, 2011

tun oder nicht tun, und dabei sein

Das geht dann so: Ich bin total aufgewühlt und fühle mich überfordert. Im Prayerhouse liege ich eine Weile in Gottes Gegenwart, meditiere über einer Bibelstelle, und noch über einer anderen, bete, nehme das Abendmahl, und wenn ich eine gute Stunde später wieder rausgehe, fühle ich mich erfrischt und auf eine Art gereinigt, gewaschen. Dann kurz nach Hause, duschen, packen, und ab in die Schule. Und dann, wer immer auch predigt, spricht genau über das Thema, das in mir drin abgeht. So geht es mir fast immer. Wer immer auch vorne spricht, - es spricht immer mich an. Also es spricht mich immer unendlich an.

Und dann haben wir den "International Transformation"-Kurs, meine Vertiefung für dieses Jahr. Die Leiterin liest uns Briefe von Präsident B.O. vor, die sie als Antwort auf ihre Briefe mit prophetischen Worten erhalten hat. Wow! Und dann schickt sie uns in eigene Projekte, und jedes davon ist "unmöglich". Hahaha. Ich bin in meinem Wunschprojekt gelandet, es hat mit Europa zu tun. In meiner Gruppe ist eine Deutsche, eine Spanierin, ein Engländer, ein Finne, ein US-Amerikaner, und ein US-Amerikaner mit polnischen Wurzeln. Bei der Team- "Aufteilung" (Administrator, Pastor, Intercessor, Leader,...) werde ich zur "Mystic". Ah yeah! Ich darf also hauptsächlich mit dem Kopf im dritten Himmel sein, mit Gott hängen und sehen, was er so vor hat. Sounds gooooooood.

Kris V. gibt uns ein riesen Leiterschaftsteaching. Heute ging es ums Denken. Man kann auf drei verschiedene Arten denken: in-active, re-active, pro-active. Leider leider leider hat es sich in den letzten paar Jahrzehnten in einem grossen Teil der Christenheit so entwickelt, dass man die Leute dazu gebracht hat, das Hirn auszuschalten. Damit sie besser nachfolgen. Religion. Kein Wunder, ist Religion/Kirche so unattraktiv vielerorts. Kris rief uns eindringlich dazu auf, zu denken! Think as you follow!
Und zum Beispiel nebst To-Do-Listen auch Not-to-do-Listen zu haben. Denn wenn man in-active lebt, dann macht man Sachen, die man zum Beispiel als Gemeindeleiter tun muss, aber unbewusst macht man ganz viele Sachen NICHT: Eine Beziehung zu den Kindern pflegen, die Träume der Ehefrau unterstützen... also jetzt einfach im Beispiel des Gemeindeleiters. Aber es betrifft eigentlich alle. Wenn man zum Beispiel seine Identität im Beruf/Dienst aufbaut.
Frage: Was mache ich NICHT? Mache ich das geplant nicht? Oder unbewusst nicht? Zeit mit FreundInnen, mit Familie, persönliche Erholung, Gesundheit,... Wenn ich das nicht weiss, kann es gut sein, dass sich plötzlich Leute und Dinge, die ich unbewusst vernachlässige, von einem abwenden und es praktisch unmöglich wird, die Beziehung dazu noch zu retten. Dann wird man "re-active". Als Reaktion versucht man, alles vernachlässigte wettzumachen, aber gleichzeitig muss man die ganze to-do-Sache auch weiterführen. Dann endet das im Burn-out...... Also: pro-aktiv! Sich und sein Leben reflektieren. Gott fragen: Hey, was soll ich tun? Und was nicht? Denn wenn Gott einem zu etwas berufen hat, dann reicht die Zeit dafür UND sie reicht auch noch für Erholung.
Awesome. Ich muss gleich diese Listen machen. Aber im Moment habe ich keine Zeit, ich muss noch das und das und das und das... .hahahahahhaha, just kidding.

Mittwoch, Oktober 05, 2011

dubstep ist dann wohl der passende soundtrack

a lot going on, it's just a lot going on. und dann ausserhalb von mir auch noch. soundtrack

ich geh jetzt mal schlafen. it's all good, incredibly good.