Lange Diskussion über die Grösse des Weltalls und die Anzahl der täglich produzierten Spermien, und ob es einen Muskel gibt, mit dem Männer theoretisch ihre Hoden "in den Körper" ziehen könnten oder nicht, und in welcher Schwangerschaftswoche die weiblichen Föten schon mit allen Eiern ausgestattet sind, die während ihres ganzen Lebens springen werden.
Bis jetzt kann man mit Google Earth noch nicht in Gebärmütter schauen, dafür in den Himmel. Dieser Fakt bewog mich dazu, auch endlich Google Earth runterzuladen.
Klick klick klick, 2 Minuten warten und fertig ist es. Vorfreude. Klick klick und die Fehlermeldung, es laufe nicht mit meinem OSX oder Z oder Y oder was auch immer. Ob ich die Version 4.0. downloaden wolle? Was für eine dumme Frage, klar doch, klick klick klick, 2 Minuten warten und fertig ist es. Erneute Vorfreude. Wieder anklicken (das zweite Symbol/ Icon oder wasauchimmer) und wieder die Frage, ob ich Version 4.0. downloaden wolle, da diese Version nicht kompatibel sei. Nach Durchsuchen der Festplatte und nichtfinden dieser ominösen Wunderversion 4.0. frustriertes Verschieben von allem, was entfernt mit Google earth zu tun haben könnte, in den Papierkorb. Papierkorb leeren. So.
Zeit, schlafen zu gehen.
Mittwoch, Oktober 31, 2007
Feststellungen zur Wochenmitte
- Marlon Brando ist besser, schöner, sexier als James Dean
- Je öfter man bei Wettbewerben mitmacht, umso grösser wird die Chance auf einen Gewinn (siehe Foto - mein neuster Gewinn)
- Wenn man auf einer bekannten Route den Blick ein Stockwerk höher schweifen lässt, eröffnet sich einem eine neue Welt
- Ein Baum verliert nicht nur durch den Wind viele Blätter auf einmal, sondern auch wenn sich ein ganzer Vogelschwarm auf einmal in ihm niederlässt
- Im Stress handelt man mit einer Routine, die einem vorher wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen war
- Wenn man hungrig und mürrisch ist, und dann isst, geht meistens nicht nur der Hunger weg
- Je öfter man bei Wettbewerben mitmacht, umso grösser wird die Chance auf einen Gewinn (siehe Foto - mein neuster Gewinn)

- Wenn man auf einer bekannten Route den Blick ein Stockwerk höher schweifen lässt, eröffnet sich einem eine neue Welt
- Ein Baum verliert nicht nur durch den Wind viele Blätter auf einmal, sondern auch wenn sich ein ganzer Vogelschwarm auf einmal in ihm niederlässt
- Im Stress handelt man mit einer Routine, die einem vorher wahrscheinlich noch gar nicht aufgefallen war
- Wenn man hungrig und mürrisch ist, und dann isst, geht meistens nicht nur der Hunger weg
Donnerstag, Oktober 25, 2007
Vom Wärmeschutz
Oder: Zeit für etwas neues...


Die Locken kommen dann hoffentlich wieder, wenn sie sich an den neuen Platz gewöhnt haben.
Unser Spidy hat kalt. Die Heizung funktioniert ausgerechnet in ihrem Zimmer nicht. Deshalb habe ich ihr eine Wärmeflasche hingestellt. Auf der anderen Seite der Glasscheibe sitzt sie nun und wärmt sich hoffentlich etwas auf.


Die Locken kommen dann hoffentlich wieder, wenn sie sich an den neuen Platz gewöhnt haben.
Unser Spidy hat kalt. Die Heizung funktioniert ausgerechnet in ihrem Zimmer nicht. Deshalb habe ich ihr eine Wärmeflasche hingestellt. Auf der anderen Seite der Glasscheibe sitzt sie nun und wärmt sich hoffentlich etwas auf.
Mittwoch, Oktober 24, 2007
Nochmal von vorn, bitte
Nochmal von vorn, bitte. Einfach den Zeitraum von 13- bis 24-jährig auslassen, bitte. Und weil das nicht geht, höre ich das Soloalbum vom Sänger von System of a Down und lerne dann mal meiner Tochter das Velofahren und versuch, ihr eine möglichst glückliche Kindheit zu verschaffen. So wie meine war, zum Beispiel.
Ohne Angst in die Zukunft
Einundzwanzig Jahre nach der bahnbrechenden "Zeltevangelisation von Murten" sollte man vielleicht Herrn Krise, äh, Kriese, wieder einmal einladen, damit wir ohne Angst in die Zukunft gehen können. Um keine Angst zu haben, sollte man ja bekanntlich vor allem auf das Gute schauen. Das ist Blicktechnik, die ich schon in der Fahrschule gelernt habe. Schauen wir also auf das Gute der schweizerischen Parlamentswahlen 2007:
-Bernhard Hess und damit die SD wurden abgewählt und sind aus dem Stöckli (?) verschwunden.
Ausserdem wurde, ebenfalls letzten Sonntag, in Polen Donald Tusk zum Parlamentsvorsitzenden gewählt. Ein Lichtblick nach der Kaczynski-Kaczynski-Zeit. Nach den Wahlen ist vor den Wahlen, und ich überleg mir schon meine Strategie für 2011 ("erste Rapperin in den Nationalrat!" / "erste Gepiercte in den Nationalrat" / "erfolgreiche Schriftstellerin in den Nationalrat!").
Gin Tonic im Nebel
Einen Gin Tonic zum Aperitif. Zur Vorspeise frischen Fenchel-Apfel-Marronensalat. Ein Glas Beaujolais namens Saint Amour. Dann der Hauptgang: Krautstielblätter gefüllt mit frischen Wildpilzen an einer Sherry-Sauce, serviert mit Couscous. Dazu wieder ein Glas Beaujolais. All dies wird vollendet durch ein Berner-Rosen-Sorbet. Berner-Rosen sind keine Rosen, sondern eine der Apfelsorten, die definitiv am meisten mundet. Selbstverständlich ist das Sorbet übergossen mit einem kräftigen Schluck Berner-Rosen-Schnaps. Nun wird es Zeit für einen Espresso. Dazu ein hiesiger Grappa, grosszügig eingeschenkt, und die letzten Seiten von "Die schwarze Spinne".
So geht es, wenn man zur Abwechslung einmal als Gast in der Lindenegg ist.
So geht es, wenn man zur Abwechslung einmal als Gast in der Lindenegg ist.
Montag, Oktober 22, 2007
In der Sonne liegen und Gin Tonic trinken
Ein normales Paar Socken, ein zweites dickes Paar Socken, Thermo-Leggins, Hosen. Unterhemd, T-Shirt, langes T-Shirt, Pullover, Jäckchen und Halstuch. Drinnen. In meinem Zimmer. Vielleicht stell ich doch mal die Heizung an.
Dann frage ich mich: Wer bestimmt eigentlich, was alles zum Ernst des Lebens gehört?
Dann frage ich mich: Wer bestimmt eigentlich, was alles zum Ernst des Lebens gehört?
Dienstag, Oktober 16, 2007
Der Versuch, strategischer zu wählen
SP: 10 Stimmen
EVP: 5 Stimmen
Grüne: 2 Stimmmen
Junge Grüne/Alternative: 4 Stimmen
17 Verschiedene Politikerinnen und Politiker (9 -innen)
In vier Jahren mach ich alles besser oder lass mich selber wählen.
EVP: 5 Stimmen
Grüne: 2 Stimmmen
Junge Grüne/Alternative: 4 Stimmen
17 Verschiedene Politikerinnen und Politiker (9 -innen)
In vier Jahren mach ich alles besser oder lass mich selber wählen.
Montag, Oktober 15, 2007
Warten auf die Bedrohung
Jede und jeder weiss, wie sehr ich Mühe habe mit Waffen. So bin ich mehr als glücklich darüber, dass endlich endlich und nach langem Kampf, äh, Druck von linker und Frauenseite her beschlossen wurde, dass Armeemunition im Zeughaus aufbewahrt werden muss. Die Waffen selbst leider immer noch nicht. Pro Jahr sterben in der Schweiz um die 200 Menschen durch Armeewaffen. Dazu kommen noch einige Schussabgaben ohne tödliche Folgen und vor allem unzählbare Drohungen ("Jetzt hol ich das Sturmgewehr aus dem Schrank") in heimeligen Schweizerstuben. Aber besonders die strammen Schweizer einiger auch im Ausland berühmter Parteien setzen sich vehement für den Verbleib von Armeesturmgewehren in den meisten Haushalten ein. Schliesslich, wenn dann einmal die Bedrohung da ist und fremde Armeen in unser Land einmarschieren, müssen sich die unsrigen Soldaten auf dem Weg zur Kaserne verteidigen können.
Kürzlich hielt ich das erste Mal in meinem Leben ein echtes Gewehr in der Hand und es hat mich angewidert. Dass die Schweiz weit oben mitmischt im weltweiten Waffenhandel macht mich traurig und wütend. Jetzt hol ich dann bald
einen Stift aus dem Schrank und schreib einen Leserbrief.
Donnerstag, Oktober 11, 2007
Warum nicht ich?
Im Rahmen meiner Gedankenbeschaffung für den "Bin ich schön"-Wettbewerb tauchten Fragen wie diese auf: Bin ich schön? Ich bin schön? Wer ist schön? Ich? Wer ist ich?
Nun habe ich begonnen zusammenzutragen, wer ich ist oder sein könnte. Dabei erinnerte ich mich an eine Theatervorführung, die ich mal gesehen habe. Sie war betitelt mit "Warum nicht ich?" und begann damit, dass ein nackter Mann auf die Bühne geworfen wurde. Er verbrachte dann die nächsten fünf Minuten damit, sich zu entdecken. War einfach komplett nackt auf der Bühne, ohne Requisiten oder irgendwas, war also allen und vor allem auch sich selbst total ausgesetzt. So begann er, zu schauen, was ist denn überhaupt da, wenn sonst nichts da ist? Er hat sehr ausführlich seine Zehen von allen Seiten untersucht und die Behaarung seiner Beine, seinen Bauchnabel und seine Ohren. Meine Zeilen hier sind sowieso nur der Versuch einer Beschreibung, aber es war sehr schön. Warum nicht ich? Wer bin denn ich? Bin ich schön?
Nun gehe ich schlafen und morgen diesen Fragen weiter nach.
Nun habe ich begonnen zusammenzutragen, wer ich ist oder sein könnte. Dabei erinnerte ich mich an eine Theatervorführung, die ich mal gesehen habe. Sie war betitelt mit "Warum nicht ich?" und begann damit, dass ein nackter Mann auf die Bühne geworfen wurde. Er verbrachte dann die nächsten fünf Minuten damit, sich zu entdecken. War einfach komplett nackt auf der Bühne, ohne Requisiten oder irgendwas, war also allen und vor allem auch sich selbst total ausgesetzt. So begann er, zu schauen, was ist denn überhaupt da, wenn sonst nichts da ist? Er hat sehr ausführlich seine Zehen von allen Seiten untersucht und die Behaarung seiner Beine, seinen Bauchnabel und seine Ohren. Meine Zeilen hier sind sowieso nur der Versuch einer Beschreibung, aber es war sehr schön. Warum nicht ich? Wer bin denn ich? Bin ich schön?
Nun gehe ich schlafen und morgen diesen Fragen weiter nach.
Dienstag, Oktober 09, 2007
Bin ich schön? Und: Ist das wichtig?
"Bin ich schön?" ist die Themavorgabe eines Essaywettbewerbs, den ich gewinnen möchte. Und selbst wenn ich nicht gewinne, habe ich immerhin 7 Seiten mehr geschrieben.
Dies ist übrigens der 301. Beitrag auf diesem Blog.
Und: Warum schreiben mir eigentlich immer alle, die sich umbringen wollen, Abschieds-sms? Und warum habe ich nie die Nummern dieser Leute gespeichert? Sollte ich sofort anrufen und fragen, wer es ist und was das Problem? Die letzten 3 Male war es dieselbe Person (mit immer einer anderen Nummer), die mir mit noch einmal anderen Nummern auch sexuell anzügliche Kurzmitteilungen geschickt hat, quasi als Kontrast zu den Abschiedszeilen. Nehme ich solche Sachen zuwenig ernst? Bin ich egoistisch, wenn ich nicht darauf reagiere? Wenn ich mich stattdessen mit der Frage der Schönheit befasse?
Dies ist übrigens der 301. Beitrag auf diesem Blog.
Und: Warum schreiben mir eigentlich immer alle, die sich umbringen wollen, Abschieds-sms? Und warum habe ich nie die Nummern dieser Leute gespeichert? Sollte ich sofort anrufen und fragen, wer es ist und was das Problem? Die letzten 3 Male war es dieselbe Person (mit immer einer anderen Nummer), die mir mit noch einmal anderen Nummern auch sexuell anzügliche Kurzmitteilungen geschickt hat, quasi als Kontrast zu den Abschiedszeilen. Nehme ich solche Sachen zuwenig ernst? Bin ich egoistisch, wenn ich nicht darauf reagiere? Wenn ich mich stattdessen mit der Frage der Schönheit befasse?
Montag, Oktober 08, 2007
Was man zeigt, wird gesehen
Soeben hab ich dieses Foto auf der Homepage von Schwarzes-Schaf gefunden. Netterweise mit verwischten Gesichtern. Toll, wenn man bedenkt, dass wir von jensten Zeitungen fotografiert und von mindestens zwei TV-Sendern gefilmt wurden. Vom SonntagsBlick ausführlich interviewt und sogar Portraitfotographiert. Es waren zwischen 2000 und 5000 absolut gewaltlose Menschen auf dem Münsterplatz. Ich habe drei Sonntagszeitungen und heute eine der grössten Schweizer Tageszeitungen gelesen und in keiner von ihnen auch nur ein klitzekleines Bildchen oder einen Bericht darüber gelesen.Hab gestern begonnen, meine Wahlzettel auszufüllen. Soll ich strategisch vorgehen und entweder die Zugpferde der SP wählen oder gleich auf die Mittepartei CVP setzen, weil die als einzige Partei der SVP einen Bundesratssitz abluchsen könnte? Oder soll ich Jungpolitikerinnen meine Stimme geben, die eh nicht gewählt werden aber vielleicht ja doch? Ist es doof, wenn alle "Linken" sich in 7 Parteien verzetteln, oder ist dies ein gutes Zeichen für eine lebendige Demokratie?
Sonntag, Oktober 07, 2007
Revolutionär oder endlich wieder mal was los?
Eine bunt durchmischte Menge stand, sass und tanzte heute auf dem Münsterplatz. Es gab Konzerte von Hippie- über HipHop- bis zu Unplugged-Rockbands, einige kurze Reden, T-Shirts, Buttons, Essen und zahllose interessante Diskussionen. Kinder waren da, tücherschwingende Hippiemädchen, noch schulpflichtige Punkers, Pensionäre und Eltern, Ausländer und Schweizer. Die Sonne schien, die um die 2000 Demonstranten diskutierten, hörten zu, applaudierten und waren sich einig, dass die SVP nicht diskriminierend und menschenverachtend auftreten darf, ohne dass jemand dagegen auf die Strasse geht. Es war wirklich sehr toll und ich war froh, dass es diese Kundgebung gab. Nun hoffe ich auf eine grosse Zahl von Wählerinnen und Wählern, die eben WÄHLEN geht in zwei Wochen.
Ach ja, am Rande gab es auch noch Leute, die die SVP am Laufen gehindert hat, unschuldige Restaurants verwüstet und sich kleine Strassenschlächtchen mit der Polizei geliefert hat. Darüber können interessierte Leserinnen und Leser lange, ausführlich, kommentiert und bebildert in sämtlichen Medien im In- und Ausland lesen!
Ach ja, am Rande gab es auch noch Leute, die die SVP am Laufen gehindert hat, unschuldige Restaurants verwüstet und sich kleine Strassenschlächtchen mit der Polizei geliefert hat. Darüber können interessierte Leserinnen und Leser lange, ausführlich, kommentiert und bebildert in sämtlichen Medien im In- und Ausland lesen!
Samstag, Oktober 06, 2007
Dienstag, Oktober 02, 2007
Und wenn ich
Und wenn ich jetzt einfach gehe?
Und wenn ich heute sterbe?
Und wenn ich morgen meine Liebe finde?
Und wenn ich niemals gehe?
Und wenn ich schon nächste Woche mein Leben in den Griff kriege?
Und wenn mein Leben mich in den Griff kriegt?
Und wenn ich gehen muss?
Und wenn ich mich entscheide?
Und wenn ich mich nie entscheide?
Und wenn ich mich dagegen entscheide?
Und wenn dafür?
Und wenn mein Loch nie geht?
Und wenn mich nichts mehr hält?
Und wenn ich nicht mehr will?
Und wenn ich mehr will?
Und wenn ich
Und wenn ich heute sterbe?
Und wenn ich morgen meine Liebe finde?
Und wenn ich niemals gehe?
Und wenn ich schon nächste Woche mein Leben in den Griff kriege?
Und wenn mein Leben mich in den Griff kriegt?
Und wenn ich gehen muss?
Und wenn ich mich entscheide?
Und wenn ich mich nie entscheide?
Und wenn ich mich dagegen entscheide?
Und wenn dafür?
Und wenn mein Loch nie geht?
Und wenn mich nichts mehr hält?
Und wenn ich nicht mehr will?
Und wenn ich mehr will?
Und wenn ich
Glücklich?
Bin ich der glücklichste Mensch auf Erden? War dies eine rhetorische Frage? Gibt es das vollkommene Glück gar nicht? (Das war jetzt eine rhetorische Frage)
Das Reissen - der Rucksack steht in der Ecke, es ist genug Geld auf dem Konto um noch alle Rechnungen zu bezahlen und die Travel Card aufzuladen. Und dann einfach in die Sonne laufen, aus der Stadt raus, Feldwege wählen, den vorbeifahrenden und neugierig schauenden Bauern zunicken und am Wegrand kaltes Brunnenwasser trinken. In den Osten, in die Weite, in die Kälte, in die Ferne. Hauptsache dort sein, wo es Weg vor einem hat.
Das Reissen - und es doch nicht tun. Sich bewusst sein. Glücklich sein mit dem Studium, das doch nicht anders als "ein Privileg" genannt werden kann. Glücklich sein mit dem Zimmer in einer netten WG. Glücklich sein mit den Freunden, die man hat, mit dem Gott, der da ist. Mit den Möglichkeiten, die sich einem bieten. Mit dem Job, der mehr ist als ein Job und für das man gerne arbeiten geht. Musik, Wärme des Zimmers, ein Bett, eine Decke. Eine Küche, eine Dusche. Alles, was man draussen nicht hat.
Der Mirabellenschnaps, den man unberührt stehen lässt und ihn erst an einem Feuer irgendwo in der Wildnis mit irgendwem irgendwann trinken will und dazu über neue Gesellschaftsformen diskutieren will, bevor -
Die Uhr und der Feldstecher und "Vögel Europas" und die Landkarten, die sich aneinanderreihen im Regal und nur ab und zu angeschaut werden können, ohne wirklich benutzt werden zu dürfen.
Das Reissen - der Rucksack steht in der Ecke, es ist genug Geld auf dem Konto um noch alle Rechnungen zu bezahlen und die Travel Card aufzuladen. Und dann einfach in die Sonne laufen, aus der Stadt raus, Feldwege wählen, den vorbeifahrenden und neugierig schauenden Bauern zunicken und am Wegrand kaltes Brunnenwasser trinken. In den Osten, in die Weite, in die Kälte, in die Ferne. Hauptsache dort sein, wo es Weg vor einem hat.
Das Reissen - und es doch nicht tun. Sich bewusst sein. Glücklich sein mit dem Studium, das doch nicht anders als "ein Privileg" genannt werden kann. Glücklich sein mit dem Zimmer in einer netten WG. Glücklich sein mit den Freunden, die man hat, mit dem Gott, der da ist. Mit den Möglichkeiten, die sich einem bieten. Mit dem Job, der mehr ist als ein Job und für das man gerne arbeiten geht. Musik, Wärme des Zimmers, ein Bett, eine Decke. Eine Küche, eine Dusche. Alles, was man draussen nicht hat.
Der Mirabellenschnaps, den man unberührt stehen lässt und ihn erst an einem Feuer irgendwo in der Wildnis mit irgendwem irgendwann trinken will und dazu über neue Gesellschaftsformen diskutieren will, bevor -
Die Uhr und der Feldstecher und "Vögel Europas" und die Landkarten, die sich aneinanderreihen im Regal und nur ab und zu angeschaut werden können, ohne wirklich benutzt werden zu dürfen.
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