Samstag, Dezember 31, 2011

900 Posts, 1 Drama, 2 Bilder

Heute war wieder mal ein Drama an der Käsetheke. Drama an der Käsetheke ist ein Lied von Allurarot, glaubich. Jedenfalls bin ich froh, dass es vorbei ist. Jetzt ist alles wieder gut.

Ein Projekt für diese Ferien war und ist: Malen. Da ich ja im Arts-Team schreibe, und zwar explizit nur schreibe, sah sich meine Teamleiterin genötigt, mir anzukünden, ich müsse mindestens einmal während dem Worship malen. OK. Darum übte ich. Hier sind die zwei ALLERersten Acryl-Malereien meines Lebens, abgesehen von Kindergartenmalereien:

"Der Tag, an dem alle das Weite suchten":

und "Der Güterzug aus dem Himmel":

However. An Technik ist noch viel Feilbedarf.. aber es macht auf jeden Fall grossen Spass.

Morgen gehts nach Santa Cruz.

Sonntag, Dezember 25, 2011

Getting there on the happy road

Achthundertneunundneunzig Mal habe ich schon auf diesen Blog geschrieben. Und so fest hat sich mein Leben verändert. Ich dachte ja immer, dass eine gewisse Grunddepressionsstimmung zu meiner Persönlichkeit gehört. Aber kürzlich fand ich heraus, dass dem gar nicht so ist! Nun geht es mir seit Wochen psychisch einfach gut, einfach so, und zwar konstant. Das hatte ich sonst nie länger als vielleicht zwei Tage am Stück. wow, what a life!

Ruhe. Heute Morgen früh fuhren meine MitbewohnerInnen weg, auf einen Roadtrip nach Utah. Das wäre etwas auf meiner Traumliste. Aber ich kann nicht. Ich brauche so viel Ruhe wie nur irgendwie möglich. Reserven auffüllen. Bewusst Tage ohne Plan. Einmal den Wecker nicht stellen. Über Perfektion nachdenken und was dahinter alles so steckt. Meine Rettung, die ein Prozess ist zur Zeit, ist die Verbindung mit Gott und die Verbindung mit mir selber.

Der erste Tag seit etwa zwei Wochen, an dem ich nicht meterweise Kleenex verschneuze. Morgen ist Weihnachtstag, und ich darf in der Bethel Church in Redding in den Gottesdienst gehen. Ich liebe mein Leben.

Und das ist einfach herrlich:

Samstag, Dezember 24, 2011

Zwei Zuhause haben

Kein Schnee, aber "Frohe Weihnachten" in englisch, deutsch, französisch, spanisch, singhalesisch, maori, portugiesisch und polnisch.

Kartoffeln mit Käse, Süsskartoffeln mit Marshmallows, Süsskartoffeln mit Kräutern, Süsskartoffeln ohne etwas, Bohnen, Lamm mit Minzgelée, Truthahn, Rindschmorbraten. Anschliessend als Dessert ein Tobleronemousse.

Unser Weihnachtsbaum mit Geschenken. Das runde war meins. Es ist ein Subwoofer fürs Auto! Von meinem Mitbewohner, der Automech ist.

Meine ersten Weihnachten ohne Familie. Bzw. kurz mit, am Bildschirm. Ich kann mich nicht beklagen.. eine Freundin von mir hat kein einziges Wort mit ihrer Familie gesprochen (bzw. ihre Familie mit ihr) seit über 5 Jahren... seit dem Moment, als sie sich vom Is. zum Christentum bekehrt hat....

Es folgen zwei weitere Weihnachtsfestivitäten. Stomach, you can do it!

Montag, Dezember 19, 2011

Der Heilige Geist hat Begabungen von denen ich noch gar nichts wusste

Healingrooms gestern Vormittag. In der zweiten Hälfte war ich bei den Skype-Teams eingeteilt. Es passierte eine der lustigsten und coolsten Geschichten, die ich je erlebt habe:
Ein Amerikaner rief an und sagte, dass er seit 6 Jahren unter starken Rückenschmerzen leidet. Er nimmt regelmässig starke Medikamente, doch es hilft nicht viel. Er sagte, er hat konstant Schmerzen. Er arbeite 60 Stunden pro Woche und habe oft das Gefühl, er trage wie eine "Last" von den Leuten mit denen er arbeite. Er sagte aber nicht, was er arbeitet.
Wir beteten für ihn und hatten diverse Eindrücke, was der Heilige Geist tun will oder ihm sagen. Der Mann begann zu weinen, und wir liessen ihn selbst mit Gott connecten und auf Gott hören. Der Heilige Geist sagte ihm einige Sachen und wir beteten diese zusammen. Plötzlich sagte der Mann: "Jetzt fühlt es sich grad so an, also ob jemand mir eine Salbe auf den Rücken streichen und mir den Rücken massieren würde. Mein ganzer Rücken ist warm. Ich spüre zwei Hände auf meinem Rücken, die mich massieren!" - wir waren natürlich hin und weg und sagten ihm lachend, er solle beten dass wir das auch spüren. Dann sagte der Mann "Lustig, denn ich bin Physiotherapeut, und ich mache das, was 'diese Hände' jetzt grad machen, die ganze Woche durch". Wir freuten uns alle sehr, und das ganze dauerte mehrere Minuten. Schliesslich hängten wir auf und liessen ihn weiter diese Massage geniessen. Hahaha!! I love it!
Als wir am Schluss in der ganzen Runde aller Healingrooms-BeterInnen dieses Zeugnis erzählten, rief der Moderator ins Mikrofon "wow! Wer will das auch?", worauf natürlich alle riefen, sie wollten das auch. Und einige begannen dann tatsächlich eine Wärme am Rücken zu spüren.

Bam, take it!! It's yours!

Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst: Ein ibethel.tv-Abo.

Mittwoch, Dezember 14, 2011

Politik zwischen Himmel und Erde

Hausaufgaben machen: Einen Brief an unsere Bundespräsidentin schreiben. Ich liebe meinen Track "International Transformation".

Allerdings finden JETZT gerade Neuwahlen statt. Ich geh jetzt schlafen und werde in ein, zwei Stunden kurz nachschauen, wie es steht.

Donnerstag, Dezember 08, 2011

He's alive, now I'm alive

Heute hatten wir einen 60-jährigen, grossen Mann als Gastredner in der Klasse. David Hogan. Er schlug seine Bibel auf und nahm einen Stapel Fotos hervor. Das erste Foto schaute er einige Sekunden an, zeigte es dann uns und sagte: "Hier ist eine Mutter mit ihrem Baby zu sehen. Als sie im neunten Monat schwanger wurde, wurde auf sie geschossen. Im Spital starb das Baby. Sie schickten sie in der Ambulanz zu einem anderen Spital, und unterwegs dorthin starb auch die junge Frau. Aber hier auf dem Foto sind beide lebendig!" ....und er erzählte uns die Geschichte: Im anderen Spital angekommen, lag die tote Frau mit dem toten Kind im Bauch in der Aufbahrungshalle. Das Kind war nun schon etwa neun Stunden tot, die Frau sechs Stunden. Es war ein Arzt dort und Verwandte der Frau. Beide Todeszertifikate waren schon ausgestellt. Die damals tote, aber heute lebendige Frau erzählte, was passiert war:

Ich lag dort, und plötzlich sah ich einen anderen Arzt hereinkommen. Er trug ein langes Gewand mit einem gelblichen grossen Gurt. Sein Haar war weiss wie Wolle, seine Augen waren wie das Feuer in meiner Küche, wenn ich koche, und seine Stimme klang wie der Fluss, wenn Hochwasser ist. Er kam zu mir und sagte in Aztec-Sprache (die Frau war Aztekin): "Ich liebe dich"

Das war der Moment, als der Arzt und die Verwandten in Panik ausbrachen und die Aufbahrungshalle fluchtartig verliessen. Die tote Frau hatte sich nämlich aufgesetzt. Die rannte aber den Leuten hinterher und rief, sie sollen warten, sie brauche einen Arzt. Es hatten nämlich Wehen eingesetzt.

Heute sind beide quicklebendig. David Hogan traf sie und sie erzählte ihm alles. Sie hatte keine Ahnung von Jesus. Ihre Beschreibung von Jesus (David Hogan sagte, sie habe das wortwörtlich so erzählt! Wortwörtlich!) passt genau auf Offenbarung 1,13!!! Crazy!!

wow... Gott existiert und er ist ein guter Gott, ein unglaublich guter Gott!!! Er ist sooo gut! Und so real.

David Hogan (hat selbst schon über 20 Tote auferweckt bzw. für sie gebetet und sie wurden lebendig. Sein Dienst hat über 400 Auferweckungen gesehen. Allerdings auch einige Ermordungen miterleben müssen) sagte uns auch Sachen wie: Ihr denkt vielleicht, sowas wie ich werdet ihr nie erleben. Aber es geht überhaupt nicht um euch oder um mich! Es ist JESUS der es tut!

David ist ein grosser, starker Mann, aber seine Liebe zu Gott kann man unglaublich stark spüren. Er begann heute zu weinen, als er sagte, wie gern er Gott anbete. Er sagte, er lese täglich bis zu 70 Kapitel in der Bibel, weil er es einfach so liebe. Und er bete Gott ständig an, ständig.
Er brachte auch seine Liebe zu seiner Frau immer wieder zum Ausdruck, und er sagte, es sei das grösse Wunder und Geschenk, wenn Ehen und Familien intakt und zusammenbleiben, gerade in der Mission, wo es manchmal krass zugeht. Er sagte, er werde die MexikanerInnen, die irgendwo abgelegen wohnen und die noch niemals von Jesus gehört haben, mit seinem Leben verteidigen, wenn es sein müsse. Er liebe sie alle so sehr. Er sei am liebsten irgendwo im Busch, mit diesen Leuten, und mit Gott. Er wolle keine Kameras, keine Popularität.

Wow... man kann ihn auch auf ibethel.tv schauen, aber glaubich nicht gratis. Sein Dialekt ist auch eher schwer zu verstehen. Aber es lohnt sich!

Und weil ichs grad auf fb gelesen habe, hier der aktuelle Eintrag einer Mitstudentin:
On saturday, my bike was stolen... they cut the lock and took it while I was at work. When I got home, I decided (after crying) to ask God to encounter and follow the thief around. I declared that everywhere they went with the bike that they would have divine appointments and Jesus encounters. By tuesday, they had had enough, and brought my bike back to work.

(Am Samstag wurde mein Fahrrad gestohlen... sie schnitten das Schloss auf und nahmen es als ich am arbeiten war. Als ich nach Hause kam, entschied ich (nach dem Weinen), Gott zu bitten, dass er dem Dieb begegnen und ihm folgen würde. Ich deklarierte, dass überall wo sie mit dem Rad hingehen, sie göttliche Begegnungen und Jesus-Erfahrungen/Begegnungen haben würde. Am Dienstag hatten sie genug gehabt, und brachten mein Rad zurück zur Arbeit)

Come on!!!

Freitag, Dezember 02, 2011

Wie spannend ist spannend?

Was für ein Tag! Am Morgen den am Vortag aus der Schweiz eingetroffenen Adventskalender auspacken und feststellen, dass das Couvert "1" fehlt. Und dass überhaupt viele Tage fehlen. Circa die Hälfte. Fast weinen müssen. Dann aber schleunigst, ohne Kaffee, zum Kieferorthopäden fahren. Röntgenbilder, und ein Zahnabdruck. Wuäh.... in eine riesengrosse, gummige Masse beissen müssen und während 30 Sekunden so verharren. Urgh. Wie gesagt, ohne Kaffee. Danach die Rückfahrt im Auto. Ich warte an einer grossen Kreuzung, mit drei Spuren in alle Richtungen. Ich will links abbiegen. Es wird grün, die Autos rechts neben mir fahren los. Ich fahre auch los. NEIIINNNN!! Nach wenigen Metern merke ich, dass der linksabbiege-Pfeil rot ist. Knallrot. Ich stehe mitten auf der Kreuzung. Panikmodus. Überall sind Autos. Mein Autopilot übernimmt und wir biegen bei rot links ab, schnell, bevor wir überfahren werden.

However, später, am Abend bin ich wieder mit dem Auto unterwegs. Ich bitte Jesus, mich zu einem schönen Secondhand-Mantel zu führen. Und im "Rags" - ein DANKE an Ernestyna - finde ich prompt einen! Es fehlt nur noch ein Knopf, aber das wird noch. Anschliessend finde ich einen Secondhandladen, der "Bibles, Books and more" heisst. Ich finde ein NT von 1924, das von einer Frau übersetzt wurde. Enthusiastisch gehe ich zur Verkäuferin und sage "this bible was even translated by a WOMAN!!!", worauf sie kind of verkniffen antwortet "I'm in a lutheran church. Women aren't allowed to do anything here" - "ooh.. ok..." und Themawechsel. Gekauft habe ich es natürlich trotzdem. Bibel Nummer 27 oder so... I just can't resist.

Teetrinken aus dem Tomatensaucenglas. Das hab ich schon vor drei Jahren hier gelernt. Herrlich.

In meiner "Activation" (Den Obdachlosen Essen bringen) bin ich ja eine Gruppenleiterin. Eine aus meiner Gruppe, eine 1st year, die lustigerweise Rebecca heisst, 26 ist, in Brasilien gewesen war und portugiesisch spricht, spielte heute mit uns dieses Spiel: 4 truths and one lie. Sie machte fünf Aussagen, und wir mussten erraten, welche davon nicht stimmt. Sie sagte:
- Ich bin schonmal beim surfen von Haien umzingelt worden.
- Einmal verlief ich mich auf einem Vulkan und musste über flüssige Lava springen um einen Weg zurück zu finden.
- Ich brach einmal durch Eis in einen See.
- Ich brach mir beim Kunstturnen die Nase.
- Es wurde zweimal auf mich geschossen.

Was nicht stimmt? Das mit dem Eis. Krasse junge Frau... dagegen ist mein Leben ein einziges langes Gähnen. Hahaha.

Die Auflösung beim Adventskalender: Nein, es hat nicht der Postbote die Hälfte gestohlen. Es ist noch ein Couvert, das gleichzeitig mit dem andern abgeschickt wurde, irgendwo unterwegs.

Donnerstag, Dezember 01, 2011

Joy...... immer wieder.

Unser Haus wird immer wie belichteter. Oben im Quartier gibt es Häuser, die samt ihren Bäumen im Garten komplett in Lichterketten eingewickelt sind. Ich mag unser "Joy"-Licht.

Circa alle drei Wochen mach ich die Overheads beim Worship, also bin verantwortlich, dass die Liedtexte richtig projiziert werden. Apropos projiziert: Ich hab erst kürzlich festgestellt, dass der "Beamer" - ein durchaus englisches Wort - hier gar kein Beamer ist, sondern ein "Projector".

Heute zeigte uns Anne K. einen Antwortbrief vom Präsidenten!!! Er antwortete auf unsere prophetischen Worte, die wir ihm vor ein paar Wochen geschickt hatten!!! Wow! Und er liest nur jeden Tag 10 Briefe von 20'000 die er kriegt! Davon inspiriert, verbrachte unsere Projektgruppe heute einen spannenden Abend: Wir fragten Gott um Worte für acht europäische Länder. Und es kamen so viele spannende Sachen raus. Und interessant, wie einige Länder fast identische Worte von verschiedenen Leuten bekamen. Wir werden die Briefe in den nächsten zwei Wochen abschicken.

Gestern predigte ich. Ich fühlte mich gar nicht nervös, aber meine Hände zitterten dermassen, dass ich sie in meine Hosentaschen stecken musste zum predigen! Abgesehen davon ging alles gut. Am Schluss betete ich auf berndeutsch für alle, und alle fanden das natürlich super. Ich will dann mal probieren, eine Zusammenfassung hier zu veröffentlichen.

Morgen zum Zahnarzt... meine Spange naht... drum geh ich jetzt mal schlafen... und morgen kann ich auch mein erstes Adventskalendercouvert auftun... I love my mom!

Sonntag, November 27, 2011

human power of a divine nature

Die Kunst des Herausschiebens!!!! Ja!!!

Jetzt ist 2 Uhr morgens und ich hab meine Predigt fertig!! Mein Ziel, am Sonntag relaxt die Predigt für Montagmorgen einüben zu können, scheint erreicht!

Der vorläufige Titel lautet:
Human power brings forth divine nature.
Divine nature generates human nature.
Find the mistake.


Ich geh jetzt schlafen.

Freitag, November 25, 2011

Donnerstag, November 24, 2011

Weaverville, Baby!

Strömender, unaufhörlicher, sintflutartiger Regen in Redding! Es regnet so sehr, dass die drei Rehe, die am Ufer des Churn Creeks leben, heute am Strassenrand der Churn Creek STRASSE standen, die armen. Dafür war der berühmte Coca Cola Truck zu Besuch in der Stadt. Ich konnte es nicht sein lassen... ich stand im strömenden Regen an, und war die einzige Erwachsene, die kein Kind bei sich hatte. Das offizielle CocaCola-Foto folgt noch.....!!

Dafür waren wir heute in Weaverville:
Eine gute Fahrtstunde (über Bergpässe, im Schneeregen) entfernt liegt dieses Bergdorf. 5000 EinwohnerInnen oder so. Immerhin ein Burgerking und ein mini-Starbucks. In Weaverville begann Bethel.. Bill, Kris, Steve Backlund, Gabe,.... alle waren sie zuerst hier. Bill und Kris haben unzählige Stories aus Weaverville in ihren Büchern und Predigten. Zum Beispiel von der Mountain Chapel Gemeinde (im Hintergrund des Fotos). Wir gingen hin und rein, und es waren einige wenige Leute am Vorbereiten für Thanksgiving. Die Pastorin Sue führte uns herum, und dann durften wir in der Sanctury, also im Gottesdienstraum sein, für uns allein. Wir sassen eine Ewigkeit auf dem Bühnenrand und in der ersten Reihe.. es war herrlich. Dann kam ein sechsjähriger Junge, William, zu uns. Er sagte, er fühle sich wohl hier, wie zuhause. Wir fragten ihn, warum denn. Er antwortete: "I can feel it in my tummy" (Ich kann es in meinem Bauch spüren). Später erzählten wir das Sue, und sie war ganz begeistert, denn William und sein Vater sind gar keine Christen und kamen nur kurz vorbei, weil sie morgen fürs Thanksgiving-Essen eingeladen sind.

In Weaverville liefen wir noch kurz herum. Es war eiskalt. Plötzlich standen wir vor einem Secondhand Laden, der "Selah" hiess. Sofort gingen wir rein. Die Verkäuferin schaute von der Kasse auf und sagte "You are from Bethel, right?". Wow.. dann prophezeite sie über jede von uns, und wir fanden Bücher von Oral Roberts und Kathryn Kuhlmann, und ich fand für 10.- eine Strongs Concordance.. jetzt sah ich zwar grad, dass sie auf Amazon neu nur 12.- kosten würde.

Mittwoch, November 23, 2011

Und was machst du so an einer Bibelschule?

"Take over Tuesday": Das ist ein Dienstag, an dem der geplante Redner oder die vorgesehene Rednerin nicht auftaucht - und wir machen, was auch immer wir fühlen was der Heilige Geist mit uns vorhat. Das ist bis jetzt schon dreimal passiert! Heute hatten wir zuerst wie geplant Bill, und er liess überraschend ein Keybord aufstellen und spielte eine gute Stunde lang für uns Klavier und sang wunderbare alte Anbetungslieder im Stil von "(Sein Name ist) Immanuel". Danach war eben nichts. Und unsere SchulleiterInnen waren super. Nachdem sie sich gestern schon anderthalb Stunden Zeit genommen hatten, um mit uns allen über das Goldstaub-Glitzer-Wolken-Ding zu reden, führten sie uns heute in eine Gloryparty. Sie hatten das Gefühl, dass heute FREUDE freigesetzt wird. Die Praktikantin des Schulleiters, Ernes frühere Mitbewohnerin, ist Dance-DJ, und liess zwei ihrer Mixes laufen. Wir lachten, tranken von Gottes Güte, und tanzten, und am Schluss waren wir alle verschwitzt und überall lagen Körper auf dem Boden. Ich war glücklich. Tanzen - in Regenstiefeln - und Lachen. In der BSSM. Mitten an einem Nachmittag im November. Und mitten in dem ganzen Getümmel gab es auch spontane "Breakthrough-Circles" für alle, die Durchbruch brauchten. Happy Intercession, right there.

Jetzt ist Thanksgiving-Pause. Und am Montag muss ich eine 10-Minuten Predigt bereit halten. Fun times ahead with 2.Petrus 1,3-4!

Dienstag, November 22, 2011

Kleine Morgenkomik

Morgens um 7 in der Küche. Ich mache mir einen Kaffee. Das Grosskind meiner Vermieterin, eine 4.Klässlerin, sagt sie mag meine Regenstiefel. Und erzählt, ihr Hund habe jeweils auf ihren Stiefeln herumgebissen, "bevor er über den Zaun sprang und sich erhängt hat". Ich so: "Bevor er über den Zaun sprang und was?". Sie: "Er sprang über den Zaun, aber er war angeleint".

Oh.... es ist tragisch, aber ich muss trotzdem in mein Zimmer flüchten und lachen.

Montag, November 21, 2011

Wer oder was steht vor dir? Bloss nicht zu weit suchen...

Heute morgen predigte Banning Liebscher, das ist der Sohn der berühmten Theresa Liebscher (kleiner Insider für meine Schwester). Seine Predigt ist der HAMMMMMMMMER. Ich habe schon von etwa zehn Personen gehört, dass diese Predigt genau für sie gewesen sei. Die Predigt war auch genau für mich. Es geht darum, das zu erkennen, was direkt vor einem ist - und das sehr gut zu tun. Anstatt immer auf das zu schauen, was andere tun, wie weit andere sind. Darum, den Prozess nicht überspringen zu wollen. Ich denke, in den nächsten Tagen wird man die Predigt hier gratis downloaden können.

However, der Grund, warum ich die Predigt erwähne, ist eine äusserst lustige Begebenheit. Ich kann mich fast nicht mehr erholen. Es gibt da einen Mann in meiner Klasse, den ich ziemlich toll finde. Natürlich bin ich nicht im Geringsten verliebt, sonst würde ich das niemals auf meinen Blog schreiben. Aber es war so: Nach der Predigt (das sehen, was Gott direkt vor einen gestellt hat) war ich im Prayerteam. Und genau dieser Typ kommt zu mir für Gebet. Er sagte, er habe sich sehr von der Predigt angesprochen gefühlt. Ich legte ihm die Hände auf die Schultern und begann zu beten: "....yeah God, thank you for your Grace that enables Him to see what is in front of him..." - und während ich diesen Satz noch ausspreche, realisiere ich, dass ICH vor ihm stehe!! Ich musste mich den Rest des Gebets krampfhaft zusammenreissen, nicht laut herauszulachen.

Sonntag, November 20, 2011

Was für ein Gott.. Was für ein Samstag..!!

Das Bein des Chinesen wurde heute besser! Fast komplette Heilung. Ich fand ihn in den Heilungräumen.
Die Healingrooms heute waren unglaublich! Bevor es losging, kam noch die Durchsage "denkt daran, wir machen KURZE Gebete, denn Jesus hat schon für alles bezahlt" - und dann kamen die ganzen Leute. Menschen mit Krebs, der Schmerzen verursacht - und die Schmerzen gingen komplett weg. Wir erhielten auch zwei Berichte von Leuten, die vor ein paar Wochen mit Krebs in den Healingrooms gewesen waren, und die jetzt wieder in der Röhre waren, und auf den Bildern ist kein Krebs mehr sichtbar.
Das passierte in unserem Team zwischen 9-11 Uhr:
Eine Frau hatte Schmerzen in der Hüftgegend und in den Schultern war sie chronisch verspannt. Ihr linkes Bein war kürzer als das andere. Sie setzte sich hin, rückte ganz nach hinten, und ich hielt ihre Füsse in meinen Händen. Ich sah den Unterschied und wollte eigentlich grad anfangen zu beten, als -pfffft!- das Bein rauswuchs und dann gleichlang wie das andere war, exakt gleichlang!! Hahaha! Wir mussten nichtmal beten! Die Hüftschmerzen waren weg und Nacken/Schulter viel besser. Ihr linker Fuss ist eine halbe Schuhgrösse kleiner als der andere. Er wurde leider nicht grösser. Aber das ist mal einer Schweizer Kollegin von mir passiert: Ihr Fuss wuchs um eine ganze Schuhgrösse nach, innert einer Minute oder so!
Eine Engländerin wurde Mitte September mit Brustkrebs diagnostiziert. Vor dreieinhalb Wochen erwachte sie mitten in der Nacht und hörte Gott sagen "geh nach Bethel zur Reinigung" (oder so ähnlich).. und dann landete sie in unserem Prayerteam.. wow... Jesus hat für alles bezahlt, und ich habe die Ehre, ein Teil der Manifestation dieses Sieges zu sehen. Sofern wir hoffentlich bald nach ihrer Rückreise etwas von ihr hören.
Eine Frau hatte auf ihr Papier "earing-problems" geschrieben, worauf ich sie fragte: "so you have problems with your ears??". Nein, korrigierte sie mich, "eating problems". Hoppla. Sie hatte Bulimie. Das ist jetzt etwas, wo wir ja nicht grad sofort austesten können ob sie geheilt ist. Aber wir durften auch bei ihr ein Teil ihrer Heilungsgeschichte sein. So gut!!
Ein Mann hatte 2004 einen Schlaganfall gehabt und seit dann einen fast gefühllosen linken Arm, als ob ein Gewicht darauf liegen würde. Er wurde nach einem kurzen Gebet geheilt.

Eine Schulkollegin träumte letzte Nacht, dass sie von einem Insekt gebissen wird, und wachte dann auf. Sie hatte sofort den Eindruck, dass das ein Wort der Erkenntnis für die Healingrooms ist. Heute ging sie dann in den Encounterroom ("Warte"raum vor den Healingrooms), wo solche Worte der Erkenntnis ausgerufen werden. Sie zögerte zwar verständlicherweise, aber erzählte dann durchs Mikrofon vom Traum und fragte, ob sich jemand angesprochen fühle. Tatsächlich reagierte eine junge Frau. Sie hatte sich erst kürzlich bekehrt, und wacht ständig nachts auf, weil sie von Mücken oder andern Insekten gestochen/gebissen wird. Sie kam in die Healingrooms und hatte tatsächlich genau das als Gebetsanliegen auf ihr Formular geschrieben!! Ist das nicht unglaublich toll?!

Direkt nach den Healingrooms wieder in den Park zu den obdachlosen Menschen. Ich liebe sie jeden Samstag mehr!!!!!

Am Abend war ich am unreligiösesten Gebetstreffen ever. Es war erst noch ein Schweiz-Gebetstreffen. Hahaha. Wir lachten viel, sehr viel, sehr sehr viel, und machten lustige prophetische Handlungen. Und wir hatten alle vier Landessprachen vertreten! Es war herrlich!

Samstag, November 19, 2011

Lustig

Ich bete ja, dass ich gekannt werden werde als eine fröhliche, lachende Person. Ich will ernsthaft fröhlich sein. Ich bin fröhlich, selbst wenn ich nicht lache. Aber ich möchte auch mehr lachen.
Heute Morgen bekam ich von jemandem, die an einer raising the dead Konferenz gewesen war, Impartation. Sie hielt ihre Finger auf einen meiner Finger und betete, und ich spürte eine Kraft fliessen. Seit dem ist dieser mein Finger taub! Ich glaub die Kraft hat grad ein paar Nerven lahmgelegt. Lustig.
Heute Abend leitete Amber Brooks den Worship... wow... Leider spielte sie "like you promised" nicht, aber ich starb schon bei "still I rise" fast..
Lustig, wie ich immer wieder in der Nähe von Leuten lande, die extrem extravagant anbeten: mit ständigem Händeklatschen, gerne auch neben dem Rhythmus vorbei, mit Arme schwingen nach vorne und ebenso schwungvoll nach hinten, wo eben dann mein Oberkörper ist. Lustig, wie ich mich total davon ablenken lasse... ich bin mir noch unsicher, ob ich einfach den Platz wechseln soll, oder ob Gott mir irgendwas zeigen will... immerhin finde ich es inzwischen lustig.
Dann sprach Chris Overstreet über das Wichtigste, das Fundament: Zeit mit Gott verbringen. Viele Leute sehen es total gern, wenn Gott wirkt: Wunder, Heilungen, Manifestationen, Prophetien,... - aber sie verbringen nicht gern Zeit mit Ihm. Und sagen "ich lebe nicht religiös - ich bin IMMER mit Gott, auch wenn ich nicht Bibel lese etc." - aber gleichzeitig stimmt ihre Lebensrealität überhaupt nicht damit überein: Charakterprobleme, ungute Sachen, ungute Entscheidungen. Dabei gibt es so viele so wunderbare Bibelstellen. Dass die Gnade unsere Lehrerin ist und uns lehrt über Liebe wie auch über Disziplin. Dass Gott unser ganzes Sein durchdringen möchte, Geist, Denken, Körper. Dass wir manchmal dem teufel die Schuld geben für Krankheiten, dabei haben wir einfach nicht Sorge getragen zum Tempel, den er uns gab: 36 Cheeseburger in einer Woche und dann Herzinfarkt? -----so in der Art.
Nach der Predigt war ich in der Prayerline, und ein Chinese bat um Gebet für sein Bein, das schmerzte. Ich betete: Keine Veränderung. Nochmal: Keine Veränderung. Nach dem dritten Mal beten sagte er: Es ist schlimmer! Oh nein! Ich musste grad lachen. Es war so absurd. Ich betete lachend noch ein viertes Mal, aber es war immer noch "schlimmer" als ursprünglich... ich hatte dann auch nicht einen konkreten Eindruck oder so... ich sagte ihm, er solle morgen zu den Healingrooms. Da werde ich morgen auch sein. Wäre ja das Lustigste, wenn der Chinese wieder bei meinem Team landen würde. Wir sind gespannt.

Donnerstag, November 17, 2011

...und meh Bluet

Ergänzend zum vorherigen Eintrag noch dies:

Ich möchte ja so viel besser leben. Eine positive, offene, freundliche Grundeinstellung zum Leben und zu meinen Mitmenschen. Ein fröhliches, gebendes Herz. Geduldig und dienend.
Ach, es ist so viel. Ich schaffe das nicht alles. Aber es gibt ja Römer 5,16b: "...die Gnadengabe aber führt aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung".

Ha. Das macht mich ganz fröhlich:
"Ein fröhliches Herz fördert die Genesung" - Sprüche 17,22.

Hahahahahahahaha!!!

Apropos Sprüche. Ich weiss schon warum ich mich praktisch nur vegetarisch ernähre oder nur Fleisch von Tieren, die mit Respekt behandelt wurden, esse: "Besser ein Gericht Gemüse mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass!" - Sprüche 15.17

Meh Tee

Sonntagabend. Glory Cloud in der Kirche. Glücklich schlafen gehen.
Montagmorgen. Ich erwache früh und alles schmerzt. Es ist aber keine Erkältung, keine Grippe; der Kopf ist klar. Aber mir ist speiübel. Ich möchte aufs Klo, aber das Bad ist besetzt; meine Mitbewohnerin duscht. Sie duscht und duscht und duscht. "Das ist eine lange Dusche", denke ich. Endlich, nach langer Zeit, höre ich wie sie in ihr Zimmer geht. Ich kann mich in die Küche schleppen und Tee kochen. Dann sms-le ich meinen Ride in die Schule ab und gehe wieder schlafen. Am Mittag erwache ich und stelle fest, dass meine Mitbewohnerin auch noch zuhause ist. Alles schmerzt, jeder einzelne Muskel. Fieber. Meine Mitbewohnerin klopft.. sie hat die genau gleichen Symptome! Und ihre lange Dusche: Sie wurde in der Dusche ohnmächtig und blieb so lange ohnmächtig liegen! Long story short: Die letzten zwei Tage lagen wir beide im Bett. Keine Ahnung, was es ist. Letzte Nacht träumte ich, dass vor mir ein riesiger Pool mit Eiswasser wäre, das Eis war schneebedeckt. Ich trank von diesem Eiswasser und es fühlte sich herrlich kühl an. Ich trank und trank und kühlte mich ab. Dann erwachte ich und ich war schweissgebadet! Fieber?! Heute fühlte ich mich aber besser und ging zur Schule, nur um nach zwei Stunden wieder nach Hause gebracht werden zu müssen.

Ich habe aber schon vorher beschlossen, nicht nur mehr Heilung sehen zu wollen, sondern in "divine health" leben zu wollen. Ernährung, Lebenswandel, Bewegung, Ruhe, Gottes Gegenwart - in Weisheit, Gnade und vor allem voller Leben gesund leben, ohne jemals wieder krank zu werden. Das ist die Richtung. Es klingt ziemlich Weleda-wir-halten-uns-die-Hände. Aber besser als Aspirin-ich-schleppe-mich-durch.

Gestern war die Glory Cloud im First Year. So exciting!

Zum Glück mag ich lesen. Wir lesen zurzeit "Developing the Leader within you" von John C. Maxwell. Ein unglaubliches Buch. Das Kapitel über "Attitude" hat mich ziemlich getroffen.. ich will definitiv einige Geisteshaltungen, Einstellungen von mir ändern.

Dienstag, November 15, 2011

Glamour God

Gestern Abend.... ich war schon fast im Bett, als ich hörte, dass sie wieder da ist:


Soooo schön!

Freitag, November 11, 2011

11,12 und so

Ich habs auch versucht. SCHAAD!


Dafür war ich gestern bei der Coiffeuse und liess meine Locken noch verlockender locken:

Das ist das geistlichste, was ich heute sagen kann. Oh, heute ist Global Day of Worship. Mein Ziel ist, früh am Morgen (05 Uhr) ins Twinview zu fahren, dort ist 48 Stunden lang nonstop Lobpreis. Ich liebe an solchen Veranstaltungen die Zeiten früh am Morgen. Glory, ah!

Donnerstag, November 10, 2011

Let's be serious... hahaha

Ah! Heute geschah etwas so wundervolles. Meine eine Lehrerin ist eine wahre Frau des Glaubens. Sie ist die, die immer mal wieder im Nahen Osten in Präsidentenpalästen ein- und ausgeht, und die schon zwei Briefe von Präsident Obama erhielt. Heute teilte sie uns allen je ein A4 Blatt aus und sagte: "Ihr habt 5 Minuten. Schreibt alles auf, was ihr in den nächsten 5 Jahren wollt. Ich werde regelmässig für all das beten, bis im Mai. Schreibt nicht auf, was möglich ist! Schreibt, was ihr möchtet! Wenn ihr einen Helikopter wollt, schreibt auf dass ihr einen Helikopter wollt. Vor ein paar Jahren hat ein Student von mir auf dieses Blatt geschrieben 'ich möchte eine Frau' - und hat dann Bill Johnsons Tochter geheiratet!" Es war herrlich. Fünf Minuten können sehr schnell vorbeigehen..

Aus meinem Notizheft:
Danny und Danette Taylor:
Faith = Seeing what He's doing and partnering with that.
(Glaube = Sehen was Er am tun ist, und damit partnern)

If the mission is possible - get a bigger dream. There has to be this sense: It's impossible, we are in total dependance on Him. That's where He wants us to be.
(Wenn deine Aufgabe/ dein Lebenszweck möglich ist - verschaff dir einen grösseren Traum. Da muss dieser Sinn sein von: Es ist unmöglich, wir sind in einer totalen Abhängigkeit von Ihm. Das ist der Ort wo Er will, dass wir sind).

Chris Gore:
Seriousness isn't a fruit of the Spirit. (Ernst/Seriosität ist keine Geistesfrucht)
The biggest secret we can learn: Surrender. Just give up. (Das grösste Geheimnis, das wir lernen können: Gib auf/kapituliere).

Und hier noch ein richtig tiefer Moment im Worship:

Sonntag, November 06, 2011

Samstag, November 05, 2011

Wärme und Kälte - wir brauchen mehr Mut

Jetzt fallen die Temperaturen auch hier nachts unter 0. Die richtige Jahreszeit, um morgens noch vor dem ersten Kaffee das zu machen:
Gestern hatten wir ja schulfrei, aber es gab eine special session mit Bill Johnson für alle StudentInnen aller Jahre, die Zeit und Lust hatten. Etwa 700-800 erschienen. Bill las aus Apostelgeschichte 4, wo Johannes und Petrus verhaftet werden, und dann nach ihrer Freilassung um Mut beten, um dasselbe zu tun, was ihre Verhaftung verursacht hatte. Bill fragte, ohne von seiner Bibel aufzublicken: "Who is praying for courage?", worauf etwa 80-90% der Studentinnen und Studenten sofort die Hand aufstreckten. Bill schaute irritiert auf und begann dann zu lachen. Er hatte eigentlich gemeint, welche Personen in Apostelgeschichte 4 um Mut beteten! Es war so ein lustiger Moment.

Jetzt muss ich dann grad los für meine wöchentliche "Activation". Ich bin eingeteilt beim "Community Feast". Wir bringen Essen an sieben verschiedene Standorte in der Stadt, überall dort, wo Obdachlose sind. 5 der Standorte sind billige, heruntergekommene Motels. Dort wohnen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Wohnung, ihr Haus verloren haben. In einem Motel, wo ich vor zwei Wochen war, leben Eltern mit ihren 9 Kindern in einem Zimmer mit zwei 90-er Betten. Seit Monaten! Wenn wir jeweils an den Samstagen gegen Ende Monat mit Essen kommen, sind wir besonders willkommen, weil dann nämlich den meisten das Geld ausgegangen ist und sie gar nichts mehr zu Essen haben. Kürzlich stand ja sogar in Schweizer Zeitungen, dass inzwischen eineR von 15 AmerikanerInnen so arm ist, dass er oder sie regelmässig hungrig ist und nichts zu essen kaufen kann. Ich bin jetzt einem neuen Ort zugeteilt, das ist ein Park. Dort kommen Menschen zur Essensausgabe, die nichtmal in einem Motel sind, sondern wirklich draussen, unter Brücken, im Wald, irgendwo. Jetzt, bei diesen Temperaturen... Ich traf dort letzte Woche auch Leute im Rollstuhl an.

Umso unverständlicher, wie eine gewisse Partei in diesem Land sämtliche Steuererhöhungen für die Reichen blockiert und damit verursacht, dass die ohnehin schon viel zu knappen Sozialausgaben noch mehr zurückgeschnitten werden.

Mittwoch, November 02, 2011

ALFSDOHVNO

Mitbewohnerin 1: Ein Tag
Mitbewohnerin 2: Ein Tag
Ich: Ein Tag, eine Nacht ohne Schlaf, dafür mit Dämpfen, Ingwer-Zitronentee, Honigmilch, Vicks-Medis, Pretuval C, Olivenöl für die arme Haut unterhalb der Nase, Tee, Tee, Tee,..... und jetzt der zweite Tag.

Grüsse von der Grippenfront

Montag, Oktober 31, 2011

I love it!



Nachdem seit fast einer Stunde Goldstaub in der Luft war, erfuhr ich es auch noch, und war dann auch nochmal eine Stunde oder so drin. Es war weniger "dichte Wolke"-mässig, aber wunderbar, überall glitzerte die Luft! Manchmal schien es fast aus dem Boden zu kommen, von unten nach oben. Glücklicherweise gerade dort wo ich stand :-) -ich machte ein Foto meines Gegenübers (siehe erstes Bild). Am Schluss roch es, als ob jemand Salböl verschüttet hätte. Eine Frau in meiner Nähe roch an ihrer Hand, und es kam von ihrer Hand. Sie versicherte uns, dass sie niemals Öl auf ihre Hand gestrichen hatte, ja, dass sie nichtmal Parfum benutze. Es war herrlich.
Ich glaub man kann es in ein paar Stunden auf ibethel.tv schauen.
Auf dem Video hier sieht man wahrscheinlich kaum was, zu schlecht ist meine Kameraqualität.. aber es fängt etwas der Stimmung ein:

Samstag, Oktober 29, 2011

Tiere all around!!

Meine Geschichte mit Tieren scheint weiterzugehen. Oh my gooooshh.. ich zittere immer noch.
Also: Gestern Abend ging ich um zehn Uhr ins Bett. Ich schlief sofort ein und träumte, dass ich mit meinem Mitbewohner und einer meiner Mitbewohnerinnen in der Küche stand. Plötzlich war ein grosses Tier in der Küche. Es sah ähnlich aus wie ein Tiger, aber es war kleiner. Es sah definitiv aus wie eine Raubkatze. Im Traum sagte meine Mitbewohnerin, es sei ein Gepard. Das Tier war hell und hatte schwarze Punkte. Ich öffnete einen Schrank, damit wir uns darin verstecken können. Aber dann kam das Tier zum Schrank, und ich versuchte, es mit der Schranktür wegzu"schlagen". Ich erwachte mit schnellem Herzklopfen. Es war viertel nach zehn. Ich war zu müde, um den Traum aufzuschreiben. Als ich heute Morgen erwachte, war der Traum das erste, was mir einfiel. Ich erinnerte mich an jedes Detail. Konnte dem Traum aber keine Bedeutung entnehmen.

Heute Nachmittag dann, vor 20 Minuten, sitze ich vor dem Haus und mache Hausaufgaben. Ausserdem habe ich meine Handykamera bereit, weil ich Kolibris fotografieren will, die jeweils vor dem Haus Zuckerwasser trinken. Ich staune ob all den Vögeln und Eichhörnchen, und sage Gott, wie wunderbar ich seine Schöpfung finde. Plötzlich sehe ich eine riesige Katze im Garten der Nachbarn. Oder ist es ein Hund? Es ist ein Tier in der Grösse eines mittelgrossen Hundes, aber es hat nicht die Form eines Hundes, sondern eher die einer Katze. Das Tier sieht unsicher und eingeschüchtert aus. Es trabt nun auf unser Haus zu, direkt auf mich zu! Es sieht definitiv aus wie eine Wildkatze! Es ist wie ein Flashback vom Traum von letzter Nacht. Ich kriege nun Angst und schreie "What is this?", und mein Mitbewohner ruft aus der Küche "it's not a cat! it's not a cat! it's not a cat!". Er will verhindern, dass ich mich dem Tier nähere. Das Tier bleibt nun stehen, offenbar von meinem Schreien verunsichert. Es ist hell und hat schwarze Punkte. Einen kurzen Schwanz, und spitzige behaarte Ohren. Dann fährt ein Jeep, der vorher vorbeigefahren war, rückwärts wieder auf unser Haus zu. Das Tier rennt davon, fast in den Jeep hinein, und verschwindet in den Büschen. Es gelang mir, ein Foto zu machen:

Wir gingen auf Internet und schlossen aus unseren Beobachtungen, dass es ein Rotluchs sein muss:
als Vergleich noch ein Bild von einem Gepard:

Montag, Oktober 24, 2011

Strategien für Durchbruch

Wenn ich schon von Krisen und Weinen schreibe, dann möchte ich dem Blog nicht Durchbrüche vorenthalten. Manchmal geht das ja zu und her wie auf einer Achterbahn.

Was mir oft hilft: Velofahren - Autofahren --Bewegung. Nimmt mich raus aus der Wolke und bringt meine Gedanken/Prozesse in Bewegung. Wenn mein Körper sich bewegt können sich auch Seele und Geist eher bewegen.
Ein Glas Wein und dazu eine Flasche Heiliger Geist mit einer Person, die den Heiligen Geist in sich hat und in einer Saison der Klarheit ist, und die in Jesus verankert ist. Es muss auch nicht Wein sein. Aber wir haben grad einen superguten entdeckt. However: Verbal processing. Ich texte die andere Person eine Stunde lang zu, oder zwei, und am Schluss hab ich plötzlich mega die Erkenntnisse, ohne dass die andere Person gross was getan hat. Oder aber: Die Person sagt einen weisen, klaren Satz, und mein Depressionsturm zerbröckelt, als wäre er aus Sand.
Hier das Beste: Ich gehe in die Bibel! Dort steht alles! Es hilft, wenn ich schon vorher viel gelesen habe und super Stellen angestrichen. Dann kann man auch einfach die angestrichenen Stellen lesen und findet Goldschätze.
Eine Person, die grad zufällig anwesend war, und die ich gar nicht wirklich kenne, brachte mir voll Durchbruch. Wir sind Familie, mann, und manchmal kommt mein Durchbruch von jemandem, von der oder dem ich es nicht erwarten würde oder der ich das nicht "zutrauen" würde. However, diese Person sagte mir einfach, wenn ich überfordert sei mit wissen wer ich bin etc, dann soll ich doch mich einfach mal daran festhalten, was ich alles "in Christus sei", sprich: Was ich in Jesus habe: Frieden, Rechtschaffenheit (in der rechten Beziehung zu Gott sein), Liebe, Kraft, Heilung, Fülle, Gerechtigkeit,...
OK, ich mag Zweifel und Überforderung haben, aber es ist nicht alles, was ich habe. Und ich hab jetzt nicht mehr länger Tag der offenen Tür für Zweifel und Überforderungsgedanken.
Was auch hilft: Lachen.
Oder: Beispiel. Mein Alter stresst mich. Dann fragt mich Gott (nachdem es mich schon einige Wochen stresst, höre ich Ihm endlich zu) heute: "Was genau stresst dich daran?", und ich hole aus, ihm die lange Liste vorzutragen. Aber Punkt um Punkt fällt in sich zusammen... Gott hat so tolle Antworten. Und oft erledigt sich ein Punkt sogar, während ich ihn sage. Am Schluss ist alles super für mich.
to be continued. Ich mache jetzt nämlich etwas, was auch gut hilft: Schlafen.

Weinen und Feiern

Midlife Crisis die letzte Woche. Am Freitag hatte ich sturmfrei und konnte so laut weinen wie ich wollte. Ausserdem starb jemand an Krebs, ich hasse es hasse es hasse es. Es ist so nicht richtig! Nicht legal!!
Samstag dann Healingrooms. Ich war mit einem Neuseeländer und einem Winterthurer im Team, und es war super. Die Leute kommen ja mit einem Papier, auf dem ihr Gebetsanliegen steht. Wie so viele Teams beschlossen wir, das Gebetsanliegen (Krankheit) nicht zu lesen, sondern einfach mit beten zu beginnen und zu schauen, wohin uns der Heilige Geist führt. Nach einiger Zeit würden wir dann schon noch schauen, weshalb die Leute eigentlich gekommen sind. Wir hatten einige Worte der Erkenntnis, und Leute wurden von Sachen geheilt, die sie gar nicht auf ihr Papier geschrieben hatten. Ein Guatemaler (Guatemaler??) wurde von Hüftschmerzen komplett geheilt, worauf er abwechslungsweise herumhüpfte und auf dem Boden kniete, immer "Gracias Senor" rufend. Ein Vater und sein etwa zehnjähriger Sohn kamen zusammen für Gebet. Der Sohn betete für die Hörschwäche des Vaters, und sein Hörvermögen verbesserte sich schlagartig massiv! Danach liessen wir den Vater für das Knie des Sohnes beten, und er wurde komplett geheilt.
Dann fuhr ich im Mini-Cooper-Cabriolet eine Stunde auf der I-5 südlich, auf einen Campingplatz direkt am Sacramentoriver. Meine HausmitbewohnerInnen waren bereits dort. Wir campten direkt am Ufer. Es war ein Traum! Meine Midlifecrisis verbesserte sich drastisch. Wir spielten Volleyball, übten für den Notfall - falls Bären und/oder Polizisten auftauchen: Bei Bären muss man die Fötusstellung einnehmen und sich totstellen, bei Polizisten in alle Richtungen davonrennen, und der/die Langsamste wird geschnappt - und brätelten Marshmallows um 22.55 Uhr (um 23 Uhr musste man die Feuerstelle verlassen). Heute Morgen frühstückten wir direkt am Fluss, danach raste ich in den Gottesdienst, wo Bill lustiger als je zuvor war. Danach fiel mir ein, dass ja inzwischen die Wahlresultate halbwegs draussen sein müssten. Und es sieht gar nicht mal so schlecht aus! Ich habe Hoffnung für in 4 Jahren.
Jetzt Aufgaben!!

Freitag, Oktober 21, 2011

Ich bin jetzt auch Automech


Unser Auto ist kaputt. Man muss so viel daran machen... mein Mitbewohner fuhr mit mir zu einer Art Autofriedhof gestern. Dort bezahlt man zwei Dollar Eintritt und kann dann unter den Hunderten von Autos einfach das suchen, was man braucht, es selbst abmontieren und damit zur Kasse. Es war eine herrliche Erfahrung!! Ich hatte pechschwarze Hände am Schluss, aber dafür zwei super Räder gefunden, die heute bereits montiert sind. Bremsen kauften wir aber neue. Mein Mitbewohner montierte sie und rief aus: "Ich kann gar nicht glauben, dass ihr überhaupt noch bremsen konntet. Eure Bremsen sind komplett durch! Metall auf Metall!". Hmm.. Das war erst der Anfang... für eine Weile werden wir noch Vollblutvelofahrerinnen sein.

Ja, Goldstaubwolke und so, und ich finde mich schon wieder überfordert wieder. Wie lande ich bloss immer in so Zuständen, wo ich mich überfordert und ausgepumpt fühle? Ziel dieses Jahr: Das ändern. Es gibt Tage wie vorgestern und gestern, wo ich mich total von Gott disconnected fühle und ungeliebt und all das, obwohl mein Kopf genau weiss, dass dem nicht so ist. Dann mag ich nicht mal irgendwas beten oder deklarieren oder was weiss ich. Aber Gott ist tatsächlich auch dann treu, und eine ganze Revivalgroup-Zeit wird extra für mich (wiedermal) so gestaltet, dass ich am Schluss mega refresht und mit einem "heissen Geist" (hahahahahaha, wer hat das schon mal erlebt?) rausgehe. Awesome. Und dann endet der Tag damit, dass ich keine Zeit habe für Abendessen und am Abend halbkomatös ins Bett falle, und jetzt muss ich schon wieder los, aaaah. Aber ja, Gott hat mich ja mit Weisheit ausgerüstet, und die will ich jetzt entdecken und mein Leben dementsprechend um-einrichten.

Morgen Healingrooms und Activation: Feines Essen zu Menschen ohne Obdach bringen. Danach reise ich meinen MitbewohnerInnen hinterher. Wir machen als Haus einen Wochenende-Ausflug. Da unser Auto kaputt ist und ich einen Tag später als sie losfahre, darf ich das Auto meiner Vermieterin fahren. Es ist ein Mini wo man das Dach runterklappen kann, und für morgen ist super Wetter gemeldet. Jupppiiiiii

Samstag, Oktober 15, 2011

gold dust - jetzt mit nachtrag

Video: Hier das Video..... oder noch besser hier: Video 2

Ich bin sprachlos. wow wow wow. Ich weiss auch gar nicht warum oder wie ich das hier schreiben soll, aber es ist einfach so "ermutigend", das ist noch völlig untertrieben. Es ist einfach so schön und cool. So im Gottesdienstraum stehen und spät abends nach dem übersetzen beim Firetunnel mithelfen. Nichts extrem besonderes spüren ausser das Besondere. Und dann plötzlich schreien alle und zeigen nach oben. Und oben ist die Luft voller Glitzerzeugs! Alles glitzert und glänzt, tausende und abertausende von glänzenden Partikeln fliegen in der Luft über uns. Wir strecken alle die Hände rauf und langsam langsam breiten sich die Partikel aus, kommen runter. Ich kann sie berühren, und dann ist alles voller Goldstaub, die Hände, Gesichter, Kleider, Haare, Taschen, Bücher,... alles voller Goldstaub. Und dann erscheint wie aus dem Nichts eine neue Wolke -puff!- über uns, und breitet sich aus, und nochmal eine, und nochmal. Alle, alle, alle stehen einfach ehrfürchtig da und schauen nach oben, alles was man hört ist "wow!". Bill und John und Carol Arnott und Eric und alle stehen auch da und schauen nach oben. Wir stehen etwa eine Stunde lang dort, inzwischen ist Mitternacht oder so ähnlich. Dass ich das erleben darf! Dass ich heute leben darf! Dass wir heute leben dürfen! Ich glaube das ist nicht einfach ein Ausnahmeerlebnis alle 50 Jahre. Über die ganze Welt verteilt passieren die unglaublichsten Dinge! Now is the time! Ein Mitstudent von mir schrieb soeben auf Facebook:
The best part about witnessing a lot of amazing miracles at church is going home with the Miracle Worker Himself.

anhand der Fülle

Hahaha! Bin gerade an der Konferenz. Zwei meiner Sitznachbarn haben soeben einen goldenen Zahn bekommen, und andere im nächsten Umfeld (zwei Reihen hinter mir, neben mir) auch. Ich warte noch auf meinen!
Wo das in der Bibel steht? Psalm 115,3 :-) "Er tut alles, was ihm wohlgefällt".

I like it a lot

Donnerstag, Oktober 13, 2011

Mit Tieren winken

Ich bin baff. Meine Mutter schrieb mir, dass diese grüne Riesenheuschrecke eine Gottesanbeterin sei.
Vor ungefähr 2-3 Wochen hatte ich einen Tag, an dem mir dreimal Tiere vors Auto sprangen. Zuerst ein Eichhörnchen, kurz darauf ein Hase, und später noch ein Vogel. Das Eichhörnchen kam auf die Strasse, ich bremste aprupt ab, und es blieb einfach dort stehen. Erst mit der Zeit ging es weg. Der Hase hüpfte um ca. 10 Uhr vormittags mitten in einem Quartier vor mein Auto und rannte weg. Später der Vogel: Er flog von oben herab und landete vor mir, ich musste eine Vollbremsung machen (ich sollte einen dieser "Ich bremse auch für Tiere"-Aufkleber haben, hahaha). Der Vogel blieb dann auf der Strasse, ich musste warten, bis er sich endlich bequemte, wegzugehen. Ich als prophetisches Wesen witterte natürlich, dass Gott mir vielleicht anstatt mit Zaunpfählen mit Tieren am winken war. Als ich für die Interpretation fragte, hatte ich bloss den Eindruck, ich solle mich auf die kleinen, feinen Sachen achten, die mir über den Weg laufen, um zu lernen. Ok. Ich begab mich dann auf eine Art Reise, wo ich mich wirklich mehr achten wollte, und nicht einfach Vollgas "meine Berufung" erobern.
Gestern dann wurde mir sternenklar, dass ich Gott meine Zeit geben will. Ihn einfach anbeten, auch wenn es so viel "wichtigeres" geben würde. Ich fuhr mit dem Velo nach Hause, etwas gestresst, weil ich schon wieder Zeugs loshatte am Abend. Da sah ich eben dieses Tier. Ich stoppte, stieg vom Velo, verbrachte 10 Minuten mit ihr. Und jetzt erfahre ich, dass es eine Gottesanbeterin ist. Wow. Ich wusste das ja gestern gar nicht, und trotzdem fuhr ich nach Hause und hatte noch eine Zeit vom Gott anbeten, obwohl ich gar keine Zeit hatte, haha.
Wow.
Vermutlich tönt das etwas gar an den Haaren herbeigezogen, aber für mich ist es sehr eindrücklich. Ein kleines grünes Ding auf der breiten Strasse, und dann ist es eine Gottesanbeterin, die den ganzen Fokus ausfüllt. Wenn ich schon irgendeine Strasse entlanggehen muss, dann will ich das als Gottesanbeterin tun.

Buzzer

Falls sich jemand für so einen Erinnerungs-Timer interessiert, hier kann man ihn bestellen:
http://www.invisibleclock.com
42 Dollar plus internationaler Versand 4.50.

Auch sehr zu empfehlen, die Carol und John Arnott Session heute Mittwochabend an der Open Heavens Conference. Es ging um die Liebe Gottes.. Wow! Das Vaterherz und so. Manifestationen. Heilung, an Körper Geist und Seele. Siehe www.ibethel.tv.

Dieser Eintrag passt in viele Kategorien, trotzdem fällt mir kein Titel ein

Ich meinte ja bekanntlich, ich müsse mich bis gestern Mitternacht anmelden. Dann fand ich heraus, dass "Tuesday" nicht gleich "Thursday" ist. Somit war ich heute Morgen immer noch unangemeldet. Ich hatte einen Favoritentrip, nach LA, mit Obdachlosen und so, aber der war mir ein wenig zu teuer. Jedenfalls ging ich ins Fitnesscenter, zum ersten Mal. Dort traf meine Begleiterin eine Kollegin, die ich nicht kannte. Das Gespräch nahm 1000 Wendungen und plötzlich erwähnte sie, dass sie den Missionstrip nach LA co-leitet, und dass er supercool sei und genau richtig für "Social Justice"-People. Ha. Ich hab den nun als erste Wahl in meiner Anmeldung und schaue mal ob ich genommen werde...


Wir müssen einen Report über eine oder einen Revivalist schreiben. Ich wählte Dorothea Trudel, die in der Schweiz Heilungshäuser hatte im 19.Jahrhundert. Den Sommer durch hatte ich vergessen, mich um Bücher dafür zu kümmern, also bestellte ich auf gut Glück auf Amazon das einzige in den USA erhältliche Buch über sie. Heute ist es angekommen. Yippieh! "Asleep in Jesus" tönt super.



Auf dem Weg zur Schule fuhr ich mit dem Velo über einen zerdrückten Plastikschlauch. Meine Freundin neben mir rief "wäh, eine Schlange!". Tatsächlich, es war eine Schlange.. auf dem Rückweg traf ich dann auf dieses komische Tier. Was ist es??? Es sieht aus wie eine dieser exotischen Heuschrecken, die man im Papillorama betrachten kann. Ich verbrachte etwa 10 Minuten mit ihr. Sie wackelte hin und her und drehte immer den Kopf zu mir, wenn ich um sie herumlief. Wenn ich mich ihr näherte, hob sie ihre beiden Vorderbeine und fuchtelte.

Was auch auf dem Bild zu erkennen ist: Dass ich bald mal neue Schuhe kaufen sollte.

John und Carol Arnott sind in der Stadt! Was sind wir doch für Glückspilze! Letzte Woche die Freidzons aus Argentinien, und nun die Arnotts aus Toronto! Heute war Carol bei uns in der Schule. Sie hat so einen "Buzzer", einen Timer, der alle 10 Minuten piepst. Immer wenn er piepst, betet sie Gott an. Wenn sie mit jemandem im Gespräch ist oder so, halt nur in Gedanken, innerlich, kurz. Sie hat das von einem Arzt in Hamburg gelernt. Der hat das vor einiger Zeit angefangen. Heute sehen er und seine Kollegen regelmässig unheilbare Krankheiten übernatürlich verschwinden. Krebs im Endstadium und so. Ich will auch so einen Timer.

Eine lustige Geschichte: Kürzlich gab es ja Impartation von den Freidzons. Ich landete unter einer anderen Studentin, und die begann, auf französisch zu beten. Wunderschönes, reinstes Französisch. Ich dachte, wie cool, eine Französin! Ich hörte ihr dann aber bewusst nicht zu, weil ich ja nicht ihre privaten Gebete mitlauschen wollte. Als wir später aufstanden, sah ich auf ihrem Namensschild, dass sie Amerikanerin ist. Ich fragte sie "Do you speak french?" und sie VERNEINTE. Ich so: But you just prayed in french! Worauf sie sagte, sie habe in Sprachen gebetet, und schon einmal habe ihr jemand gesagt, ihr Sprachengebet töne wie französisch.
Hab ich schon die Zulu-Geschichte erzählt? Vermutlich ja. Aber nochmal: Meine Pastorin betete kürzlich auch in Sprachen, nach ihrer Predigt. Später kam ein 1st year Student aus einem afrikanischen Land zu ihr und sagte, sie habe in Zulu gebetet: "God, fill them with your Spirit".

Noch eine Geschichte:
Mein Bibleteacher war - wie viele sehr coole Leute - passionierter Autostopper in seiner Jugend. Als er jedoch zur Jugend gehörte, war die Zeit der Jesuspeople. Er war entschiedener NICHTchrist, wirklich bewusst und überzeugt. Aber plötzlich waren die einzigen Leute, die ihm Lifts gaben, ChristInnen. Und auf einer dieser Autofahrten bekehrte er sich. Später arbeitete er in San Francisco in einem Haus, das Obdachlose aufnahm. Eines Abends hatten sie einen indischen Pastor zu Gast. Er machte spontan, kurz nach seiner Ankunft, den Bibelabend. Ein obdachloses Paar kam an diesem Abend zum ersten Mal in dieses Haus und landete in der Bibelstunde. Am Schluss bekehrten sie sich. Der indische Pastor bat sie, ihre Namen aufzuschreiben, damit er weiterhin für sie beten könne. Sie schrieben ihre zwei Namen auf (sie waren nicht verheiratet). Als der Pastor ihre Namen las, lief er zu seiner Mappe rüber, zog einen Zettel heraus, und dort drauf standen ihre beiden Namen!! Er sagte, der Heilige Geist habe ihm vor drei Monaten diese Namen gegeben, damit er für sie beten könne. Wow!!!!

Alles ist möglich!

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Trips in den Himmel sind eben gratis

Geld. Man braucht es, Gott versorgt einem, man soll weise damit umgehen, es wird uns an nichts mangeln, wir sollen gute BuchhalterInnen sein,.....

Wie zum Beispiel beim Missionstrip auswählen. Im März geht die ganze Schule auf Missionstrips. Letztes Jahr hatte ich nur die Hälfte des Geldes die es brauchte für den Trip, zu dem ich mich hingezogen fühlte. Dann kam das Geld locker zusammen. Dieses Jahr habe ich die teuren Trips gar nicht erst angeschaut, aber ich fühle mich auch gar nicht nach weit reisen im Moment.. Auch die nicht so teuren sind immer noch ausserhalb meines Budgets. Was jetzt tun? Angst und Sorgen sind ja illegal. Gleichzeitig will ich weise sein. Aber auch glauben und vertrauen. Habe ich schon jemals Mangel gelitten? Zweimal wachte ich an einem 1. des Monats auf und wusste, ich muss heute die Miete bezahlen, und beide Male hatte ich höchstens ein wenig Kleingeld in meinem Besitz. Und beide Male bekam ich an dem Tag von je einer anderen Freundin - die eine davon war eher eine entfernte Bekannte, die NICHTS wusste - den exakten Betrag für die Miete. That is long time ago, aber immer noch eine tolle Story, an die ich gerne wieder denke.
Also, ich hab jetzt noch gut vier Stunden Zeit, mich anzumelden...

In der Zwischenzeit ein Video das mich sprachlos zurücklässt. Von einem Jungen, der im Himmel war und es beschreibt:
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=c-7uJqn7Lxc

Montag, Oktober 10, 2011

Roh und froh

Drei Tage Claudio Freidzon! Viermal hab ich ihn in dieser Zeit gehört. Wow wow wow! Die Predigt vom Sonntagmorgen ist wirklich ausserordentlich zu empfehlen. Hier kann man sie vermutlich bald gratis runterladen: http://www.ibethel.org/sermon-of-the-week oder für ein paar Dollar sogar schauen: http://www.ibethel.tv/preview/1127/sunday-morning/2011/10/09

Wenn du dein Haus verkaufen willst, dann kannst du ihm irgend einen Wert geben. Zum Beispiel 2 Millionen. Aber was ist schlussendlich der Wert des Hauses? Ist es nicht der Preis, den andere bereit sind, dafür zu bezahlen? So ist es auch mit uns. Wir haben den Wert, den Gott bereit war, für uns zu bezahlen. Ich bin so wertvoll, dass Gott mit dem Leben seines Sohnes für mich bezahlt hat. Mein Wert wird also nicht davon bestimmt, was die Welt über mich sagt (Gesellschaft, Lehrer, Arbeitsmarkt,...) oder davon, wie ich mich fühle. Wow!

Ich merkte in den letzten Wochen, wie kaputt ich körperlich bin. Es geht mir sehr gut, bloss fällt mir auf, dass ich ständig müde bin und ständig friere - ausser vielleicht bei 40 Grad -, dass mir häufig schwindlig ist, ich trotz Müdigkeit häufig nachts aufwache, dass ich am Morgen lange brauche, um wach zu werden, obwohl ich ein Morgenmensch bin. Etc. Nun bin ich über den Blog von Beni Johnson auf all diese Symptome gestossen und aktiv geworden: Rohkost (kommt uns das bekannt vor?), Proteine, Vitamine, vor 22h ins Bett, nach 20h nicht mehr an den Computer, Fitnessabo, Kaffeekonsum runterfahren,...

Samstag, Oktober 08, 2011

Aus dem Schulalltag

Eric Johnson...


Lance Jacobs...


Und heute war Claudio Freidzon aus Buenos Aires bei uns in der Schule (Video.. bei Minute 1:30:44 kriege ich grad Impartation, hahaha), bzw. wir hatten gar keine Schule, aber wir konnten freiwillig hin. Wow wow wow....! There IS more!! Und es ist sooooo gut! Und wir haben Zugang! Gott, mach mich hungriger!

Freitag, Oktober 07, 2011

Lack or Abundance? The greater things!

Gestern war Stabübergabe in den Healingrooms. Der langjährige Leiter, Joaquin Evans, übergibt an zwei andere. Das ganze Healingroomteam hatte im letzten Monat Geld gesammelt für ein Geschenk. Es war die besteste Geschenkübergabe, die ich je erlebt habe!

Joaquin sprach nur kurz, aber er sagte zum Beispiel Sachen wie folgendes:
(ich konnte leider erst hinterher aufschreiben, darum stimmt wohl der genaue Wortlaut nicht)

Lack is just a test. (Mangel ist nur ein Test)
Abundance is just a test, too. (Überfluss ist auch nur ein Test)
Do we focus on what we don't have or have, or do we focus on Him? (Fokussieren wir auf was wir nicht haben, oder haben, oder richten wir uns aus auf Ihn?)

The test of lack sets you up for abundance. The test of abundance sets you up for the greater things. (Der Test vom Mangel macht dich bereit für Fülle/Reichtum/überfluss. Der Fülle-Test macht dich bereit für die grossartigeren Dinge.)


Passend dazu habe ich letzte Nacht geträumt, dass einer, den ich kenne, einen Unfall hatte und dem das Bein unterhalb des Knies amputiert wurde. Ich dachte, dass ich gerne für ihn beten wolle, schliesslich sei das für Gott kein Problem. Ich sagte aber noch nichts, sondern fragte ihn nur, ob die Prothese fix angemacht sei oder ob er sie wegnehmen könne falls das Bein wachsen würde. In dem Moment begann das Bein rauszuwachsen und er nahm die Prothese weg. Hahaha.

Donnerstag, Oktober 06, 2011

tun oder nicht tun, und dabei sein

Das geht dann so: Ich bin total aufgewühlt und fühle mich überfordert. Im Prayerhouse liege ich eine Weile in Gottes Gegenwart, meditiere über einer Bibelstelle, und noch über einer anderen, bete, nehme das Abendmahl, und wenn ich eine gute Stunde später wieder rausgehe, fühle ich mich erfrischt und auf eine Art gereinigt, gewaschen. Dann kurz nach Hause, duschen, packen, und ab in die Schule. Und dann, wer immer auch predigt, spricht genau über das Thema, das in mir drin abgeht. So geht es mir fast immer. Wer immer auch vorne spricht, - es spricht immer mich an. Also es spricht mich immer unendlich an.

Und dann haben wir den "International Transformation"-Kurs, meine Vertiefung für dieses Jahr. Die Leiterin liest uns Briefe von Präsident B.O. vor, die sie als Antwort auf ihre Briefe mit prophetischen Worten erhalten hat. Wow! Und dann schickt sie uns in eigene Projekte, und jedes davon ist "unmöglich". Hahaha. Ich bin in meinem Wunschprojekt gelandet, es hat mit Europa zu tun. In meiner Gruppe ist eine Deutsche, eine Spanierin, ein Engländer, ein Finne, ein US-Amerikaner, und ein US-Amerikaner mit polnischen Wurzeln. Bei der Team- "Aufteilung" (Administrator, Pastor, Intercessor, Leader,...) werde ich zur "Mystic". Ah yeah! Ich darf also hauptsächlich mit dem Kopf im dritten Himmel sein, mit Gott hängen und sehen, was er so vor hat. Sounds gooooooood.

Kris V. gibt uns ein riesen Leiterschaftsteaching. Heute ging es ums Denken. Man kann auf drei verschiedene Arten denken: in-active, re-active, pro-active. Leider leider leider hat es sich in den letzten paar Jahrzehnten in einem grossen Teil der Christenheit so entwickelt, dass man die Leute dazu gebracht hat, das Hirn auszuschalten. Damit sie besser nachfolgen. Religion. Kein Wunder, ist Religion/Kirche so unattraktiv vielerorts. Kris rief uns eindringlich dazu auf, zu denken! Think as you follow!
Und zum Beispiel nebst To-Do-Listen auch Not-to-do-Listen zu haben. Denn wenn man in-active lebt, dann macht man Sachen, die man zum Beispiel als Gemeindeleiter tun muss, aber unbewusst macht man ganz viele Sachen NICHT: Eine Beziehung zu den Kindern pflegen, die Träume der Ehefrau unterstützen... also jetzt einfach im Beispiel des Gemeindeleiters. Aber es betrifft eigentlich alle. Wenn man zum Beispiel seine Identität im Beruf/Dienst aufbaut.
Frage: Was mache ich NICHT? Mache ich das geplant nicht? Oder unbewusst nicht? Zeit mit FreundInnen, mit Familie, persönliche Erholung, Gesundheit,... Wenn ich das nicht weiss, kann es gut sein, dass sich plötzlich Leute und Dinge, die ich unbewusst vernachlässige, von einem abwenden und es praktisch unmöglich wird, die Beziehung dazu noch zu retten. Dann wird man "re-active". Als Reaktion versucht man, alles vernachlässigte wettzumachen, aber gleichzeitig muss man die ganze to-do-Sache auch weiterführen. Dann endet das im Burn-out...... Also: pro-aktiv! Sich und sein Leben reflektieren. Gott fragen: Hey, was soll ich tun? Und was nicht? Denn wenn Gott einem zu etwas berufen hat, dann reicht die Zeit dafür UND sie reicht auch noch für Erholung.
Awesome. Ich muss gleich diese Listen machen. Aber im Moment habe ich keine Zeit, ich muss noch das und das und das und das... .hahahahahhaha, just kidding.

Mittwoch, Oktober 05, 2011

dubstep ist dann wohl der passende soundtrack

a lot going on, it's just a lot going on. und dann ausserhalb von mir auch noch. soundtrack

ich geh jetzt mal schlafen. it's all good, incredibly good.

Donnerstag, September 29, 2011

Ferien auf der Ranch

Die gesamte Schule war und ist auf Retreat. In 6 Gruppen. Unsere Gruppe - zwei Firstyear Revivalgroups und eine Secondyear - ist schon wieder zurück. Wir waren auf einer Ranch in den Wäldern der Berge eines Tales des nördlichen Nordkaliforniens. Ohne Handyempfang, und wir wohnten in Hütten, verteilt im Wald. Nachts wurde es unter 10° kalt. Eine Rehfamilie wohnte auch dort, und sie grasten gemütlich am Wegrand, auch wenn wir vorbeiliefen. Es war herrlich.

Am ersten Abend predigte meine Revivalgroup-Pastorin. Es ging darum, dass wir manchmal Gedanken haben, die gar nicht unsere sind. Und dann versuchen wir zu kämpfen, sie unter Kontrolle zu bringen oder zu ändern, oder sie loszuwerden - dabei sind es gar nicht unsere. Sobald wir merken, hey, das bin gar nicht ich, braucht man gar nicht mehr zu kämpfen. Diese Predigt passte wunderbar zu meiner Situation, denn ich hatten den ganzen Tag über mit Gedanken zu strugglen, über die ich dachte "Mann, ich dachte ich hätte dieses Thema schon vor Jahren erledigt!". Doch selbst nach der Predigt war ich mir nicht sicher. Am nächsten Morgen las ich dann den Galaterbrief und alles wurde gut. Und alles war wie weggeblasen, keine Spur mehr von allem, was mich am Vortag beschäftigt hatte. Ha.

Ich freundete mich mit einer Mexikanerin und einer Brasilianerin an. Wir spielten Basketball und hingen zusammen rum. Spät am Abend fanden wir heraus, dass die Mexikanerin am 30.1., die Brasilianerin am 31.1. und ich am 1.2. Geburtstag haben. Die Mexikanerin und ich teilen erst noch denselben Jahrgang. Ich mag solche Sachen.

Am zweiten Abend predigte Gabe, der Secondyear-Leiter. Und schon wieder mindblowing. Er machte uns darauf aufmerksam, dass es möglich ist, dass wir durch ein, zwei, drei Jahre Schule gehen können und wir haben hammer Zeiten im Worship, werden betrunken in der Gegenwart Gottes im Firetunnel, prophezeien wie wild und erleben Durchbrüche und erfahren Offenbarungen von Bills Teachings - aber wir hören selbst die Stimme Gottes nicht. Wie im Alten Testament, bei Elia, als der Sturm und das Erdbeben und all das kamen, aber die Stimme Gottes war im "leisen Säuseln". Die Gegenwart Gottes zu spüren ist nicht so schwierig, aber sein direktes Reden zu mir?! Und dabei ist das das Wichtigste. Die persönliche, innige Beziehung.
Im Anschluss ein Firetunnel, und da nach 21.30 Uhr Nachtruhe herrschen muss, war es ein stiller Firetunnel. Es ist tatsächlich möglich, und erst noch nicht weniger schön.

Auch super, mit den ganzen Firstyears zu sein. Vor einem Jahr war ich auf Retreat, und fühlte mich allein, unsicher. Lauter fremde Menschen. Und diese Secondyears kannten sich alle, waren alle betrunken im Geist und ich nicht, und ich wusste nicht recht, wie ich mich in diesen Firetunnels verhalten soll. Dieses Jahr gaben wir uns als zweitjährige StudentInnen richtig Mühe, den Neuankömmlingen ein Gefühl des Willkommenseins zu geben. Ich glaub es gelang ganz gut.


Auf der Rückfahrt fuhren wir durch Weed, und das musste schon noch durch ein Foto festgehalten werden. Im Hintergrund der Mt.Shasta, noch für kurze Zeit praktisch schneefrei, und für einmal von der Nordseite her.

Und beim Nachhausekommen eine Postkarte aus Israel! Mit einer Live-Aufnahme des aus dem Grab kommenden Lazarus! Merci!

Montag, September 26, 2011

Gott yada mich

Jeremia 1,5: "Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen/erkannt,..."
Das Wort "ersehen/erkannt" ist im hebräischen YADA.

"yada" gemäss Strong's concordance:

to know
  1. (Qal)
    1. to know 1a
  2. to know, learn to know 1a
  3. to perceive 1a
  4. to perceive and see, find out and discern 1a
  5. to discriminate, distinguish 1a
  6. to know by experience 1a
  7. to recognise, admit, acknowledge, confess 1a
  8. to consider
    1. to know, be acquainted with
    2. to know (a person carnally)
    3. to know how, be skilful in
    4. to have knowledge, be wise
  9. (Niphal)
    1. to be made known, be or become known, be revealed
    2. to make oneself known
    3. to be perceived
    4. to be instructed
  10. (Piel) to cause to know
  11. (Poal) to cause to know
  12. (Pual)
    1. to be known
    2. known, one known, acquaintance (participle)
  13. (Hiphil) to make known, declare
  14. (Hophal) to be made known
  15. (Hithpael) to make oneself known, reveal oneself

--> Man könnte also auch lesen:
"Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt, eingelassen (admit), wahrgenommen und gesehen, dich aus Erfahrung gekannt, anerkannt, bestätigt,..."


bäm!

Vielfarbig, vielschichtig, und dann doch überall in der Mitte

Für unsere aktuellen Monster-Hausaufgaben ("Discovering who I am") muss, äh, darf ich diverseste Tests machen. Myers Briggs und Disc und siehe vorangegangenen Post. Ich habe freiwillig dazu noch zwei Enneagramm-Tests und ein Big Five Test gemacht. Danke Leo.org!!! Achchch. Tests sind schon noch cool. Aber wenn ich die meisten Fragen nicht wirklich verstehe und dann so viel davon abhängt, was man jetzt anklickt. Keine Ahnung, ob die Resultate wirklich mir entsprechen. Bei einem der Tests war ich sowas von überall ausser an einem Ort in der Mitte, dass ich von 16 möglichen Persönlichkeitstypen ganze 4 "bin". Oder was bin ich jetzt beim Enneagramm?
Type 4 - 9
Type 8 - 8.7
Type 3 - 8.3
oder mit Flügel:
4w3 - 13.2
3w4 - 12.8
4w5 - 12.7
8w7 - 12.2
8w9 - 11.9
5w4 - 11.8

Jedenfalls wollte ich im Zuge meiner Nachforschungen etwas von diesem christlichen Gabentest nachlesen, den bestimmt fast alle freikirchlichen Leute schon mal gemacht haben. Ich suchte im Netz nach "die 7 Farben deiner Gaben". Hahaha. Es sind nur 3 Farben.

Donnerstag, September 22, 2011

Drunter und drüber

Drunter und drüber geht es hier. Neue Season? Ja, jeden Tag wieder eine neue, so scheint es. Prozesse? Ja, sie dauern zwei Stunden. Oder zwei Tage. Es ist super, und gleichzeitig killt es mich. Es killt mich, und gleichzeitig ist es super. Ein Tag sieht dann so aus: Zuerst ein unglaublicher Kurs, dessen Einleitung so lautet: "Hi, my name is Anne and we're gonna change the planet together". Die Instruktion für die Projekte, welche wir in Fünferteams in den nächsten 12 Wochen lösen müssen, geht so: "I know that all those projects are impossible, and no, we don't have any budget for them. So you better go to worship and get drunk a lot". Danach, nach dem Kurs, Worship. Direkt in den throne room. Danach "Family talk". Zwei Stunden lang. Ich kann das unmöglich hier aufschreiben, aber es war sehr intensiv und gut. Wow.. Transparenz und Ehrlichkeit und so. Und all das in einem sicheren Umfeld ohne Verurteilung und Bestrafung.
Dann einen platten Reifen am Velo, bei 38°. Darum muss ich jetzt auch dringend los, Flickzeug kaufen. Mit einem Auto, dessen "check engine"-Licht leuchtet. Jesus hilf!
Gestern den ersten Persönlichkeitstest gemacht. Gift test. "Showing mercy": 56% (von 100%), hahaha. SCHRECKLICH. Dafür hab ich anderswo bessere Werte............

Dienstag, September 20, 2011

Sonntag, September 18, 2011

Vulkan!


Nun, im zweiten Jahr, schaffte ich es sogar mal auf einen Ausflug. Vom Prayerhouse aus sah ich letztes Jahr jeden Mittwochmorgen die Sonne über dem Lassen-Vulkan aufgehen. Heute fuhren wir zu viert hin. Es ist unglaublich eindrücklich!




Schwefeldampf schoss zwischen gelben Steinen hervor, es stank, aber war herrlich anzusehen. Wir befanden uns auf ca. 2'500müM, waren vom Parkplatz aus eine Stunde lang an Schneefeldern vorbeigelaufen. Wir sahen gelblich-weisse Bäche, die man ja nicht anfassen durfte, weil das Wasser ätzend ist. Also wortwörtlich. Wir sahen blubbernden Schlamm. Wir liefen durch Dampfwolken.



Und auf der Hinfahrt freundeten wir uns mit 8 Feuerwehrmännern an. Also sie lachten uns aus, weil wir etwas, nun, sagen wir mal "abrupt" auf den Parkplatz eingebogen waren. Wir wollten natürlich ein Foto mit ihnen und dem Feuerwehrauto. Dann gingen wir auf unsere Vulkanwanderung. Als wir zurückkamen, fanden wir einen Zettel am Auto mit ihrer Telefonnummer, unterschrieben mit "the sexy fire fighters". Und ausserdem das hier:

Hahaha!!!