Mittwoch, Mai 27, 2009

Erbelesen

In all diesen Büchern lese ich mindestens alle 2 Wochen, in vielen aber wöchentlich.. Manche muss ich lesen, die meisten will ich. All die Bücher, die ich noch lesen sollte, teils weil es für irgendwas sinnvoll wäre oder weil sie mir von anderen ans Herz gelegt wurden, hatten keinen Platz mehr auf dem Foto... Irgendwann wäre der Turm gestürzt.
Nur habe ich vor lauter Schreiben gar keine Zeit zum lesen.. Zug, WC, Bett retten mich hinüber in die nächste Phase..

Dienstag, Mai 26, 2009

Let your fire fall - I'm about to finish my Suze Tonic

Wieviele Bier darf ich noch trinken pro Abend, wieviele pro Woche? Darf ich angetrunken sein? Wieviele Kapitel Bibel sollte ich pro Tag lesen? Wieviel Geld in die Kollekte tun? Wie oft für Kranke beten? Kolleginnen von Gott erzählen?

Lustigerweise erübrigen sich solche Fragen, wenn ich in Gottes Gegenwart bin. Es geht überhaupt nicht um Regeln, sondern nur um Liebe. Ich will lieben lernen und lieben bis ich weitergehe. Gott ist Liebe ist kein netter Satz, aber man muss sich erst mal vorstellen können was das bedeutet.

Seine Gegenwart suchen gegen alle Hindernisse, welche sind: Lustige Unterhaltung, produktiver Stress, Aufgaben erfüllen und Haushalt. Bin ich erstmal in dieser Gegenwart wird alles andere soo unwichtig. Betrunken sein vom Heiligen Geist schlägt betrunken sein vom Alkohol bei weitem. Das sind Welten! Elektrizität in den Adern haben beim Reden mit Gott schlägt jedes Feierabendbier und schon bald wahrscheinlich auch das Suze Tonic. Gut, dass ich dann trotzdem noch Suze Tonic trinken kann. Wenn sogar Suze Tonic übertroffen wird, hat sich schon sehr, sehr vieles gelohnt.

Ich geh jetzt auf einen Spaziergang: My soul longs for you!

Montag, Mai 25, 2009

nach geburt

Also, wie soll ich das jetzt formulieren? Wem schreibe ich das? Wer hat mich überhaupt schon je verstanden und spielt es eine Rolle, wer mich in Zukunft verstehen wird? Schreibe ich, um verstanden zu werden? Ich schreibe, um zu verstehen.

Das Leben ist eine Fortsetzung, ja. Jeder Tag kann der erste Tag eines neuen Lebens sein, eines neuen Kapitels welches aber auch für sich stehen kann. Gestern ist der erste Tag meines neuen Lebens. Natürlich ist gestern der erste Tag meines neuen Lebens, denn mein Körper war schwer und ich konnte ihn nicht mehr bewegen, eine neue Gegenwart lag auf mir und noch wenn ich daran denke freut sich mein Körper. Welches Blut fliesst durch meine Adern? Welche Impulse werden durch meine Nervenbahnen geschickt?

Auf jeden Fall empfehlenswert. Leave everything behind. Ich habe ein Leben hier, warum also nicht alles abwerfen und frei loslaufen?

Natürlich bin ich noch dieselbe, auch wenn ich mich ganz anders fühle. Das ist ja das Lustige: Derselbe gestern und heute und morgen und gleichzeitig individuell ganz anders wahrnehmbar, spürbar, erlebbar.

Schreibe ich je wieder was normales?
Das ist jetzt normal! (Erinnere mich daran, einmal)
hehe!

Sonntag, Mai 17, 2009

Was sind schon Kontinente, wenn ich den Himmel berühren kann?

Mehr und mehr in einer anderen Gegenwart leben. Noch einen Schritt mehr hinein, und alles rückt weg, macht Platz. Eine kleine Idee davon haben, was Liebe ist: Weinend durch die Stadt fahren, weil da Menschen sind in der Stadt. Menschen als Menschen sehen. Das Vakuum spüren, das da ist, den Hunger erahnen. Fühlen, da ist ausgetrockneter Boden in mir und Risse schreien nach Wasser: Dann ist alles andere unwichtig weil nur eines ist wichtig, und eines ist alles. Raum geben, gefüllt werden. Nie mehr loslassen wollen. Die Wirklichkeit, in der ich bis jetzt gelebt habe, wird unwirklich. War das wirklich alles mal echt für mich? Mit beiden Beinen fest im Leben stehen und fliegen gleichzeitig.
Nichts ist wichtiger. Diese göttliche Wirklichkeit und Gegenwart ist mir Sauerstoff und Liebe, Wasser und Feuer. Erahnen was "heilig" bedeutet. Und.. yes, ich bin erst 26! There's more to come...

Montag, Mai 11, 2009

Bibliorap

Donnerstag, Mai 07, 2009

Pure et dure: derrière le mur

Ich werde alt.
Dieses Jahr wird mein neuntes oder zehntes (?) Freakstock sein, und ich habe mich soeben für ein Bett in einem Zimmer angemeldet. Freakstock! Bett! Zimmer!
Es ist Verrat an allem woran ich glaube.. Und wenn Jack wieder ans Freakstock kommt? Dabei haben wir doch letztes Jahr das Zelt (welches ebenfalls sein 9. oder 10. Freakstock erleben würde) liebevoll durch Deutschland getrampt (auch wenn es in Basel hastig aus dem LKW geworfen wurde) und es hat auf Slot sogar an zwei Standorten gestanden! Aber auf Slot musste ich auch, nur mit Unterwäsche bekleidet, mitten in der Nacht aus dem Zelt taumeln, weil es mir keinen Lärmschutz vor den feiernden Nachbarn bieten konnte. Gell Jack. Solch unterhaltsame Szenen würden in einem Zimmer kaum mehr vorkommen.
Vielleicht dann doch Zelt. Pure et dure.

Und noch einen Gruss an Mik und Sibe:
Und eben: Samstagvormittag das Bieler Tagblatt lesen, in dem ein Interview mit einer weltbekannten Rapperin zu lesen ist, dann in die Stadtbibliothek pilgern und oder am Abend nach Bern ins Schlachthaus. Oder aber nach Aarau, wo der OjO auflegt! Und wer sich an diesem Wochenende noch langweilt, der und dem lege ich sehr ans Herz, am Freitagabend ins Wasserwerk zu gehen: Mundartisten Labelnacht mit Knackeboul, Chocolococolo und dem Rest der Truppe!

Dienstag, Mai 05, 2009

Gemüse anpflanzen, Haare schneiden


..Haarschnitt von dieser netten Coiffeuse (ab Minute 0.41...):

Montag, Mai 04, 2009

cee ist eben auch -in

cee is busy. Schule und so. Deshalb gibt es ab und an Konzertbündelungen. Zum Beispiel am nächsten Samstag: Gleich zwei an einem Tag!

Samstag, 9.5., 11 Uhr morgens, "Biblio'Sound", Stadtbibliothek Biel/Bienne, zusammen mit dem Gitarristen und Sänger Diego Saldiva!

Samstag, 9.5., ab 20 Uhr, "-innen", Schlachthaustheater Bern, 20.- Eintritt. Lesung, Musik, Rap.

Würde mich freuen die einen oder anderen Freunde und eben -innen zu sehen!

Freitag, Mai 01, 2009

Erste Scans




1. Universitätsgelände, im Hintergrund sieht man einige improvisierte Zelte der Migr. Camp selber darf zu ihrem Schutz nicht fotografiert werden.
2. Die zwei Herren links waren mit mir von Tanger nach Tarifa auf der Fähre. Hab sie gefragt ob sie mich ein Stück mitnehmen können. Haben sie dann auch und mich gleich noch zu Abendessen und zum Übernachten bei ihrer Familie eingeladen. Die ganze Familie sprach nur arabisch und spanisch, ich weder noch.. Hab ihnen das Kleid gezeigt, das mir die marokkanische Gastmutter geschenkt hatte, und musste es dann gleich anziehen und den ganzen Abend tragen...
3. Die Grossmutter von der marokkanischen Gastfamilie, Céline und ich.