Jedenfalls habe ich für Patrick F. aus B., einen grossen Daniel Benjamin- Fan, mich in die zweitvorderste Reihe gekämpft und ein Foto gemacht. Das Konzert war selbstverständlich super. Wie auch viele andere Bands, die ich gesehen und gehört habe. Lingby zum Beispiel.

Überhaupt war es wohl mein erstes Freakstock seit 7 Jahren, bei dem ich so viel Zeit hatte! Zum Beispiel auch Zeit, am Frauenfussballturnier teilzunehmen. Unser Team - Mannschaft klingt komisch bei einem Frauenturnier - sollte eigentlich sechs Leute beinhalten. Zum Finale erschienen 3 von uns.. Dank Unterstützung einer Zuschauerin und einer Spielerin des Finalgegners, Kassel, waren wir dann spielbereit und gewannen nach einem hochkarätigen Penaltyschiessen 4:3! Damit waren wir die Nummer Eins im Freakstock Frauenfussballcup! Nummer Zwei war Kassel, und das wars dann auch schon mit den Frauenmannschaften. Das Siegerbild:

Ebenfalls das erste Mal seit x Jahren hatte ich Zeit, mir eine Tanzperformance anzuschauen, bei der auch Andrea mitmachte:

Abends dann Wasserpfeifenrauchen im Teezelt. Bis heute ist unklar, was für ein Aroma wir da in unsere Lungen sogen. Von Vanille-Mango über Broccoli und Kokosnuss wurde fast alles erraten.

Bei so viel Zeit kommt man nicht zum Schlafen. Zumal es tatsächlich warme Nächte gab auf dem Boxberg! Wo ich doch bisher Boxberg+Nacht = Knapp über dem Gefrierpunkt angesehen hatte. So kam auch das untenstehende Bild zustande, das ich das "Ringbild" nenne. Entstanden ist es am Sonntagmorgen, also nach vier Nächten Freakstock.
Das letzte Hauptseminar fand in strömendem Regen statt. Ein Fortschritt zum Hauptseminar vom Vortag, das wegen sturmartigem Regen und Wind ins Coffeezelt verlegt werden musste. Während diese Entscheidung fiel, stand ich unter einem Pavillon vor der Hauptbühne und hatte keine Chance, irgendwohin zu fliehen. Von da an lief ich nur noch mit nassen Kleidern herum, da alles nass geworden war.
Vom tollen Wetter, das von Mittwoch bis Freitag herrschte, hab ich keine Bilder gemacht, weil ich stattdessen das Wetter genossen habe.Am Sonntag die Rückfahrt mit Sibe, inklusiv einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd mit SMT 500. Wem es langweilig ist, der darf gerne hier drauf klicken.
Nach 7 oder 8 Jahren ein Freakstock, bei dem ich richtig viel Zeit hatte, um mich auf dem Campingplatz zu Kölnern oder Bremern zu setzen und Wassermelone zu essen. Ein Freakstock, bei dem ich vor dem Aufstehen in der Bibel las (wenigstens einmal) und wohl das erste Freakstock, wo ich nie wegen nächtlichen/frühmorgendlichen Ruhestörungen auf dem Campingplatz agressiv wurde. Dies dank guten Oropax oder dank selber unterwegs sein bis in die Morgenstunden. Ein Freakstock, bei dem ich richtig viel mit richtig vielen Leuten richtig gute Gespräche hatte. Bei dem ich tanzte und Bier trank und pünktlich an Hauptseminaren teilnahm.
Heute war ja Montag, den ich allerdings verschlafen habe, und jetzt lege ich mich auch wieder in mein BETT!
P.S. Inspiriert vom Freakstock-Bandprogramm habe ich mich entschieden, meine Rapkarriere zu beenden, das Mikrofon niederzulegen und eine Alternative Indie-Post-Emo-Rock-Core Band zu gründen.


