Montag, Juli 30, 2007

War alles bloss ein Traum? oder:

Wenn man wieder mal nach mehr als 4 Stunden Schlaf aufwachen kann. Freakstock ist vorbei, und ich weiss nicht, war es mein 8-tes? oder doch erst mein 7-tes? Krass, wie schwierig es ist, ein halbes Leben zu rekonstruieren!

Jedenfalls habe ich für Patrick F. aus B., einen grossen Daniel Benjamin- Fan, mich in die zweitvorderste Reihe gekämpft und ein Foto gemacht. Das Konzert war selbstverständlich super. Wie auch viele andere Bands, die ich gesehen und gehört habe. Lingby zum Beispiel.
Überhaupt war es wohl mein erstes Freakstock seit 7 Jahren, bei dem ich so viel Zeit hatte! Zum Beispiel auch Zeit, am Frauenfussballturnier teilzunehmen. Unser Team - Mannschaft klingt komisch bei einem Frauenturnier - sollte eigentlich sechs Leute beinhalten. Zum Finale erschienen 3 von uns.. Dank Unterstützung einer Zuschauerin und einer Spielerin des Finalgegners, Kassel, waren wir dann spielbereit und gewannen nach einem hochkarätigen Penaltyschiessen 4:3! Damit waren wir die Nummer Eins im Freakstock Frauenfussballcup! Nummer Zwei war Kassel, und das wars dann auch schon mit den Frauenmannschaften. Das Siegerbild:
Ebenfalls das erste Mal seit x Jahren hatte ich Zeit, mir eine Tanzperformance anzuschauen, bei der auch Andrea mitmachte:
Abends dann Wasserpfeifenrauchen im Teezelt. Bis heute ist unklar, was für ein Aroma wir da in unsere Lungen sogen. Von Vanille-Mango über Broccoli und Kokosnuss wurde fast alles erraten.
Bei so viel Zeit kommt man nicht zum Schlafen. Zumal es tatsächlich warme Nächte gab auf dem Boxberg! Wo ich doch bisher Boxberg+Nacht = Knapp über dem Gefrierpunkt angesehen hatte. So kam auch das untenstehende Bild zustande, das ich das "Ringbild" nenne. Entstanden ist es am Sonntagmorgen, also nach vier Nächten Freakstock. Das letzte Hauptseminar fand in strömendem Regen statt. Ein Fortschritt zum Hauptseminar vom Vortag, das wegen sturmartigem Regen und Wind ins Coffeezelt verlegt werden musste. Während diese Entscheidung fiel, stand ich unter einem Pavillon vor der Hauptbühne und hatte keine Chance, irgendwohin zu fliehen. Von da an lief ich nur noch mit nassen Kleidern herum, da alles nass geworden war.
Vom tollen Wetter, das von Mittwoch bis Freitag herrschte, hab ich keine Bilder gemacht, weil ich stattdessen das Wetter genossen habe.

Am Sonntag die Rückfahrt mit Sibe, inklusiv einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd mit SMT 500. Wem es langweilig ist, der darf gerne hier drauf klicken.

Nach 7 oder 8 Jahren ein Freakstock, bei dem ich richtig viel Zeit hatte, um mich auf dem Campingplatz zu Kölnern oder Bremern zu setzen und Wassermelone zu essen. Ein Freakstock, bei dem ich vor dem Aufstehen in der Bibel las (wenigstens einmal) und wohl das erste Freakstock, wo ich nie wegen nächtlichen/frühmorgendlichen Ruhestörungen auf dem Campingplatz agressiv wurde. Dies dank guten Oropax oder dank selber unterwegs sein bis in die Morgenstunden. Ein Freakstock, bei dem ich richtig viel mit richtig vielen Leuten richtig gute Gespräche hatte. Bei dem ich tanzte und Bier trank und pünktlich an Hauptseminaren teilnahm.

Heute war ja Montag, den ich allerdings verschlafen habe, und jetzt lege ich mich auch wieder in mein BETT!

P.S. Inspiriert vom Freakstock-Bandprogramm habe ich mich entschieden, meine Rapkarriere zu beenden, das Mikrofon niederzulegen und eine Alternative Indie-Post-Emo-Rock-Core Band zu gründen.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Guter Vorsatz, das mit "vorschlafen"

Packen für Freakstock:
-Passendes für strömenden Regen: Stiefel, Regenjacke
-für Eiseskälte: Dicke Socken, Pullover, Strumpfhosen, Kappe, Handschuhe???
-für Mörderhitze: Sonnencrème und -brille, Jupe, Sandalen

Allerdings das erste Jahr seit ??4?? Jahren ohne Auf-/Abbau. Ein Jahr Raketen Club Pause.

In sechseinhalb Stunden bin ich schon fast im Zug nach Chur.

Freakstock Reboot - ich freue mich!!

Dienstag, Juli 24, 2007

eine nächtliche feststellung

M Selection Kaffeebohnen im Schokoladenmantel sind fein!

Ich esse sie aber trotzdem nie mehr am Abend, wenn ich die Nacht darauf viel schlafen sollte, zum Beispiel weil früh auf am nächsten Morgen und anschliessend Freakstock.

Mit wachen Grüssen,
cee auf dreitausend

Donnerstag, Juli 19, 2007

Ostsee calling

Ich bin ganz excited! So wie's aussieht, krieg ich Ende August-Anfang September eine Woche Ferien! Da ich förmlich nach Natur und Weite und Ruhe und Erholung schreie, habe ich mein CEE-CentralEasternEurope-Reisebüro wieder eröffnet und such mir auf der Osteuropalandkarte die abgelegensten Städtchen heraus. Vorzugsweise an Seen oder an der Ostsee. Käffer wie Łeba, wohin man mit einem Schienenbus gelangt. Vielleicht geh ich auch in den Jura zelten oder ins Graubünden den Bären suchen. Ich liebe Ferien!

Aktuellster Stand bei Spidy: 1 Kellerassel, 1 Spinne, 1 Kakerlake, 2 sonstige Käfer.

Dienstag, Juli 17, 2007

like in the good old days

Ich errinnere mich, als ich nach meinem ersten Mal arbeitslos den Job als Railbarstewardess hatte. Meine erste Tour führte mich morgens um 6 ins Wallis. Und dann noch viele weitere Male. Dann musste ich in den Speisewagen wechseln und nahm einen Zweitjob an, der inzwischen zu meinem Haupterwerb wurde. Aus lauter Nostalgie hab ich mich wieder zur Railbar versetzen lassen und war heute wieder mal in Brig. Bald geht der neue Basistunnel auf, der vielgelobte, so dass man mit 200 km/h ins Wallis düst ohne nennenswerte Höhenmeter dazwischen. Mein Rücken wird weniger weh tun, aber die Strecke über den Lötschberg werd ich vermissen. Jaja, die Technologie, die Moderne! Was bringt es denn wirklich, überall schneller hinzukommen? Heute war im BUND ein Interview mit dem Gründer des Alternativ-Nobelpreises, und der sagte: "Es gibt kein Menschenrecht, für 20 Euro nach London zu fliegen".

Apropos Fliegen. Hab schon 3 Insekten für Spidy gefangen. Eine Kellerassel, einen grossen Käfer und eine mittelgrosse Spinne. Alles wurde ratzfatz aufgefressen.

Freitag, Juli 13, 2007

Es steht schlecht um Mutter Natur

Ich mache mir ernsthafte Sorgen um unsere Fauna. Hecken, Wiesen und Gärten - ohne einen einzigen vernünftigen Käfer! Keller - ohne eine einzige fette Spinne!

Mittwoch, Juli 11, 2007

Wie Tierliebe Schulferien füllt

Mein Mitbewohner hat eine Baby-Vogelspinne als Haustier. Obwohl, so Baby ist sie gar nicht mehr, da er sie fast täglich füttert mit Heuschrecken, anderen Spinnen, Grillen oder sonstigen Käfern. Jetzt ist er in den Ferien und ich habe mich doch, nett wie ich bin, selbstverständlich zur Verfügung gestellt, sein Haustierchen zu füttern. Ich bin die letzten Tage also immer bei strömenden Regen draussen rumgerannt und hab Insekten gesucht. Nichts leichter als das, dachte ich, Insekten sind überall, dachte ich, Insekten laufen einem doch dauernd! über den Weg, dachte ich. Doch ich fand nichts, nichts, nichts. Ich glaub bei Regen sitzen die alle 1m unter der Erdoberfläche in irgendwelchen warmen Höhlen. Heute werde ich eine Insektenfalle aufstellen.

Auf Freakstock bin ich wieder als Mitarbeiterin dabei! Hurra! Und ich hab auch schon ein Auto, mit dem ich mitfahren kann! Juchhe!

Morgen gibts das Verdikt der Jury, die meine im letzten Jahr entstandenen Texte gelesen hat. ECTS Punkte und Note...

Donnerstag, Juli 05, 2007

Zivilstand

Fehlen nur noch das Gewehr, die Spritze und, ja, der Kugelschreiber.

Mittwoch, Juli 04, 2007

Die drei wichtigsten Neuigkeiten

oh! Daniel Benjamin spielt zweimal auf dem Freakstock!

oh! Daniel Benjamin spielt zweimal auf dem Freakstock!

oh! Daniel Benjamin spielt zweimal auf dem Freakstock!

Glücklich werden?? -> Kaufen! oder: Kaufen! oder auch: Kaufen!

Montag, Juli 02, 2007

Dossiers für eine bessere Welt

Es ist halb 3 und mein Dossier, dass um 12 in Biel abgegeben sein muss, muss nur noch vorher ausgedruckt und geheftet werden. Und noch 3 CD's gebrannt. Apropos CD: Wer schenkt mir 6000 Franken zum produzieren meines ersten Albums?

Sonntag, Juli 01, 2007

Schwimmen gehen

Kann man glücklich sein, wenn man allein glücklich ist?

Ich fuhr von Biel nach Bern und war so glücklich. Ich schrieb: "Ich bin in einer einzigartig guten Ausgangslage. Vielleicht bin ich in der besten Ausgangslage, die es geben kann." Und: "Ich bin glücklich, dass ich jetzt glücklich bin". Dann hörte ich auf zu schreiben, und schaute zum Zugfenster hinaus. Wir fuhren gerade über die Aare, ich schaute glücklich auf den Fluss hinunter und sah: Ein grosses Boot mit lauter so Rettungsmännern, die jemanden im Wasser suchten. Sehr traurig anzuschauen jedenfalls und natürlich weiss ich, dass Glück und Elend sehr nahe beieinander liegen und dass es egoistisch ist, sich am eigenen Glück zu erfreuen, und undankbar, es nicht zu tun. Und ich weiss, dass auf einem Planeten mit plusminus 7 Milliarden Bewohner alles gleichzeitig passiert und wenn wir meinen, etwas davon steuern zu können, bestimmt schon in der Mauer gelandet sind und wenn wir denken, gleich zu ertrinken, bestimmt schon im Rettungsring hängen und ich weiss auch, dass ich eigentlich nichts weiss obwohl ich viel weiss und immer mehr. Aber glücklich fühle ich mich jetzt trotzdem nicht mehr aber bestimmt irgendwann wieder.