Sonntag, Mai 26, 2013

Gemächlich pressieren

Wie fest pressiert es eigentlich? Pressiert es überhaupt?

Vielleicht wenn ich 99 wäre und ich hätte immer noch kein Buch veröffentlicht. Aber jetzt? Was, wenn ich mit 45 ein unglaublich gutes Buch veröffentliche. Denken dann alle "15 Jahre zu spät"? Natürlich nicht. Oder mit 70? Auch das ist noch ein super Alter für solche Sachen. Ausserdem lebe ich ja mindestens 400 Jahre.

Vielleicht muss ich mich gar nicht so gestresst fühlen, wenn alle lieben Leute um mich herum immer nach meinem Buch fragen, ob es denn schon fertig sei. Es könnte in ein paar Wochen fertig sein, oder in ein paar Jahren. Und ich fühle mich geliebt, wenn man fragt, wirklich. Zum Glück hab ich diesen Druck nicht mehr. Lustig eigentlich, dass ich den Druck nur habe, wenn er in meinen Gedanken ist.

Hingegen erlebe ich ausserhalb meiner Gedanken unglaubliche Ermutigung. Kaum denke ich über's Schreiben nach kommt - bäm! - ein prophetisches Wort, dass ich schreiben soll. Oder heute im Gottesdienst, da betete ich für eine random Frau, die ich nicht im Geringsten kannte, und dann sagte sie mir "Ich hab dich vor ein paar Jahren mal da auf dem Kornhausplatz rappen gehört, das war super. Rappst du noch? Du solltest unbedingt weiterfahren". Dieses Konzert fand wirklich vor Jahren statt!!! Wow! Gerade HEUTE Morgen hatte ich urplötzlich das riesige Verlangen, wieder mal einen Raptext zu schreiben. Aber dann dachte ich, "wozu..."....... und dann das.

I love my life.

Donnerstag, Mai 23, 2013

Luxus-Grenzerfahrungen

Es ist immer gut, Erfahrungen zu machen, die man, wenn man wüsste, wie sie sein werden, nicht wählte. So bewarb ich mich kürzlich telefonisch, eine Doppellektion Musik als Stellvertretung zu unterrichten, zusammen mit Gianni. Wir erhielten den Job ohne Probleme, bereiteten uns gründlich vor (!) und fuhren am nächsten Tag hin.

Die Lehrerin selbst, sowie andere Lehrerinnen im Schulhaus hatten uns voller Begeisterung von dieser Klasse erzählt. Das seien soooo liiiiebe Schülerinnen und Schüler, so herzige, begeisterungsfähige, motivierte... ...und sie hatten Recht. Diese 11-jährigen Kinder waren so motiviert, dass sie voller Energie auf ihre Djembés, Pauken und Xylophone einschlugen, auch wenn ich schon längst mit dem Glöckchen läutete und Ruhe verlangte. Nach zwei Lektionen hatte ich fast keine Stimme mehr, geschweige denn Nerven. Da waren die 8 stillen Mädchen und die vier äusserst lauten, dominierenden Jungs, plus sechs MitläuferInnen, die sich immer an den zwei lautesten Jungen orientierten. Waren diese still, waren sie still, waren diese laut, waren sie laut.

Auf der Rückfahrt musste Gianni einiges erleiden..... ich wolle definitiv NIE MEHR als Stellvertreterin arbeiten und garantiert NIE Lehrerin werden, und wenn ich es mir so überlege, so wolle ich auch nie Kinder auf die Welt stellen, da diese in wenigen Jahren selbst zu "Terroristen" werden würden. Die spielenden Nachbarskinder fand ich nun beim besten Willen nicht mehr herzig.

Mein ohnehin schon grosser Respekt für Lehrerinnen und Lehrer schnellte in Höhen, die man kaum beschreiben kann.

Einige Stunden später fand ich es immerhin gut, einmal im Leben diese Erfahrung gemacht zu haben.

Einen Tag später erfuhr ich, dass es nur drei Jahre Studium braucht, um Primarlehrerin zu werden. Ich will ganz sicher nicht Lehrerin werden. Schon gar nicht Primarlehrerin. Aber nur drei Jahre? Und dann hätte ich ein Berufsdiplom, mein erstes Berufsdiplom??! Ich könnte mir ja dann gut aussuchen, wo und wie viel ich arbeiten würde................ Handkehrum.... warum nicht einfach zwei Jahre anhängen und in 5 Jahren Studium etwas lernen, was ich viel lieber würde...?!

Aber 5 Jahre?? Es bleibt spannend.....

Freitag, Mai 17, 2013

Abreisen aus Zuhause und uniformierte Engel

Als ich gestern morgen früh um 06.30 Uhr erwachte, war es herrlich kühl. Man konnte gut in kurzen Hosen und Trägershirt draussen sein um diese Zeit. Später würde es dann zu heiss sein dafür. Heute früh, kurz vor 6 Uhr, ist es KALT und es regnet. Ja, ich bin wieder in der Schweiz. Let's just laugh at that...

Packen in Redding, nach drei Jahren.... alles, was nicht in den Koffer oder ins Handgepäck passt, muss weg. Obwohl ich schon in März unglaublich viele Sachen in die Schweiz brachte, musste ich dennoch gestern einige geliebte Kleidungsstücke, Bücher und Tassen wegwerfen bzw. in die Brockenstube geben.

Zwischendurch noch schnell das Auto verkaufen, das auseinandergeschraubte und in eine Box verpackte Velo abholen (20kg), meine Matratze verkaufen, Nahrungsmittel verteilen,... und ab zum Flughafen.

In Frankfurt gibt es an den Lufthansa-Gates gratis Zugang zu Kaffeemaschinen, Heisswasser und Tee. Ich werde ewig dankbar sein.

In Milano hole ich meine zwei Koffer und die Velobox ab. Die Gepäckwägelchen kosten 2 Euro, aber natürlich habe ich keine Euro-Münzen auf mir. Ein wichtig aussehender Mann in Uniform und mit wichtig aussehendem Badge um den Hals sieht mein Problem. Ich frage ihn: Posso pagare con la carta di credito? Das ist einer der wenigen Sätze, die ich beherrsche. Er verneint, aber schleppt meine Velobox durch die ganze Halle und durch den Zoll hindurch, wo er die Zöllner mit Vornamen begrüsst. UFFFFFF.... ich habe nämlich schon gehört, dass ich eventuell viel Zoll bezahlen müsse fürs Velo. Mein uniformierter Freund übergibt die Box meinem draussen wartenden Verlobten, und alles ist gut.

Zwei Nächte praktisch nichts geschlafen, um 23.30 Uhr ins Bett, ab 04 Uhr hellwach.

Ich fühle mich, als ob mein Zuhause weit weg wäre, nämlich in Redding. Es ist, als würde ich einfach hier in die Ferien kommen und Familie und FreundInnen besuchen. Aber nein. Nächste Woche unterschreibe ich einen Wohnungsvertrag und beginne zu arbeiten. Wann wir das Geld haben werden, wieder nach Redding zu fliegen, ist unklar...... Wie lange dauert es, bis man wieder ein Zuhause hat?

Mittwoch, Mai 08, 2013

Liebe suchen, weil sie einem gefunden hat

Zwei Einträge an einem Tag.

Heute Morgen überlegte ich so, ob ich wohl dieses Jahr meine Zeit gut verwaltet habe. Um 10 Uhr fuhr ich an ein Pastorentreffen, und dort fing eine Frau, dich ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte, an, für mich zu beten. Plötzlich hielt sie inne, und sagte dann zu mir: Du bist dieses Jahr sehr gut mit deiner Zeit umgegangen. Ich so: "hmm.. I hope so", worauf sie: "Nein, ich wische jeden Zweifel weg. Du bist gut mit deiner Zeit umgegangen. Punkt".

Nice!

Ein Gedanke, der mich zur Zeit beschäftigt: Wenn wir annehmen, dass Gott Liebe ist (was in der Bibel mehrmals gesagt wird), und dass perfekte Liebe jede Angst vertreibt (ist auch in der Bibel), und wenn wir annehmen, dass es nur zwei Haupt-Emotionen gibt, nämlich Liebe und Angst, und dass alle weiteren Emotionen von diesen zwei abstammen (das hörte ich kürzlich an einer Konferenz), dann verwundert es mich doch sehr, dass so viele Christen versuchen, Leute durch das Mittel Angst zur perfekten Liebe zu bringen: "weisst du, wo du die Ewigkeit verbringst? Es könnte die Hölle sein". etc. Schon nur die weit verbreitete Unart, bei einem Versehen, oder wenn man nach einem Fehlentscheid eine negative Konsequenz hat, sofort zu sagen: "Gott straft sofort". Was für ein Widerspruch!
Wenn ich bedingungslose Liebe erfahre, freigesetzt und geheilt werde, dann will ich doch automatisch mit diesem Gott sein, und nicht deshalb, weil ich sonst in irgendeine ominöse Hölle geworfen würde.

Brrrrrr.

Jesus sind ganze Menschenmengen nachgefolgt, oder sie suchten ihn sogar auf, wenn er sich irgendwohin an einen abgelegenen Ort zurückgezogen hatte. Warum? Weil sie Angst hatten vor der Hölle? Nein, sondern weil sie wussten, dass er alle, die krank waren, heilte. Dass er Tote auferweckte und von schlechten Geistern Geplagte befreite. I love him so much!!!

Dienstag, Mai 07, 2013

Links sein und ganz rechts leben

Die letzten drei Jahre waren für mich nicht nur geistlich eine interessante Erfahrung, sondern auch in politischer Hinsicht. Während Kalifornien eher demokratisch geprägt ist, ist Redding definitiv eine Republikaner-Hochburg. Schon nur das war für mich neu: Dass hier die allermeisten Menschen sich entweder dem einen oder dem andern Lager zugehörig fühlen. Und die jeweils andere Seite total verachten.

Bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen kann, waren alle AmerikanerInnen, mit denen ich zu tun hatte, überzeugte RepublikanerInnen. Eine der Ausnahmen ist die Hausbesitzerin, bei der ich die ersten zwei Jahre lebte: Sie ist überzeugte Tea Party Frau, also noch tausendmal rechter als RepublikanerInnen es sind. Das bedeutet: Der Staat ist nicht nur unnötig, sondern eine direkte Bedrohung von Freiheit. Es gilt, ihn in jeder Hinsicht zu bekämpfen. Am besten legt man gleich Nahrungsmittellager an, falls die Sozialisten übernehmen und es kein Essen mehr in den Supermärkten hat. - kein Witz!!!

Und ausgerechnet ich zog in dieses Haus ein. Ich, die ich bei unzähligen Demos von "Linksextremen" dabeigewesen war und mich selbst oft als "linker als links" bezeichnet hatte. Und ich, die ich zu der Zeit extrem politisch interessiert war, und die ich mir jede Woche die WOZ in dieses Haus schicken liess. Ich, die ich eine politische Diskussion sehr schnell emotional und lautstärkenmässig eskalieren lassen kann..... ask my family.

Ich wusste also, dass es überlebensnotwendig für alle Beteiligten war, wenn ich in diesem Haus gar nicht erst zu diskutieren anfange. Dies bedeutete für mich oft: Rückzug in mein Zimmer..... Mit der Zeit konnte ich es besser nehmen, und liess mir auch einige ihrer Standpunkte erklären. Ich verstand ihre Gedankengänge, aber fand sie natürlich realitätsfremd.

Auch in der Schule und in der Gemeinde wurde ich immer wieder schockiert. Ich merkte immer mehr, wie sehr ich Europäerin bin und die AmerikanerInnen AmerikanerInnen. Dinge wie Irakkrieg, Terrorismus, Waffen und Waffengesetze (RepublikanerInnen und Tea Party Leute nennen das "Waffenkontrolle"), Obama, Krankenkasse, Steuern,...  Was ich überall und jederzeit sah, auch von Leiterinnen und Leitern, die ich äusserst ehre und liebe: Alles staatliche kann eine sozialistische Bedrohung sein, Gesetze zerstören Eigenverantwortung, obligatorische Krankenkasse ist der Anfang vom Untergang der USA, den freien Waffenzugang einschränken zu wollen sowie jegliche polizeiliche Verkehrskontrollen sind Kontrollstaat und beginnender Kommunismus, und alle Steuern sind vom Teufel.

Ahhh..... jetzt brauche ich 10 Minuten Meditation auf dem See.

...

ok. Ich kann nicht ewig so weiterfahren, weil der Blogeintrag sonst ewig dauert. Aber die gute Nachricht ist: Nach drei Jahren habe ich definitiv ein tieferes Verständnis - ja, Verständnis! - für obige Sichtweisen, auch wenn es nicht meine Sichtweisen sind. Aber ich verstehe, wo sie herkommen, und ich kann sogar eingestehen, dass gewisse (ganz wenige, hahaha) Gedankengänge auch Sinn machen. Mein Horizont ist definitiv erweitert. Alle EuropäerInnen haben jetzt Angst, ich werde zur FDP übertreten. NEIN.

Etwas anderes, was mir gut tut, ist zu wissen, dass Jesus über dem allem steht. Wir können unterschiedliche Meinungen haben und uns trotzdem lieben. Ich bin es noch am lernen, in politischer Hinsicht. Aber ich weiss, dass es geht.

Zum Abschluss drei Höhepunkte:
- Ein Schweizer Student, der auch hier ist, gehört in der Schweiz einer rechts-aussen Partei an. Was mich schockierte, denn er war und ist mir äusserst sympatisch. Er fragte mich nach meinen Ansichten zum Asylwesen. Nachdem ich Auskunft gegeben hatte, fragte ich ihn nach seinen Ansichten, obwohl ich Angst hatte, nicht damit umgehen zu können. Aber dann begann er zu erzählen, und ich merkte, dass sein Herz völlig den Menschen - allen Menschen - zugewandt ist, und dass er alle Menschen liebt. Aber dass er gewisse Dinge anders zu lösen versuchen würde. Wow!
- Kurz vor dem Wahlen erzählte eine Leiterin dieser Gemeinde in einem Kurs, dass sie seit immer und ewig registrierte Republikanerin sei. Aber sie habe über diese Wahlen gebetet und werde am Wahltag selbst zur Urne fahren, dort den Heiligen Geist fragen, wen sie wählen soll, und das dann tun, sogar wenn es Obama wäre. Denn nur Gott wisse, welcher der beiden Männer sein Herz in Zukunft für Jesus öffnen werde.
- Eine gute Bekannte von mir, ebenfalls seit sie denken kann Republikanerin, war vor den Wahlen intensiv am beten, dass ein Republikaner gewinnt. Als sie von Obamas Sieg erfuhr, begann sie zu weinen und dachte echt, das sei der Anfang vom Untergang!! Aber dann begann sie, mit Gott zu connecten, und ihr Herz veränderte sich radikal, und seit dem habe ich sie schon mehrmals aufrichtig und voller Liebe FÜR Präsident Obama beten hören.

Trotzdem gut, kann ich wieder in ein Land wohnen gehen, wo nicht jeder Zweite eine Pistole auf sich trägt.

Freitag, Mai 03, 2013

Ehre, Herrlichkeit und Fruchtsalat

Paul Manwaring ist das Superhirn schlechthin. Seine Erkenntnisse und Gedankenvernetzungen hauen mich immer wieder um. Manchmal nehme ich einfach einen Satz und studiere während Wochen daran herum. Der mit Abstand prägendste Satz in meiner BSSM Zeit kam auch von Paul. Er sagte nämlich, als ich im 1st year war: How do you trust again? You trust again. - Wie vertraust du wieder? Du vertraust wieder / Indem du wieder vertraust. Wow.

Heute übersetzte ich eine halbe Session seiner Predigt. Unglaublich. Es ging um Ehre und Regierung. Als Jesus Petrus fragte, für wer er Ihn halte, antwortete Petrus: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Worauf Jesus meinte: Auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Später schreibt Petrus selbst einen Brief, und dort heisst es: Wir werden zu lebendigen Steinen. Also: Wenn wir Jesus anschauen und erkennen, wer Er ist: Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes - dann ist diese Erkenntnis der Fels, auf dem Jesus die Gemeinde baut, und wir sind lebendige Steine, die in den Bau eingefügt werden.

Gemeindewachstum und die Vergrösserung des Reich Gottes kommt nicht von Strategien und Plänen und Struktur, sondern davon, dass wir Jesus anschauen und sehen, wer er ist. Dass wir anerkennen, wer Er ist. Und dann baut ER die Gemeinde, basiert auf der Erkenntnis, wer Er ist. Jesus ist das perfekte Abbild des Vaters. Wenn wir Ihn anschauen, dann beginnen wir zu erkennen, was die Natur Gottes ist. Seine Güte, die Liebe, der Reichtum, die Allmacht, die Fülle, die Gnade, die Kraft, die Heilung, die Freisetzung,...

Ein weiterer Punkt: Jesus wollte nicht Gott gleichgestellt sein, als Er auf die Erde kam, sondern er stellte sich den Menschen gleich. Und DANACH demütigte Er sich nochmehr und nahm den tiefsten Punkt ein, den ein Mensch einnehmen kann: Er liess sich kreuzigen. Warum tat er das? Weil er im Menschen, in dir und in mir, etwas von der Herrlichkeit Gottes sah, die in uns hinein gelegt wurde. Er sah das und erkannte das, somit legte er sein Leben nieder, so dass wir ewiges Leben haben könnte. Was tat Er also am Kreuz? Er EHRTE uns! Er ehrte das, was an Gottes Herrlichkeit in uns ist! Wir sind ja geschaffen im Ebenbild Gottes. Ehren bedeutet, die Herrlichkeit in einander zu erkennen und zu wertschätzen (Paul Manwarings Definition). Und ausserdem nicht über den Dreck zu stolpern, den wir auch ineinander sehen. Jesus ehrte uns also, und im Gegenzug dafür gab es ewiges Leben für alle. Ehre bringt Leben.

Es heisst in Matthäus 25, dass wenn Jesus mit den ganzen himmlischen Heerscharen und seiner gesamten Herrlichkeit zurückkommt, um die Nationen zu richten, dass Er dann sagen wird: Als ich durstig war, habt ihr mir (nicht) zu trinken gegeben, als ich gefangen war, habt ihr mich (nicht) besucht,....... was ihr einem dieser Geringsten getan hab, das habt ihr mir getan. --Also was er hier sagt, ist: Jetzt ist meine ganze Herrlichkeit offenbar, und jetzt ist es einfach, mich zu ehren. Aber als ihr meine Herrlichkeit in einem der Geringsten erkannt habt, und als ihr somit diese Person geehrt habt, somit habt ihr auch mich und meine Herrlichkeit anerkannt und geehrt.

Ich bin so überführt und motiviert. Meine Nächsten sowie die Geringsten in unserer Gesellschaft zu suchen und anzuschauen, und meine Augen zu trainieren, die Herrlichkeit Gottes in ihnen zu sehen und nicht alle Schwächen und Gebrechen. Dies wird zu Herrlichkeit und Leben führen für beide - von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

Lernen, sich selbst zu regieren, indem man die Früchte des Heiligen Geistes empfängt. Ich will mehr Selbstkontrolle. Mehr Liebe. Mehr Langmütigkeit. Ich verbringe Zeit mit dem Heiligen Geist und lasse mich neu erfrischen und auffüllen damit.

Nationen lehren, zu regieren. Einer Nation lehren, die Geringsten! zu ehren, indem man die Herrlichkeit Gottes in ihnen sieht. Wer sind die Geringsten heute? All die Opfer von Sexsklaverei? Abgewiesene, "illegale" Flüchtlinge? Dämonenbesessene aber von Gott zutiefst geliebte Menschen? Mein nerviger Arbeitskollege? Meine Nächsten? Alle?

Das waren ein paar Auszüge und Gedanken aus Paul Manwarings Predigt von heute Freitagmorgen, an der Leader's Advance Konferenz. Wow!!!