Dienstag, Februar 27, 2007

Balzverhalten im Winter


Im MC Donalds gibts jetzt neuerdings MaxHavelaar-Fairtrade-Kaffee. Alle Achtung, aber angesichts anderer Aspekte auch anno 2007 alles andere als Amburger arlaubt!

Morgen Dienstag Abend gibts eine Pörformns von unserer Schule. Die ist transdisziplinär entstanden, also mit lernenden Musikern, Schauspielerinnen, bildenden und freien Künstlerinnen, Grafikdesignern und literarisch Schreibenden zusammen. Ich werde auch mit von der Partie sein und bin sehr gespannt auf das Endergebnis unserer halbjährigen Meditation über Liebe, Flirt und Balzverhalten.

Donnerstag, Februar 22, 2007

Küssen mit Fred

Nachdem ich um **.** (Zensur für meine Mutter) Uhr aufgestanden bin, gemütlich gefrühstückt und dann in der Stadt eingekauft und danach Quattre Pi (mit Dessert!) gegessen habe, gönnte ich mir eine Pause auf meinem Fenstersims. An der Sonne, natürlich. Da überkam mich das spontane Gefühl, es könnte wieder mal Zeit für Fred sein. Es war sehr schön. Aber jetzt habe ich Mundgeruch.

Dienstag, Februar 20, 2007

Wieviel berndeutsch verträgt die Welt?

In Zeiten, in denen die meistgekaufte Schweizer Tageszeitung als Tagesschlagzeile fragt, wieviel Deutsche die Schweiz verträgt (siehe Bild unten), schreibe ich an meinen ersten längeren berndeutschen Texten. Berndeutsch habe Zukunft, hörte ich. Da die Angst vor den Deutschen tatsächlich so gross zu sein scheint, habe ich gute Aussichten auf Bestsellerauflagen meiner Geschichten.
Aber im Ernst: Ich bin zutiefst erschrocken über diese Schlagzeile und die dazugehörige Umfrage. Das klingt wie Nazi-Jargon oder Kim Jong-Propaganda. Solche Angst- und Hass-schürerei sollte verboten sein. Die nächsten Umfragen werden sein: "Wieviel Prozent schwarze Hautfarbe verträgt die weisse Schweiz?" "Wieviele Albaner können wir ausschaffen?". Das erschreckende ist, dass es schon jetzt eine Art stille Übereinstimmung von allen Schweizern darin gibt, dass "wir" zuviele "Ausländer" und dadurch "Probleme" haben. Angst vor "dem Fremden" wird überall geschürt, man muss sich nur mal achten. Da kriege auch ich Angst, wenn ich nicht bewusst versuche, alles aus Distanz und in Zusammenhängen zu betrachten. Holocaustlügner-Freund und Justizminister Blocher regiert immer noch, und Apartheidregime-Waffenlieferer und Finanzminister Merz kann immer noch Geldhahnen öffnen oder eben schliessen..

PS. Der tolle Berner Schriftsteller Guy Krneta (was für ein unschweizerischer Name - ausschaffen!) hat ein Buch auf berndeutsch geschrieben "Zmittst im Gjätt usse". Wenn man es umdreht findet mann - oha - die Übersetzung ins Hochdeutsche "Mitten im Nirgendwo" für unsere Freunde im Norden.

Freitag, Februar 16, 2007

Frei von Schwindel und Sorgen


Heute gab's das erste Sonnenbad auf meinem Fenstersims im 2007. Da aber trotz der schönen Aussicht keine Inspiration aufkam, begab ich mich noch in die Stadt beziehungsweise ins Marzili an die Aare. Ein richtiger Frühlingsspaziergang. Die Inspiration hatte sich jedoch ein anderes Ausflugsziel ausgesucht, vielleicht liegt sie irgendwo in Spanien am Strand oder aber in Lappland auf einem Schlitten und fährt Schneehänge runter. Werde sie morgen weitersuchen.

Donnerstag, Februar 15, 2007

Gesund leben oder sozial leben?

Die EU schätzt, dass in Europa jeden Tag mindestens 130 Nichtraucher an Passivrauchen sterben.

Komm jetzt, tu doch nicht so dramatisch, bis jetzt hast du's noch immer überlebt.

Passivrauch enthält giftige und krebserregende Substanzen. Die toxischen Stoffe sind die Reizgase Blausäure und Ammoniak, das Nervengift Nikotin, sowie das Atemgift Kohlenmonoxid. Karzinogen wirken Schadstoffe wie Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, N-Nitrosamine, aromatische Amine, das schon bei Hautkontakt wirkende Benzol, Vinylchlorid, Arsen, Cadmium, Chrom, Trockenkondensat (Teer) und das radioaktive Isotop Polonium 210. Des weiteren finden sich auch die das Erbgut schädigenden Dioxine, das schleimhautreizende Formaldehyd, das Allergen Nickel und freie Radikale, welche den Alterungsprozess beschleunigen.

Sei kein Spielverderber, du wirst es doch wohl aushalten, mit uns hier etwas trinken zu gehen.

Nebenstromrauch - das ist der Rauch, den man passiv einatmet - setzt mehr giftige und krebserregende Stoffe frei aus Hauptstromrauch.

Also sag, wo sollen wir denn hin um was zu trinken? Es ist überall so! Und ausserdem wollen wir auch eine rauchen.

Der Aufenthalt von drei bis vier Stunden Dauer in einem von Zigarettenrauch gefüllten geschlossenen Raum entspricht dem "aktiven" Rauchen von vier bis neun Zigaretten.

Hier noch die Quelle

Mittwoch, Februar 14, 2007

200 Blumen

Jetzt haben wir grad Assoziationsketten gemacht. Jemand schreibt ein Wort auf ein Blatt Papier, der nächste das nächste und faltet das erste Wort, gibt das Papier weiter und so weiter. Konnten mir alle folgen bis hierhin? Es war auf jeden Fall sehr lustig. Danach mussten wir mit der Wort-Kette eine Geschichte schreiben. Jedes Wort muss der Reihe nach in einem Satz vorkommen. Das war ebenfalls lustig. Ausserdem ist heute Besuchstag und die ganze Schule ist voller interessierter Gymnasiasten. Am schönsten ist aber, dass meine Teigwaren mit Gemüsesosse seit 5 Minuten im Kreis drehen, in der Mikrowelle, und dass ich jetzt essen gehen kann!

Damit schliesse für heute und überlasse meinen 200sten Blogeintrag der übrigen Welt.

Montag, Februar 12, 2007

eleven 2.0 ?



Das Eleven ist ein ziemlich grosser Kellerraum im Zentrum Berns. Seit einigen Jahren gibt es dort regelmässig Jesusfreaks-Gottesdienste. Von Sofa-Bartischchen über Sitzen aufm nackten Boden und klosterähnliche Holzbestuhlung gab es schon fast alles; Gottesdienste mit der Band als einzige Anwesende, mit über 30 Leuten und Übersetzung in zwei (oder) Sprachen, es gab diverse Parties mit zum Beispiel Waiting for Steve, als sie noch nicht Waiting for Steve hiessen. Eine Konstante die sich durchzieht: Immer fehlt irgendwas (z.B. Monitore, Snare oder gleich ganzes Schlagzeug) und technische Probleme würden höchstens auffallen, wenn es sie nicht gäbe. Doch wir haben uns wacker geschlagen und sind zu wahren Experten geworden. Hach, ich könnte hier weiterschwärmen. Es war einfach ein schöner Gottesdienst letzten Mittwoch.

Donnerstag, Februar 08, 2007

Fahren Sie fort, bitte. (Aber nicht davon)

Ich überarbeite Texte und mich.
Ich verarbeite ein Trauma und Daten.
Ich liefere ein Motiv und mich aus.
Ich überführe eine Leiche nach Afrika und mich des Diebstahls.
Ich erkläre Watzlawicks Theorien und mir meine Erkältung mit Stress.

Auch ich bitte euch

Beinahe täglich bekommt man e-mails, doch bitte für die und die Band bei dem und dem Wettbewerb abzustimmen, bei Popstars, Musicstar und Superstar soll man anrufen oder ein sms schicken.

Nun gibt es aber einen Rapper, Poeten, Musiker und Künstler namens Knackeboul, der sehr begabt ist, damit hart arbeitet und nebst dem auch noch ein herzensguter Mensch ist. Sein Videoclip "Meister Zeit" ist beim Schweizerfernsehen zurzeit auf Platz 7.

Mit genau zwei Klicks kannst auch DU ihn unterstützen. Mit einem ersten Klick genau hier drauf und danach in der Zeile *11 Knackeboul Meister Zeit* auf VOTE.

Den Clip könnt ihr euch anschauen auf Knackeboul auf myspace oder eben im Schweizer Fernsehen (Roboclip).

Danke!

Mittwoch, Februar 07, 2007

Kitsch rockt

Gosia und Bartosz sind verliebt. 7 Jahre haben sie sich nicht mehr gesehen, jetzt treffen sie sich wieder aber was könnte passieren, damit es nicht zu kitschig wird? Ich hab noch eine knappe Stunde Zeit um ein Ende zu schreiben...

Der Showdown an der Uni bleibt aus! "Sie haben eine 4." schrieb mir gestern die Germanistikassistentin. Was lernt man daraus? Wer alles liest was man muss ist selber schuld.

Gestern Abend hab auch ich noch mein Winterduvet aus dem Keller geholt und endlich warm gehabt beim schlafen. In diesem Sinne: Allerseits viel Spass beim Aufstehen!

Montag, Februar 05, 2007

Blück zurück

oder: Ich räume mein Zimmer auf und finde nostalgiebehaftete (was für ein Wort!) Dinge.

Vor einigen Jahren kaufte ich mir in Hamburg in einem ZweiteHand-Laden eine Jacke der französischen Armee. In einer Tasche fand ich ein 1-Franc-Stück von 1961, einen Plastikzahnstocher und ein Schlüssel. Uh wie geheimnisvoll.


Im Herbst 2002 kaufte ich in Athen diese Schallplatte, weil ich "FEMALE RAPPER" las als Titel. Sie ist aber trotzdem gar nicht mal so schlecht.


Vor gut einem Jahr wurde mein Hirn einer Magnetresonanztomographie (wow) unterzogen. Kreise die Unterschiede von linker und rechter Kopfhälfte ein!

Weder meinem Hausarzt noch dem Neurologen fiel etwas ungewöhnliches auf. Es sei alles in Ordnung. Erst später merkte man zufällig, dass die rechte Seite der Nasennebenhöhlen etwas weisser (gefüllter) als die linke ist...

Heile Welt


In dieser wunderbar-nebligen Stimmung müsste jetzt ein röhrender Hirsch oder ein verwegener Abenteurer stehen. Hier sind es die Hühner meiner Tante, von denen ich garantiert glücklich gelegte Eier bekommen habe.

Donnerstag, Februar 01, 2007

Drive-into the nu year

Ich hab also tatsächlich Montagnacht die Autobahn verlassen um in einem MC Donalds Drive-in einen Vegiburger zu kaufen. Mein Traum liess mir keine Ruhe. Zum Glück hatten die schon zu; ich fuhr unverrichteter Dinge und mit gleichvielen Kalorien wie vorher nach Hause. In dieser Nacht träumte ich dann, dass ich ganz ganz übel verprügelt werde. Was will mein Unterbewusstsein mir bloss sagen???

Jetzt hab ich auch Hunger, aber ich muss schlafen weil wenn ich aufwache gibts lecker und ausgiebig Frühstück!!