Was für ein lustiger Tag nach einer lustigen Nacht:
Ich träumte, dass ich in einer Art Katastrophengebiet war, à la Haiti. Es gab ein Armee-/Hilfszentrum, das aber grossräumig umzäunt war. Am Zaun steckte eine Zahnbürste und wenn man auf einen Knopf drückte, wurde ein bisschen Wasser darauf gespritzt man konnte die Zahnbürste nehmen und einige Meter weiter vorne pflutschte eine Portion Zahnpasta heraus. Man musste pressieren um die Zahnpasta mit der Zahnbürste auffangen zu können. Im Traum ging ich mehrmals so Zähneputzen. Was das wohl bedeutet?
Um halb 7 stand ich auf. Eine Freundin wollte zu ihrer Grossmutter an den Zürichsee fahren, und wir hatten spontan am Vorabend beschlossen, zusammen zu trampen. Ich hatte vor, im Fressbalken, einer Raststätte bei Zürich, die Autobahn zu überqueren und zurück nach Hause zu trampen.
Gegen halb 9 stehen wir endlich an der Autobahnauffahrt. Fünf Minuten später sitzen wir im Auto. Das heisst: Meine Freundin sitzt im Auto. Ich befinde mich halb auf dem Rücksitz und bin noch damit beschäftigt, eine riesige Tasche voller Altglass zur Seite zu hieven, damit ich reinpasse; meine Beine sind noch draussen. Man ahnt es: Die Fahrerin fährt los, und da es sich um eine Autobahnauffahrt handelt, drückt sie das Gaspedal voll durch. Einen Adrenalinschub habe ich, aber ganz so dramatisch ist es auch nicht, zumindest rausfallen hätte ich nicht können. Höchstens einen Fuss verlieren. Aber den hätte Gott ja wieder nachwachsen lassen können :-).
Raststätte Deitigen: Wir steigen aus und steuern erstmal auf die Kaffeebar zu. Kaum haben wir unseren Kaffee und sitzen an der Bar, um Kaffeerahm etc. hinzuzufügen, spricht uns eine Frau an: Ihr wollt Richtung Zürich? Also los, einsteigen! Schon läuft sie in Windeseile zu ihrem Auto, wir perplex hinterher. Die Frau hatte uns schon in Biel gesehen aber zu spät gemerkt, dass sie uns ja mitnehmen könnte. Well well, überglücklich werden wir nach Würenlos chauffiert.
Der Fressbalken: Beflügelt von unserem glückvollen Morgen sprechen wir strahlend alle verfügbaren Fahrerinnen und Fahrer an. NIEMAND fährt in unsere Richtung!! Während EINER Stunde will nur ein einziger Mann auf unsere Autobahn, und der hat nur noch einen Platz frei. Wir beginnen zu "streiten", weil sie eigentlich pünktlich sein sollte und jetzt bereits eine halbe Stunde Verspätung hat. Sollen wir mit dem nächsten Auto nach Zürich rein und von dort wieder raustrampen? Oder den Zug nehmen? Als wäre dies nicht genug, kommt auch noch der Tankstellenchef und sagt, es sei verboten, hier seine Kunden zu belästigen. Er drücke jetzt mal ein Auge zu, aber wir sollen doch besser zur Einfahrt laufen..... Das tun wir dann auch. Und als die Verzweiflung am grössten ist, hält ein Auto an: Ja, er fährt in unsere Richtung und ja, er kann uns gut in dem Kaff ausladen, wo wir hinmüssen. Aaah, ein warmes, schnelles, bequemes Auto. Ein supernetter Fahrer. Und eine halbe Stunde später steigen wir ganz in der Nähe von Grossmutters Haus aus.
Zurück gings mit der Mutter von der Freundin.
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Ich werde ab Mitte September als Studentin an der
Bethel School of Supernatural Ministry in Redding, Kalifornien, sein. Bis im Mai nächstes Jahr. Soeben habe ich die Bestätigung erhalten! Yippieh!
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