Sonntag, Dezember 31, 2006
Mitts ir Nacht; mues schribe wüus mi itz gd packt
mir bruche Haut, haut!, mir blibe stah
löh d Zit la gah, si tribt is aa
mir si Sklave, drum schribt di Hang
sitelang, chum mir flieh mitenang!
Aus rennt aui chrank, blibe broche zrügg
Bruche Wermi, ha gd e Docht aazündt
Suppe chaut, ig e Choch a Chrücke
Verblüete, hami mit däm Loch aagfründet
löh d Zit la gah, si tribt is aa
mir si Sklave, drum schribt di Hang
sitelang, chum mir flieh mitenang!
Aus rennt aui chrank, blibe broche zrügg
Bruche Wermi, ha gd e Docht aazündt
Suppe chaut, ig e Choch a Chrücke
Verblüete, hami mit däm Loch aagfründet
Donnerstag, Dezember 28, 2006
schmeisst bibeln gegen panzer
"Die Bibel ist ein Widerstandsbuch, ein Buch, das uns ermutigt, trotz allem Schlechten und Ungerechten und Grauenvollen in der Welt am Glauben an einen gerechten Gott festzuhalten. Sie ist Aufmunterung zum Ausharren und Widerstehen - aber nicht zum Anpassen!"
-Kurt Marti, in einem Interview im "Kirchenbote".
-Kurt Marti, in einem Interview im "Kirchenbote".
Endlich hat die Kälte ein Gesicht

Das ist der Blick aus meinem Fenster heute Morgen! Endlich Schnee!! Bevor der Golfstrom versiegt und wir sowieso ewigen Winter haben, wollte ich wenigstens einmal noch ein bisschen "Normalität" haben Ende Dezember!

Heidi und Mad in den 3Eidgenossen letzte Woche. Heidi ist jetzt grad seit ca. 10 Stunden im Flugzeug und wird noch mindestens weitere 20 dort sein.. Mit Umsteigen in Hongkong und Sydney nach Neuseeland.. traurig, traurig!
Dienstag, Dezember 26, 2006
Lichtblick in der Nacht
Letzte Nacht fand ich heraus, dass das Leben doch noch lebenswert sein kann. Hier exklusiv ein weiterer Versuch, den Sinn des Lebens zu definieren:
Der Sinn des Lebens ist es, mitten in der Nacht an einem netten Ort, umgeben von netten Leuten, zu Orlando Menthol (die grad live spielen) zu tanzen. Besonders dann, wenn grad "Boomberry" beginnt.
Für all die, die noch immer dem Sinn hinterherjagen und ihn einfach nicht erwischen.
Der Sinn des Lebens ist es, mitten in der Nacht an einem netten Ort, umgeben von netten Leuten, zu Orlando Menthol (die grad live spielen) zu tanzen. Besonders dann, wenn grad "Boomberry" beginnt.
Für all die, die noch immer dem Sinn hinterherjagen und ihn einfach nicht erwischen.
Freitag, Dezember 22, 2006
Reisebericht
Letzen Sonntag brachen wir auf, das Emmental zu erobern. Wir fanden dank Tipps von Eingeborenen auf 1144m etwas ähnliches wie Schnee sowie einen brasilianischen Guru. Wir setzten neue Könige ein auf dem Schloss Trachselwald. Ausserdem wurde ein neuer Rekord beim Schneemannbauen aufgestellt. Und zwar gleich deren 3: Der erste im Kanton Bern dieses Saison. Der am schnellsten geschaffene (ca. 50 Sekunden). Und der hässlichste. Die Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten:




Mittwoch, Dezember 20, 2006
Von körperlichem und leiblichem Hunger
Cette semaine on a une semaine de bloc: Cours de français!
Gestern bin ich in meiner Kotz-Stimmung nach Hause gegangen, ich war müde, hatte viel Gepäck, es war dunkel und kalt - also perfekte Laune, um einen Brief mit dem Stipendienentscheid zu öffnen. Keine Stipendien. Bon. Hab am Vorabend ausgerechnet, dass mein Lohn so nicht reicht, dass ich also mehr als 2-3x pro Woche arbeiten muss. Heute dann der Einzahlungsschein für die Semestergebühren im Fächli. Und die 3. Steuerrate ist auch angekommen. Schon lustig, alles innerhalb von 3 Tagen.. wo ich doch noch die vordere Rate am abzahlen bin.. hihi.. Zum Glück ist Gott so gut und sagt mir immer wieder, ich soll ihm doch bitte sagen wenn ich was brauch. Tu ich natürlich nicht, weil ich ja unabhängig sein will. Für mich selbst verantwortlich. Ich will doch nicht meine Eltern für Geld fragen und schon gar nicht Gott. Schliesslich ist es mein Leben, meine Entscheidungen. So ein Blödsinn! Aber wenn Gott schon verspricht, dass er für mein leibliches Wohl sorgt, wird er hoffentlich auch für mein körperliches und seelisches Wohl sorgen. Ich sterbe innerlich nämlich bald ohne Zärtlichkeit und Zuneigung. So wie das wohl jedem geht. Wir verkümmern innerlich. Lebensumstände können sich so plötzlich und schnell ändern. Erst gerade bist du noch allein und einsam, und plötzlich schon verheiratet mit 5 Kindern mindestens. Erst gerade kannst du dir ein Powerbook kaufen, und plötzlich hast du Schulden und musst auf den Soz. Ist es nicht einfach spannend, hier zu sein? Eigentlich möchte ja niemand wirklich hier sein. Aber da keiner die Wahl hat, geniessen wir es so gut es geht oder machen das Ganze geniessbar! Have fun!
Gestern bin ich in meiner Kotz-Stimmung nach Hause gegangen, ich war müde, hatte viel Gepäck, es war dunkel und kalt - also perfekte Laune, um einen Brief mit dem Stipendienentscheid zu öffnen. Keine Stipendien. Bon. Hab am Vorabend ausgerechnet, dass mein Lohn so nicht reicht, dass ich also mehr als 2-3x pro Woche arbeiten muss. Heute dann der Einzahlungsschein für die Semestergebühren im Fächli. Und die 3. Steuerrate ist auch angekommen. Schon lustig, alles innerhalb von 3 Tagen.. wo ich doch noch die vordere Rate am abzahlen bin.. hihi.. Zum Glück ist Gott so gut und sagt mir immer wieder, ich soll ihm doch bitte sagen wenn ich was brauch. Tu ich natürlich nicht, weil ich ja unabhängig sein will. Für mich selbst verantwortlich. Ich will doch nicht meine Eltern für Geld fragen und schon gar nicht Gott. Schliesslich ist es mein Leben, meine Entscheidungen. So ein Blödsinn! Aber wenn Gott schon verspricht, dass er für mein leibliches Wohl sorgt, wird er hoffentlich auch für mein körperliches und seelisches Wohl sorgen. Ich sterbe innerlich nämlich bald ohne Zärtlichkeit und Zuneigung. So wie das wohl jedem geht. Wir verkümmern innerlich. Lebensumstände können sich so plötzlich und schnell ändern. Erst gerade bist du noch allein und einsam, und plötzlich schon verheiratet mit 5 Kindern mindestens. Erst gerade kannst du dir ein Powerbook kaufen, und plötzlich hast du Schulden und musst auf den Soz. Ist es nicht einfach spannend, hier zu sein? Eigentlich möchte ja niemand wirklich hier sein. Aber da keiner die Wahl hat, geniessen wir es so gut es geht oder machen das Ganze geniessbar! Have fun!
Montag, Dezember 18, 2006
aktuellste meldung, die schon wieder nicht mehr aktuell ist, kaum ist sie geschrieben
Heute könnte ich nur kotzen aber ich kann nicht.
Donnerstag, Dezember 14, 2006
im kleinen muss beginnen...
Auf diesem Planeten gibt es Kriege und pro Tag sterben 18'000 Kinder weil sie nichts haben. Darf ich mich trotzdem ab Kleinigkeiten aufregen? Zum Beispiel etwas, was uns allen bekannt vorkommt: Man wohnt im 4. Stock, trägt täglich Berge von Werbeprospekten hoch und später gebündelt als Altpapier wieder runter. Bestellt sich einen "Keine Werbung"-Aufkleber, klebt den an den Briefkasten, und was passiert? Obwohl, weniger, kriegt man immer noch 1001 Sonderangebote ins Haus geboten. Zum Beispiel heute im Angebot: Dildos, Sextoys, nette DVD's - ein Pornokatalog! Hab alle Werbung der letzten Tage in ein Couvert gesteckt und brings wieder zur Post. Damit ist die Welt vielleicht nicht besser geworden, aber dafür liegt bei uns kein Pornoscheiss rum.
Dienstag, Dezember 12, 2006
Ein Eingeständnis
Danke für die Anteilnahme beim untigen Beitrag.
In letzter Zeit erlebte ich immer wieder Situationen, in denen mir plötzlich blitzartig bewusst wurde, dass ich soeben eine logische Denkweise angewendet hatte, welche mir in unzähligen und sogar zum Teil tränenreichen Mathematiklektionen antrainiert wurde. Allerdings beharre ich auf der Meinung, dass dieses logische Denken auch viel alltagsbezogener und weniger abstrakt vermittelt werden könnte. So wie es zum Beispiel mein früherer Schulschwarm und Nachhilfelehrer Fischi tat. Damit kommen wir auch schon zu meiner neusten Entdeckung. Während den Stunden, in denen ich hätte Texte interpretieren sollen, bin ich auf einen polnischen Rapper namens Fisz gestossen. Hier ein Videoclip von ihm, der zwar nicht wirklich typisch für seine Musik und Kunst ist. Sonst ist er ganz anders. Aber ich schau ihn (äh, den Film) trotzdem immer wieder gern an. Anspieltipps: Minute 00.56-01.05 (-: sowie das letzte Drittel.
In letzter Zeit erlebte ich immer wieder Situationen, in denen mir plötzlich blitzartig bewusst wurde, dass ich soeben eine logische Denkweise angewendet hatte, welche mir in unzähligen und sogar zum Teil tränenreichen Mathematiklektionen antrainiert wurde. Allerdings beharre ich auf der Meinung, dass dieses logische Denken auch viel alltagsbezogener und weniger abstrakt vermittelt werden könnte. So wie es zum Beispiel mein früherer Schulschwarm und Nachhilfelehrer Fischi tat. Damit kommen wir auch schon zu meiner neusten Entdeckung. Während den Stunden, in denen ich hätte Texte interpretieren sollen, bin ich auf einen polnischen Rapper namens Fisz gestossen. Hier ein Videoclip von ihm, der zwar nicht wirklich typisch für seine Musik und Kunst ist. Sonst ist er ganz anders. Aber ich schau ihn (äh, den Film) trotzdem immer wieder gern an. Anspieltipps: Minute 00.56-01.05 (-: sowie das letzte Drittel.
Montag, Dezember 11, 2006
Wanted: Dead or Alive
Hallo, ich suche verzweifelt nach Gründen, was an Textinterpretation sinnvoll sein könnte. Sachdienstliche Hinweise jeglicher Art würden meine sogenannte Arbeit sehr erleichtern.
Donnerstag, Dezember 07, 2006
Back from The Roots

Letzten Dienstag spielten THE ROOTS in Zürich! Mein Ticket hatte ich schon vor Monaten gekauft, es war teuer genug, also begab ich mich voller Vorfreude in diese ...-Stadt.
Zu einer superschönen Backgroundmusik sah ich - völlig in Rauch und Schweiss eingehüllt und in klebrigen Bierpfützen stehend - dann 3 Stunden lang dies:

Nein, ab und zu schon noch etwas von der Band.. Es war auf jeden Fall sehr sehr schön! Später die Rückfahrt im letzten Zug von Zürich nach Bern, da würde ein Foto nicht ausreichen.. ich kann lediglich folgendes sagen: Es gab an diesem Abend auch noch ein grösseres Heavymetal-Konzert in Zürich, der Zug war bis auf den letzten Stehplatz in den Gängen voll, die meisten Fahrgäste ebenfalls voll, zum Beispiel mein Sitznachbar, der bald einmal in einen komatösen Schlaf fiel. Dass man in diesem Zustand sein volles Bier nicht lange in der Hand halten kann, versteht sich von selbst. Abgesehen davon wurde fröhlich geraucht und gekifft. In der Hälfte der Fahrzeit fanden die Lederjäckler auch noch raus, dass man mit ihren Handys Gothic- und Heavymetal-Lieder abspielen kann. Es war eine, sagen wir mal, hmm, originelle Fahrt!
Sonntag, Dezember 03, 2006
Jahresrückblick und Zukunftswünsche
Vor beinahe einem Jahr kam es zu einem Höhepunkt der besonderen Art. Unser guter BSC YB war gerade daran, sich von den *%+'?#-Baslern 1:6 schlagen zu lassen, als beim Stand von 1:5 ein Held über das Spielfeld raste. Hier der youtube-link und hier ein Foto: (er schoss sogar ein Tor!)

Damit wären wir auch bei meinen 3 aktuellen Wünschen:
a)ich möchte obigen Flitzer kennenlernen
b)ich möchte die SBB-Durchsagestimme sein
c)ich möchte es einmal erleben, dass in einem Tram sämtliche Sitzplätze besetzt sind, ohne dass jemand steht.

Damit wären wir auch bei meinen 3 aktuellen Wünschen:
a)ich möchte obigen Flitzer kennenlernen
b)ich möchte die SBB-Durchsagestimme sein
c)ich möchte es einmal erleben, dass in einem Tram sämtliche Sitzplätze besetzt sind, ohne dass jemand steht.
ich arbeiten muss
Ich möchte bloggen weil
ich möchte fressen weil
ich möchte tanzen weil
ich möchte fernsehen weil
ich möchte schlafen weil
ich möchte chatten weil
ich möchte platten durchhören weil
ich möchte dvd schauen weil
ich möchte surfen weil
ich möchte meine wand neu entdecken weil
ich möchte telefonieren weil
ich möchte kommentieren weil
ich möchte packungsbeilagen durchlesen weil
ich möchte die gratiszeitung von vorgestern nochmal durchlesen weil
ich möchte trinken weil
ich möchte schon wieder pinkeln gehen weil
ich möchte träumen weil
doch meine hausaufgaben haben geduld. sie warten und winken mir von ferne zu, ich höre ihre zurufe, die buhrufe von draussen dringen herein während die sonne hinter den häusern verschwindet, schon wieder ein tag vorbei. mein bildschirm und ich in einer wechselseitigen kommunikation, ich halte das weisse licht nicht mehr aus, probiere 42 schriftarten aus; das resultat bleibt dasselbe: auf der seite grinsen mich immer noch die aufgabenstellungen an, sie sind alleine und möchten nicht begleitet werden.
ich möchte fressen weil
ich möchte tanzen weil
ich möchte fernsehen weil
ich möchte schlafen weil
ich möchte chatten weil
ich möchte platten durchhören weil
ich möchte dvd schauen weil
ich möchte surfen weil
ich möchte meine wand neu entdecken weil
ich möchte telefonieren weil
ich möchte kommentieren weil
ich möchte packungsbeilagen durchlesen weil
ich möchte die gratiszeitung von vorgestern nochmal durchlesen weil
ich möchte trinken weil
ich möchte schon wieder pinkeln gehen weil
ich möchte träumen weil
doch meine hausaufgaben haben geduld. sie warten und winken mir von ferne zu, ich höre ihre zurufe, die buhrufe von draussen dringen herein während die sonne hinter den häusern verschwindet, schon wieder ein tag vorbei. mein bildschirm und ich in einer wechselseitigen kommunikation, ich halte das weisse licht nicht mehr aus, probiere 42 schriftarten aus; das resultat bleibt dasselbe: auf der seite grinsen mich immer noch die aufgabenstellungen an, sie sind alleine und möchten nicht begleitet werden.
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