Dienstag, September 29, 2009

Ich und die Faulheit

Zuerst stand das Velo auf dem Kopf vor der Haustür. Irgendwann hinter dem Haus. Das Ersatzvelo fuhr sich immer mühsamer. Dann ein erster Reparaturversuch. Ein zweiter. Nach Wochen und Wochen des mühevollen Unterwegssein endlich mal der Kauf eines neuen Schlauchs.
Das Leben ist so viel einfacher, schneller, bequemer, fliegender, wunderbarer, mit einem funktionierenden, gut gepumpten Velo und mit neuen Pneus.

Montag, September 28, 2009

Heilig

Heute eine Predigt von Cindy Jacobs über "Heiligkeit" gehört. Yes, genau das ist es.
Schliesslich heisst es nicht der "Wunderbare Geist" oder der "Schöne Geist" oder der "Starke Geist" sondern der "Heilige Geist". Dieses Wesen Gottes, diese Eigenschaft, soll sich in meinem Leben "manifestieren", sprich: sichtbar werden, Realität sein. Und es ist unglaublich toll. Keine Gesetzlichkeit! Kein Muss! Es ist ein Ich will.. wow.. und die ganze Welt ändert sich.

Die Predigt kann mit Kreditkarte hier gehört werden. ($1 Audio bis $5 fast-DVD-qualität)

Noch eine andere lustige Anekdote aus der Predigt. Anscheinend wurde die Frau von Billy Graham mal gefragt, ob sie jemals eine Scheidung in Betracht gezogen habe. Sie antwortete: Mord, ja, aber Scheidung nein.

Sonntag, September 27, 2009

Gut, nicht gut, gut, nicht gut, gut

Viel Wissen zu hören, lesen, zu sammeln und horten ist gut!

Das richtige Wissen zum richtigen Zeitpunkt präsent zu haben ist das Beste.. und Gnade..

Stapelweise Bücher über den Heiligen Geist, Salbung, Heilung und Fürbitte zu lesen ist gut!
Megabyteweise Predigten über Gottes Herrlichkeit, Wunder und Prophetie zu hören ist gut!

Eine Martha zu werden ist nicht gut!

In der Gegenwart von Gott liegen sitzen stehen gehen schlafen essen fahren ist das Beste...

..."und besser als für Jesus Sandwiches zu machen, die er nicht bestellt hat" (Bill Johnson)

Samstag, September 26, 2009

Trampen im Jura

Wieder einmal hitchhiking at its best. Gestern war ich eingeladen, an einem Fest einer Kollegin zu rappen. Seit Tagen hatte ich verzweifelt meinen Schweizer Strassenatlas gesucht und ihn nicht gefunden (Hinweise vom Heiligen Geist, z.B. via Träume, sind herzlich willkommen). Also den Routenplaner von g.maps befragt und mit einer alten Schweizerkarte von 1969 oder so losgetrampt. g-maps wies mich an, die Autobahn in Richtung Neuchâtel-Yverdon in einem kleinen Kaff zu verlassen und dort eine Strasse zu nehmen, welche quer durch den Jura direkt in das Dorf führt, in das ich will. Die Reise ist hier nachzulesen.

Aber weil die Rückreise so schön war, hier ein Auszug (Neuchâtel-Biel):

Dann kommt das Tramp-Erlebnis des Jahres dahergefahren: Ein Partymobil. Es ist ein oranger kleiner Bus, aus dem lauter Techno dröhnt. Innen sitzen sieben (7) Jungs im Alter von ca. 20-24 Jahren. Es ist morgens um 10 Uhr, Zeit für ein erstes Bierchen und den ersten Joint… Als sie neben mir anhalten, johlen alle und klopfen an die Decke. Ich muss so fest lachen ob diesem Anblick, dass mir alle guten Vorsätze von wegen “nicht einsteigen bei mehreren Männern” vergessen gehen. Das hier sind Jugendliche im Partymobil und ich habe ein gutes Bauchgefühl. So steige ich unter Gejohle ein und kriege Bierchen, Suze und Joint angeboten. Die Jungs sind aus Genf und fahren nach Zürich. Testosteron pur. Sie haben zu siebt in diesem VW-Bus geschlafen letzte Nacht und sehen auch dementsprechend aus. Aber sie sind sehr nett, und in Biel fahren sie mich sogar durch die ganze Stadt bis zu einer grossen Kreuzung kurz vor meinem Zuhause. Als ich aussteige, singen sie alle zusammen “Joyeux Anniversaire!” für mich, so dass sich alle PassantInnen der Umgebung verwundert umdrehen. Wieder mal ein einmaliges Erlebnis, das einem nur beim Trampen passieren kann.

Freitag, September 25, 2009

mah no meh




Danke, Knackeboul! (siehe Minute 1.45-1.50)

Knackeboul hat übrigens ein Mixtape gemacht, das zu kaufen sich auf jeden Fall lohnt. Cee ist auch darauf vertreten. Es ist erhältlich ab Mitternacht auf knackeboul.com!
Nachtrag: Es ist GRATIS erhältlich bzw. downloadbar.

Um jegliche Gerüchte vorweg zu entkräften: Knackebouls langjährige Freundin heisst nicht Salome. And I'm married to Jesus anyway.

Mittwoch, September 23, 2009

Alles

Ich fahre mit einem Kollegen im Zug von Bern nach Biel. Er fragt mich: "Und, was hörst du so für Musik zur Zeit?" - Ich: "ääähm.... also.... hauptsächlich so Bands von einer christlichen Gemeinde in Kalifornien.. Kim Walker und so..". Später fragt er: "Was für Bücher liest du gerade?" - Ich: "ööööhm... also... hauptsächlich so christliche Sachbücher.. zum Beispiel über übernatürliche Heilung, oder über Prophetie und so" - "aha".

Auf meinem Nachttisch stapeln sich zur Zeit 9 Bücher, in denen ich immer lese wenn ich nicht grad Wäsche aufhänge, Gott anbete, mit dem Geist rumhänge (siehe Beitrag unten), Predigten höre, Himbeeren pflücke oder arbeite. Von Benny Hinn über Shane Claiborne (Javejavour: Ja! Endlich! Es ist super!) bis zu Beni Johnson, Storch und Andreas Herrmann. Daneben verschiedene Bibelübersetzungen.

Ah, es ist ein schönes Leben, so.

Es ist mir sowieso ein Rätsel, warum nicht alle Menschen mit Gott leben:
- Es macht Spass ("it's fun" klingt besser und es stimmt)
- Es ist unglaublich spannend
- Es verändert einen zum Guten - immer und immer wieder
- Es befreit (! Nicht: Es unterstellt einem tausend Regeln)
- Es gibt Sauerstoff
- It's so much fun
- Alles andere wird so unwichtig bzw. verliert an Gewicht
- Ach.. am besten selbst ausprobieren, jede Beschreibung versagt schlussendlich weil sie es nie ganz einfangen kann.

Montag, September 21, 2009

ha ess und ich

CINCINNATI — Mike Thomas, 23, enjoys cultivating a close relationship with the Holy Spirit, but some friends say he’s become too familiar with the third person of the Trinity.
When they call to ask what Mike is doing, he now tells them, "Me and HS are down at the coffee shop."
"It took me a while to figure out who ‘HS’ was, especially when I would get there and Mike was alone," says a friend.
Lately, Mike tells friends he’s "hanging with the Ghost."
"We all know the Holy Spirit is with us, but it’s hard for us to relate to him like Mike does," says one friend.
When the group heads out to dinner or a movie Mike sometimes pauses and says, "Hey guys, let’s not forget the Ghost."
When they meet new people, Mike introduces himself — and the Holy Spirit.
"It’s a little awkward when you’re meeting girls," says one friend. "They’re like, ‘Who else you got with you, Casper?’"
When Mike arrives at church for worship he has started announcing, "Woohoo! Another dose of the Ghost." He has even been heard to say during praise time, "You are the Ghostest with the mostest."
Mike also insists that people call the third person of the trinity "Holy Spirit" rather than "the Holy Spirit."
"Holy Spirit is a person, not a thing," he chides. "Do you want people to call you ‘The John Smith’?"
Friends say they appreciate Thomas’s close relationship with the Holy Spirit, even though it’s making their social lives challenging.
"We’re asking Holy Spirit to talk with him about it," they say. •


Von: LarkNews.com

Donnerstag, September 17, 2009

vom murmeln zum rappen


Konzerte zu spielen ist toll. Besonders mit Profi-Musikern; welch ein Privileg!
Noch eines am Samstag, dann folgt der normale Alltag, der mit abnormalem gefüllt werden wird, hehe.

Mittwoch, September 16, 2009

Vielleicht doch Vegetarierin werden?


Heute habe ich Murmeltier gegessen. Ein junges. So wie das links auf dem Bild. Ich fühlte mich zuerst ein wenig schlecht. Aber es war herrlich. Mmmh. Richtig würzig. Aus dem Bündnerland. Von einem vernünftigen, sympatischem Jäger geschossen. Es hatte ein kurzes, aber äusserst glückliches und gesundes Leben.

Montag, September 14, 2009

Fest ernten, danke

Heute durfte ich mein Diplom entgegennehmen, ganz offiziell mit Festansprache und Apéro und einzeln aufgerufen werden etc., und sogar richtigem Essen danach.

Heute habe ich es in die Apotheke geschafft. Ich verbrauche ein Taschentuch pro Minute, durchschnittlich, aber kein Fieber. Solange mir die Stimme nicht abhanden kommt, ist mir alles egal.

Heute war ich kurz im Garten und erblickte plötzlich Kartoffelstauden. Kartoffelstauden? Ach ja, richtig, wir haben ja was eingegraben diesen Frühling. Ich scharrte ein bisschen und musste anschliessend richtig suchen, um eine genug grosse Kiste zu finden. I know what I'll be doing next spring!

Heute las ich krasse Alttestamentgeschichten und hörte Predigten, die mich zu verändern begonnen haben. Ich habe Hunger und will Siege über Krebs feiern, Siege über Migräne feiern, Siege über den Tod feiern. Um es mit den Worten einer mir nahe stehenden Bewegung (Bewegung - stehend?) auszudrücken: Du willst auch ein Stück vom Kuchen? Ich nehm die ganze Bäckerei.

Es gibt nur eine Bäckerei und die gehört meinem Vater, hehe. Jemand hat Saatkartoffeln vergraben, und ich verbringe jetzt meine Tage damit, den Boden umzupflügen. Ich nehm den ganzen Acker. Ich kaufe Öl für meine Lampe - - -

Donnerstag, September 10, 2009

Auch alte Christinnen können Gott entdecken

Es ist unglaublich, wie sich die Tage füllen, wenn sie nicht schon voll sind. Sobald die Konzerte vorbei sind, stelle ich mir eine Tagesstruktur auf für die nächsten drei Monate. Welch ein Privileg. Welch eine Notwendigkeit. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder 100% für jemand anders zu arbeiten.

Es ist unglaublich, wie Gottes Gegenwart Raum einnimmt, wenn ich ihr Raum gebe, und was es verändert. Ich habe schon immer an Gott geglaubt, aber gleichzeitig lebte ich auch sehr atheistisch: Beten für Dinge, von denen ich aber im innersten glaubte, dass sie unveränderbar sind. Das hat sich jetzt zu ändern begonnen (has been changing), und plötzlich tun sich so viele Möglichkeitsräume auf. Aha, wenn Gott wirklich nichts unmöglich ist, und wenn da wirklich ein Gott ist, der lebt, und der eben Gott ist, dann könnte ja diese Person wirklich frei werden?! Und diese Sache wirklich verändert, nachhaltig?! Wenn das, was mich bewegt, den Gott bewegt ("what moves you, moves him"- Bill Johnson), dann hat Gebet ja tatsächlich Kraft?! Dann krieg ich ja voll Lust, zu beten, viel zu beten, immer zu beten! Und so weiter.

Es ist sehr schön, zu merken, dass ein Leben mit Gott nicht zwingend so aussehen muss, wie es die letzten 10 Jahre ausgesehen hat. Also nicht nur so. Es waren ja auch wahnsinnig viele tolle Sachen in den letzten 10 Jahren. Ich meinte: Da liegt noch so viel bereit.

Und wir laufen hinein!!

Donnerstag, September 03, 2009

Amazing grace, how sweet the sound of my cell phone when it rings today

Es ist sehr schön, eine Maus mit USB-Anschluss zu haben. Danke Erne.
Es ist sehr schön, dass es heute regnet.
Es ist sehr schön, mit meiner Bliss Sister Kaffee zu trinken, während sie noch schläft, hehe

Es ist sehr schön, während dem Schreiben dieses Blogeintrags, den ich nur zu schreiben begonnen habe, um die kaum aushaltbare Wartezeit bis zum Anruf meiner Studiengangsleiterin zu überbrücken, während also eben diesem Verfassen dieses Blogeintrages von meiner Studiengangsleiterin angerufen zu werden, die mir sagt: Ich habe dir eine gute Nachricht - du hast bestanden!

Mittwoch, September 02, 2009

Jesus starb für mich, weil ich so ein superguter Mensch bin und so toll und brilliant

Wochenlang oder sogar Monate himmelhochjauchzend. Gott ist gut, mein Leben ist gut, alles ist voller wunder und herrlich. Man ahnt es schon. Irgendwann kommt der Punkt, wo ich im Bett liege und merke, dass ich zwar ein Abbild Gottes bin, aber nicht perfekt. Oh, mein Charakter. Meine Muster. Fehleinschätzungen, Fehlentscheide, Fehler. Ich habe FreundInnen vor den Kopf gestossen, was jetzt? Dann das Wissen, dass Gott immer noch gut ist, seine Liebe zu mir immer noch da, er selbst immer noch da. Sind das jetzt leere Worte? Ich muss und will an meinem Charakter arbeiten und Gott an mir arbeiten lassen. Ich will Gott suchen, weil nur von dort Leben kommt. Alles andere, was ich suche und mich damit fülle, saugt Leben aus mir ab und lässt mir leer zurück.
Einen ganzen Tag wie eine dieser halb ausgedörrten Fliegen auf dem Fensterbrett herumzappeln. Selbstverdammnis kommt immer wieder hoch, das habe ich verdient. Früher hätte ich mich in einer solchen Situation, wenn es innerlich drückt und reisst und weh tut, selbst verletzt und bestraft, oder mich betäubt, oder alles wegzudrängen versucht mit Ablenkung. Aber ich will nicht im Kampf sein um zu verlieren.
Wie kann ich Gottes Nähe suchen, wenn ich mich selbst ablehne? Wenn ich mich selbst abstosse, kann ich mich auch nicht in Gottes Thronsaal reinbugsieren, weil ich es nicht verdiene.
Ich ertappe mich dabei, wie ich bete "Du bist auch für das gestorben, was ich schlecht mache - - äh.. also gerade für das, eigentlich".
Mit Jesus in der Badewanne liegen und Gnade spüren. Merken, dass Gott tatsächlich lebendig ist und somit auf einen eingeht und etwas verändert. Den Atheismus in mir aufdecken und abwaschen.
Gott ist immer gut, und seine Nähe zu suchen immer die beste Lösung und immer möglich. Das sind jetzt keine leeren Worte sondern soeben erlebt.
Yeah yeah yeah