Als gegen Ende des Abends Bill Johnson alle, die soeben mindestens zu 80% geheilt geheilt wurden, darum bat, mit beiden Armen über dem Kopf zu winken, winkte der halbe Raum!
Einer jungen Frau waren vor ein paar Jahren Teile des Nackens (Muskeln und so) entfernt worden, wegen einem Tumor, und der Nacken wurde mit Schrauben und Metallstäben fixiert. Sie kam nach vorne und sagte "Ich war nicht fähig, das zu tun" - und beugte ihren Kopf so nach vorne, dass ihr Kinn die Brust berührt.
Mehrere Leute, die vorher ihren Arm nicht weiter als etwa Bauchnabelhöhe heben konnten, hatten nach einem Gebet volle Bewegunsfreiheit und keine Schmerzen mehr.
Oft musste nicht einmal gebetet werden. Während den Sessions, oder nach einem Wort der Erkenntnis wurden alle aufgefordert, Sachen auszutesten: Hab ich immer noch Schmerzen? - und Dutzende waren geheilt worden, ohne es gemerkt zu haben.
Was ich auch interessant fand: Die erste Nachmittagsession war mit Carol Arnott, und es ging um Gnade und Vergebung. Um Leben auf der Ebene der Gerechtigkeit oder auf der Ebene der Gnade: Gott liebt Gerechtigkeit, und von dem her ist es voll ok, dort zu leben. Dies und das ist unfair, ich will dieses sehen, ich brauche jenes. Aber dann gibt es noch "the place of grace". Das ist noch besser. Ich kann das jetzt nicht im Detail erklären, aber ich war voll überführt. Ich war schon mal negativ eingestellt auf den Trip gegangen: "Bestimmt werden wir wieder nicht genug Schlaf bekommen! Ich werde dafür schauen, dass ich mich erholen kann. Ich brauche das." -Das war alles gut und wahr; ich brauche Erholung, und wir sind alle Menschen, die Schlaf brauchen. Aber es gibt eben noch ein besseres Level, die Gnade. Wo ich nicht einfach verurteile (Trip-Leiter..) und nicht einfach Ungerechtigkeit sehe ("wir haben nicht mal genug Zeit, um Essen zu gehen"). Sondern wo ich an Gottes Versorgung und Befähigung glaube. Wo ich glaube und vertraue, dass er für mich schaut. Und wo ich mich freue, dienen zu können und wo ich auch sehe, wie unglaublich viel ich empfange und bekomme! Ich merkte einfach, dass ich diese Negativität nicht mehr will. Egal, wie unfair etwas ist, es macht überhaupt keinen Spass, Negativität in sich zu haben. So tat ich Busse (Busse = das Denken ändern) und hatte voll Durchbruch. Von Freitag an war alles anders. Ich hatte immer noch viel zu wenig Schlaf und kriegte zuwenig Zeit zum Essen. Aber ich war locker, voller Freude, und ich bekam so so so viel. Ich kehrte so unglaublich aufgefüllt zurück, so gesegnet. Und geheilt von einem 10-tägigen Rückenweh.
Ausserdem begann ich wieder mit dem 10-Minuten-Timer. Das Gerät, das alle 10 Minuten biept/vibriert, so dass ich alle 10 Minuten Gott anbeten, mich seiner Gegenwart bewusst werden kann. Es ist herrlich!
Am letzten Abend mussten wir, Bill's Ministryteam, nach vorne gehen und Worte der Erkenntnis weitergeben. Also was wir das Gefühl hatten, was Gott gerade am heilen ist. Ich hatte bereits während der Anbetung plötzlich Schmerzen im rechten Eierstock bekommen. Also sagte ich "ovarian pain on the right side". Obwohl ich dachte, ich könne ja auch einfach "Eierstock-Schmerzen allgemein" sagen, egal welche Seite. Aber ich entschloss mich dann, "rechts" zu sagen. Nun, etwa anderthalb Stunden später kam eine junge Frau zu mir und erzählte, dass ihr vor einiger Zeit der linke Eierstock entfernt worden sei. Und nun habe sie Schmerzen in ihrem rechten Eierstock bekommen, und ausserdem Blutungen. Aber nach dem Wort der Erkenntnis seien die Schmerzen verschwunden und die Blutung habe gestoppt. Yesss!! So ermutigend!!
Einer aus unserem Team wurde gegen Ende der Lobpreiszeit so von Gottes Gegenwart berührt, dass er umfiel und zitternd am Boden lag. Dies dauerte den ganzen Abend. Er war "weg", hatte die Augen geschlossen und es schüttelte ihn immer wieder. Als Mitternacht vorbei war, wussten wir nicht recht, was mit ihm machen, denn um vier Uhr morgens mussten wir abfahren zum Flughafen. Er war nicht weckbar, reagierte nicht. Also besorgten wir im Hotel einen Rollstuhl, hievten ihn dort rein und rollten ihn rüber zu seinem Hotelzimmer. Die ganze Zeit kam er nicht zu sich, reagierte nicht. Glücklicherweise für uns erwachte er um etwa halb 2 aus dieser Trance. Er erzählte uns, wo er gewesen war... wow... sehr eindrücklich.. er war mit Jesus bei einem Altar, hielt sich dort an zwei Hörnern und Elektrizität strömte durch seinen Körper.... Mehr Details erfahre ich hoffentlich bald.
An dem Abend, als eine Frau, die seit 15 Monaten an den Rollstuhl gefesselt war, aus dem Rollstuhl aufstand, wurde der Rollstuhl wiederverwertet durch eine Trance. hahaha!

