Montag, Februar 20, 2012

Konferenzbericht: The Place of Grace

Endlich ein Bericht von der Konferenz mit Carol&John Arnott:

Als gegen Ende des Abends Bill Johnson alle, die soeben mindestens zu 80% geheilt geheilt wurden, darum bat, mit beiden Armen über dem Kopf zu winken, winkte der halbe Raum!

Einer jungen Frau waren vor ein paar Jahren Teile des Nackens (Muskeln und so) entfernt worden, wegen einem Tumor, und der Nacken wurde mit Schrauben und Metallstäben fixiert. Sie kam nach vorne und sagte "Ich war nicht fähig, das zu tun" - und beugte ihren Kopf so nach vorne, dass ihr Kinn die Brust berührt.

Mehrere Leute, die vorher ihren Arm nicht weiter als etwa Bauchnabelhöhe heben konnten, hatten nach einem Gebet volle Bewegunsfreiheit und keine Schmerzen mehr.

Oft musste nicht einmal gebetet werden. Während den Sessions, oder nach einem Wort der Erkenntnis wurden alle aufgefordert, Sachen auszutesten: Hab ich immer noch Schmerzen? - und Dutzende waren geheilt worden, ohne es gemerkt zu haben.

Was ich auch interessant fand: Die erste Nachmittagsession war mit Carol Arnott, und es ging um Gnade und Vergebung. Um Leben auf der Ebene der Gerechtigkeit oder auf der Ebene der Gnade: Gott liebt Gerechtigkeit, und von dem her ist es voll ok, dort zu leben. Dies und das ist unfair, ich will dieses sehen, ich brauche jenes. Aber dann gibt es noch "the place of grace". Das ist noch besser. Ich kann das jetzt nicht im Detail erklären, aber ich war voll überführt. Ich war schon mal negativ eingestellt auf den Trip gegangen: "Bestimmt werden wir wieder nicht genug Schlaf bekommen! Ich werde dafür schauen, dass ich mich erholen kann. Ich brauche das." -Das war alles gut und wahr; ich brauche Erholung, und wir sind alle Menschen, die Schlaf brauchen. Aber es gibt eben noch ein besseres Level, die Gnade. Wo ich nicht einfach verurteile (Trip-Leiter..) und nicht einfach Ungerechtigkeit sehe ("wir haben nicht mal genug Zeit, um Essen zu gehen"). Sondern wo ich an Gottes Versorgung und Befähigung glaube. Wo ich glaube und vertraue, dass er für mich schaut. Und wo ich mich freue, dienen zu können und wo ich auch sehe, wie unglaublich viel ich empfange und bekomme! Ich merkte einfach, dass ich diese Negativität nicht mehr will. Egal, wie unfair etwas ist, es macht überhaupt keinen Spass, Negativität in sich zu haben. So tat ich Busse (Busse = das Denken ändern) und hatte voll Durchbruch. Von Freitag an war alles anders. Ich hatte immer noch viel zu wenig Schlaf und kriegte zuwenig Zeit zum Essen. Aber ich war locker, voller Freude, und ich bekam so so so viel. Ich kehrte so unglaublich aufgefüllt zurück, so gesegnet. Und geheilt von einem 10-tägigen Rückenweh.

Ausserdem begann ich wieder mit dem 10-Minuten-Timer. Das Gerät, das alle 10 Minuten biept/vibriert, so dass ich alle 10 Minuten Gott anbeten, mich seiner Gegenwart bewusst werden kann. Es ist herrlich!

Am letzten Abend mussten wir, Bill's Ministryteam, nach vorne gehen und Worte der Erkenntnis weitergeben. Also was wir das Gefühl hatten, was Gott gerade am heilen ist. Ich hatte bereits während der Anbetung plötzlich Schmerzen im rechten Eierstock bekommen. Also sagte ich "ovarian pain on the right side". Obwohl ich dachte, ich könne ja auch einfach "Eierstock-Schmerzen allgemein" sagen, egal welche Seite. Aber ich entschloss mich dann, "rechts" zu sagen. Nun, etwa anderthalb Stunden später kam eine junge Frau zu mir und erzählte, dass ihr vor einiger Zeit der linke Eierstock entfernt worden sei. Und nun habe sie Schmerzen in ihrem rechten Eierstock bekommen, und ausserdem Blutungen. Aber nach dem Wort der Erkenntnis seien die Schmerzen verschwunden und die Blutung habe gestoppt. Yesss!! So ermutigend!!

Einer aus unserem Team wurde gegen Ende der Lobpreiszeit so von Gottes Gegenwart berührt, dass er umfiel und zitternd am Boden lag. Dies dauerte den ganzen Abend. Er war "weg", hatte die Augen geschlossen und es schüttelte ihn immer wieder. Als Mitternacht vorbei war, wussten wir nicht recht, was mit ihm machen, denn um vier Uhr morgens mussten wir abfahren zum Flughafen. Er war nicht weckbar, reagierte nicht. Also besorgten wir im Hotel einen Rollstuhl, hievten ihn dort rein und rollten ihn rüber zu seinem Hotelzimmer. Die ganze Zeit kam er nicht zu sich, reagierte nicht. Glücklicherweise für uns erwachte er um etwa halb 2 aus dieser Trance. Er erzählte uns, wo er gewesen war... wow... sehr eindrücklich.. er war mit Jesus bei einem Altar, hielt sich dort an zwei Hörnern und Elektrizität strömte durch seinen Körper.... Mehr Details erfahre ich hoffentlich bald.

An dem Abend, als eine Frau, die seit 15 Monaten an den Rollstuhl gefesselt war, aus dem Rollstuhl aufstand, wurde der Rollstuhl wiederverwertet durch eine Trance. hahaha!

Catch the Fire


Ministrytrip mit Bill Johnson. Wir waren 11 Leute im Team. Im Foto hier sind wir beim Frühstück mit Bill und Beni. Das war unser einziges Treffen mit ihnen, aber es war super. Ansonsten sassen wir die ganze Konferenz hinter ihnen. Im Foto oben: Carol und John Arnott von der Toronto Airport Fellowship Church, auf der Bühne Bill, und rechts Beni Johnson.

Erste Nacht: Kein Schlaf. Dann drei Nächte lang je etwa 6h Schlaf. Letzte Nacht: 2h Schlaf. Darum folgt jetzt hier auch kein längerer Bericht mehr.

Montag, Februar 13, 2012

Eschatology? Siegreich!

Wer schickt einem schönere Briefe und Karten als Ernestyna? Niemand. Erne!! Merci so vielmal!! Ich wollte das einfach publicly sagen. I love you!

Wir haben Abgabetermine und mein ganzes 1st year und halbes 2nd year hab ich nie etwas zu spät abgegeben. Well, things change. Wenn wir Abgabetermine verpassen, gibt es ein paar Wochen darauf "Milestones". Wenn man es dann noch nicht abgegeben hat, darf man nicht mehr in die Schule bis man es abgegeben hat. Ich wusste bis anhin nie, wann diese Milestones sind. Das war immer irrelevant. Doch die Zeiten änderten sich, es kamen andere Sachen in mein Leben und Trips und so und jetzt weiss ich: Morgen ist einer! Morgen 10.30. Jetzt ist auch 10.30, aber abends. Ich habe noch 70 Seiten zu lesen und einen Bookreport zu schreiben. Aber es ist das beste Buch EVER!!!! Ich sage das von jedem Buch hier, aber dieses hier übertrifft alle vorherigen.

Ich dachte ja immer, irgendwann kommt die schreckliche Endzeit mit den Erdbeben, und Mond und Sterne fallen vom Himmel und der Antichrist und das Zeichen der Bestie auf der Stirn und der rechten Hand, und überhaupt will ich lieber dann nicht leben und ich habe Angst und lese darum Matthäus 24, Daniel und die Offenbarung gar nicht erst. Aber HALT! Erst in den letzten paar Jahrzehnten hat sich diese Endzeitvorstellung in die Christenheit eingeschlichen. Alle vorherigen Jahrhunderte lang war eine andere Ansicht die populärere. Oh mann! Ich kann das Buch "Victorious Eschatology" von Harold R. Eberle und Martin Trench wirklich allerwärmstens empfehlen! Ich begann es vorgestern, und verschlinge es regelrecht, auch ohne Milestone-Druck! Wirklich! Die Endzeit ist die beste Zeit überhaupt!! Und alles Schlimme ist schon längst hinter uns!!!


Ausserdem kann ich WÄRMSTENS empfehlen, ibethel.tv von heute Sonntagabend zu schauen. Bobby Conner übertraf sich mal wieder selbst. Ich hörte ihn zum ersten Mal. He rocks this world und ich hab noch selten so gelacht - gleichzeitig noch selten so tiefe Sachen gehört. YESSS!

Mittwoch, Februar 08, 2012

Mein erster Ministrytrip

Im zweiten Jahr können wir uns für Trips bewerben, die unsere PastorInnen machen. Werden wir ausgewählt und haben wir die Finanzen, sind wir das Ministryteam. Je nach der Art von Trip und je nach LeiterIn macht man ganz unterschiedliche Sachen: "Nur" nach dem Anlass für Leute beten kann es sein, oder aber: Predigen, Workshops leiten, oder: Leute in Prophetie aktivieren, Worte der Erkenntnis weitergeben, Worship leiten,...

Ich hatte mich schon für acht Trips beworben und wurde im Januar dann bei meinem neunten Anlauf angenommen! Letztes Wochenende fuhr ich also mit 11 andern elf Stunden nördlich, soweit, dass wir dem Nordpol näher waren als dem Äquator (siehe Beitrag unten). Es war ein "Firestorm"-Trip mit Kevin Dedmon. Ich musste Worte der Erkenntnis für Krankheiten weitergeben, musste vorne hinstehen, jemanden aus der vollen Kirche auswählen und über der Person prophezeien, musste 5 Minuten lang über etwas reden, was mir auf dem Herzen lag, musste während dem Worship ein Bild malen und das dann erklären und jemandem schenken, musste eine Schatzsuche leiten, und für viele, viele Kranke beten. Ich schreibe "musste", doch es war natürlich ein Vergnügen. Wenn auch "stretching" manchmal. Das Schwierigste allerdings war für mich die lange Reise, eingesperrt in einem Auto, unterwegs mit Leuten, die in manchen Sachen anders denken als ich. Sehr sehr wenig Erholungspausen, jede Nacht zu wenig Schlaf,... Da kommen ganz andere Seiten von einem rauf...

Aber die Meetings waren unglaublich! Noch nie in meinem Leben habe ich in so kurzer Zeit so viele Heilungen miterlebt!!!! Kevin betete für eine Grossmutter, worauf sie zur Intensivstation zu ihrem Enkel ging und betete, worauf er Stunden später aus dem Spital entlassen wurde. Ein kleiner Junge legte jemandem die Hände auf und betete, und reinoperiertes Metall verschwand! Jahrelange Schmerzen gingen komplett weg! Viele Heilungen passierten, als wir einfach alle zusammen über die Beschwerden lachten. Es war krass!! Und das alles passierte im Kontext einer konservativen Gemeinde, wo viele Leute nicht mal glaubTen, dass Jesus heute noch heilt. Es war Erweckung in der Luft, oder zumindest Erneuerung, und ich liebte es!!
Auch kamen random people auf mich zu und begannen, über mir zu prophezeien, oder mir zu sagen wie der Engel aussieht, der bei mir stand.

Hier machten wir ein Kurztheater, wie man nicht auf Schatzsuche geht: Dem Opfer, äh, Schatz das Handy aus den Händen reissen, Schwarze Wolken prophezeien und Dämonen austreiben, während andere ihm am Knie rumreissen und konstant fragen "ist es besser? ist es besser?". hahaha!

Die First Presbyterian Church. Es waren aber Leute aus 16 Gemeinden vertreten.

Kevin und das Team. Diejenigen, die an diesem Gottesdienst gemalt hatten, mussten nicht auch noch prophezeien.

In der oberen Hälfte

Dies ist die Mitte zwischen Äquator und Nordpol.

Freitag, Februar 03, 2012