Montag, März 26, 2012

Ich bin mich und wer bist du?

Wer hätte das gedacht.. Es ist ganz anders, als ich es mir immer vorgestellt hatte. Wie baut man eine Beziehung auf, eine Verbundenheit? Romantik ist schön, aber noch längst keine Verbundenheit. Was ich bis jetzt herausgefunden habe: Eine Verbundenheit (connection) kann nur entstehen, wenn beide sich selbst sind. Ansonsten fällt das Gefühl der Verbundenheit bald in sich selbst zusammen. Sich selber sein.. Ich dachte immer, ich wäre mich selber. Aber dann ist da plötzlich ein Mann, für den ich Gefühle habe... - und versuche eine Frau zu sein, die cool gefunden wird, schön, mit der man sein will.. However, ich schreibe dies natürlich nur hier hin, weil es eben ein guter, interessanter Weg ist. Und weil genannter Mann unglaublich ist! Weil ich mich sein kann und dann entsteht Verbundenheit. Weil wir uns eben kennenlernen können, indem wir uns kennenlernen. Und hier noch die Info: Er ist Schweizer, wir sprechen aufgrund der Schweizer Sprachenvielfalt englisch zusammen, und er wohnt an der US-Ostküste. Fernbeziehung olé!

Morgen früh um 4 Uhr fahren wir, 29 BSSM-StudentInnen, los auf den Missionstrip nach Los Angeles. Anfang April sind wir wieder zurück.

Freitag, März 23, 2012

Oh, the name of Jesus!

Hohelied 1,3: Sein Name ist wie ausgegossenes Salböl.

In einigen Übersetzungen heisst es "Parfüm". Und ich habe es nachgeschlagen: "ausgegossen" ist gemeint im Sinn von "von einem Gefäss in ein anderes". Wow! Sein Name ist wie Parfüm, in mich hineingegossen. Ich liebe den Namen Jesus! Ich liebe Jesus! Er ist in mir, es ist effortless, ohne Anstrengung. Als er für mich starb, war er nicht mein Vorbild, dem ich nachzueifern brauche - er war mein Ersatz! Er hat mich ersetzt, er war an meiner Stelle. Ich muss nicht mehr opfern oder seinem Werk etwas hinzufügen. Ich könnte das, was verlangt wird, sowieso nie erfüllen. Ich jagte Gott nach, aber er war viel zu schnell, also gab ich auf. Da drehte er sich um, raste auf mich zu und überwältigte mich mit seiner Liebe.
Gottesfurcht ist das: Gott ist eine Million Volt von Güte und Freude - und ich bin ein kleines 2-Volt-Glühbirnchen, das angeschlossen wird.

Inspiriert von der Mystical School mit John Crowder, letztes Wochenende. Er kommt im Mai in die Schweiz und im September nach Deutschland, und ich kann die Schule wärmstens empfehlen. Es war definitiv etwas vom Besten in meiner ganzen USA-Zeit!

Freitag, März 16, 2012

Tiefer als der Ozean

Heute etwas gutes für die Seele:

Mittwoch, März 14, 2012

Eingespannt in die Göttliche Ordnung

Ich rase an der Zeit vorbei, bleibe plötzlich erschrocken stehen und schaue zurück: Wie bin ich bloss hierhergekommen?

Vor mir reihen sich genau 40 Bücher auf, von denen ich 13 noch nicht mal zu lesen angefangen habe. In der Schule sitze ich, schreibe mit, und habe Erkenntnisse um Erkenntnisse. Bemalte Leinwände beginnen sich zu stapeln. Es beginnt die Regensaison pünktlich zu Beginn der Sommerzeit, die hier allerdings Daylightsavingtime heisst, und das hat nichts mit Sommer zu tun. Darum regnet es in Strömen und ich bin überfordert: Was tut man schon wieder bei Regen? Ich wohne schon das zweite Jahr in der zweitsonnigsten Stadt der USA.

Bücher: Magisch. Heute kam wieder eins per Post. Es erschien 1985, und der Autor, Stephen Verney, ist schon lange tot. Ich werde schon beim ersten Kapitel betrunken. Das Buch heisst "Water to Wine" und widmet sich ganz dem Johannesevangelium.

Was, wenn mein Ruf erst in 20 Jahren beginnt? Dann bereite ich mich 20 Jahre darauf vor. Somit beginnt er schon jetzt, und man ahnt es, er hat schon längst begonnen. Meine Herkunft: Kein Zufall. Meine Familie: Kein Zufall. Meine Interessen: Kein Zufall.

Und während ich vor lauter Spannung und Nichtwissen in drei meiner grössen Lebensbereichen fast durchdrehe, erinnert mich eine Freundin daran, dass gerade Spannung das Allerwichtigste ist, worin man leben kann. Der Körper ist schliesslich auch in Spannung, sonst würden wir in uns zusammenfallen. Die Spannung zwischen vergangenen Zeugnissen und Versprechen und Prophetien der Zukunft, die Spannung zwischen Umständen und Träumen, die Spannung zwischen Himmel und Erde: Spannung setzt Energie frei. Das ist göttliche Ordnung: Himmel, der sich für einen Moment in der Zeit durch dich ausdrückt. Danke für das lebensverändernde Teaching, Paul Manwaring. Hier kann man es hören+sehen.

Sonntag, März 04, 2012

5.- geben und ermutigt sein, als hätte man 500.- bekommen!

Eine kleine Geschichte vom heutigen Outreach! Wir brachten wie jeden Samstag frisch gekochtes, köstliches Essen in den Stadtpark, wo es um die 50 Obdachlose hat. Es kamen 58 Leute (drei davon kleine Kinder...) und wir hatten Essen für genau 60 Leute! Yes!

Well, ein Mann fragte, ob es Zwiebeln im Essen habe. Wir sagten, wir wissen es nicht, aber es könnte gut sein. Er zeigte auf seinen Hals, wo er eine rundliche Narbe hatte, und sagte, das letzte Mal als er in die Nähe von Zwiebeln kam, musste der Notarzt ihm ein Loch in die Luftröhre stechen..... und so ging er mit leerem Teller weg. Ich fand das sehr schade und wollte ihm 5.- geben, so dass er sich etwas ohne Zwiebeln kaufen konnte. Zuerst musste ich aber über den ganzen Platz laufen, um den Autoschlüssel zu holen, damit ich an mein Geld kam.

Dann suchte ich Joseph, diesen jungen Mann. Ich sagte ihm, er solle sich etwas zwiebelfreies kaufen gehen, und gab ihm die 5.- Dollar. AUGENBLICKLICH drehte er sich zu seinem Kollegen um und rief: "Ich hab dir gesagt dass es funktioniert!!!" - und dann wendet er sich wieder mir zu und berichtet: "Gerade SOEBEN habe ich zu Jeshua gebetet, dass er mir jemanden schickt, der mir 5 Dollar gibt, damit ich mir eine Pizza kaufen kann!!". hahaha!!!

Ich gab ihm dann schlussendlich mehr, damit es sicher reicht, aber lustig, dass er für 5.- gebetet hatte und ich ihm eine 5-er Note entgegenstreckte, in derselben Minute. Hahaha. Und hätte ich nicht noch den Autoschlüssel so weit weg holen müssen, wäre ich dem Gebet zuvorgekommen und dann wäre es nicht halb so lustig gewesen. Ich liebe solche Geschichten!!