Wir verabschieden uns in die Flitterwochen!
Montag, August 19, 2013
Mittwoch, August 14, 2013
Basisch in die Hocke gehen
In den letzten Jahren fand ich mehr und mehr heraus, dass das, was ich in mich hineinlasse, sehr viel damit zu tun hat, was in mir drin ist. Mein Film-schauen, Musikhören und Lesen hat sich komplett und radikal verändert. Und parallel beschäftigte ich mich auch zunehmend mit dem, was durch meinen Mund in mich hineinkommt: Ernährung. Was mit Fairtrade anfing, schnell weiterging zu Bio, schliesslich im teilweisen Vegetarismus landete, hat sich nun weiterentwickelt zu einer Ernährung, für die kein Tier sterben musste, sowie zu einer fast komplett glutenfreien und laktose-freien Kost. Warum halten wir daran fest, von der Brust einer Kuh zu trinken? Ist nicht menschliche Muttermilch perfekt für Menschenkinder, Pferdemilch perfekt für die Ernährung für Fohlen, Ziegenmilch passend zusammengesetzt für junge Ziegen, Katzenmilch perfekt verdaubar für Katzenwelpen, und Kuhmilch bestehend aus Dingen, die super sind für....... Kälber??? Nur eine Frage...
Ausserdem habe ich angefangen, darauf zu achten, welchen pH-Wert Nahrungsmittel bilden. Sind sie Säure-bildend oder Basen-bildend? Unser Körper ist leicht alkalisch. Fallen wir schon nur ein bisschen zu fest ins Saure hinein, sterben wir. Nahrungsmittel bilden entweder Säuren oder Basen. Ich habe schon mal darüber gesprochen in diesem Blog. Es ist solch ein interessantes Thema. Ich bin immer noch Anfängerin, aber habe nun viele Tabellen ausgedruckt, die mir beim Einkaufen helfen werden.
Da ich mich schon fast vegan ernähre, hatte ich kürzlich auch eine äusserst interessante Unterhaltung mit einer guten Bekannten, die sich seit vielen Jahren vegan ernährt. Sie erkrankte vor ein paar Jahren an Brustkrebs. Ihre Onkologin, die in einem der besten Spitäler der Schweiz arbeitet, kam gerade von einer Weiterbildung über Ernährung zurück, und erzählte meiner Bekannten, dass ihr Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit viel viel agressiver gewesen wäre, hätte sich meine Bekannte nicht vegan ernährt..
Zudem las ich gerade einen interessanten Artikel über den Toilettengang. In den USA ist Darmkrebs anscheinend die zweithäufigste Todesursache (?). Oder jedenfalls sehr weit oben. In asiatischen und afrikanischen Kulturen hingegen, wo man sich für den Stuhlgang nicht hinsetzt, sondern in die Hocke geht, ist Darmkrebs sozusagen nicht vorhanden. Unser Darm ist nur in der Hocke ganz gerade gestreckt; im Sitzen ist es nicht möglich, dass er ganz entleert wird. Hmmmmmmm..............
Wir bleiben dran im Lernen und in der Weiterentwicklung.
Ausserdem habe ich angefangen, darauf zu achten, welchen pH-Wert Nahrungsmittel bilden. Sind sie Säure-bildend oder Basen-bildend? Unser Körper ist leicht alkalisch. Fallen wir schon nur ein bisschen zu fest ins Saure hinein, sterben wir. Nahrungsmittel bilden entweder Säuren oder Basen. Ich habe schon mal darüber gesprochen in diesem Blog. Es ist solch ein interessantes Thema. Ich bin immer noch Anfängerin, aber habe nun viele Tabellen ausgedruckt, die mir beim Einkaufen helfen werden.
Da ich mich schon fast vegan ernähre, hatte ich kürzlich auch eine äusserst interessante Unterhaltung mit einer guten Bekannten, die sich seit vielen Jahren vegan ernährt. Sie erkrankte vor ein paar Jahren an Brustkrebs. Ihre Onkologin, die in einem der besten Spitäler der Schweiz arbeitet, kam gerade von einer Weiterbildung über Ernährung zurück, und erzählte meiner Bekannten, dass ihr Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit viel viel agressiver gewesen wäre, hätte sich meine Bekannte nicht vegan ernährt..
Zudem las ich gerade einen interessanten Artikel über den Toilettengang. In den USA ist Darmkrebs anscheinend die zweithäufigste Todesursache (?). Oder jedenfalls sehr weit oben. In asiatischen und afrikanischen Kulturen hingegen, wo man sich für den Stuhlgang nicht hinsetzt, sondern in die Hocke geht, ist Darmkrebs sozusagen nicht vorhanden. Unser Darm ist nur in der Hocke ganz gerade gestreckt; im Sitzen ist es nicht möglich, dass er ganz entleert wird. Hmmmmmmm..............
Wir bleiben dran im Lernen und in der Weiterentwicklung.
Freitag, August 09, 2013
Zum Vater rennen und nebst Ehefrau vor allem Tochter sein
Wie schön es ist, an etwas erinnert werden zu können.
Da verbringe ich viele Jahre in sogenannt prekären finanziellen Umständen, und die ganze Zeit erfahre ich Gottes Güte und Grösse, und unglaubliche Grosszügigkeit, und werde die Angst los. Und jetzt plötzlich ist die Angst wieder da. Und führt zu Aussagen, die ich mache, die allem widersprechen, was ich glaube und predige. Führt zu stundenlangen spannungsvollen Diskussionen mit meinem Mann. Aber ich muss nur wieder erinnert werden.
Der ganze Übergang in eine Ehe, zu einer Ehefrau, mit einem Ehemann, ist eben ein Übergang, kein Schalter. Wenn ich mich überwältigen lasse von Emotionen, Eindrücken, Unsicherheiten, und Anspannung, dann muss ich einfach wieder erinnert werden.
Zum Glück organisierte die Bethel Church extra für mich eine Konferenz, die aktuell gerade läuft. Jedes Lied, das sie dort singen, haben sie nur für mich ins Programm aufgenommen. Und gestern sprach Sheri Silk; sie wählte extra für mich ein passendes Thema aus: Als wir kleine Kinder waren, konnten wir einfach zu Mama und Papa rennen, und die machten alles wieder gut. Wenn irgendwas war - wir rannten einfach zu Mama/Papa. Und alles wurde gut. Ist der Vater im Himmel nicht der perfekte Vater? Ist er nicht immer da? Aber was mache ich? Ich rufe Gianni an, ich rufe eine Freundin an, ich google etwas, ich drehe im Privaten durch. Anstatt zu meinem Vater im Himmel zu rennen. Anstatt im Thronraum aufzutanken.
Eine so simple Wahrheit. So einfach, daran erinnert zu werden.
Da verbringe ich viele Jahre in sogenannt prekären finanziellen Umständen, und die ganze Zeit erfahre ich Gottes Güte und Grösse, und unglaubliche Grosszügigkeit, und werde die Angst los. Und jetzt plötzlich ist die Angst wieder da. Und führt zu Aussagen, die ich mache, die allem widersprechen, was ich glaube und predige. Führt zu stundenlangen spannungsvollen Diskussionen mit meinem Mann. Aber ich muss nur wieder erinnert werden.
Der ganze Übergang in eine Ehe, zu einer Ehefrau, mit einem Ehemann, ist eben ein Übergang, kein Schalter. Wenn ich mich überwältigen lasse von Emotionen, Eindrücken, Unsicherheiten, und Anspannung, dann muss ich einfach wieder erinnert werden.
Zum Glück organisierte die Bethel Church extra für mich eine Konferenz, die aktuell gerade läuft. Jedes Lied, das sie dort singen, haben sie nur für mich ins Programm aufgenommen. Und gestern sprach Sheri Silk; sie wählte extra für mich ein passendes Thema aus: Als wir kleine Kinder waren, konnten wir einfach zu Mama und Papa rennen, und die machten alles wieder gut. Wenn irgendwas war - wir rannten einfach zu Mama/Papa. Und alles wurde gut. Ist der Vater im Himmel nicht der perfekte Vater? Ist er nicht immer da? Aber was mache ich? Ich rufe Gianni an, ich rufe eine Freundin an, ich google etwas, ich drehe im Privaten durch. Anstatt zu meinem Vater im Himmel zu rennen. Anstatt im Thronraum aufzutanken.
Eine so simple Wahrheit. So einfach, daran erinnert zu werden.
Dienstag, August 06, 2013
Entstehung einer neuen Familie
Hinter mir das Rascheln von Taschentuch-Packungen, und ein immer wiederkehrendes Schneuzen. Oje, was hab ich bloss angerichtet.
Und dann beantwortet der Mann neben mir, dessen Hand ich ganz fest drücke, die Frage, ob er mich zur Frau nehmen will, mit Si, lo voglio. Anschliessend werde ich noch ein allerletztes Mal mit meinem Nachnamen, meinem Familiennamen, den ich 30-einhalb Jahre und 5 Tage lang hatte, angesprochen, und zwar auch in der Frage, ob ich den Mann neben mir zu meinem Ehemann nehmen will. Mein Herz klopft ganz fest. Die Frage wird noch vom Italienischen ins Deutsche übersetzt. "Ja, i wott", sage ich, und dann werden wir zu Mann und Frau, Ehemann und Ehefrau, erklärt. Wow!!! Wir unterschreiben, ich erhalte meinen neuen Pass, es gibt letzte Ratschläge der Standesamtbeamtin, und dann schreiten wir hinaus in die Hitze, als Mann und Frau. Nun warten wir aber noch knapp 12 Tage, bis wir noch einmal Ja zueinander sagen, vor einem Pastor, und dann werden wir noch einmal zu Mann&Frau erklärt, und dann sind wir es auch wirklich, obwohl wir es jetzt auch schon wirklich sind. Mein Ehemann ist am andern Ende der Schweiz, und ich gehe jetzt mit neuem Namen ins Bett, voller Gefühle und voller Freude und Friede.
Donnerstag, August 01, 2013
Von Bäumen aus Gold essen
Mitten im ganzen Heiratsstress - nebst Vollzeit im Service - überwiegen das Überwältigtsein und die Freude. Manchmal sind sie irgendwo im Hintergrund und scheinen fast überlagert zu werden von den tausend kleinen Dingen, die sich aufschichten und sich auf einen zubewegen wie eine Wanderdüne. Aber dann erwache ich wieder und denke: Zwei Wochen und zwei Tage. Oder: Noch viermal schlafen, bis ich mich entscheiden muss, ob ich mit einem "G" oder mit einem grossen "solchen g" unterschreibe. Und alles, was damit zusammenhängt. Ein neuer Familienname. Meine Familie ist mir näher als jemals zuvor.
Ich bin überwältigt von Gottes Güte. Ringsherum müssen meine Freundinnen mit Trennung und Scheidung ihrer Eltern oder ihrer eigenen Beziehung klarkommen. Eine Gästin erzählt mir, dass sie zwar geschieden sei, aber dass ihr Ex-Mann immer noch ihr bester Freund sei. Ich darf meinen besten Freund heiraten. Einen, der auch an Gott als die Quelle allen Lebens glaubt, und der deshalb auch ans Leben glaubt. Der Träumen folgt und mich ermutigt, dasselbe zu tun. Einen, dessen Vertrauen in seinen himmlischen Vater so gross ist, dass ich noch nie eine Spur Angst in ihm gesehen habe. Ich darf den Mann so bald meinen Ehemann nennen, der konsequent liebt. Der meine Schwächen nicht blosslegt, sondern meine wahre Identität wieder und wieder hervorruft.
All das lässt mich innerlich in einer konstanten Anbetung Gottes sein. Eine konstante Dankbarkeit, die sich gar nicht so ausdrücken lässt, wie sie sich anfühlt. Um es mit den Worten von Benjamin Dunn im Lied "Sing" zusagen: "Oh, schau nur, wie du mich geliebt hast. Oh, du atmest Luft in meine Lungen. Oh, ich folgte Löwen in dich hinein. Ich esse von Bäumen aus Gold".
Ich bin überwältigt von Gottes Güte. Ringsherum müssen meine Freundinnen mit Trennung und Scheidung ihrer Eltern oder ihrer eigenen Beziehung klarkommen. Eine Gästin erzählt mir, dass sie zwar geschieden sei, aber dass ihr Ex-Mann immer noch ihr bester Freund sei. Ich darf meinen besten Freund heiraten. Einen, der auch an Gott als die Quelle allen Lebens glaubt, und der deshalb auch ans Leben glaubt. Der Träumen folgt und mich ermutigt, dasselbe zu tun. Einen, dessen Vertrauen in seinen himmlischen Vater so gross ist, dass ich noch nie eine Spur Angst in ihm gesehen habe. Ich darf den Mann so bald meinen Ehemann nennen, der konsequent liebt. Der meine Schwächen nicht blosslegt, sondern meine wahre Identität wieder und wieder hervorruft.
All das lässt mich innerlich in einer konstanten Anbetung Gottes sein. Eine konstante Dankbarkeit, die sich gar nicht so ausdrücken lässt, wie sie sich anfühlt. Um es mit den Worten von Benjamin Dunn im Lied "Sing" zusagen: "Oh, schau nur, wie du mich geliebt hast. Oh, du atmest Luft in meine Lungen. Oh, ich folgte Löwen in dich hinein. Ich esse von Bäumen aus Gold".
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