Schon bald habe ich 777 Einträge hier. Ich bin auch mit einer Boeing 777 von Dallas nach London geflogen. Heute in einer Woche sitze ich im Flugzeug von Zürich nach Philadelphia, vorausgesetzt, der Flughafen Philadelphia ist bis dahin wieder bereit für Flugzeuge. Aktuell ist er nämlich verschneit. Kommt uns das bekannt vor?
Bis dahin schlittere ich bei -15° mit dem Auto durchs Emmental, oder ergattere mit viel Gunst eine Tageskarte für 10.- und fahre damit nach Zürich, besuche dort meinen wunderbaren Gottebub im Spital. Und vielleicht rocke ich mit Erne zusammen bald die Offene Bühne in Bern? So fest, dass es danach nie mehr wieder eine Offene Bühne geben wird, weil sie nur noch uns buchen wollen?
Montag, Dezember 27, 2010
Montag, Dezember 20, 2010
Howdy y'all!
Ich waere jetzt im Emmental. Aber waehrend ich hier im Pulli draussen an der Sonne rumlaufe, herrscht in Europa anscheinend tiefster Winter.
Hier, das ist in Dallas, Texas. Hierhin flogen wir am SAMSTAGmittag. Als wir ankamen, war unser Weiterflug nach London gecancelet. Wir hatten enormes Glueck und waren unter den ersten am Ticketcounter, wo uns ein Weiterflug fuer DIENSTAGabend versprochen wurde. Leute hinter uns kriegten die spaeteren Fluege.
Daraufhin warteten wir zwei Stunden auf unser Gepaeck. Wir beschlossen, nicht in ein Hotel zu gehen (teuer) sondern 3 Naechte am Flughafen zu bleiben. Leichter gesagt als getan..... denn wir befanden uns bereits ausserhalb der Sicherheitsschleuse. Drinnen waren alle Essensangebote, alle Teppiche, Lounges, Starbucks,.... und nach drinnen kommt man erst am Tag des Abflugs, also am Dienstag. Ein Polizist sagte uns, die Fluggesellschaft koenne uns ein Ticket ausstellen, mit dem wir reinkoennen. Also stellten wir uns in die Schlange. Nach einer Stunde konnten wir zum ersten Mal einen Meter vorruecken. Nach 2 Stunden sassen wir am Boden. Nach 3 Stunden, kurz vor 11 Uhr abends, kamen wir an die Reihe. Die Antwort dauerte nur ein paar Sekunden: Nein, kein Zutritt, keine Moeglichkeit, keine Ausnahmen. Sie koennen uns auch nicht helfen, sorry. Aber um Mitternacht werden sie Feldbetten bringen.
Man bedenke, dass wir 12 Stunden zuvor zum letzten Mal etwas gegessen hatten. Wir erkundeten die Halle. Es gab einen Automaten mit Pommes Chips und Snickers. Er akzeptierte keine Noten oder Kreditkarten, und nach zwei Packuengchen Chips ging uns das Kleingeld aus.
Aber dann!! erwachte mein Vater in der Schweiz, las meine sms, schickte ein sms an Bekannte von ihm in Dallas, welche 1. um diese Zeit normalerweise schon schlafen, und welche 2. nie auf ihr Handy schauen. Hahaha, nicht aber am Samstagabend. Um punkt Mitternacht fuhren sie vor, und kurz darauf waren wir in einem warmen Haus.
Nun werden wir gemaestet mit Peanutbuttersoup (!), PB&J-Sandwiches (Erdnussbutter und Marmelade) und Rahm-mit-Ei-Ruehrei. Ich habe mich 3 Monate lang bemueht, nicht zuzunehmen, und nun, 3 Tage vor der Heimreise, sieht es bitter aus.... (-:
Die TexanerInnen benutzen "y'all" in jedem zweiten Satz. Ueberall, wo "you" in der Mehrzahl verwendet wird, kommt "y'all".
Hier, das ist in Dallas, Texas. Hierhin flogen wir am SAMSTAGmittag. Als wir ankamen, war unser Weiterflug nach London gecancelet. Wir hatten enormes Glueck und waren unter den ersten am Ticketcounter, wo uns ein Weiterflug fuer DIENSTAGabend versprochen wurde. Leute hinter uns kriegten die spaeteren Fluege.
Daraufhin warteten wir zwei Stunden auf unser Gepaeck. Wir beschlossen, nicht in ein Hotel zu gehen (teuer) sondern 3 Naechte am Flughafen zu bleiben. Leichter gesagt als getan..... denn wir befanden uns bereits ausserhalb der Sicherheitsschleuse. Drinnen waren alle Essensangebote, alle Teppiche, Lounges, Starbucks,.... und nach drinnen kommt man erst am Tag des Abflugs, also am Dienstag. Ein Polizist sagte uns, die Fluggesellschaft koenne uns ein Ticket ausstellen, mit dem wir reinkoennen. Also stellten wir uns in die Schlange. Nach einer Stunde konnten wir zum ersten Mal einen Meter vorruecken. Nach 2 Stunden sassen wir am Boden. Nach 3 Stunden, kurz vor 11 Uhr abends, kamen wir an die Reihe. Die Antwort dauerte nur ein paar Sekunden: Nein, kein Zutritt, keine Moeglichkeit, keine Ausnahmen. Sie koennen uns auch nicht helfen, sorry. Aber um Mitternacht werden sie Feldbetten bringen.
Man bedenke, dass wir 12 Stunden zuvor zum letzten Mal etwas gegessen hatten. Wir erkundeten die Halle. Es gab einen Automaten mit Pommes Chips und Snickers. Er akzeptierte keine Noten oder Kreditkarten, und nach zwei Packuengchen Chips ging uns das Kleingeld aus.
Aber dann!! erwachte mein Vater in der Schweiz, las meine sms, schickte ein sms an Bekannte von ihm in Dallas, welche 1. um diese Zeit normalerweise schon schlafen, und welche 2. nie auf ihr Handy schauen. Hahaha, nicht aber am Samstagabend. Um punkt Mitternacht fuhren sie vor, und kurz darauf waren wir in einem warmen Haus.
Nun werden wir gemaestet mit Peanutbuttersoup (!), PB&J-Sandwiches (Erdnussbutter und Marmelade) und Rahm-mit-Ei-Ruehrei. Ich habe mich 3 Monate lang bemueht, nicht zuzunehmen, und nun, 3 Tage vor der Heimreise, sieht es bitter aus.... (-:
Die TexanerInnen benutzen "y'all" in jedem zweiten Satz. Ueberall, wo "you" in der Mehrzahl verwendet wird, kommt "y'all".
Samstag, Dezember 18, 2010
Donnerstag, Dezember 16, 2010
Weihnachtsgeschichte
Dieses Video hat eine so schlechte Qualität, aber I loved it. Wir hatten Revivalgroupparty und Nate wollte die Weihnachtsgeschichte vorlesen. "Wie langweilig", dachte ich. Bis er anfing... hahaha
Montag, Dezember 13, 2010
less light outside - more light inside
In der letzten Zeit schlafe ich wenig und bin fast nie mehr müde. Das ist angenehmer als ich es mir hätte vorstellen können, hätte ich es mir vorstellen können. Ich liege spätabends im Bett und kann gar nicht einschlafen vor Glück. Nach ein paar Stunden Schlaf erwache ich lange bevor irgendein Wecker läuten könnte.
Samstag, Dezember 11, 2010
Wellen statt Schwellen
"Power is riding a wave, Authority is creating a wave"
-es ging irgendwie darum, dass man oft auf DAS prophetische Wort wartet oder darauf, irgendwelche Manifestationen der Gegenwart Gottes zu spüren, bevor man z.B. für jemanden betet der oder die krank ist. Wenn man dann die "Power" spürt, die Gegenwart Gottes, die Salbung, oder wenn grad so eine supergeistliche Athmosphäre herrscht, dann surft man auf der Welle.
Dabei haben wir alles bereits erhalten. We are co-seated in heaven, Galater 1, wir sind bereits Erbinnen und Erben der Realität des Himmels - und können das alles freisetzen.
Irgendwie so.
Heute Abend war wieder Twinview-Freitagabendgottesdienst. Mir fehlen die Worte. Es begann um 19.30 Uhr und irgendwann war plötzlich 21.30 Uhr. Gelegen, gesessen, gekniet, gestanden, getanzt, gehüpft, geschrien, gesummt, gesungen, gelacht, geschwiegen, gelächelt, gegessen, getrunken, gefestet, genossen.
-es ging irgendwie darum, dass man oft auf DAS prophetische Wort wartet oder darauf, irgendwelche Manifestationen der Gegenwart Gottes zu spüren, bevor man z.B. für jemanden betet der oder die krank ist. Wenn man dann die "Power" spürt, die Gegenwart Gottes, die Salbung, oder wenn grad so eine supergeistliche Athmosphäre herrscht, dann surft man auf der Welle.
Dabei haben wir alles bereits erhalten. We are co-seated in heaven, Galater 1, wir sind bereits Erbinnen und Erben der Realität des Himmels - und können das alles freisetzen.
Irgendwie so.
Heute Abend war wieder Twinview-Freitagabendgottesdienst. Mir fehlen die Worte. Es begann um 19.30 Uhr und irgendwann war plötzlich 21.30 Uhr. Gelegen, gesessen, gekniet, gestanden, getanzt, gehüpft, geschrien, gesummt, gesungen, gelacht, geschwiegen, gelächelt, gegessen, getrunken, gefestet, genossen.
Freitag, Dezember 10, 2010
Von Bliss und Shekinah
Wir haben schon wieder eine "Freedom Week". Heute ist leider schon Freitag. Und in einer Woche sind leider schon Ferien. I so love to be here!
"somewhere along the line I got the religious virus... BUT I'M OVER IT!! whoooaaaaah!!" (Winnie Banov)
"Power is riding a wave. Authority is creating a wave." (Chris Overstreet)
"Schämen müssen sich alle, die den Götzenbildern dienen und sich wegen der Nichtse rühmen,...." (Psalm 97,7, Schlachter 2000)
Sonst weiss ich gar nicht was schreiben. "I've been left speechless" - "Let's get some more music, hahhahaa" (Winnie Banov)
"somewhere along the line I got the religious virus... BUT I'M OVER IT!! whoooaaaaah!!" (Winnie Banov)
"Power is riding a wave. Authority is creating a wave." (Chris Overstreet)
"Schämen müssen sich alle, die den Götzenbildern dienen und sich wegen der Nichtse rühmen,...." (Psalm 97,7, Schlachter 2000)
Sonst weiss ich gar nicht was schreiben. "I've been left speechless" - "Let's get some more music, hahhahaa" (Winnie Banov)
Dienstag, Dezember 07, 2010
Geschenk zum Samichlaustag
Der neue Müslüm-Clip "Samichlaus"
Und hier der Link zum Kauf...
Ein grosser Grund, warum ich Bern vermisse...
Und hier der Link zum Kauf...
Ein grosser Grund, warum ich Bern vermisse...
Montag, Dezember 06, 2010
Meine erste amerikanische Adventszeit
Es regnet... Immerhin sieht man ringsherum schneebedeckte Berge.
Es ist gar nicht mal so einfach, Muster, die man ein halbes Leben lang hatte, plötzlich nicht mehr zu leben. Der Geist macht etwas, die Seele hinkt noch irgendwo hinterher.
Letzten Dienstag kam eine Missionarin aus Mozambique zu uns und erzählte ein bisschen aus ihrem Leben. Einmal war sie irgendwo auf irgendeinem Meer, und dann brannte das Schiff und versank. Sie rettete sich schwimmend auf eine Insel, wo nur ein paar Leute von einem einheimischen Stamm wohnten, ohne Kontakt zur Aussenwelt. Auf dieser Insel blieb sie EIN JAHR lang, denn es gab keine Kontaktmöglichkeit nach aussen.
Mein Schiff kann mira auch brennend versinken, ich will einfach nur mal mit Jesus auf einer Insel sein. Irgendwie bin ich es auch, it's called "the secret place". Heute gab es dort Fisch mit Kokosnuss. Um es mit den Kommunikationsmöglichkeiten des Facebookzeitalters zu sagen: i like!
Samstag, Dezember 04, 2010
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang - vom Niedergang der S.W. bis zu ihrem Aufgang
Als ich heute Morgen nach wenigen Stunden Schlaf durchfroren erwache - meine Decke rutscht immer weg.. ich brauche eine mit Ärmeln, so wie Babies oft eine haben - als ich nun heute erwache, sage ich laut "Ich will heute nicht aufstehen". Vor mir liegt ein voller Tag und vor allem noch einen Haufen Aufgaben, die bis zum Mittag erledigt sein müssen. Die Bundeslade, der Opferaltar, der Leuchter im Allerheiligsten - wo und wie werden sie im Neuen Testament symbolisiert bzw. erfüllt? Das Buch "Supernatural Ways of Royalty" - was sind mindestens zwei Punkte, bei denen ich nicht einverstanden bin mit dem Autor? Und welche Punkte sind für mich am bedeutendsten? ---Fragen, die sich am besten bei einem Kaffee beantworten lassen.
Item, um 12.33 rase ich mit dem Velo los... ich brauche normalerweise eine Viertelstunde, wenn ich schnell fahre, um in der Schule zu sein. Wenn ich nach 12.45.00 ankomme und "einswipe", dann habe ich eine "Tardy". Ich rase zwei Hügel hoch und swipe um 12.44.46 ein.
Dann wird alles anders: Kaum habe ich mich gesetzt und einen halben Liter Wasser runtergeschüttet, spüre ich die süsse Gegenwart Gottes. Wir haben etwa eine Stunde "Bible" und danach Worship (Bild unten). Aaaaah, herrlich. Dann geht es weiter mit Mark und dem Thema Identität bzw. Sachen wie "Performen um geliebt zu werden", "Symptoms of Fear of Punishment", "Steps to Freedom", "Manifesting the finished work of the cross". Einfach super. Während er spricht und zum Beispiel erzählt, dass er bei seiner allerersten Predigt in die Hosen gepinkelt hat (!), legen diverse StudentInnen einander die Hände auf. Es ist so entspannt und der Heilige Geist findet überall Leute die ihn willkommen heissen.

Später Freitagabendgottesdienst im Twinview. Dort sind zu 98% nur StudentInnen, weil sie dorthin eingeteilt worden sind. Ich bin am allerallerliebsten dort. Ich wäre am liebsten nur dort. Manchmal tanzen wir drei Stunden lang bis die Kleider am Leib kleben. Heute liegen wir alle die erste Stunde am Boden und "soaken", während die Band spielt. Herrlich herrlich. Später allgemeines Tohuwabohu auf, neben, hinter, vor der Bühne. Ich sehe mindestens 30 Leute mit "Emilio Louis lives!"-Bändchen um das Handgelenk. Josh A. hat das Mikrofon, alle beten für alle, und nach zweieinhalb Stunden müssen wir leider aufhören. Ich muss noch zur Bethel rüber mein Velo abholen. Dort ist der Gottesdienst schon längst vorbei und es sind nur noch etwa 10 Leute im Eingangsbereich. Alle liegen lachend am Boden, unter anderem Priskas Freunde (die Frau, wie heisst sie schon nur?, und der Mann mit dem grauen Bart), die fragen "is your friend still here?".
Es war ein guter Tag.
Item, um 12.33 rase ich mit dem Velo los... ich brauche normalerweise eine Viertelstunde, wenn ich schnell fahre, um in der Schule zu sein. Wenn ich nach 12.45.00 ankomme und "einswipe", dann habe ich eine "Tardy". Ich rase zwei Hügel hoch und swipe um 12.44.46 ein.
Dann wird alles anders: Kaum habe ich mich gesetzt und einen halben Liter Wasser runtergeschüttet, spüre ich die süsse Gegenwart Gottes. Wir haben etwa eine Stunde "Bible" und danach Worship (Bild unten). Aaaaah, herrlich. Dann geht es weiter mit Mark und dem Thema Identität bzw. Sachen wie "Performen um geliebt zu werden", "Symptoms of Fear of Punishment", "Steps to Freedom", "Manifesting the finished work of the cross". Einfach super. Während er spricht und zum Beispiel erzählt, dass er bei seiner allerersten Predigt in die Hosen gepinkelt hat (!), legen diverse StudentInnen einander die Hände auf. Es ist so entspannt und der Heilige Geist findet überall Leute die ihn willkommen heissen.

Später Freitagabendgottesdienst im Twinview. Dort sind zu 98% nur StudentInnen, weil sie dorthin eingeteilt worden sind. Ich bin am allerallerliebsten dort. Ich wäre am liebsten nur dort. Manchmal tanzen wir drei Stunden lang bis die Kleider am Leib kleben. Heute liegen wir alle die erste Stunde am Boden und "soaken", während die Band spielt. Herrlich herrlich. Später allgemeines Tohuwabohu auf, neben, hinter, vor der Bühne. Ich sehe mindestens 30 Leute mit "Emilio Louis lives!"-Bändchen um das Handgelenk. Josh A. hat das Mikrofon, alle beten für alle, und nach zweieinhalb Stunden müssen wir leider aufhören. Ich muss noch zur Bethel rüber mein Velo abholen. Dort ist der Gottesdienst schon längst vorbei und es sind nur noch etwa 10 Leute im Eingangsbereich. Alle liegen lachend am Boden, unter anderem Priskas Freunde (die Frau, wie heisst sie schon nur?, und der Mann mit dem grauen Bart), die fragen "is your friend still here?".
Es war ein guter Tag.
Labels:
Frau SAW,
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen,
Redding
Freitag, Dezember 03, 2010
Die Weisheit auf dem Baum
Ich lief zum Briefkasten, und sah neben mir eine Leiter am Baum stehen. Ich schaute hinauf, und weit oben stand mein Mitbewohner und sägte Äste ab. Ich rief ihm zu "Are you safe up there?". Er rief zurück: "Am I safe down there?"
Donnerstag, Dezember 02, 2010
Ich will willensstark.
Ich möchte ein Buch schreiben, eine CD aufnehmen, in mindestens zwei Bands spielen, Konzerte geben. Ich will stundenlang zu zweit bei Rotwein Kerzenschein betrachten. Ich will eine ganze Tafel Ovoschokolade essen, jetzt gerade. Ich will in ein zentralasiatisches Land in den Bergen und Healingrooms aufmachen. Ich will mit Erne durch die Türkei nach Israel trampen. Ich möchte das Second Year machen. Ich möchte meine Haare anders frisieren.
Mittwoch, Dezember 01, 2010
Le cousin-machin
Bernerinnen und Berner aufgepasst! Cousin Ratinet ist in der Stadt! Den Sommer über habe ich ja an einem Theaterstück mitgeschrieben, und das wird dieses Wochenende in Bern aufgeführt. Im Tojo Theater in der Reitschule:
Fr. 3. Dezember 19:00 Uhr und Sa. 4. / So. 5. Dezember je 16:00 Uhr
Drei Musiker-Ratten leben auf einem grossen Schrottplatz. Hier sind sie die Könige, die Gebieter über Röhren und Mülltonnen, spielen Tag und Nacht Musik, wühlen gerne im Schlamm und Schmutz. Sie lieben die Unordnung und leben nach dem Lustprinzip. Einzig am Mittwoch bleiben die drei besser in ihrem sicheren Versteck, denn da streift der grosse Hund über das Gelände. Eines Tages erhalten sie unerwarteten Besuch: Cousin Ratinet bittet um Unterkunft. Wohl oder übel nehmen sie den entfernten Verwandten bei sich auf. Doch Cousin Ratinet macht alles anders. Er isst mit Besteck! Duscht sich! Schrubbt samstags seine Schlafröhre! Und beim Abfall durchwühlen benützt er Handschuhe! Das Trio ist sich einig, so benimmt man sich nicht.
Ein Schauspieler und drei schräge Garbage-Jazz-Rock-Musiker verkörpern diese Fabel über Ausgrenzung, Integration und Rassismus.
Der Link zum Stück
Der Link zum Tojo-Theater
Fr. 3. Dezember 19:00 Uhr und Sa. 4. / So. 5. Dezember je 16:00 Uhr
Drei Musiker-Ratten leben auf einem grossen Schrottplatz. Hier sind sie die Könige, die Gebieter über Röhren und Mülltonnen, spielen Tag und Nacht Musik, wühlen gerne im Schlamm und Schmutz. Sie lieben die Unordnung und leben nach dem Lustprinzip. Einzig am Mittwoch bleiben die drei besser in ihrem sicheren Versteck, denn da streift der grosse Hund über das Gelände. Eines Tages erhalten sie unerwarteten Besuch: Cousin Ratinet bittet um Unterkunft. Wohl oder übel nehmen sie den entfernten Verwandten bei sich auf. Doch Cousin Ratinet macht alles anders. Er isst mit Besteck! Duscht sich! Schrubbt samstags seine Schlafröhre! Und beim Abfall durchwühlen benützt er Handschuhe! Das Trio ist sich einig, so benimmt man sich nicht.
Ein Schauspieler und drei schräge Garbage-Jazz-Rock-Musiker verkörpern diese Fabel über Ausgrenzung, Integration und Rassismus.
Der Link zum Stück
Der Link zum Tojo-Theater
Labels:
Leben Mit Menschen,
Schreiben,
Weltgeschehen
Montag, November 29, 2010
Ich bin ein Stein
Ich konnte mich gestern fast nicht überwinden, in die Kälte (unter 0°) und Dunkelheit rauszugehen zum Gottesdienst. Glücklicherweise wurde ich dann mit dem Auto abgeholt. Kris hat gepredigt und er war wieder mal sehr scherzig aufgelegt. Die Predigt auf ibethel.tv zu schauen lohnt sich, ausser man hat Bock auf eine ernste, religiöse, theologische Sach-Erläuterung: dann besser nicht.
Also, es ging irgendwie darum, was wenn Gott nicht mehr spricht? Wenn wie so eine Phase der Stille ist? Kris zeigte auf, dass Gott fünf Tage lang gesprochen hat und daraufhin sind das Licht, die Pflanzen, die Tiere entstanden. Dann hat er nicht mehr gesprochen, sondern den Menschen geformt. Manchmal passieren die tiefsten Sachen dann, wenn man es nicht erwarten würde. Gott ist kreativ, er liebt es, auf unterschiedlichste Arten zu uns zu sprechen bzw. zu kommunizieren. Bloss weil wir ihn nicht grad so hören wie gewohnt oder nicht grad die Manifestation haben, die XY neben uns hat, heisst das noch lange nicht, dass Gott nicht bei uns am wirken ist, im Gegenteil.
When God is working silent, He's working intimately. There are times in intimacy where words are inappropiate. (Wie eben in intimen Beziehungen)
God is working on a mystery in your life. Sometimes God comes in another form.
Und: Als die Menschen den Turm von Babel bauten, heisst es in 1.Mose 11, dass sie Ziegel statt Steine verwendeten. Wir aber sind lebendige Steine, keine gleichförmigen, genormten Ziegel! Wenn wir uns nur treffen, weil wir dieselbe Vision oder dieselben Glaubenspunkte haben, dann ist das nicht das, was Gott eigentlich wollte. Wir sollen durch Liebe verbunden sein, nicht durch eine übereinstimmende Theologie oder Vision.
Religiosität macht Ziegel: Alle in dieselbe Form gepresst. God wants us to release from "fit in".
Also, es ging irgendwie darum, was wenn Gott nicht mehr spricht? Wenn wie so eine Phase der Stille ist? Kris zeigte auf, dass Gott fünf Tage lang gesprochen hat und daraufhin sind das Licht, die Pflanzen, die Tiere entstanden. Dann hat er nicht mehr gesprochen, sondern den Menschen geformt. Manchmal passieren die tiefsten Sachen dann, wenn man es nicht erwarten würde. Gott ist kreativ, er liebt es, auf unterschiedlichste Arten zu uns zu sprechen bzw. zu kommunizieren. Bloss weil wir ihn nicht grad so hören wie gewohnt oder nicht grad die Manifestation haben, die XY neben uns hat, heisst das noch lange nicht, dass Gott nicht bei uns am wirken ist, im Gegenteil.
When God is working silent, He's working intimately. There are times in intimacy where words are inappropiate. (Wie eben in intimen Beziehungen)
God is working on a mystery in your life. Sometimes God comes in another form.
Und: Als die Menschen den Turm von Babel bauten, heisst es in 1.Mose 11, dass sie Ziegel statt Steine verwendeten. Wir aber sind lebendige Steine, keine gleichförmigen, genormten Ziegel! Wenn wir uns nur treffen, weil wir dieselbe Vision oder dieselben Glaubenspunkte haben, dann ist das nicht das, was Gott eigentlich wollte. Wir sollen durch Liebe verbunden sein, nicht durch eine übereinstimmende Theologie oder Vision.
Religiosität macht Ziegel: Alle in dieselbe Form gepresst. God wants us to release from "fit in".
Freitag, November 26, 2010
Vier Tage northern California


Am Sonntagmorgen fuhren wir los. Dem Whiskeytownsee entlang und nach Weaverville. Weaverville, immer wieder eine Herausforderung in der korrekten Aussprache, ist ein kleines Städtchen in den Bergen. Es ist so wunderschön und herzig, dass ich mindestens noch 5 Stunden lang nach unserer Abfahrt wiederholte, ich wolle dorthin ziehen. Ich weiss auch schon, wo ich gerne arbeiten würde. Nämlich in einem kleinen Café, in dem wir frühstückten. Es gab frisch geschnittene Früchte, Bio-Müesli und Bio-Joghurt, zusammen mit Bio-Filterkaffee, für ca. 7$. Da chasch nüt säge.Nun gut, wir machten uns nicht auf, um in Weaverville zu campen. Rein in die Berge beziehungsweise darüber, und dort lag eben Schnee. Herrlich. Bäume, Bäume, Tannen, Tannen, alle schneebedeckt. Kurven um Kurven um Kurven und es schien, als würde es nie enden. Nach etwa 2 Stunden Kurven und Bäumen erreichten wir eine kleine Tankstelle nahe Arcata. Die Frau an der Kasse erzählte uns wehleidig, wie liebend gerne sie Europa bereisen würde. Aber sie hat 5 Kinder und zuwenig Geld. Ich habe nun ihre Adresse. Wenn du ihr gerne von einem schönen Ort eine Postkarte schicken möchte, dann melde dich bei mir!
Ich muss abkürzen, sonst dauert das ewig: Plötzlich sehen wir den Pazifik!! Und fahren nach Norden, im strömenden Regen, in den Redwood Nationalpark. Als wir endlich bei den grössten Bäumen ankommen, ist es schon fast dunkel und regnet immer noch in Strömen. Trotzdem reicht es für ein paar Urwaldfotos. Die Bäume sind komplett mit Moos bedeckt. Äste überall. Und ein hohler Riesenbaum, in den wir schlüpfen. Es ist wie in einer anderen Welt.
Dann fahren wir nach Eureka ins Motel. Allgemeine Massagerunde, Physiotherapie, Pilatesübungen, und dann fallen wir ins Bett. Zwei von uns in ein Doppelbett, drei ins andere.
Am Montag die Fahrt der Küste entlang, auf dem Highway 1. Wir müssen alle paar hundert Meter DRINGEND anhalten zum Fotos machen. Oder zum pinkeln. Ich habe noch nie mit so schöner Aussicht gepinkelt. Wir tanzen am Strassenrand, hoch oben auf einer Klippe, alle fünf. Ein Feuerwehrauto fährt vorbei und hupt lange und laut.
Als es dunkel ist, brauchen wir eine Übernachtungsmöglichkeit. Weit und breit keine Häuser. Endlich finden wir ein kleines Dorf. Und einen Mann, der kleine Ferienwohnungen vermietet. Für wenig Geld haben wir unser kleines Häuschen mit Küche und wieder zwei Doppelbetten. Wir kochen zusammen und üben das Word of Knowledge. Superlustig!
Der nächste Tag ist sonnig!! Wir fahren nach San Francisco! Kurz vorher nochmal anhalten und den Pazifik berühren, dann über die Golden Gate Bridge in die Stadt hinein. Zuerst ein paar Touristensachen, dann gehen die andern shoppen und ich laufe gegen einen starken, kalten Wind aus dem Zentrum heraus. Ich lerne einige Obdachlose kennen, dann höre ich plötzlich laute Schreie. An der riesigen Kreuzung gerade hinter mir wurde eine Frau überfahren! Sie liegt regungslos am Boden, und keiner bewegt sich. Es ist sehr sehr still. Dann geht alles sehr schnell: Polizei, Feuerwehr, Ambulanz. Die Frau sieht ziemlich tot aus. Das Auto ist über sie drübergefahren. Ich bete von der Kreuzung aus etwa eine Viertelstunde lang. Dann wird die Frau abtransportiert. Die Unfallfahrerin - welche unschuldig ist, da die Fussgängerin bei rot über die Strasse gerannt war - fährt neben mir an den Strassenrand und wartet. Die Polizei ist noch mit der Spurensicherung beschäftigt. Ich frage die Fahrerin, ob sie Gebet möchte. Sie zittert so fest, dass sie unmöglich noch fahren könnte. Ich kann für sie beten und wir reden noch kurz miteinander. Es ist kaum zu beschreiben, es war einfach krass. Die gute Nachricht: Zwei Tage später lese ich in der Zeitung, dass die Frau überlebt hat!!!! Yeah!!
Am Abend in San Francisco gehen wir zusammen mit vier Jungs, ebenfalls aus der BSSM, in Chinatown essen. Am nächsten Tag nochmal in die Stadt und dann fahren wir via die Outletshops in Vacaville nach Redding.


Sonntag, November 21, 2010
Samstag, November 20, 2010
Saisons wechseln wann sie müssen
Auf dieser Strasse wollen wir morgen früh an die Küste fahren. Mit Sommerpneus. Alle KalifornierInnen, denen ich davon erzähle, sagen uns, wir können es vergessen... Jesus help us. Es ist für heute und morgen ein Snowstorm gemeldet...Heute bin ich endlich wieder zuhause. Es war super im Ferienhaus, aber es ist auch gut, wieder zu Hause zu sein. Die Sachen hier gehen so tief, dass ich gerne mal einfach einen Monat in die Berge fahren würde, nur Gott und ich. Passenderweise singt die Frau in meiner Hintergrundmusik grad "I need to be alone". Hahaha. Oh ja, das gehört definitiv zu meinen needs: Zeit, Ruhe, Alleinsein. Und weil ich das ja jetzt habe, freue ich mich umso mehr auf den Trip ins Schneedesaster. Küste, wir kommen!
Labels:
Frau SAW,
Leben Mit Menschen,
Redding,
Weltgeschehen
Freitag, November 19, 2010
Auf dem Relation-Ship
Wir haben Relationshipweek. Eine ganze Woche nur zum Thema Beziehungen/Freundschaften. Manchmal werden Männer und Frauen aufgeteilt, manchmal die Singles und Paare, meistens sind wir alle zusammmen und hören die Geschichte von Jason's erstem Kuss mit seiner Verlobten, stellen Fragen über sexuelle Energie und ob es "den/die RichtigeN" wohl gibt oder nicht alles eine Frage der Entscheidungen ist, oder Sheri Silk erzählt über Kommunikation und das connected/nicht connected sein. Und: Wer bin ich? Sollte ich MICH mal daten? Was sind meine Needs?
Heute ist es kalt. Das ist so ungewohnt. Noch einen Schultag vor den Ferien. Am Sonntagmorgen fahre ich mit drei Schweizerinnen und einer Polin zusammen an die Küste zu den Redwoods und nach San Francisco.
Heute ist es kalt. Das ist so ungewohnt. Noch einen Schultag vor den Ferien. Am Sonntagmorgen fahre ich mit drei Schweizerinnen und einer Polin zusammen an die Küste zu den Redwoods und nach San Francisco.
Montag, November 15, 2010
Das war ein guter Tag. Another good day!
Heute im Gottesdienst: Zuerst zeigten sie ein Handyvideo von letzter Woche, von einer Konferenz irgendwo, wo Joaquin, der Leiter der Healingrooms, war. Dort war eine 62-jährige Frau, die seit 1992 oder so unter extremen Rückenschmerzen litt. Sie nahm alle fünf Stunden Morpin. Endlich fand sie nach einer Ärzte-Odyssee einen Chirurgen, der ihr im August und im Oktober mehrere Metallplatten einsetzte, um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Im Video sah man gut die noch ziemlich frische Narbe. Nun, letzte Woche betete das Team von Joaquin (oder Joaquin selbst?) für sie. Danach ging sie zum Arzt für Röntgenbilder. Und siehe: Alles Metall war verschwunden! Spurlos! Sie hat null Schmerzen mehr, nimmt keine Medis mehr, kann sich in alle Richtungen problemlos bewegen. Sie sagte, sie habe nie mehr den Teppich schäumen können, aber heute habe sie das grad gemacht. Sie hat Gott erst im November letzten Jahres kennengelernt.
Dann, wieder heute im Gottesdienst, war Taufe angesagt. Zuerst stellten sich alle Täuflinge vor. Der erste Mann wurde von jemandem auf die Bühne geführt. Sie sagten, er sei blind, aber wir alle wüssten ja, dass sich das noch ändern könne, hahaha. Yeah, right. Der Blinde wurde zum Taufbecken geführt und untergetaucht. Als er auftauchte, konnte er Schatten und Umrisse wahrnehmen. Ich sah mit eigenen Augen, wie er seinen Helfern etwas klarzumachen versuchte und sie darauf es Kevin Dedmon mitteilten, der im Taufbecken stand und Leute taufte. Schon hier begannen alle, die vorne standen und es mitbekamen, zu jubeln. Später war dann dieser Mann vorne und schilderte Bill etwas. Danach erfuhren wir noch ganz offiziell von der Bühne aus, dass der Mann tatsächlich vorher komplett blind gewesen war. Direkt nach dem Auftauchen konnte er die Schatten und Umrisse sehen, und danach im Gang draussen konnte er bereits die Schilder vor dem Türen lesen!!! Come on!!!!!!
Dann, wieder heute im Gottesdienst, war Taufe angesagt. Zuerst stellten sich alle Täuflinge vor. Der erste Mann wurde von jemandem auf die Bühne geführt. Sie sagten, er sei blind, aber wir alle wüssten ja, dass sich das noch ändern könne, hahaha. Yeah, right. Der Blinde wurde zum Taufbecken geführt und untergetaucht. Als er auftauchte, konnte er Schatten und Umrisse wahrnehmen. Ich sah mit eigenen Augen, wie er seinen Helfern etwas klarzumachen versuchte und sie darauf es Kevin Dedmon mitteilten, der im Taufbecken stand und Leute taufte. Schon hier begannen alle, die vorne standen und es mitbekamen, zu jubeln. Später war dann dieser Mann vorne und schilderte Bill etwas. Danach erfuhren wir noch ganz offiziell von der Bühne aus, dass der Mann tatsächlich vorher komplett blind gewesen war. Direkt nach dem Auftauchen konnte er die Schatten und Umrisse sehen, und danach im Gang draussen konnte er bereits die Schilder vor dem Türen lesen!!! Come on!!!!!!
Sonntag, November 14, 2010
Die Zeit vergeht, ich auch
What a - week? month? year? Unglaublich, gestern kriegten wir Hausaufgaben mit Abgabetermin 1.DEZEMBER! Dabei bin ich doch erst gerade hier angekommen? Es ist der Monat der BesucherInnen. Die halbe Schweiz scheint angereist zu sein (da mu geld umesii). (Hoffentlich sind alle pünktlich zurück, um bei der Ausschaffungsinitiative 2x Nein zu stimmen.)
Der Heilige Geist ist super. I just love him so much!
Wir haben Hausaufgaben, die gut bewältigbar sind, im Prinzip, weniger gut aber mit BesucherInnen, Brockitouren, WOZ-Lektüre, facebook oder Healingroom-Besuchen mit extension (nach den Healingrooms mit den wildesten Frauen von ganz Redding, wenn nicht sogar ganz Kalifornien, noch im Gang bleiben und "beten", hahahahahaha).
Zurzeit wohne ich mit Priska aus Bern im Häuschen einer Familie, die gerade in den Ferien ist. Ebenfalls hier einquartiert ist ein Ehepaar aus Peru. Die einzige Heizmöglichkeit ist ein Ofen in der Stube. Priska ist netterweise Physiotherapeutin; meine Schulter frohlockt.
Dies ist Cornelia und der Abendhimmel zu Sonnenuntergang. Ich wohne am einten Ende der Strasse, sie am anderen.
Der Heilige Geist ist super. I just love him so much!
Wir haben Hausaufgaben, die gut bewältigbar sind, im Prinzip, weniger gut aber mit BesucherInnen, Brockitouren, WOZ-Lektüre, facebook oder Healingroom-Besuchen mit extension (nach den Healingrooms mit den wildesten Frauen von ganz Redding, wenn nicht sogar ganz Kalifornien, noch im Gang bleiben und "beten", hahahahahaha).
Zurzeit wohne ich mit Priska aus Bern im Häuschen einer Familie, die gerade in den Ferien ist. Ebenfalls hier einquartiert ist ein Ehepaar aus Peru. Die einzige Heizmöglichkeit ist ein Ofen in der Stube. Priska ist netterweise Physiotherapeutin; meine Schulter frohlockt.
Dies ist Cornelia und der Abendhimmel zu Sonnenuntergang. Ich wohne am einten Ende der Strasse, sie am anderen.
Donnerstag, November 04, 2010
2 Brockis, 1 Monsterhügel, ca. 90 Velominuten
Mini Brocki-Tour mit einer äusserst netten Polin (wäri offniger wenn ig me Polinne kennti?). Ich vorher: "Heiliger Geist, ich brauch ein Paar Jeans aber ich hab keinen Bock, 30 Paar anzuprobieren".
- Ein Paar Jeans probiert, ohne sich mit US-Grössen auszukennen, Jeans passten und wurden für 6.99 gekauft.
- Ein Portemonnaie für 0.50
- Eine Strassenkarte US-Weststaaten für 0.50 (Strassenkarte Nummer 47 oder so in meiner Sammlung)
- Ein Paar Trainer/Schlafhosen, 100% BIO-BAUMWOLLE (!), für 1$
- Ein Spanischlernbuch für 0.50
- Eine "The North Face"-Kappe, noch neu, mit Originalpreisschild (25$), für 1.50
- Ein Paar Jeans probiert, ohne sich mit US-Grössen auszukennen, Jeans passten und wurden für 6.99 gekauft.
- Ein Portemonnaie für 0.50
- Eine Strassenkarte US-Weststaaten für 0.50 (Strassenkarte Nummer 47 oder so in meiner Sammlung)
- Ein Paar Trainer/Schlafhosen, 100% BIO-BAUMWOLLE (!), für 1$
- Ein Spanischlernbuch für 0.50
- Eine "The North Face"-Kappe, noch neu, mit Originalpreisschild (25$), für 1.50
Mittwoch, November 03, 2010
Die mit dem Velo gegen Wölfe tanzt
Letzte Nacht, um 01 Uhr in der Früh. Ich stehe mit einer Mitstudentin am Stadtrand auf einer nicht asphaltierten Strasse ohne Strassenlampen. Wir sind nach einem Schweizertreffen zusammen zu ihrem Haus gelaufen, und ich sollte nun mit dem Velo zurück zu mir. Normalerweise kein Ding. Aber gerade als wir uns verabschieden wollen, hören wir ein lautes Heulen, das durch Mark und Bein geht. Es scheint ziemlich nah zu sein, so laut wie es ist. Und es müssen mehrere Tiere sein. Wölfe? Schakale? Kojoten? Bisher noch unentdeckte, mörderische Bestien? Ich gehe in meinem Kopf meine Alternativen durch. Ich könnte auch runter zur Hauptstrasse (Schnellstrasse), und dann einen stotzigen Hügel raufkeuchen. Nein, dann lieber die Wildtiere. Schon nach wenigen Metern in der Dunkelheit, als ich im Schein meines Velolichts versuche, die Schlaglöcher zu umfahren, bereue ich vieles. Ich bete laut und intensiv. Endlich, endlich komme ich auf einer asphaltierten Quartierstrasse mit Strassenlampen an und rase schleunigst nach Hause.
Heute dann ein erholsamer Ausflug mit zwei super Schweizer Besucherinnen an den - wie könnte es anders sein - Whiskeytownlake. Beim Bislen zwischen Büschen entdecke ich einen riesigen Knochen. Aber das ist nur ein Bruchteil so unheimlich.

Heute dann ein erholsamer Ausflug mit zwei super Schweizer Besucherinnen an den - wie könnte es anders sein - Whiskeytownlake. Beim Bislen zwischen Büschen entdecke ich einen riesigen Knochen. Aber das ist nur ein Bruchteil so unheimlich.

Dienstag, November 02, 2010
Schokolade!!!!
Following physical abuse Casey suffered from her husband, she hadn’t been able to smell or taste for two years. She received prayer a recent Sunday night at Bethel. A lady prayed over her neck, where the neurons for taste and smell are located. Then a lady went to her purse and got something out. As Casey chewed the gum, she tasted mint. Someone gave her fudge, and for the first time in two years, she tasted chocolate. Later she just had to eat a burger, steaks, tacos and enchiladas. She said, “I have to stop!” Her sense of taste is back, and her sense of smell is starting to return. She could smell a little of an apple cinnamon candle as well.
-Quelle: ibethel.org-Testimonies
Lustig, ich war auch in dem Gottesdienst, als sie geheilt wurde. Die Frau schrie die ganze Zeit etwas, ich verstand es nicht. Bill war gerade am reden, und er hörte sie auch schreien, und fragte was los sei. Sie schrie es ihm zu, und er "it is mint?". Sie: "it is mint! I can taste mint!". Alle jubelten, als wir die Geschichte hörten. Als kurz darauf andere Leute von ihrer Heilung erzählten, begann die Frau wieder zu schreien, diesmal "it is chocolate!!! it is chocolate!!! it is chocolate!!!!". hahaha!
-Quelle: ibethel.org-Testimonies
Lustig, ich war auch in dem Gottesdienst, als sie geheilt wurde. Die Frau schrie die ganze Zeit etwas, ich verstand es nicht. Bill war gerade am reden, und er hörte sie auch schreien, und fragte was los sei. Sie schrie es ihm zu, und er "it is mint?". Sie: "it is mint! I can taste mint!". Alle jubelten, als wir die Geschichte hörten. Als kurz darauf andere Leute von ihrer Heilung erzählten, begann die Frau wieder zu schreien, diesmal "it is chocolate!!! it is chocolate!!! it is chocolate!!!!". hahaha!
Montag, November 01, 2010
Ich, mich, meiner mir - Vater segne du uns vier
Heute hat Bill Johnson noch weitere Details der Rollstuhlfrau erzählt. Sie ist vor anderthalb Jahren auf dem Fussgängerstreifen von einem "Semi-Truck" (was auch immer das ist) überfahren worden und war seitdem gelähmt.
Ah, die Geschichte ist einfach sooo schön!
Kürzlich machten wir so ein lustiges prophetisches Spiel. Wir waren etwa 12 Leute, und legten alle unsere Namebadges verkehrt herum auf den Tisch. Dann nahmen wir ein leeres Blatt Papier und einen Stift, und schrieben während den nächsten paar Minuten prophetische Eindrücke darauf, ohne zu wissen, für wen sie sind. Zum Schluss schnappten wir uns einen Namebadge, kehrten ihn um, um den Namen zu sehen, und gaben dann die Eindrücke dieser Person. Und sie passten tatsächlich bei den meisten!! Das Lustigste überhaupt ist aber, dass ich als letzte fertig war, und nur noch ein Name übrig war. Es war meiner. Und die Eindrücke passten total! Während dem Schreiben war mir das gar nicht aufgefallen, ausser als ich schrieb: I keep hearing "writing".
Dasselbe ist mir schon beim letzten Spiel dieser Art passiert. Das nennt man dann wohl Egoprophetie.
Ah, die Geschichte ist einfach sooo schön!
Kürzlich machten wir so ein lustiges prophetisches Spiel. Wir waren etwa 12 Leute, und legten alle unsere Namebadges verkehrt herum auf den Tisch. Dann nahmen wir ein leeres Blatt Papier und einen Stift, und schrieben während den nächsten paar Minuten prophetische Eindrücke darauf, ohne zu wissen, für wen sie sind. Zum Schluss schnappten wir uns einen Namebadge, kehrten ihn um, um den Namen zu sehen, und gaben dann die Eindrücke dieser Person. Und sie passten tatsächlich bei den meisten!! Das Lustigste überhaupt ist aber, dass ich als letzte fertig war, und nur noch ein Name übrig war. Es war meiner. Und die Eindrücke passten total! Während dem Schreiben war mir das gar nicht aufgefallen, ausser als ich schrieb: I keep hearing "writing".
Dasselbe ist mir schon beim letzten Spiel dieser Art passiert. Das nennt man dann wohl Egoprophetie.
Samstag, Oktober 30, 2010
Und wenn ihn niemand mehr braucht, steht er heute noch dort.
Gestern hatten wir Bible zum Thema Deism/Theism/Pantheism/Polytheism und anderen -isms. Danach ein Block Zeugnisse, dann Aufnahmen für das neue Bethel Live Album = Worship, und zum Schluss Smallgroups. Aber die Zeugnisse hauten einem wieder mal um! Ich erinnere mich nur noch an zwei:
- Eine junge Kanadierin, das jüngste Mädchen von 8 Kindern, erzählte dass sie ihr Leben lang mit Armut konfrontiert gewesen sei und es schon ein Wunder ist, dass sie die Schule machen kann. Vor einigen Wochen habe sie noch genau 10$ gehabt. Sie war zuhause, und hatte plötzlich den Gedanken, ihrer Mitbewohnerin 2$ zu schenken. Natürlich fragte sie sich sofort "2$?? Das ist ja nichts, das war ja ein komischer Gedanke". In dem Moment hörte sie ihre Mitbewohnerin sagen "Ich muss auf den Bus, aber hab nur noch ein 20$-Schein" - und gab ihr natürlich sofort die zwei Dollar Kleingeld als Geschenk. Im Anschluss suchte sie etwas aus ihrer Tasche, und fand dort 20$. Nun hatte sie 28$. Sie ging einkaufen (Seife), und hatte danach noch 21.50$. Sie ging in den Gottesdienst, und es war der, in dem wir auf Geld herumtanzten. Sie fragte Gott "soll ich die 1.50$ geben oder die 20$?", merkte aber dann, dass es mehr um ihr Herz ging. Sie holte ihr ganzes Geld, rannte nach vorne, warf die 21.50$ hin und sagte gleichzeitig im Tanzen zu Gott, dass sie mehr Ihm als 21 Dollar vertrauen will, und dass sie Ihm ihr ganzes Herz geben will, nicht einfach Geld. Danach ging sie wieder zu ihrem Platz. Kaum dort, kam ein Mann auf sie zu und sagte, er habe den Eindruck, er soll ihr 1000$ schenken. Und gab ihr 1000$!
And I saved the best wine for last:
- Zwei Studentinnen liefen vorgestern Abend nach der ersten *Schatzsuche ihres Lebens, bei der sie ihre Schätze nicht gefunden hatten, nach Hause. Da sahen sie unterwegs eine Frau im Rollstuhl, mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Sie bemerkten, dass die Frau auf eine Beschreibung auf ihrer Schatzkarte passte, erklärten ihr die Schatzsuche und dass sie wahrscheinlich der Schatz sei, und fragten was passiert sei. Die Frau erzählte, sie habe einen Autounfall gehabt und sei seit dem querschnittgelähmt. Die zwei Studentinnen hatten gehofft, es handle sich nur um einen verstauchten Knöchel oder so, aber nun gut, sie boten der Frau trotzdem Gebet an und beteten dann einfach, dass Gott seine Güte über ihr ausschüttet etc. Daraufhin sagte die Frau, sie spüre am ganzen Körper ein Kribbeln. Nun wuchs natürlich der Glaube der Studentinnen, und als sie ein zweites Mal beteten, war es in der Art "Im Namen von Jesus, sei geheilt!". Die Frau sagte, sie habe das Gefühl, dass sie aufstehen könne. Sie hievte sich auf dem Rollstuhl und konnte stehen! Nun sagte sie zu ihrem Mann, er solle ihre Hand halten, sie wolle versuchen zu gehen. Ihr Mann, natürlich total überrumpelt, wollte sie aber nicht halten, er sagte, er wolle nun schauen, ob sie wirklich gehen könne. Die Frau begann, ohne jede Hilfe zu gehen! Die Geschichte endete damit, dass die Frau, ihr Mann und die Tochter zusammen nach Hause spazierten. Den Rollstuhl liessen sie am Strassenrand stehen, denn die Frau sagte "Vielleicht kann ihn ja jemand anderes noch brauchen".
Ah yeeeeeahhhhh!!!
Hier noch der Link zum Video, wo die Studentin die Geschichte erzählt.
*Schatzsuche: Man nimmt sich kurz Zeit, wo man den Heiligen Geist um Hinweise bittet, und schreibt diese dann auf. Zum Beispiel "Walmart", "Peter", "rote, lockige Haare", "Nierenbeschwerden". Dann geht man raus, zum Beispiel an Orte, die auf der "Schatzkarte" stehen, und sucht die Leute, die auf die Beschreibung passen. Siehe auch die Schatzsuchen der JF Remscheid.
- Eine junge Kanadierin, das jüngste Mädchen von 8 Kindern, erzählte dass sie ihr Leben lang mit Armut konfrontiert gewesen sei und es schon ein Wunder ist, dass sie die Schule machen kann. Vor einigen Wochen habe sie noch genau 10$ gehabt. Sie war zuhause, und hatte plötzlich den Gedanken, ihrer Mitbewohnerin 2$ zu schenken. Natürlich fragte sie sich sofort "2$?? Das ist ja nichts, das war ja ein komischer Gedanke". In dem Moment hörte sie ihre Mitbewohnerin sagen "Ich muss auf den Bus, aber hab nur noch ein 20$-Schein" - und gab ihr natürlich sofort die zwei Dollar Kleingeld als Geschenk. Im Anschluss suchte sie etwas aus ihrer Tasche, und fand dort 20$. Nun hatte sie 28$. Sie ging einkaufen (Seife), und hatte danach noch 21.50$. Sie ging in den Gottesdienst, und es war der, in dem wir auf Geld herumtanzten. Sie fragte Gott "soll ich die 1.50$ geben oder die 20$?", merkte aber dann, dass es mehr um ihr Herz ging. Sie holte ihr ganzes Geld, rannte nach vorne, warf die 21.50$ hin und sagte gleichzeitig im Tanzen zu Gott, dass sie mehr Ihm als 21 Dollar vertrauen will, und dass sie Ihm ihr ganzes Herz geben will, nicht einfach Geld. Danach ging sie wieder zu ihrem Platz. Kaum dort, kam ein Mann auf sie zu und sagte, er habe den Eindruck, er soll ihr 1000$ schenken. Und gab ihr 1000$!
And I saved the best wine for last:
- Zwei Studentinnen liefen vorgestern Abend nach der ersten *Schatzsuche ihres Lebens, bei der sie ihre Schätze nicht gefunden hatten, nach Hause. Da sahen sie unterwegs eine Frau im Rollstuhl, mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Sie bemerkten, dass die Frau auf eine Beschreibung auf ihrer Schatzkarte passte, erklärten ihr die Schatzsuche und dass sie wahrscheinlich der Schatz sei, und fragten was passiert sei. Die Frau erzählte, sie habe einen Autounfall gehabt und sei seit dem querschnittgelähmt. Die zwei Studentinnen hatten gehofft, es handle sich nur um einen verstauchten Knöchel oder so, aber nun gut, sie boten der Frau trotzdem Gebet an und beteten dann einfach, dass Gott seine Güte über ihr ausschüttet etc. Daraufhin sagte die Frau, sie spüre am ganzen Körper ein Kribbeln. Nun wuchs natürlich der Glaube der Studentinnen, und als sie ein zweites Mal beteten, war es in der Art "Im Namen von Jesus, sei geheilt!". Die Frau sagte, sie habe das Gefühl, dass sie aufstehen könne. Sie hievte sich auf dem Rollstuhl und konnte stehen! Nun sagte sie zu ihrem Mann, er solle ihre Hand halten, sie wolle versuchen zu gehen. Ihr Mann, natürlich total überrumpelt, wollte sie aber nicht halten, er sagte, er wolle nun schauen, ob sie wirklich gehen könne. Die Frau begann, ohne jede Hilfe zu gehen! Die Geschichte endete damit, dass die Frau, ihr Mann und die Tochter zusammen nach Hause spazierten. Den Rollstuhl liessen sie am Strassenrand stehen, denn die Frau sagte "Vielleicht kann ihn ja jemand anderes noch brauchen".
Ah yeeeeeahhhhh!!!
Hier noch der Link zum Video, wo die Studentin die Geschichte erzählt.
*Schatzsuche: Man nimmt sich kurz Zeit, wo man den Heiligen Geist um Hinweise bittet, und schreibt diese dann auf. Zum Beispiel "Walmart", "Peter", "rote, lockige Haare", "Nierenbeschwerden". Dann geht man raus, zum Beispiel an Orte, die auf der "Schatzkarte" stehen, und sucht die Leute, die auf die Beschreibung passen. Siehe auch die Schatzsuchen der JF Remscheid.
Freitag, Oktober 29, 2010
Some things lift off in airports
Hahaha, was für ein lustiger, abenteuerlicher Abend! Zuerst zu Fuss im Regen von Walmart zu Target zu Trader Joe's zu Bushaltestelle und von Bushaltestelle nach Hause. Der Einkaufssack riss schon kurz nach dem Trader Giotto. Später am Abend fahre ich in einem Auto - ich am Steuer - auf der Interstate 5 zum Flughafen runter. Zwei Frauen aus der CH werden nächstens landen. Als ich fünf Minuten zu spät in den Terminal laufe, ist weit und breit KEIN Mensch zu sehen. Dies bleibt auch während der nächsten fünf Minuten so. Irgendwann gesellt sich der Chauffeur eines Hotels zu mir. Er sagt, er habe das Flugzeug soeben gesehen, oben am Himmel. Ich laufe raus und sehe ein helles Licht am Himmel, das immer näher kommt. Wieder im Terminal treffe ich auf einen Mann und wir smalltalken. Er sagt, er sei hier zur Erholung, er habe eine grosse Operation gehabt. Gerade als er fragt, was ich denn in Redding mache, stellt sich eine andere junge Frau zu uns. Nach meiner Antwort sagt sie lächelnd, sie sei ebenfalls im 1st year. Der Mann fragt, was wir denn so studieren, und als ich unter anderem "Healing" sage, findet er, das sei super, das könne er gut gebrauchen. Er hat fünf metallene Wirbel im Rücken, und starke Schmerzen. Wegen Arthritis. Als wir fragen, ob er Gebet möchte, spüre ich schon die heavy weighty Gegenwart Gottes. Haha. Natürlich möchte er sehr gern Gebet von zwei jungen Frauen. Von den Flugzeugpassagieren ist weit und breit noch nicht zu sehen. Wir setzen uns links und rechts von ihm hin, legen ihm die Hände auf und beten kurz. Er sagt, wow wow wow, jetzt sei er grad "weg" gewesen, und etwas habe sich von ihm "lifted off", und er fühle sich super, danke vielmals. Ich bin inzwischen ziemlich "voll des Geistes". In dem Moment geht die Schiebetüre vom Arrival auf und heraus kommt: Kevin Dedmon! Hahaha!! So lustig, er war die letzten drei Tage grad in der Schweiz. Er sieht sehr, sehr, sehr müde aus, darum halte ich mich zurück von wegen Impartation, und ausserdem kommen auch grad meine zwei Frauen heraus.
I like it!
I like it!
Labels:
Gott und Bliss,
Leben Mit Menschen,
Redding
Mittwoch, Oktober 27, 2010
Aus der Soakingstunde* mit Beni J.
Ein Fussballteam im Cupfinal. Da es ein Cupspiel ist, spielt die beste Mannschaft gegen die schlechteste. Der Schiri hat angepfiffen. Das Team der besten Mannschaft rennt zur Seitenlinie und schart sich um den Trainer.
Der Trainer ruft "Los, jetzt voll Hahnen aufs Tor! Ihr kennt die Strategie. Die haben bis jetzt jeden Match gegen euch verloren. Der Ball liegt direkt hier, LOS!".
Das Team jubelt: "Yeah, Coach, du bist einfach super! Das ist eine so unglaublich tolle Idee von dir. Ball ins Tor, und dann gewinnen. Der Hammer! Was haben wir für ein Glück mit dir!".
Der Trainer "Los jetzt, es hat längst angefangen!".
Das Team: "Jaaa!!! Du hast so recht!!"
Der Trainer: "Hallo?! Ihr seid meine Top-Auswahl! Der Klub hat Rekordsummen bezahlt für euch! Keinen von euch möchte ich auf der Ersatzbank. Wenn ihr losrennt, machen wir im Handumdrehen ein Stängeli"
Das Team: "Coach, we love you! Du bist einfach so toll, das du an uns glaubst!"
Der Trainer: ...
Und die Moral von der Geschicht:
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen - Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei.
(Johannes 15,16)
*Wir bekamen den Auftrag, über obigen Bibelvers zu meditieren. Dabei landete ich irgendwann gedanklich beim Fussballspiel und musste schmunzeln.
Der Trainer ruft "Los, jetzt voll Hahnen aufs Tor! Ihr kennt die Strategie. Die haben bis jetzt jeden Match gegen euch verloren. Der Ball liegt direkt hier, LOS!".
Das Team jubelt: "Yeah, Coach, du bist einfach super! Das ist eine so unglaublich tolle Idee von dir. Ball ins Tor, und dann gewinnen. Der Hammer! Was haben wir für ein Glück mit dir!".
Der Trainer "Los jetzt, es hat längst angefangen!".
Das Team: "Jaaa!!! Du hast so recht!!"
Der Trainer: "Hallo?! Ihr seid meine Top-Auswahl! Der Klub hat Rekordsummen bezahlt für euch! Keinen von euch möchte ich auf der Ersatzbank. Wenn ihr losrennt, machen wir im Handumdrehen ein Stängeli"
Das Team: "Coach, we love you! Du bist einfach so toll, das du an uns glaubst!"
Der Trainer: ...
Und die Moral von der Geschicht:
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen - Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei.
(Johannes 15,16)
*Wir bekamen den Auftrag, über obigen Bibelvers zu meditieren. Dabei landete ich irgendwann gedanklich beim Fussballspiel und musste schmunzeln.
Dienstag, Oktober 26, 2010
Die Schweiz - ein Land von Revolverhelden
Kürzlich fragte mich ein Amerikaner ein wenig über die Schweiz aus. Dann sagte er "Ich finde es super, dass ihr in der Schweiz kaum Verbrechen habt, weil ja jeder eine Armeewaffe zu Hause hat". Ich dachte, ich hätte mich verhört. Moment mal: Wir haben wenige Verbrechen - und wenn wir sie haben, geschehen sie häufig mit Armeewaffen! Mein netter Mitstudent dachte doch tatsächlich, wir hätten kaum Verbrechen, weil Verbrecher gar keine Chance hätten, da ja in jedem Schweizer Haushalt ein tapferer Schweizermann nur darauf wartet, ihn mit seinem Armeegewehr zu erschiessen.
Durchschnittlich nimmt sich in der Schweiz eine Person pro Tag mit einer Schusswaffe das Leben. Die Hälfte dieser Suizide geschieht mit einer Armeewaffe.
Durchschnittlich nimmt sich in der Schweiz eine Person pro Tag mit einer Schusswaffe das Leben. Die Hälfte dieser Suizide geschieht mit einer Armeewaffe.
Montag, Oktober 25, 2010
Der Herbst ist auch hier angekommen!
Samstag, Oktober 23, 2010
Noch einmal so lange und beinahe pensioniert
Es ist schon verrückt. Als ich kürzlich auf den Bus wartete, ging ich kurz in den Barnes&Nobles und kaufte mir eine 2011-Agenda. Heute habe ich mal die wichtigsten Sachen reingeschrieben, wie zum Beispiel meinen Geburtstag. Ich stellte mit einer Mischung aus Schrecken, Überraschung und Irritation fest, dass man die Zahl, die ich reinschrieb, nun nicht mehr auf 25 ab- sondern auf 30 aufrunden würde.
Dasselbe Gefühl empfinde ich jeweils, wenn ich hier mit jemandem etwas länger über unsere bisherigen Leben rede. Es dauert! Es ist schon soviel passiert in diesen paar Jahren. Das eine ergab das andere und über irgendwelche unplanbare Pfade bin ich nun hier gelandet. Hätte ich gewisse Entscheidungen nicht gemacht, wo wäre ich jetzt? Ist alles gut so, wie es ist? Kann man von "richtig" sprechen in diesem Zusammenhang?
Es geht nicht mehr darum, den Gymer zu schaffen, ein Praktikum zu finden, sich an einer Hochschule anzumelden und diese abzuschliessen. Auch hatte ich nur letzte Nacht im Traum soeben ein Kind geboren.
Seit etwa zwei Jahren denke ich mindestens einmal pro Monat: Das ist die beste Zeit meines bisherigen Lebens. Wo wäre ich, wenn ich nicht Gott in mir spüren und wissen würde? Ich habe mich richtig in ihn verliebt. Am Morgen erwache ich, und er ist da. Ich werde 28, und er ist da, ich werde 38, und er ist da, irgendwann werde ich 58, und er ist da. hahaha.
Dasselbe Gefühl empfinde ich jeweils, wenn ich hier mit jemandem etwas länger über unsere bisherigen Leben rede. Es dauert! Es ist schon soviel passiert in diesen paar Jahren. Das eine ergab das andere und über irgendwelche unplanbare Pfade bin ich nun hier gelandet. Hätte ich gewisse Entscheidungen nicht gemacht, wo wäre ich jetzt? Ist alles gut so, wie es ist? Kann man von "richtig" sprechen in diesem Zusammenhang?
Es geht nicht mehr darum, den Gymer zu schaffen, ein Praktikum zu finden, sich an einer Hochschule anzumelden und diese abzuschliessen. Auch hatte ich nur letzte Nacht im Traum soeben ein Kind geboren.
Seit etwa zwei Jahren denke ich mindestens einmal pro Monat: Das ist die beste Zeit meines bisherigen Lebens. Wo wäre ich, wenn ich nicht Gott in mir spüren und wissen würde? Ich habe mich richtig in ihn verliebt. Am Morgen erwache ich, und er ist da. Ich werde 28, und er ist da, ich werde 38, und er ist da, irgendwann werde ich 58, und er ist da. hahaha.
Wie wärs mit 09.10.11?
Donnerstag, Oktober 21, 2010
Es wachsen auch keine Oliven am Feigenbaum (zum Glück nicht! Yeah Feigen! Buh Oliven!)
Ich möchte bereits seit einiger Zeit einen Eintrag "Was machen wir hier eigentlich die ganze Zeit?" schreiben. Leider bin ich derart zugeladen mit Hausaufgaben und einigen Änderungen am Theatertext (Cousin R.), dass es noch ein paar Tage dauert...
Bis ich die Früchte meiner Arbeit pünktlich zu den Abgabeterminen abliefere, möchte ich gern mal wissen: Was sind denn eigentlich das für Früchte?

Bis ich die Früchte meiner Arbeit pünktlich zu den Abgabeterminen abliefere, möchte ich gern mal wissen: Was sind denn eigentlich das für Früchte?

Mittwoch, Oktober 20, 2010
Zwischen Hohl und Hoffnung
5-Uhr-Morgenspaziergang. Im Westen ist es heller als im Osten, denn im Westen liegt die Stadt. Alle paar hundert Meter leuchtet eine Strassenlampe, dazwischen flüstern die Rasensprenkler und stechen Umrisse von Pflanzen bedrohlich in den Himmel. In einer dunklen Kurve begegne ich dem Rentner Gene. Er ist ganz in beige gekleidet, mit einem beigen Hut. Er sieht aus wie auf Safari. Auf seinen Stock gestützt, fragt er mich, den wievielten Tag ich unterwegs zum Ende der Strasse sei? Ich verstehe nicht ganz, worauf er hinaus will. Aber es ist mein zweiter solcher Spaziergang. Das ist sein Stichwort: Seit 556 Tagen läuft er jeden Morgen von einem Ende der Strasse bis zum andern (2km)! Ohne einen einzigen Unterbruch! Er führt auch jeden Tag Buch über seinen Spaziergang. Ich frage mich, was man da notieren kann. Um diese Uhrzeit ist doch nichts los. Ich werde eines besseren belehrt: Zwei Sternschnuppen, eine schwarze Katze, die mir lachläuft, ein streunender Hund, zwei streunende Jogger und ein streunendes Auto sehe ich in der nächsten Stunde. Ausserdem entdecke ich die "Hope"-Strasse.
Warum sagt man eigentlich von einem Ende zum andern? Ich lief heute von einem Anfang der Strasse bis zum andern.
Warum sagt man eigentlich von einem Ende zum andern? Ich lief heute von einem Anfang der Strasse bis zum andern.
Dienstag, Oktober 19, 2010
OM, eingetauscht für Zucker
Ich traute ja meinen Augen kaum. Nachdem ich geplant hatte, BesucherInnen aus der Schweiz nur dann aufzunehmen, wenn sie mir Ovomaltine mitbringen, fand ich heute im Chinaladen die Ovaltine. Ein Druckfehler? Eine Kopie? Tatsächlich ist es dasselbe wie Ovomaltine, AUSSER dass es im Gegensatz zur Schweizer Rezeptur viel Kristallzucker enthält. Tja, so kommt zu den Pancakes auch noch Kristallzucker hinzu. Weighty weighty!
Samstag, Oktober 16, 2010
Ein gutes Ende nehmen - Che Ahn
Che Ahn, ein Pastor aus der Region Los Angeles, sprach bei uns an der BSSM über "how to finish well". Ein Freund von ihm hat die Biographie von 10'000 christlichen LeiterInnen untersucht, teils von biblischen LeiterInnen, teils aus unserer Zeit, und er sah, dass nur 25% von ihnen ein gutes Ende hatten. Die anderen wurden zu Alkoholikern, hatten Affären, wurden depressiv,.. --> We don't receive that, we are a new generation! Che Ahn jedenfalls hat sich aufgrund dieser Studie Gedanken gemacht, wie man einem Hype und einem anschliessenden Absturz entgegenwirken könnte:
The thing that is hindering us from finishing well is sin. God is for us. He wants to help us. The moment you loose hunger you go into pride, you loose the edge. Grace is not just favor, it's power.
Four important choices we can make:
1. Stay intimate with Jesus Christ.
Die Intimität von "einfach mit Jesus sein, für das, was er ist!"
Nicht Zeit mit Gott verbringen, um unseren Gebetsplan abzuarbeiten. Einfach zusammen sein, weil wir einander lieben. Dafür Zeit schaffen. You cannot finish well unless you're abiding in heaven. Lovers like to be together.
2. Be constantly, continually filled with the Holy Spirit.
Es reicht nicht, zu sagen "1994 hatte ich in Toronto eine Begegnung mit dem Heiligen Geist". So wie man auch Wasser nicht nur vor 12 Jahren gebraucht hat, sondern es dauernd braucht, so ist es auch mit dem Heiligen Geist. Blessed are those who are hungry and thirsty. They will be filled. Bitte jeden Tag darum, neu mit dem Heiligen Geist gefüllt zu werden.
3. Make a choice to walk in holiness and integrity all your days.
Integrity - integer - whole. die Übereinstimmung zwischen idealistischen Werten und der tatsächlichen Lebenspraxis (wikipedia). As a leader, choose being a servant, humility.
4. Do what ever it takes to get inner healing and restoration.
What is the root issue? Have an accountability partner. Constantly learn, research. Learn from counselers, from doing Sozo's (def.sozo /Sozo ministry), even if there's nothing wrong.
Che Ahn erzählt, wie er viele Eheseminare besuchte und mit bekannten Ehetherapeuten Termine abmachte, obwohl sie in der Ehe gar keinen Grund dazu hatten. Er wollte mehr lernen, warum er wie funktioniert etc.
The thing that is hindering us from finishing well is sin. God is for us. He wants to help us. The moment you loose hunger you go into pride, you loose the edge. Grace is not just favor, it's power.
Four important choices we can make:
1. Stay intimate with Jesus Christ.
Die Intimität von "einfach mit Jesus sein, für das, was er ist!"
Nicht Zeit mit Gott verbringen, um unseren Gebetsplan abzuarbeiten. Einfach zusammen sein, weil wir einander lieben. Dafür Zeit schaffen. You cannot finish well unless you're abiding in heaven. Lovers like to be together.
2. Be constantly, continually filled with the Holy Spirit.
Es reicht nicht, zu sagen "1994 hatte ich in Toronto eine Begegnung mit dem Heiligen Geist". So wie man auch Wasser nicht nur vor 12 Jahren gebraucht hat, sondern es dauernd braucht, so ist es auch mit dem Heiligen Geist. Blessed are those who are hungry and thirsty. They will be filled. Bitte jeden Tag darum, neu mit dem Heiligen Geist gefüllt zu werden.
3. Make a choice to walk in holiness and integrity all your days.
Integrity - integer - whole. die Übereinstimmung zwischen idealistischen Werten und der tatsächlichen Lebenspraxis (wikipedia). As a leader, choose being a servant, humility.
4. Do what ever it takes to get inner healing and restoration.
What is the root issue? Have an accountability partner. Constantly learn, research. Learn from counselers, from doing Sozo's (def.sozo /Sozo ministry), even if there's nothing wrong.
Che Ahn erzählt, wie er viele Eheseminare besuchte und mit bekannten Ehetherapeuten Termine abmachte, obwohl sie in der Ehe gar keinen Grund dazu hatten. Er wollte mehr lernen, warum er wie funktioniert etc.
Leben, mal so
Ich habe einen sehr guten Blutdruck. Sie haben gleich alles untersucht, Gewicht, Puls, Herz. Dabei habe ich nur eine Zerrung der ROTATORENMANSCHETTE (wie mir mein Wörterbuch sagt. Der Arzt sagte rotator cuff). Jetzt muss ich zweimal täglich eine halbe Gallone Milch im Kreis herumschwingen, ganz sachte natürlich, und mit den Fingern die Wand hochlaufen, und entzündungshemmende Schmerzmedis nehmen.

Ausserdem bin ich gezwungenermassen zur Fussgängerin geworden. Ich, die ich Tempo so liebe. Es ist so ein anderes Vorwärtskommen. Man ist verbunden mit der Welt, durch die man läuft. Man konzentriert sich nicht darauf, eine optimale Bahn in der Kurve zu finden, oder so spät als möglich dass es trotzdem noch früh genug ist zu bremsen. Stattdessen entdeckt man Bäume mit mir unbekannten Früchten daran. Oder sieht Rehe. Oder die Regenwürmer auf dem Trottoir, die frühmorgens von Rasensprenklern ausgeschwemmt werden und dann in den 30° tagsüber vertrocknen. Man lernt die Rentner kennen, die in ihren offenen Garagen herumhandwerkeln.

Ausserdem bin ich gezwungenermassen zur Fussgängerin geworden. Ich, die ich Tempo so liebe. Es ist so ein anderes Vorwärtskommen. Man ist verbunden mit der Welt, durch die man läuft. Man konzentriert sich nicht darauf, eine optimale Bahn in der Kurve zu finden, oder so spät als möglich dass es trotzdem noch früh genug ist zu bremsen. Stattdessen entdeckt man Bäume mit mir unbekannten Früchten daran. Oder sieht Rehe. Oder die Regenwürmer auf dem Trottoir, die frühmorgens von Rasensprenklern ausgeschwemmt werden und dann in den 30° tagsüber vertrocknen. Man lernt die Rentner kennen, die in ihren offenen Garagen herumhandwerkeln.
Donnerstag, Oktober 14, 2010
Fortsetzungsstory: Auslandversicherung
Lustiges Telefonat mit der Krankenkasse, Teil 2:
Bei mir ist es Mittwoch, 23.30 Uhr. Bei Frau W. von der Krankenkasse ist es Donnerstag, 08.30 Uhr.
Sie: Und wann gehen Sie zum Arzt?
Ich: Ich weiss es noch nicht
Sie: Dann schreibe ich, dass Sie morgen gehen
Ich: Nein, schreiben Sie besser "Freitag"
Sie: Eben, das ist ja morgen
Ich: Freitag ist übermorgen
Sie: ... (sagt nichts, tippt nur)
Ich: ... (sage auch nichts, schmunzle nur)
Ich muss jedenfalls die ganzen Kosten selbst bezahlen, und kann erst anschliessend die Rechnung an die KK einschicken. Das kann ja heiter werden! Aber wenn ich sehe, wie hier die Mehrheit der Leute keine KK hat. Meine Mitbewohnerin fuhr vor einem Jahr mit dem Velo bergab und in einen Truck. Sie wurde während den nächsten Tagen immer und immer wieder bewusstlos. Aber weil sie nicht versichert ist, ging sie nicht zum Arzt.. Gott sei Dank geht es ihr heute gut!
Bei mir ist es Mittwoch, 23.30 Uhr. Bei Frau W. von der Krankenkasse ist es Donnerstag, 08.30 Uhr.
Sie: Und wann gehen Sie zum Arzt?
Ich: Ich weiss es noch nicht
Sie: Dann schreibe ich, dass Sie morgen gehen
Ich: Nein, schreiben Sie besser "Freitag"
Sie: Eben, das ist ja morgen
Ich: Freitag ist übermorgen
Sie: ... (sagt nichts, tippt nur)
Ich: ... (sage auch nichts, schmunzle nur)
Ich muss jedenfalls die ganzen Kosten selbst bezahlen, und kann erst anschliessend die Rechnung an die KK einschicken. Das kann ja heiter werden! Aber wenn ich sehe, wie hier die Mehrheit der Leute keine KK hat. Meine Mitbewohnerin fuhr vor einem Jahr mit dem Velo bergab und in einen Truck. Sie wurde während den nächsten Tagen immer und immer wieder bewusstlos. Aber weil sie nicht versichert ist, ging sie nicht zum Arzt.. Gott sei Dank geht es ihr heute gut!
Mittwoch, Oktober 13, 2010
Wenn ich eine Grimasse mache ist es nämlich total in der Mitte!
Ich habe nach der Veröffentlichung meiner CD die Kategorie "Komplimente, die keine sind" kennengelernt. Zum Beispiel "Ich hab deine CD gehört. Die Musik ist wunderschön!". Oder alternativ "Mir gefällt deine CD. Besonders die Beats sind super!". Das sind durchaus Komplimente. Für die Beatproduzenten nämlich.
Heute ein neues Kompliment, das keines ist: "Hey, I like your piercing!" - "Oh, thank you!" - "yes, I like that it's not on the side, but also not in the middle. That's very unusual." - "...thank you... (actually it SHOULD be in the middle ?!?!?!)"
Was für ein Tag. Zuerst anderthalb Stunden lang geheult wie ein kleines Kind (nicht wegen dem Piercing-Kompliment), dann Impartationtime von Bill und Beni Johnson und dem ganzen Team, dann fünf Minuten intensiv gelacht (wahrscheinlich weil meine Nachbarin während den anderthalb Stunden, in denen ich geweint habe, so lustig gelacht hat), dann einige interessante Gedankengänge gehabt auf dem Nachhauseweg. Jetzt bin ich müde, gute Nacht.
Man kann nicht ALLES aufschreiben.
Heute ein neues Kompliment, das keines ist: "Hey, I like your piercing!" - "Oh, thank you!" - "yes, I like that it's not on the side, but also not in the middle. That's very unusual." - "...thank you... (actually it SHOULD be in the middle ?!?!?!)"
Was für ein Tag. Zuerst anderthalb Stunden lang geheult wie ein kleines Kind (nicht wegen dem Piercing-Kompliment), dann Impartationtime von Bill und Beni Johnson und dem ganzen Team, dann fünf Minuten intensiv gelacht (wahrscheinlich weil meine Nachbarin während den anderthalb Stunden, in denen ich geweint habe, so lustig gelacht hat), dann einige interessante Gedankengänge gehabt auf dem Nachhauseweg. Jetzt bin ich müde, gute Nacht.
Man kann nicht ALLES aufschreiben.
Dienstag, Oktober 12, 2010
Whiskeytown Lake
Montag, Oktober 11, 2010
Wenn der Rubel rollt, wenn das Rudel tollt
There's a lot going on again..
Heute Mittag, im zweiten GD, predigte Bill wieder mal eine unglaublich starke Botschaft, so reveiling! Ich muss das mal in einem anderen Blogeintrag weitergeben. Während der Predigt wurde Bill vom Heiligen Geist so stark berührt, dass er zeitweise richtig Mühe hatte, zu lesen und zu sprechen. Er sagte ständig die falschen Worte. Und am Schluss... lag sogar er selbst am Boden. Nun freue ich mich besonders auf den Abendgottesdienst in anderthalb Stunden...
Am Freitagabend im Twinview-Gottesdienst: Da dort keine Predigt geplant ist, gibt es einfach eine Gottesdienstleitung, die während des Worships ein bisschen schaut, was der Heilige Geist so machen will. Diesen Freitag kam das Thema "Geld" auf, dass Gott uns da in unserem Denken einen Druchbruch schenken will, dass wir freudige GeberInnen sein können und nicht ängstliche Geizkragen. Es war keine Kollekte geplant, aber gab dann spontan eine: Die Leute tanzten nach vorne, und warfen Geld auf die Bühne. Nach einigen Minuten rief die Gottesdienstleiterin uns dazu auf, auf die Bühne tanzen zu kommen. Natürlich war die Bühne sofort plätschvoll von Leuten, die auf den Geldscheinen tanzten. Ab und zu wurde die Menschenmenge ausgetauscht, so dass alle mal konnten. That was fun!! Ich war schon wieder sowas von schweissüberströmt. Es war auch nicht gescheit für meine Schulter. Aber es war es wert!
Heute Mittag, im zweiten GD, predigte Bill wieder mal eine unglaublich starke Botschaft, so reveiling! Ich muss das mal in einem anderen Blogeintrag weitergeben. Während der Predigt wurde Bill vom Heiligen Geist so stark berührt, dass er zeitweise richtig Mühe hatte, zu lesen und zu sprechen. Er sagte ständig die falschen Worte. Und am Schluss... lag sogar er selbst am Boden. Nun freue ich mich besonders auf den Abendgottesdienst in anderthalb Stunden...
Am Freitagabend im Twinview-Gottesdienst: Da dort keine Predigt geplant ist, gibt es einfach eine Gottesdienstleitung, die während des Worships ein bisschen schaut, was der Heilige Geist so machen will. Diesen Freitag kam das Thema "Geld" auf, dass Gott uns da in unserem Denken einen Druchbruch schenken will, dass wir freudige GeberInnen sein können und nicht ängstliche Geizkragen. Es war keine Kollekte geplant, aber gab dann spontan eine: Die Leute tanzten nach vorne, und warfen Geld auf die Bühne. Nach einigen Minuten rief die Gottesdienstleiterin uns dazu auf, auf die Bühne tanzen zu kommen. Natürlich war die Bühne sofort plätschvoll von Leuten, die auf den Geldscheinen tanzten. Ab und zu wurde die Menschenmenge ausgetauscht, so dass alle mal konnten. That was fun!! Ich war schon wieder sowas von schweissüberströmt. Es war auch nicht gescheit für meine Schulter. Aber es war es wert!
Mittwoch, Oktober 06, 2010
Heilungsprozesse
Laufe mal mit einem Arm in der Schlinge in eine Klasse von 800 School of Supernatural Ministry StudentInnen. Hahaha! Ich hatte seit dem Unfall Schmerzen in der Schulter und im Handgelenk. Wie ich hinterher vernahm, hatten die zwei jungen Frauen, die mich und mein Velo nach dem Unfall nach Hause fuhren, um Mitternacht noch eine Stunde (sic!) für mich gebetet! Und gestern, als ich nach Hause kam, stand von ihnen ein Blumenstrauss auf meinem Tisch! Wow! Nun, gestern vor der Schule beteten zwei Jungs für mich und danach war mein Handgelenk komplett schmerzfrei! Yes! Die Schulter, die arme, braucht noch ein bisschen mehr Zeit. Das ist ok. Sie darf sich jetzt erholen. Netterweise wohnt eine Schweizer Physiotherapeutin, die auch in meiner Klasse ist, grad in der Nachbarstrasse. Gestern Abend hat sie mich schon fachkundig behandelt und mir gezeigt, wie ich mich ohne Hilfe von aussen, einarmig, an- und ausziehen kann.
Ausserdem fand ich heraus, dass ich nicht nur unfallversichert bin, sondern sogar bei einer ausserordentlich netten Krankenkasse versichert bin: "Oje, sie Arme! Nein also, gehen Sie doch zum Arzt, wenn es bis Freitag nicht besser ist! Haben Sie jemanden, der Ihnen den Arm verbindet? Haben Sie eine Salbe?".
Gestern war mein erstes "Advanced Ministry Training" (AMT). Ich hatte mich für "prophetic singing" angemeldet. Die Studentin neben mir wurde aufgerufen "stand up and sing over her". Sie begann also, prophetisch über einer anderen Studentin zu singen "He puts a crown on your head", und die andere brach in Tränen aus, worauf die Leiterin des AMT's eine dritte Studentin dazu aufrief, um sie zu tanzen. Sie tanzte und es war ersichtlich dass sie darstellte, wie Mauern einbrechen. Die besungene und betanzte Studentin weinte und lachte inzwischen gleichzeitig, und die Leiterin klärte uns auf "Hier wird grad jemand freigesetzt". Yeah God!
Ich möchte mich auch noch bedanken für alle Gebete für meinen Gottebub Emilio. Er braucht noch Durchbruch! Inzwischen wurde bei ihm eine seltene Immunkrankheit diagnostiziert, die jetzt aus schulmedizinischer Sicht eine Chemotherapie erfordert, aber es ist ja eigentlich egal was ihn plagt, nichtmal ein Schnupfen hat Anrecht auf ihn. Und Gott ist der Hort seines Heils (Psalm 95,1, nach Luther)! Weitere Gebete sind also super!
Ausserdem fand ich heraus, dass ich nicht nur unfallversichert bin, sondern sogar bei einer ausserordentlich netten Krankenkasse versichert bin: "Oje, sie Arme! Nein also, gehen Sie doch zum Arzt, wenn es bis Freitag nicht besser ist! Haben Sie jemanden, der Ihnen den Arm verbindet? Haben Sie eine Salbe?".
Gestern war mein erstes "Advanced Ministry Training" (AMT). Ich hatte mich für "prophetic singing" angemeldet. Die Studentin neben mir wurde aufgerufen "stand up and sing over her". Sie begann also, prophetisch über einer anderen Studentin zu singen "He puts a crown on your head", und die andere brach in Tränen aus, worauf die Leiterin des AMT's eine dritte Studentin dazu aufrief, um sie zu tanzen. Sie tanzte und es war ersichtlich dass sie darstellte, wie Mauern einbrechen. Die besungene und betanzte Studentin weinte und lachte inzwischen gleichzeitig, und die Leiterin klärte uns auf "Hier wird grad jemand freigesetzt". Yeah God!
Ich möchte mich auch noch bedanken für alle Gebete für meinen Gottebub Emilio. Er braucht noch Durchbruch! Inzwischen wurde bei ihm eine seltene Immunkrankheit diagnostiziert, die jetzt aus schulmedizinischer Sicht eine Chemotherapie erfordert, aber es ist ja eigentlich egal was ihn plagt, nichtmal ein Schnupfen hat Anrecht auf ihn. Und Gott ist der Hort seines Heils (Psalm 95,1, nach Luther)! Weitere Gebete sind also super!
Dienstag, Oktober 05, 2010
Trag einen Velohelm
Nachdem eine meiner Chefinnen vor gut zwei Jahren einen schrecklichen Velounfall hatte, begann ich, einen Fahrradhelm zu tragen. Mit der Zeit wurde ich etwas nachlässiger, hab ihn aber trotzdem mit in die USA genommen. Hier trug ich ihn mal, mal nicht. Heute überlegte ich noch, soll ich, soll ich nicht? Und trug ihn dann. Und hatte vorhin prompt einen Velounfall, der dank Helm und wahrscheinlich Schutzengeln glimpflich verlaufen ist. Ich raste um 23 Uhr den Hügel von der Bethel Church runter, um die Kurve, und sah in der Dunkelheit nicht, dass dort ein Trottoir ist. Somit raste ich in den Absatz, flog aufs Trottoir, wo ich mit voller Wucht auf Schulter und Kopf fiel und dann in den Sand und die Wiese hineinrutschte. Dort lag ich, unfähig mich zu bewegen, und stellte nur fest, dass ich Erde im Mund habe. Als dann endlich ein Auto kam und der Fahrer rief "are you ok", begann ich endlich zu weinen... Nun, es ist alles ok! Meine rechte Schulter, der Arm und das Handgelenk tun ziemlich weh und ich kann den rechten Arm nicht wirklich benutzen.. schreiben geht grad knapp noch aber tut weh. Mein Kiefer tut weh, und meine Jean sind zerrissen. Aber alles ist noch dran, ist noch ganz, wow! Thank you God for Guardian Angels!
Montag, Oktober 04, 2010
Die Wonne des Festes
Ich glaube, die letztjährigen 2nd yearler haben das Twinview-Gebäude schön mit Glory gefüllt. Gell, Erne. Ich liebe die Twinview-Gottesdienste. Gestern Vormittag wurde das erste Lobpreislied gespielt - und dabei blieb es. Eine Stunde lang hörten sowohl Musik wie auch Tanzen nicht mehr auf. Die Sängerin und der Lobpreisleiter sangen keine Liedtexte mehr, sondern einfach prophetische Sachen wie "There ain't no party like a Jesusparty, cause a Jesusparty don't stop", und das wurde dann von der ganzen Menge x-mal in den Saal geschrieen. Als wir abbrechen mussten (das Singen und Tanzen, nicht aber die Jesusparty) wegen der Predigt, die ja vom Hauptgebäude per live-videostream übertragen wird (auch für DICH: www.ibethel.tv), waren wir alle so verschwitzt dass uns die Kleider nur so am Leib klebten. Zephanja 3,14+15: Jauchze, du Tochter Zion; juble, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der Herr hat die Gerichte von dir abgewendet, er hat deinen Feind weggeräumt. Der Herr, der König Israels, ist in deiner Mitte; du brauchst kein Unheil mehr zu fürchten!
Danach predigte Prof. Kris Vallotton (das war jetzt ein insider-Witz für alle, die es auf ibethel.tv sahen/sehen werden). Die Gesetze sind bloss die Folge eines Mentalitätswandels in der Gesellschaft. Das Frauenstimm- und wahlrecht kam zustande, weil sich die Sicht auf die Frauen änderte. Somit soll es uns nicht nur darum gehen, möglichst Gesetze durchzudrücken. Wir sind dazu berufen, die Gesellschaft zu prägen mit Liebe, mit Werten, mit der Kultur der Ehre, indem wir Gerechtigkeit schaffen. Die Kirche ist oft sehr pastoral: Menschen kommen in die Kirche und werden dort genährt. Jetzt geht es aber darum, apostolische Kirchen zu leben: Menschen kommen zur Kirche, werden dort ausgerüstet, und gehen raus in die dunkelsten Ecken der Welt um das Licht zu bringen, die Gesellschaft zu verändern, die Welt zu prägen. Apostolic church is a cultural transformer! Wir bewegen uns von einem "Teich Bethseda"-Gemeindeleben zu einem "Fluss des Hesekiel"-Gemeindeleben: Im Teich von Bethseda versammelten sich alle Kranken und hofften, dort geheilt zu werden. Im Fluss vom Hesekiel jedoch geht der Wasserstrom vom Allerheiligsten weg in die ganze Welt und bringt Heilung.
We come to church to get equipped. It becomes a Holy Spirit trainingcenter. Jesus commanded us to extend the kingdom. Jesus said: I'll build the church, you extend the kingdom. Then we build the church and wonder who will extend the kingdom. Our destiny is heaven. But our ministry is heaven on earth. We are the answer to the world's problems.
Danach predigte Prof. Kris Vallotton (das war jetzt ein insider-Witz für alle, die es auf ibethel.tv sahen/sehen werden). Die Gesetze sind bloss die Folge eines Mentalitätswandels in der Gesellschaft. Das Frauenstimm- und wahlrecht kam zustande, weil sich die Sicht auf die Frauen änderte. Somit soll es uns nicht nur darum gehen, möglichst Gesetze durchzudrücken. Wir sind dazu berufen, die Gesellschaft zu prägen mit Liebe, mit Werten, mit der Kultur der Ehre, indem wir Gerechtigkeit schaffen. Die Kirche ist oft sehr pastoral: Menschen kommen in die Kirche und werden dort genährt. Jetzt geht es aber darum, apostolische Kirchen zu leben: Menschen kommen zur Kirche, werden dort ausgerüstet, und gehen raus in die dunkelsten Ecken der Welt um das Licht zu bringen, die Gesellschaft zu verändern, die Welt zu prägen. Apostolic church is a cultural transformer! Wir bewegen uns von einem "Teich Bethseda"-Gemeindeleben zu einem "Fluss des Hesekiel"-Gemeindeleben: Im Teich von Bethseda versammelten sich alle Kranken und hofften, dort geheilt zu werden. Im Fluss vom Hesekiel jedoch geht der Wasserstrom vom Allerheiligsten weg in die ganze Welt und bringt Heilung.
We come to church to get equipped. It becomes a Holy Spirit trainingcenter. Jesus commanded us to extend the kingdom. Jesus said: I'll build the church, you extend the kingdom. Then we build the church and wonder who will extend the kingdom. Our destiny is heaven. But our ministry is heaven on earth. We are the answer to the world's problems.
Sonntag, Oktober 03, 2010
Gloretreat
Anschliessend rief Jason uns auf, nach vorne zu kommen und ins Mikrofon zu sagen, was wir nicht mehr länger über uns glauben bzw. eben die Wahrheit über uns auszusprechen. "I am not shy", "I don't have to perform to be loved", "I'm gonna be a good dad", "I am beautiful", "I am able to have friendship", etc. Es folgte eine lange Zeit von break off & get free, das heisst wir jubelten alle zusammen alle paar Sekunden über die Freisetzung von jemandem, und am Schluss fanden wir uns alle tanzend und jubelnd wieder.
Den Nachmittag hatten wir frei. Zuerst lief ich auf den "Mushroom Rock", von wo aus ich das oberste Foto machte. Wohlgemerkt in 35-40°. Danach aber schnell zu den Wasserfällen und samt Kleidern ins Naturbecken.
God is raising up a new company of lovers. We don't wanna camp out in what He has done, we want to go where He is going. --- It is easy to know what God does. Just listen to a couple of testimonies. But WHO is He? We will always be captured by what He does. But we are to be captured by who He is. Luke 9,55: You can walk in signs&wonders and not know Him. Would you allow that this time of your life is about WHO HE IS? --- Desperation is overrated! It works when you believe in an angry God. But we are chosing to be hungry for a good God. Beispiel zur Gottesbeziehung: Desperation/Verzweiflung = Du hast einen vollen Kühlschrank. Du hast Hunger. Du sitzt vor den Kühlschrank, weinst und schreist verzweifelt um Essen.
Hunger = Du hast einen vollen Kühlschrank. Du hast Hunger. Du gehst und nimmst dir was raus und isst.
Did Jesus need revival? (Definition revival: Restoration of life). If Jesus didn't need revival, why do we?
We're no longer under the elements of the world. (Paulus im Galaterbrief). Learn how to find water in the desert. Learn how to drink. We have access to a water that we never need revival again. God is teaching how to heal beyond understanding.
Epheser 4,1ff: walk worthy according to what you have received, not of what you understand!
I make a bold statement: I think it's a mistake to rebuke principalitites and power. This only turns our attention on the enemy. Our job is to show the wisdom of God (Epheser 3,10).
Donnerstag, September 30, 2010
Auf dass sich Thrombozyten vermehren wie Hasen
Einmal pro Woche "müssen" wir alle eine Stunde lang zu einer festgelegten Zeit beten. Somit haben wir dann ein 24-Stunden Gebet. Meine Schicht ist an einem Morgen früh von 5-6. Man sollte wenn immer möglich diese Stunde in der "prayer chapel" beten, auf dem Gelände der Church. Somit komme ich in Genuss, einmal pro Woche die unglaublich tolle Stimmung vor Sonnenaufgang zu erleben. Solange die Regensaison noch nicht angefangen hat, meine ich das ernst, es ist wirklich toll. Gestern zum Beispiel war der Sternenhimmel einfach überwältigend, als ich losfuhr. Dann sah ich unzählige Hasen. Ich konnte Gott Fragen stellen wie "warum gibt es eigentlich die Nacht?" oder "Warum sitzen die Hasen auf dem Sandfeld und nicht in der Wiese?", und er gab so lustige und einleuchtende Antworten.
Im Alabasterhouse war ich die Einzige. Das war der Hammer. Ich konnte singen, rappen, herumhüpfen, und die einzigen die mir zuschauten waren Gott (wobei er wahrscheinlich nicht zuschaute, sondern mitmachte) und die Überwachungskameras.
Apropos Gebet: Ihr wunderbaren Leserinnen und Leser dieses Blogs dürft auch mitmachen. Es gibt da ein Baby, das in Bern in einem Spital liegt und der versammelten Ärzteschaft Rätsel aufgibt, weil er ein schlechtes Blutbild abgibt trotz mehreren Transfusionen. Lasst uns beten, dass er der versammelten Ärzteschaft ein Rätsel aufgibt, weil er plötzlich kerngesund ist. Also: Er braucht viele neue Blutplättchen/Thrombozyten. Oder schlicht und einfach Heilung. Er heisst Emilio. Jetzt alle zusammen, eins zwei drei, los!
Mittwoch, September 29, 2010
Frisch gebacken
Wir haben heute schulfrei, weil "Retreat Week" ist. Morgen werden wir nur wenige in der Klasse sein. Die StudentInnen vom 2nd year werden zu uns kommen und immer zu zweit über jemanden prophezeien. Ich kann's kaum erwarten. Von Mittwoch bis Samstag werde ich dann nach Chico fahren.
*********
Dienstag, September 28, 2010
Buchstabiere: Dyslexia
Ich habe kürzlich von der jungen Frau geschrieben, die im Gottesdienst in meiner Nähe sass und von Legasthenie geheilt wurde. Hier ist noch ihr Zeugnis, von ihr selbst geschrieben: ibethel.org Sehr berührend!
Montag, September 27, 2010
+1x0
Nochmal eine Geschichte. Sie ist schon vorletzte Woche passiert, aber ich höre so viele Zeugnisse, da verwechsel ich immer die Fakten. Diese hier wurde aber gestern nochmal erzählt:
Während der Schule fragte Bill, ob jemand heute Morgen spezifisch für 500$ gebetet habe. Eine Frau streckte die Hand auf. Bill rief sie nach vorne, gab ihr eine 50$ Note und sagte, dass in diesen 50$ bereits der Same für 500$ steckten. Es ging irgendwie darum dass wenn wir beten, dass Gott sofort einen Samen in unser Leben pflanzt, damit die Antwort oder Erfüllung kommt. Nur merken wir es oft nicht. Nun gut, diese Frau ging später oder am nächsten Tag einkaufen. Ihr fiel eine Frau mit Kindern auf, die den Kindern sagte "nein, legt das zurück, ihr wisst dass wir uns das nicht leisten können". Daraufhin gab meine Mitstudentin dieser Frau die 50$, die sie von Bill bekommen hatte. Am selben Abend kam jemand zu ihr und gab ihr 500$.
Während der Schule fragte Bill, ob jemand heute Morgen spezifisch für 500$ gebetet habe. Eine Frau streckte die Hand auf. Bill rief sie nach vorne, gab ihr eine 50$ Note und sagte, dass in diesen 50$ bereits der Same für 500$ steckten. Es ging irgendwie darum dass wenn wir beten, dass Gott sofort einen Samen in unser Leben pflanzt, damit die Antwort oder Erfüllung kommt. Nur merken wir es oft nicht. Nun gut, diese Frau ging später oder am nächsten Tag einkaufen. Ihr fiel eine Frau mit Kindern auf, die den Kindern sagte "nein, legt das zurück, ihr wisst dass wir uns das nicht leisten können". Daraufhin gab meine Mitstudentin dieser Frau die 50$, die sie von Bill bekommen hatte. Am selben Abend kam jemand zu ihr und gab ihr 500$.
Sonntag
Was für ein Tag! Am Vormittag stürzte ich aus dem Haus und zum Fahrrad, es war höchste Zeit, um zum Gottesdienst zu fahren. Nicht zum Hauptgebäude der Church, sondern ein bisschen weiter weg ennet der Interstate 5. Mein Fahrrad wollte nicht. Es hatte keine Luft mehr im Vorderrad. Somit würde ich meine erste Verspätung haben, dabei wollte ich doch ein Jahr ohne Verspätung und so.. Ich begann zu laufen, es war gegen Mittag und vermutlich um die 35°. Nach 15 Minuten kam ich endlich zu einer grösseren Strasse mit Autos, und mein Daumen zum Einsatz. Das dritte Auto hielt, es war keiner von Bethel und er musste auch nicht in die Richtung, aber weil seine Nachbarinnen Bethel-Studentinnen sind und erst noch so nett immer, war es ihm eine Freude, mich hinzufahren. Nach dem Gottesdienst lief ich auch zur Strasse, hielt meinen Daumen raus und das erste Auto brachte mich nach Hause. Ich stelle mir vor, wie die Studentin am Steuer eigentlich nicht will, aber der Heilige Geist sagt "halt an!", und sie ringt mit sich und muss dann ja fast, sonst hätte sie ewig ein schlechtes Gewissen. Oje. :-)
Aber der Gottesdienst! Oh my oh my. Wenn Bill predigt will ich immer jedes Wort aufschreiben. Fear can only influence what is not under the influence of love. Fear is a self-fulfilling prophecy. Believing the lie empowers the lie. Fear robs. It reduces us to a person who asks God and is not sure if God really wants.. But we work as a person who makes decrees. When I get happy facing a problem, it not only changes me, and changes the problem, but it also annoyes the devil. If you want joy, you gotta rejoyce to get it. When you only believe what you feel, then you're not a believer, then you're a feeler.
The way we handle our problems determines the breakthrough. The way we handle our blessing, determines our increase of favor.
Ja, dann später der Abendgottesdienst. Nach dem Worship sollte Kris Vallotton predigen. Zuerst erzählte Bill noch ein paar Zeugnisse. Dann hatte er den Eindruck, dass Gott grad Leute heilen möchte, die Kopftraumata erlebt hatten. Unfälle, Schläge, etc. Oder die sonstige Probleme mit dem Hirn haben, z.B. Legasthenie. Es standen viele Leute auf. Diejenigen rundherum sollten nun direkt dem Problem/der Krankheit befehlen, zu gehen. Ich half mit, für eine junge Frau zwei Sitze neben mir zu beten. Sie sagte, sie sei mit Legasthenie geboren worden. Wir sagten ihr: well, you were born with dyslexia but now you're gonna live without it. Und so war es. Plötzlich brach sie in Tränen aus!! "I can see words in my head and I can spell them! I've never been able to spell these words! Never!". Es war der Hammer. Sie hatte noch nie Namen buchstabieren können, erzählte sie, und nun konnte sie es. Dafür konnte sie nicht mehr aufhören zu weinen. Insgesamt wurden in dieser Viertelstunde so viele Leute geheilt.. bestimmt 30. Knorpel im Knie, der vorher gefehlt hatte. Eine Beule auf dem Kopf eines etwa 40 jährigen Mannes, die er seit dem Alter von 12 Jahren gehabt hatte, und die verschwand, Schmerzen, die weggingen,...
Irgendwann viel später kam dann noch Kris auf die Bühne. Er sprach von dieser Stelle ausgehend: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Manchmal sei der Weg klar und man wisse genau, wo entlang und warum. Aber manchmal sei nur so eine Leuchte beim Fuss, so dass man grad knapp den nächsten Schritt erkennen kann, aber weder eine Richtung noch ein Ziel. Gerade dann sei es wichtig, diesen nächsten Schritt im Glauben zu tun. Hebräer 11: Im Glauben .... im Glauben.... im Glauben... Wie eine prophetische Handlung. You need some sort of action to live your Faith. Sometimes it's time to leave my place of security.
Aber der Gottesdienst! Oh my oh my. Wenn Bill predigt will ich immer jedes Wort aufschreiben. Fear can only influence what is not under the influence of love. Fear is a self-fulfilling prophecy. Believing the lie empowers the lie. Fear robs. It reduces us to a person who asks God and is not sure if God really wants.. But we work as a person who makes decrees. When I get happy facing a problem, it not only changes me, and changes the problem, but it also annoyes the devil. If you want joy, you gotta rejoyce to get it. When you only believe what you feel, then you're not a believer, then you're a feeler.
The way we handle our problems determines the breakthrough. The way we handle our blessing, determines our increase of favor.
Ja, dann später der Abendgottesdienst. Nach dem Worship sollte Kris Vallotton predigen. Zuerst erzählte Bill noch ein paar Zeugnisse. Dann hatte er den Eindruck, dass Gott grad Leute heilen möchte, die Kopftraumata erlebt hatten. Unfälle, Schläge, etc. Oder die sonstige Probleme mit dem Hirn haben, z.B. Legasthenie. Es standen viele Leute auf. Diejenigen rundherum sollten nun direkt dem Problem/der Krankheit befehlen, zu gehen. Ich half mit, für eine junge Frau zwei Sitze neben mir zu beten. Sie sagte, sie sei mit Legasthenie geboren worden. Wir sagten ihr: well, you were born with dyslexia but now you're gonna live without it. Und so war es. Plötzlich brach sie in Tränen aus!! "I can see words in my head and I can spell them! I've never been able to spell these words! Never!". Es war der Hammer. Sie hatte noch nie Namen buchstabieren können, erzählte sie, und nun konnte sie es. Dafür konnte sie nicht mehr aufhören zu weinen. Insgesamt wurden in dieser Viertelstunde so viele Leute geheilt.. bestimmt 30. Knorpel im Knie, der vorher gefehlt hatte. Eine Beule auf dem Kopf eines etwa 40 jährigen Mannes, die er seit dem Alter von 12 Jahren gehabt hatte, und die verschwand, Schmerzen, die weggingen,...
Irgendwann viel später kam dann noch Kris auf die Bühne. Er sprach von dieser Stelle ausgehend: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Manchmal sei der Weg klar und man wisse genau, wo entlang und warum. Aber manchmal sei nur so eine Leuchte beim Fuss, so dass man grad knapp den nächsten Schritt erkennen kann, aber weder eine Richtung noch ein Ziel. Gerade dann sei es wichtig, diesen nächsten Schritt im Glauben zu tun. Hebräer 11: Im Glauben .... im Glauben.... im Glauben... Wie eine prophetische Handlung. You need some sort of action to live your Faith. Sometimes it's time to leave my place of security.
Samstag, September 25, 2010
Angewandter Himmel
Einige Dinge an der BSSM mag ich besonders. Zum Beispiel das "Anwenden". Sagen wir mal, einer der Sprecher behandelt das Thema Identität. Dann haben wir Lehre, wir haben vielleicht Blätter vor uns mit Text, den wir durchgehen, oder nehmen Notizen oder hören einfach so zu. Aber meistens bis immer heisst es mitten drin oder gegen Ende, wir sollen alle aufstehen. Und dann wird es praktisch. Dann sollen wir z.B. alle individuell den Heiligen Geist bitten, uns zu zeigen, was für eine Lüge wir betreffend unserer Identität glauben. Anschliessend sprechen wir alle zusammen aus, dass wir diese Lüge nicht mehr haben wollen, und bitten Gott, uns in dem Bereich die Wahrheit über uns zu sagen. Danach sprechen wir die Wahrheit über uns aus.
Oder der Teacher betet einfach grad für uns alle und bittet den Heiligen Geist, zu uns zu sprechen.
Somit bekommen wir nicht nur von der Bühne her Kopfwissen vermittelt, sondern es wird auch noch gleich Gelegenheit geboten, unseren Geist von Gott selbst erneuern zu lassen. Das ist ziemlich cool.
Oder auch: Häufig, wenn wir zu Beginn in den Raum strömen, stehen PraktikantInnen links und rechts vom Eingang, legen uns die Hände auf und segnen uns.
Oder: Wir haben an 3 von 4 Schultagen eine Worshipzeit von bis zu einer Stunde. Ich erlebte das bisher noch nie als "Liedersingen". Es ist immer eine riesige Erwartung da, was Gott wohl HEUTE vorhat, gerade auch vonseiten des Staffs.
Und fast jeden Tag ist eine Einheit "Testimonies" eingeplant, wo Leute erzählen, was sie kürzlich für Durchbrüche mit Gott erlebt haben. Einer zum Beispiel erzählte am Dienstag, dass er sein Knie kaputtgemacht habe und in einer Woche oder so operieren müsse, ausser ein Wunder geschehe. Am Donnerstag war er wieder am Mikrofon: "Guess who doesn't need surgery!".
Da war auch die alleinerziehende Mutter, die selbst kaum genug Geld zum Essen hat, geschweige denn für die Miete oder die Schule. Aus einem Impuls heraus schenkte sie jemandem 20$. Als sie abends dann im Supermarkt an der Kasse war, hatte sie genau 20$ zuwenig, um ihre Sachen zu bezahlen, und musste wieder zurück um Sachen wieder ins Regal zu stellen. Am nächsten Tag war sie bei sich im Wohnwagen am lesen, und hatte plötzlich den Impuls, über ihrem Wohnort und sich auszusprechen, dass Gottes Schätze auch ihr gehören. Nachdem sie das getan hatte, setzte sie sich wieder hin, und da klingelte das Telefon. Ein Vater eines Freundes von ihr rief an und sagte: "Ich rufe an damit du weisst, dass ich dieses Jahr deine gesamten laufenden Kosten übernehmen möchte. Essen, Miete, Frisör, Kleider, Reisen,... einfach alles." !!
Eine andere junge Frau las eine Bibelstelle, und davon inspiriert spendete sie 222.22 Dollars (die Stelle war Kapitel 22, Vers 22, von irgendwo..), obwohl sie selbst das Geld dringend benötigt. Am nächsten Tag war in ihrem Briefkasten ein Check von 2'222.-!!! Can you believe that?!
Ausserdem habe ich heute herausgefunden, dass wir in unserem Garten Kolibris haben!!! Wow!
Oder der Teacher betet einfach grad für uns alle und bittet den Heiligen Geist, zu uns zu sprechen.
Somit bekommen wir nicht nur von der Bühne her Kopfwissen vermittelt, sondern es wird auch noch gleich Gelegenheit geboten, unseren Geist von Gott selbst erneuern zu lassen. Das ist ziemlich cool.
Oder auch: Häufig, wenn wir zu Beginn in den Raum strömen, stehen PraktikantInnen links und rechts vom Eingang, legen uns die Hände auf und segnen uns.
Oder: Wir haben an 3 von 4 Schultagen eine Worshipzeit von bis zu einer Stunde. Ich erlebte das bisher noch nie als "Liedersingen". Es ist immer eine riesige Erwartung da, was Gott wohl HEUTE vorhat, gerade auch vonseiten des Staffs.
Und fast jeden Tag ist eine Einheit "Testimonies" eingeplant, wo Leute erzählen, was sie kürzlich für Durchbrüche mit Gott erlebt haben. Einer zum Beispiel erzählte am Dienstag, dass er sein Knie kaputtgemacht habe und in einer Woche oder so operieren müsse, ausser ein Wunder geschehe. Am Donnerstag war er wieder am Mikrofon: "Guess who doesn't need surgery!".
Da war auch die alleinerziehende Mutter, die selbst kaum genug Geld zum Essen hat, geschweige denn für die Miete oder die Schule. Aus einem Impuls heraus schenkte sie jemandem 20$. Als sie abends dann im Supermarkt an der Kasse war, hatte sie genau 20$ zuwenig, um ihre Sachen zu bezahlen, und musste wieder zurück um Sachen wieder ins Regal zu stellen. Am nächsten Tag war sie bei sich im Wohnwagen am lesen, und hatte plötzlich den Impuls, über ihrem Wohnort und sich auszusprechen, dass Gottes Schätze auch ihr gehören. Nachdem sie das getan hatte, setzte sie sich wieder hin, und da klingelte das Telefon. Ein Vater eines Freundes von ihr rief an und sagte: "Ich rufe an damit du weisst, dass ich dieses Jahr deine gesamten laufenden Kosten übernehmen möchte. Essen, Miete, Frisör, Kleider, Reisen,... einfach alles." !!
Eine andere junge Frau las eine Bibelstelle, und davon inspiriert spendete sie 222.22 Dollars (die Stelle war Kapitel 22, Vers 22, von irgendwo..), obwohl sie selbst das Geld dringend benötigt. Am nächsten Tag war in ihrem Briefkasten ein Check von 2'222.-!!! Can you believe that?!
Ausserdem habe ich heute herausgefunden, dass wir in unserem Garten Kolibris haben!!! Wow!
Donnerstag, September 23, 2010
Prophetic Rapping und Glaube im richtigen Reich
I'm telling you. Es ist lange her, seit ich Hausaufgaben machen musste. Irgendwie habe ich nicht richtig verstanden, dass wir ein Buch bereits vor Schulbeginn gelesen haben mussten. Jetzt muss ich bis Freitag ein Buch lesen und einen Buchreport schreiben, nebst den Bibellese-aufgaben und -reports. Das Buch allerdings ist super. "A world aflame" von Rick Joyner. Es geht um die Erweckung in Wales im 1904/05.
Gestern sprach Bill darüber, dass wir uns nicht von Emotionen leiten lassen sollen. If you only do what you feel, you're not a believer, you're a feeler. In der Pause las ich ein sms, dass mein kleiner Gottebub auf der Intensivstation sei; ein Infekt. Nicht von Emotionen leiten lassen? Try it out. Mein super Revivalgrouppastor schickte gleich zwei seiner Praktikantinnen, um mit mir draussen für das Baby zu beten. Pastor Kris sagt "Fear is faith in the wrong kingdom". Also versuche ich, Angst zu ersetzen mit Glauben. Ich will mehr davon!
Vorher hatte eine wunderbare Band Lobpreis gemacht: The Ember Days. Ich fand mich wieder im 10-Minuten-Freestyle-Lobpreis-Rap, inmitten von 800 freestyle-singenden Leuten. Ich freue mich auf das Advanced Ministry Training "Prophetic Singing". Und am Samstag darf ich mit zum Saturday Community Feast: Von 9-12 wird gekocht, danach wird das Festessen an verschiedenen Orten der Stadt den Prinzen und Prinzessinnen von Redding serviert: Den Obdachlosen.
Gestern sprach Bill darüber, dass wir uns nicht von Emotionen leiten lassen sollen. If you only do what you feel, you're not a believer, you're a feeler. In der Pause las ich ein sms, dass mein kleiner Gottebub auf der Intensivstation sei; ein Infekt. Nicht von Emotionen leiten lassen? Try it out. Mein super Revivalgrouppastor schickte gleich zwei seiner Praktikantinnen, um mit mir draussen für das Baby zu beten. Pastor Kris sagt "Fear is faith in the wrong kingdom". Also versuche ich, Angst zu ersetzen mit Glauben. Ich will mehr davon!
Vorher hatte eine wunderbare Band Lobpreis gemacht: The Ember Days. Ich fand mich wieder im 10-Minuten-Freestyle-Lobpreis-Rap, inmitten von 800 freestyle-singenden Leuten. Ich freue mich auf das Advanced Ministry Training "Prophetic Singing". Und am Samstag darf ich mit zum Saturday Community Feast: Von 9-12 wird gekocht, danach wird das Festessen an verschiedenen Orten der Stadt den Prinzen und Prinzessinnen von Redding serviert: Den Obdachlosen.
Montag, September 20, 2010
He likes me
Ich kann es nicht genug wiederholen: Die Schule, die Lehre, die Leute, die Stadt - das ist alles wunderbar. Aber ohne Gottes Wirken an mir und ringsherum bleibt es nur nett. Bleibt es aber nicht, weil Gott eben wirkt. Gestern habe ich das erste Mal in Jahren wieder mal richtig geweint. Jetzt muss ich meinen Salzhaushalt ausgleichen. Es war herrlich, zumindest danach.
Hier angekommen, fühlte ich mich wie wenn man auf einer Strasse bei hohem Tempo mit dem Auto ins Schleudern kommt und weiss: Jetzt habe ich keine Kontrolle mehr. Nur wusste ich auch, dass ich in Gott landen würde und nicht in einem Baum oder einem Brückenpfeiler. Hier bin ich einfach eine Studentin unter vielen anderen. Und gleichzeitig stimmt Heidi Bakers Aussage von gestern: God doesn't just tolerate you. He doesn't just love you. HE LIKES YOU!! And that changes everything! Yeah, He likes me! Oh yes He does...!
Es gab tatächlich bereits in der ersten Woche Momente wo ich dachte "Ich breche ab und gehe nach Hause". Das zeigt mir, dass ich nicht einfach ein bisschen zum Vergnügen da bin, sondern dass wirklich etwas geht. Und dann ist es eben trotzdem ein Vergnügen, weil Gott so gut ist.
Da ich ja jetzt nicht mehr im besten Restaurant der Welt arbeite, komme ich zu keinen Dessert-Degustationen mehr, und es gibt auch keinen Koch mehr, der gegen Feierabend die übrig gebliebenen Lammrückenfilets, Aprikosenmousse, Zitronenreistöpfchen und Felchentartare zu uns an die Bar bringt. Stattdessen durfte ich entdecken, dass Redding sehr, sehr hügelig ist. Zum Vergnügen meines Oberschenkelmuskels verfuhr ich mich mit dem Velo bereits mehrmals - immer dann, wenn ich bergab raste, merkte ich unten, dass es falsch gewesen war. Gestern entdeckte ich im strömenden Regen (sic!) ein weiteres fremdes Quartier auf dem Weg in den Twinview-Gottesdienst. Zusätzlich zu diesem Workout verbringe ich beinahe täglich eine mindestens halbe Worshipzeit mit auf und ab hüpfen und tanzen. Ah yeah!
Samstag, September 18, 2010
Gott-arrangiert und andere Geschichten
Gerade hab ich meinen ersten Brief hier erhalten!!! Thanks a lot, Ernesteeeeeen the Aarequeen!
Ich habe immer gedacht, dass die Jugendlichen in diesen doofen HighSchool-College- Hollywoodfilmen einfach im Film so übertrieben stereotyp "amerikanisch" sind. Aber nein. Es gibt sie tatsächlich!! Und sie sind gar nicht mal so un-nett. Aber es ist schon teilweise eine ganz andere Kultur hier. In meiner Revivalgroup heute hatte es nur genug Stühle für etwa 3/4 der Leute. Ich kam als eine der letzten und setzte mich liebend gern auf den Boden, zusammen mit vielen anderen. Dann stand plötzlich ein Mann auf und rief laut, dass das doch nicht gehe, dass Frauen auf dem Boden sitzen müssen und Männer auf Stühlen. Sofort warfen sich buchstäblich alle Männer von den Stühlen und alle Frauen setzten sich auf die Stühle. Alle bis auch mich, was die netten Männer nicht verstehen konnten. Aber da wollte ich schon grad EXTRA nicht auf einen Stuhl :-) I prefer the floor, really.
Warum müssen sie die Räume auf gefühlte 10° runterkühlen? Man weiss es nicht.
Heute Morgen aufgewacht, von meiner Schwester geträumt gehabt und dann gleich Heimweh gehabt. I guess that's normal in the beginning.
Dafür ist hier alles extra für mich so unglaublich God-arranged. Er hat mir voller Gnade einen wunderbaren Wohnort vorbereitet. Ich glaub es gäbe keinen perfekteren Ort für mich, und wenn doch, müsste schon noch der Oberknaller kommen. Als ich dieses Zimmer in Aussicht hatte, war ich total unsicher. Wie bin ich froh, dass ich es genommen habe. Ich liebe die Lage, das Drumherum, das Haus, das Zimmer, die Leute im Haus, den flauschigen Kater. Was für ein Geschenk vom Himmel, aber echt jetzt! Meine Revivalgroup scheint auch auf mich zugeschnitten. Ich habe dort schon ein wunderbares deutsches Paar, gleich jung wie meine Eltern, mit drei gleichaltrigen Kindern wie meine Eltern sie haben, kennengelernt. Die Kinder sind in Deutschland, die Eltern machen die BSSM. Die drei Kinder haben alle schon die Schule der Toronto Airport Church gemacht.
Zurzeit sind zwei Jungs der Vineyard Bern zu Besuch. Ihre zwei Begleiterinnen schlafen bei mir im "House of Joy", wie meine Vermieterin es nennt. Sie haben das tollste Auto ever! Es ist so gross, man könnte einen Sattelschlepper abschleppen damit. Ebenfalls heute traf ich eine junge Frau, die mit Heidi Baker zusammen in Mozambique und Simbabwe arbeitet. Sie hat mir einige Stories erzählt. Einerseits Sachen wie "In unserer Stadt von 300'000 Einwohnern sterben jeden Tag 300 Leute wegen verschmutztem Wasser / fehlenden Medikamenten / Mangel- und Unterernährung". Zwar erleben sie auch übernatürliche Heilungen und manchmal Totenauferweckung, aber leider nicht 300 pro Tag. Mich wühlt erneut auf, dass all diese Tode vermutlich vermieden werden könnten, wenn wir im Norden/Westen anders leben würden.
Sie hat aber auch andere Geschichten erzählt. Diese hier kann ich euch nicht vorenthalten: In einem anderen afrikanischen Land, wo Rebellen gegen die Regierung kämpften und wo dabei die Zivilbevölkerung arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, lebte eine Missionarin mit 99 Kindern, die sie aufgenommen hatte. Dauernd schlugen Granaten im Garten ein. Eines Tages beschlossen die Kinder von sich aus (!!!!!), jeden Morgen von halb 5 bis 7 Uhr, also bis Schulbeginn, zu beten. Und zwar beteten sie, dass sich a) die Rebellenführer freiwillig der Polizei stellen würden und b) dass sie danach begnadigt würden und zurück zu ihren Familien gingen. Hahaha, wie unmöglich ist DAS denn!! Nun, die Geschichte ging so: Eine Woche (!) darauf stellten sich sechs von sieben Rebellenführer freiwillig der Polizei, und alle wurden sie begnadigt und kehrten zu ihren Familien zurück!
Ich habe immer gedacht, dass die Jugendlichen in diesen doofen HighSchool-College- Hollywoodfilmen einfach im Film so übertrieben stereotyp "amerikanisch" sind. Aber nein. Es gibt sie tatsächlich!! Und sie sind gar nicht mal so un-nett. Aber es ist schon teilweise eine ganz andere Kultur hier. In meiner Revivalgroup heute hatte es nur genug Stühle für etwa 3/4 der Leute. Ich kam als eine der letzten und setzte mich liebend gern auf den Boden, zusammen mit vielen anderen. Dann stand plötzlich ein Mann auf und rief laut, dass das doch nicht gehe, dass Frauen auf dem Boden sitzen müssen und Männer auf Stühlen. Sofort warfen sich buchstäblich alle Männer von den Stühlen und alle Frauen setzten sich auf die Stühle. Alle bis auch mich, was die netten Männer nicht verstehen konnten. Aber da wollte ich schon grad EXTRA nicht auf einen Stuhl :-) I prefer the floor, really.
Warum müssen sie die Räume auf gefühlte 10° runterkühlen? Man weiss es nicht.
Heute Morgen aufgewacht, von meiner Schwester geträumt gehabt und dann gleich Heimweh gehabt. I guess that's normal in the beginning.
Dafür ist hier alles extra für mich so unglaublich God-arranged. Er hat mir voller Gnade einen wunderbaren Wohnort vorbereitet. Ich glaub es gäbe keinen perfekteren Ort für mich, und wenn doch, müsste schon noch der Oberknaller kommen. Als ich dieses Zimmer in Aussicht hatte, war ich total unsicher. Wie bin ich froh, dass ich es genommen habe. Ich liebe die Lage, das Drumherum, das Haus, das Zimmer, die Leute im Haus, den flauschigen Kater. Was für ein Geschenk vom Himmel, aber echt jetzt! Meine Revivalgroup scheint auch auf mich zugeschnitten. Ich habe dort schon ein wunderbares deutsches Paar, gleich jung wie meine Eltern, mit drei gleichaltrigen Kindern wie meine Eltern sie haben, kennengelernt. Die Kinder sind in Deutschland, die Eltern machen die BSSM. Die drei Kinder haben alle schon die Schule der Toronto Airport Church gemacht.
Zurzeit sind zwei Jungs der Vineyard Bern zu Besuch. Ihre zwei Begleiterinnen schlafen bei mir im "House of Joy", wie meine Vermieterin es nennt. Sie haben das tollste Auto ever! Es ist so gross, man könnte einen Sattelschlepper abschleppen damit. Ebenfalls heute traf ich eine junge Frau, die mit Heidi Baker zusammen in Mozambique und Simbabwe arbeitet. Sie hat mir einige Stories erzählt. Einerseits Sachen wie "In unserer Stadt von 300'000 Einwohnern sterben jeden Tag 300 Leute wegen verschmutztem Wasser / fehlenden Medikamenten / Mangel- und Unterernährung". Zwar erleben sie auch übernatürliche Heilungen und manchmal Totenauferweckung, aber leider nicht 300 pro Tag. Mich wühlt erneut auf, dass all diese Tode vermutlich vermieden werden könnten, wenn wir im Norden/Westen anders leben würden.
Sie hat aber auch andere Geschichten erzählt. Diese hier kann ich euch nicht vorenthalten: In einem anderen afrikanischen Land, wo Rebellen gegen die Regierung kämpften und wo dabei die Zivilbevölkerung arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, lebte eine Missionarin mit 99 Kindern, die sie aufgenommen hatte. Dauernd schlugen Granaten im Garten ein. Eines Tages beschlossen die Kinder von sich aus (!!!!!), jeden Morgen von halb 5 bis 7 Uhr, also bis Schulbeginn, zu beten. Und zwar beteten sie, dass sich a) die Rebellenführer freiwillig der Polizei stellen würden und b) dass sie danach begnadigt würden und zurück zu ihren Familien gingen. Hahaha, wie unmöglich ist DAS denn!! Nun, die Geschichte ging so: Eine Woche (!) darauf stellten sich sechs von sieben Rebellenführer freiwillig der Polizei, und alle wurden sie begnadigt und kehrten zu ihren Familien zurück!
Abonnieren
Posts (Atom)









