Es ist immer gut, Erfahrungen zu machen, die man, wenn man wüsste, wie sie sein werden, nicht wählte. So bewarb ich mich kürzlich telefonisch, eine Doppellektion Musik als Stellvertretung zu unterrichten, zusammen mit Gianni. Wir erhielten den Job ohne Probleme, bereiteten uns gründlich vor (!) und fuhren am nächsten Tag hin.
Die Lehrerin selbst, sowie andere Lehrerinnen im Schulhaus hatten uns voller Begeisterung von dieser Klasse erzählt. Das seien soooo liiiiebe Schülerinnen und Schüler, so herzige, begeisterungsfähige, motivierte... ...und sie hatten Recht. Diese 11-jährigen Kinder waren so motiviert, dass sie voller Energie auf ihre Djembés, Pauken und Xylophone einschlugen, auch wenn ich schon längst mit dem Glöckchen läutete und Ruhe verlangte. Nach zwei Lektionen hatte ich fast keine Stimme mehr, geschweige denn Nerven. Da waren die 8 stillen Mädchen und die vier äusserst lauten, dominierenden Jungs, plus sechs MitläuferInnen, die sich immer an den zwei lautesten Jungen orientierten. Waren diese still, waren sie still, waren diese laut, waren sie laut.
Auf der Rückfahrt musste Gianni einiges erleiden..... ich wolle definitiv NIE MEHR als Stellvertreterin arbeiten und garantiert NIE Lehrerin werden, und wenn ich es mir so überlege, so wolle ich auch nie Kinder auf die Welt stellen, da diese in wenigen Jahren selbst zu "Terroristen" werden würden. Die spielenden Nachbarskinder fand ich nun beim besten Willen nicht mehr herzig.
Mein ohnehin schon grosser Respekt für Lehrerinnen und Lehrer schnellte in Höhen, die man kaum beschreiben kann.
Einige Stunden später fand ich es immerhin gut, einmal im Leben diese Erfahrung gemacht zu haben.
Einen Tag später erfuhr ich, dass es nur drei Jahre Studium braucht, um Primarlehrerin zu werden. Ich will ganz sicher nicht Lehrerin werden. Schon gar nicht Primarlehrerin. Aber nur drei Jahre? Und dann hätte ich ein Berufsdiplom, mein erstes Berufsdiplom??! Ich könnte mir ja dann gut aussuchen, wo und wie viel ich arbeiten würde................ Handkehrum.... warum nicht einfach zwei Jahre anhängen und in 5 Jahren Studium etwas lernen, was ich viel lieber würde...?!
Aber 5 Jahre?? Es bleibt spannend.....
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Donnerstag, Mai 23, 2013
Samstag, April 27, 2013
In der Hitze die Kühle des Tages umarmen
TRANSITION!!!
Wieder einmal eine Übergangszeit. Von Kalifornien in die Schweiz, aus einer Schule bzw. einem Praktikum zu einer Arbeitsstelle, aus dem Single-Leben-in-Fernbeziehung - schliesslich lebe ich ja nebst skypen ein ziemlich unabhängiges Leben - hin zu Zusammen-Wohnung-einrichten und die letzten drei Monate Hochzeitsvorbereitung. Von 35° Sommer zu 10°-30°-es-wechselt-jeden-Tag-Sommer. Von Wieland zu Guida. Von Freundin zu Frau. Von Ausländerin zu Schweizerin.
Man könnte versuchen, es zu verdrängen, aber das lässt den unbewussten Stresspegel dennoch stetig raufsteigen. Somit bleibt nur das Umarmen. Wie schön, "Umarmen". Embracing the transition. Das drückt sich aus in: Jeden Morgen die Kolibris vor dem Fenster bestaunen und auf dem Weg zum Briefkasten bewusst die Sonne und Wärme geniessen, gleichzeitig jeden Tag etwas mehr erledigen, wie z.B. Wohnung kündigen, Auto-Verkaufspreis errechnen, noch einen letzten Ausflug zum See planen.
Ich möchte gähnen können, aber es geht nicht. Somit bleibe ich im Zustand zwischen genug Luft zum Leben haben aber nicht genug zum Atmen.
Tief Luft holen: Schlafen gehen mitten am Nachmittag. Ein neues Buch zu lesen beginnen. An ein Fussballturnier gehen. Einen Bio-Bison-Burger essen gehen, schon nur wegen der Alliteration. Und jetzt konnte ich auch gähnen.
Etwas abschliessen bedeutet auch, neue Pläne zu schmieden oder Raum für neue Ideen zu haben. Soll ich jetzt eine Vernuftsentscheidung machen, und etwas "Richtiges" studieren gehen, oder soll ich das richtige tun und ein Künstlerleben umarmen? Ich sehe, wie Menschen um mich herum etwas Richtiges lernen und arbeiten, und dennoch keine Sicherheit oder nicht unbedingt daraus folgend einen Lebenssinn erfahren. First world problems, ich weiss. Das gut tun, was vor mir liegt. Träume träumen, die gross genug sind, damit ich sie ohne göttliches Wirken nicht ausleben kann. Der Herr wandelte im Garten, als der Tag kühl war, und ich wandle mit Ihm, bleibe cool und plane, coole Dinge zu tun.
Wieder einmal eine Übergangszeit. Von Kalifornien in die Schweiz, aus einer Schule bzw. einem Praktikum zu einer Arbeitsstelle, aus dem Single-Leben-in-Fernbeziehung - schliesslich lebe ich ja nebst skypen ein ziemlich unabhängiges Leben - hin zu Zusammen-Wohnung-einrichten und die letzten drei Monate Hochzeitsvorbereitung. Von 35° Sommer zu 10°-30°-es-wechselt-jeden-Tag-Sommer. Von Wieland zu Guida. Von Freundin zu Frau. Von Ausländerin zu Schweizerin.
Man könnte versuchen, es zu verdrängen, aber das lässt den unbewussten Stresspegel dennoch stetig raufsteigen. Somit bleibt nur das Umarmen. Wie schön, "Umarmen". Embracing the transition. Das drückt sich aus in: Jeden Morgen die Kolibris vor dem Fenster bestaunen und auf dem Weg zum Briefkasten bewusst die Sonne und Wärme geniessen, gleichzeitig jeden Tag etwas mehr erledigen, wie z.B. Wohnung kündigen, Auto-Verkaufspreis errechnen, noch einen letzten Ausflug zum See planen.
Ich möchte gähnen können, aber es geht nicht. Somit bleibe ich im Zustand zwischen genug Luft zum Leben haben aber nicht genug zum Atmen.
Tief Luft holen: Schlafen gehen mitten am Nachmittag. Ein neues Buch zu lesen beginnen. An ein Fussballturnier gehen. Einen Bio-Bison-Burger essen gehen, schon nur wegen der Alliteration. Und jetzt konnte ich auch gähnen.
Etwas abschliessen bedeutet auch, neue Pläne zu schmieden oder Raum für neue Ideen zu haben. Soll ich jetzt eine Vernuftsentscheidung machen, und etwas "Richtiges" studieren gehen, oder soll ich das richtige tun und ein Künstlerleben umarmen? Ich sehe, wie Menschen um mich herum etwas Richtiges lernen und arbeiten, und dennoch keine Sicherheit oder nicht unbedingt daraus folgend einen Lebenssinn erfahren. First world problems, ich weiss. Das gut tun, was vor mir liegt. Träume träumen, die gross genug sind, damit ich sie ohne göttliches Wirken nicht ausleben kann. Der Herr wandelte im Garten, als der Tag kühl war, und ich wandle mit Ihm, bleibe cool und plane, coole Dinge zu tun.
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Mittwoch, April 03, 2013
Das Bauchgefühl und der Geist
Wer kennt das nicht: Du hast so ein Gefühl, dass du etwas tun sollst/ mitnehmen/ diese Route wählen sollst, denkst dann aber, nein nein, das macht keinen Sinn, ich mach's anders. Und dann - ! - merkst du plötzlich, hättest du doch...!
Bei ganz einfachen Dingen, wie zum Beispiel heute: Eine Kollegin fragt mich, ob ich ihr einen Rucksack ausleihen könnte für ihren Missionstrip. Ich besitze zwei, einen grossen Tramperrucksack und einen kleineren, für tagsüber, unterwegs. Ich hatte so ein Gefühl, ich solle den kleinen nehmen, oder beide, aber mein Kopf sagte mir: Das ist ein Missionstrip, bestimmt braucht sie einen grösstmöglichen. Ich fuhr mit dem Auto zu ihr, suchte das Haus, klingelte, und sah ihren entgeisterten Blick auf den Rucksack: "Oh....der ist ein bisschen gross.... ich brauch einfach einen für tagsüber, unterwegs...". OK. Nochmal nach Hause, wechseln, zurück zu ihr. Hätte ich doch...
Ich glaube ja, dass das die feine Stimme des Heiligen Geistes ist. Ich höre ihn ja (to hear)... wieviel einfacher wäre das Leben, wenn ich ihm auch zuhören würde (to listen)?
Einmal fuhr ich meine Mitbewohnerin zu Bethel. Als ich wieder losfuhr, hatte ich das Gefühl, ich solle anhalten. Ich fuhr davon. Unten am Hügel hatte ich das starke Gefühl, ich solle anhalten und auf mein Handy schauen. Ich fuhr weiter und nach Hause. Kaum hatte ich geparkt, schaute ich auf mein Phone, und hatte etwa vier Anrufe meiner Mitbewohnerin darauf. Ich rief sie zurück, und sie entschuldigte sich sehr, aber sagte, sie möchte lieber nach Hause, da sie sich nicht so gut fühle, und sie sei mir bei Bethel noch hinterhergerannt, aber ich habe sie wohl nicht gesehen.
Einmal hingegen war ich im Trader Joe's, und kaufte mir ein Sandwich. Ich hatte das Gefühl, ich solle mir noch ein zweites kaufen, was überhaupt keinen Sinn machte. Aber ich kaufte es. Kaum kam ich nach Hause, kam auch meine Mitbewohnerin nach Hause, seufzte, sie müsse sogleich wieder los, und habe nicht mal Zeit, etwas zu essen. Ob sie ein Sandwich wolle?, fragte ich. Sie fragte nach, "wirklich?", und ob ich denn das Sandwich nicht selbst wolle? - es war perfekt.
Ich kenne zwei Leute, die reich geworden sind, weil sie beim Investieren immer auf dieses "Gefühl", also den Heiligen Geist, hören, und manchmal in Dinge investieren, die überhaupt keinen Sinn machten. Aber kurz danach verdoppelte sich gerade deren Wert!
Manchmal klappte das auch beim arbeiten: Es hat dunkle Regenwolken, aber es ist unsicher. Soll ich zum Mittagessen draussen aufdecken oder drinnen? Ich frage den Heiligen Geist, habe das Gefühl, es regne in 40 Minuten, decke somit für die ersten Gäste draussen auf, für die späteren drinnen. Und tatsächlich - nach etwa 40 Minuten beginnt es zu regnen. Oder ich hasse es, wenn ich die Abendgäste zu früh oder zu spät frage, ob sie noch ein Dessert möchten. Also frage ich manchmal den Heiligen Geist, ob ich sie schon fragen soll. Und ich hatte eine wirklich verblüffende Erfolgsquote: Wenn ich Ihn nicht gefragt hatte und dann die Gäste fragte, antworteten sie oft: "Nein, wir sind zu voll", oder "wir müssen auf den Zug". Wenn ich hingegen auf die feine Stimme hörte, sagten die Gäste oft so etwas wie "oh, ja, das ist eine gute Idee".
Bei ganz einfachen Dingen, wie zum Beispiel heute: Eine Kollegin fragt mich, ob ich ihr einen Rucksack ausleihen könnte für ihren Missionstrip. Ich besitze zwei, einen grossen Tramperrucksack und einen kleineren, für tagsüber, unterwegs. Ich hatte so ein Gefühl, ich solle den kleinen nehmen, oder beide, aber mein Kopf sagte mir: Das ist ein Missionstrip, bestimmt braucht sie einen grösstmöglichen. Ich fuhr mit dem Auto zu ihr, suchte das Haus, klingelte, und sah ihren entgeisterten Blick auf den Rucksack: "Oh....der ist ein bisschen gross.... ich brauch einfach einen für tagsüber, unterwegs...". OK. Nochmal nach Hause, wechseln, zurück zu ihr. Hätte ich doch...
Ich glaube ja, dass das die feine Stimme des Heiligen Geistes ist. Ich höre ihn ja (to hear)... wieviel einfacher wäre das Leben, wenn ich ihm auch zuhören würde (to listen)?
Einmal fuhr ich meine Mitbewohnerin zu Bethel. Als ich wieder losfuhr, hatte ich das Gefühl, ich solle anhalten. Ich fuhr davon. Unten am Hügel hatte ich das starke Gefühl, ich solle anhalten und auf mein Handy schauen. Ich fuhr weiter und nach Hause. Kaum hatte ich geparkt, schaute ich auf mein Phone, und hatte etwa vier Anrufe meiner Mitbewohnerin darauf. Ich rief sie zurück, und sie entschuldigte sich sehr, aber sagte, sie möchte lieber nach Hause, da sie sich nicht so gut fühle, und sie sei mir bei Bethel noch hinterhergerannt, aber ich habe sie wohl nicht gesehen.
Einmal hingegen war ich im Trader Joe's, und kaufte mir ein Sandwich. Ich hatte das Gefühl, ich solle mir noch ein zweites kaufen, was überhaupt keinen Sinn machte. Aber ich kaufte es. Kaum kam ich nach Hause, kam auch meine Mitbewohnerin nach Hause, seufzte, sie müsse sogleich wieder los, und habe nicht mal Zeit, etwas zu essen. Ob sie ein Sandwich wolle?, fragte ich. Sie fragte nach, "wirklich?", und ob ich denn das Sandwich nicht selbst wolle? - es war perfekt.
Ich kenne zwei Leute, die reich geworden sind, weil sie beim Investieren immer auf dieses "Gefühl", also den Heiligen Geist, hören, und manchmal in Dinge investieren, die überhaupt keinen Sinn machten. Aber kurz danach verdoppelte sich gerade deren Wert!
Manchmal klappte das auch beim arbeiten: Es hat dunkle Regenwolken, aber es ist unsicher. Soll ich zum Mittagessen draussen aufdecken oder drinnen? Ich frage den Heiligen Geist, habe das Gefühl, es regne in 40 Minuten, decke somit für die ersten Gäste draussen auf, für die späteren drinnen. Und tatsächlich - nach etwa 40 Minuten beginnt es zu regnen. Oder ich hasse es, wenn ich die Abendgäste zu früh oder zu spät frage, ob sie noch ein Dessert möchten. Also frage ich manchmal den Heiligen Geist, ob ich sie schon fragen soll. Und ich hatte eine wirklich verblüffende Erfolgsquote: Wenn ich Ihn nicht gefragt hatte und dann die Gäste fragte, antworteten sie oft: "Nein, wir sind zu voll", oder "wir müssen auf den Zug". Wenn ich hingegen auf die feine Stimme hörte, sagten die Gäste oft so etwas wie "oh, ja, das ist eine gute Idee".
Donnerstag, Februar 28, 2013
Was man als Bethel Intern so macht
Wir sind noch ca. 300-400 PraktikantInnen dieses Jahr.... unsere einst so grosse Klasse hat sich massiv verkleinert. Aber wir sehen uns nun kaum mehr. Deswegen gibt es alle paar Monate einen social event, wo man zusammen etwas unternimmt. Heute gingen wir auf Schnitzeljagd, in Viererteams, in der ganzen Stadt. Jedes Team bekam ein ganzes A4-Blatt mit einer kleingedruckten Liste von Dingen, die wir entweder auf Video oder Foto festhalten mussten, oder sammeln und mitbringen. Wir hatten anderthalb Stunden Zeit, so viele Punkte wie nur möglich zu sammeln. Wir taten Sachen wie "Mach einen Flash Mob in einem Frozen Yogurt shop", "Setze dich an den Tisch einer völlig fremden Person und rede mit ihr", "fotografiere einen Mann mit weissem Schnauz", "Finde einen Ehering ohne Diamant, der einer Frau gehört". Zu diesem letzten Beispiel erlebten wir die ganze Bandbreite von Geschichten: Die erste Frau, die ich fragte, antwortete mir, dass sie ab morgen (!) geschieden sei. uuuuupppss....... soooo sorry!!!!!! Danach fragte ich ein Paar. Die Frau hatte tatsächlich so einen Ring, und dann erzählten sie uns, dass heute ihr 32. Hochzeitstag sei!!! Yeahhh!!!
Oben im Video: "Frage einen Angestellten in einem Geschäft, von welchem Terminal der Flug DF265 abfliegt. Verhalte dich verwirrt, wenn du herausfindest, dass dies gar nicht der Flughafen ist".
Unser Team gewann!!!!!!!!! Yeeeeahhhh!!!!!!
Mittwoch, Februar 13, 2013
Fragen zur Sprache und zu Matthäus 10,7
Sprache prägt unsere Wahrnehmung.... ist etwas "kaputt", "en panne" oder "out of order"? Je nach dem fühlt sich das anders an. Dasselbe mit Menschen, die aus schwierigen Umständen heraus ins Ungewisse gehen. Früher hiessen sie "Flüchtlinge", heute "illegale Immigranten". Was für ein Unterschied... ist es nicht einfacher, "illegale Immigranten" "abzuschieben", als "Flüchtlinge" abzuweisen?
Und kürzlich ist mir das auch in einem anderen Zusammenhang aufgefallen. Niemals würden wir sagen: "Bill Johnson hat 11 Menschen von Krebs geheilt", sondern "Bill Johnson hat für 11 Menschen gebetet, und sie wurden geheilt", oder "Jesus hat sie geheilt". Hingegen sagen wir "David Hogan hat schon 400 Menschen von den Toten auferweckt". Gibt das nicht den Eindruck, dass jeder Mensch für Kranke beten kann, und dann ist es an Gott, sie zu heilen, aber wenn jemand stirbt, dann haben nur gewisse Menschen eine Salbung, einen Ruf, oder sind verrückt genug dafür? Dabei sagt doch Jesus in einem Atemzug: "Heilt die Kranken, weckt die Toten auf,...". Jesus hat den vollen Preis für beides bezahlt. Inzwischen ist es so viel normaler, für Heilung zu beten, wenn jemand krank ist, als früher. Hingegen wenn jemand stirbt, dann wartet man meistens darauf, wirklich ganz deutlich von Gott zu hören, ob man für Auferstehung beten soll. Oder man denkt, die Person habe ihr Leben erfüllt und sei nun von Gott gerufen worden. Oder andere Sachen. Warum diese Unterscheidung? Es heisst doch in Matthäus 10,7 nicht "Heilt die Kranken, und wenn ihr wirklich ganz deutlich von Gott hört und wenn die Person unter 20 Jahre alt ist und ganz sicher nicht im Himmel bleiben will, dann weckt sie von den Toten auf". Ich provoziere hier ein bisschen, aber ich stelle mir in letzter Zeit einfach vermehrt solche Fragen!!!!
Übrigens gibt es mehr Totenauferweckung, als man denkt. Im Januar gab es hier eine, und die Person, die da für Auferweckung gebetet hat, hat mir die Geschichte höchstpersönlich erzählt. Und gerade vor zwei Wochen noch eine andere in Kalifornien, wo ich es direkt von einem Freund des Beters gehört habe. Ich kenne Leute, die werden regelmässig, also jede Woche mindestens einmal, gerufen zu beten, weil jemand gestorben ist. Bis jetzt gab es bei ihnen noch keine Auferweckung. Aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit.
Noch eine andere Frage: Ist es einfacher, jemanden von Kopfweh zu heilen, als jemanden von Krebs zu heilen? Ist es einfacher, jemanden von Krebs zu heilen, als von den Toten aufzuwecken? Ist es einfacher, ein Kopfweh zu heilen, als jemanden von den Toten zu erwecken?
Und kürzlich ist mir das auch in einem anderen Zusammenhang aufgefallen. Niemals würden wir sagen: "Bill Johnson hat 11 Menschen von Krebs geheilt", sondern "Bill Johnson hat für 11 Menschen gebetet, und sie wurden geheilt", oder "Jesus hat sie geheilt". Hingegen sagen wir "David Hogan hat schon 400 Menschen von den Toten auferweckt". Gibt das nicht den Eindruck, dass jeder Mensch für Kranke beten kann, und dann ist es an Gott, sie zu heilen, aber wenn jemand stirbt, dann haben nur gewisse Menschen eine Salbung, einen Ruf, oder sind verrückt genug dafür? Dabei sagt doch Jesus in einem Atemzug: "Heilt die Kranken, weckt die Toten auf,...". Jesus hat den vollen Preis für beides bezahlt. Inzwischen ist es so viel normaler, für Heilung zu beten, wenn jemand krank ist, als früher. Hingegen wenn jemand stirbt, dann wartet man meistens darauf, wirklich ganz deutlich von Gott zu hören, ob man für Auferstehung beten soll. Oder man denkt, die Person habe ihr Leben erfüllt und sei nun von Gott gerufen worden. Oder andere Sachen. Warum diese Unterscheidung? Es heisst doch in Matthäus 10,7 nicht "Heilt die Kranken, und wenn ihr wirklich ganz deutlich von Gott hört und wenn die Person unter 20 Jahre alt ist und ganz sicher nicht im Himmel bleiben will, dann weckt sie von den Toten auf". Ich provoziere hier ein bisschen, aber ich stelle mir in letzter Zeit einfach vermehrt solche Fragen!!!!
Übrigens gibt es mehr Totenauferweckung, als man denkt. Im Januar gab es hier eine, und die Person, die da für Auferweckung gebetet hat, hat mir die Geschichte höchstpersönlich erzählt. Und gerade vor zwei Wochen noch eine andere in Kalifornien, wo ich es direkt von einem Freund des Beters gehört habe. Ich kenne Leute, die werden regelmässig, also jede Woche mindestens einmal, gerufen zu beten, weil jemand gestorben ist. Bis jetzt gab es bei ihnen noch keine Auferweckung. Aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit.
Noch eine andere Frage: Ist es einfacher, jemanden von Kopfweh zu heilen, als jemanden von Krebs zu heilen? Ist es einfacher, jemanden von Krebs zu heilen, als von den Toten aufzuwecken? Ist es einfacher, ein Kopfweh zu heilen, als jemanden von den Toten zu erwecken?
Samstag, Dezember 22, 2012
Massnahmen
Manchmal muss das Mass erst voll sein. Bevor es ausgeleert werden kann.
So war es mit den Ameisen: Kurz nach unserem Einzug in die Wohnung krabbelten vereinzelt Ameisen herum: Über unsere Bücher, über den Tisch, aus den Taschen, auf dem Bett. Während meine Mitbewohnerinnen die kleinen Insekten sofort reflexartig zerdrücken wollten, war ich stets reflexartig lieb und schneller, und trug jedes einzelne Tierchen aus der Wohnung heraus. Mit der Zeit wurde es auch mir zuviel. Und als wir Nester im Teppich neben unseren Matratzen entdeckten, war eben das Mass voll: Ich, die tierliebendste Person die ich kenne, griff zum Giftspray und Staubsauger. Dann kam glücklicherweise der Winter.
So ist es mit dem Einbiegen: Neben unserem Wohnblock verläuft eine der Hauptverkehrsachsen der Stadt. Zwei Spuren in jede Richtung. Immer befahren. Kommt von links nichts, ist bestimmt grad rechts, weiter unten, eine Ampel auf grün gesprungen. Die Autos fahren 70km/h. Ich will links abbiegen und warte. Und warte, und warte, und warte. Meine BeifahrerInnen sagen mit der Zeit: "Du kannst fahren". Ich warte immer noch. Um sicher zu sein. Bis irgendwann das Mass voll ist, und ich in eine Lücke hineinbrause, der vorher mindestens zehn grössere vorausgegangen sind. Dasselbe wenn ich dringend wohin muss. Dann passe ich in jedes Zeitfensterchen, das sich vor mir auf drei Spuren auftut.
Wer kennt das nicht: Etwas tut ein bisschen weh. Whatever. Wird schon vorbei gehen. Aber so nach zwei Monaten Ohrenschmerzen reicht es mir, und ich wechsle ab mit beten, Knoblauch ins Ohr stopfen und homöopatische Tropfen hineinzupipettlen. (Es gab NUR homöopatische, ich hab sogar beim Apotheker nachgefragt)
Zu guter letzt: Aufräumen. Ich liebe es, wenn das Zimmer ordentlich aufgeräumt ist und wenn nichts herumliegt. Wie kommt es denn, dass es trotzdem meistens aussieht, als wäre ein Wirbelsturm vorbeigezogen und ich hätte dabei das Fenster offengelassen? ...da war wohl das Mass noch nicht ganz voll. Aber wenn es mal voll ist, dann ist nichts mehr vor mir sicher, und dann sieht das Zimmer so aus wie jetzt, und ich fühle mich wohl wie noch nie und wenn meine Mutter das sehen würde, wäre sie stolz auf mich. Ihr Mass ist nämlich mit grossem Abstand vor mir voll...
So war es mit den Ameisen: Kurz nach unserem Einzug in die Wohnung krabbelten vereinzelt Ameisen herum: Über unsere Bücher, über den Tisch, aus den Taschen, auf dem Bett. Während meine Mitbewohnerinnen die kleinen Insekten sofort reflexartig zerdrücken wollten, war ich stets reflexartig lieb und schneller, und trug jedes einzelne Tierchen aus der Wohnung heraus. Mit der Zeit wurde es auch mir zuviel. Und als wir Nester im Teppich neben unseren Matratzen entdeckten, war eben das Mass voll: Ich, die tierliebendste Person die ich kenne, griff zum Giftspray und Staubsauger. Dann kam glücklicherweise der Winter.
So ist es mit dem Einbiegen: Neben unserem Wohnblock verläuft eine der Hauptverkehrsachsen der Stadt. Zwei Spuren in jede Richtung. Immer befahren. Kommt von links nichts, ist bestimmt grad rechts, weiter unten, eine Ampel auf grün gesprungen. Die Autos fahren 70km/h. Ich will links abbiegen und warte. Und warte, und warte, und warte. Meine BeifahrerInnen sagen mit der Zeit: "Du kannst fahren". Ich warte immer noch. Um sicher zu sein. Bis irgendwann das Mass voll ist, und ich in eine Lücke hineinbrause, der vorher mindestens zehn grössere vorausgegangen sind. Dasselbe wenn ich dringend wohin muss. Dann passe ich in jedes Zeitfensterchen, das sich vor mir auf drei Spuren auftut.
Wer kennt das nicht: Etwas tut ein bisschen weh. Whatever. Wird schon vorbei gehen. Aber so nach zwei Monaten Ohrenschmerzen reicht es mir, und ich wechsle ab mit beten, Knoblauch ins Ohr stopfen und homöopatische Tropfen hineinzupipettlen. (Es gab NUR homöopatische, ich hab sogar beim Apotheker nachgefragt)
Zu guter letzt: Aufräumen. Ich liebe es, wenn das Zimmer ordentlich aufgeräumt ist und wenn nichts herumliegt. Wie kommt es denn, dass es trotzdem meistens aussieht, als wäre ein Wirbelsturm vorbeigezogen und ich hätte dabei das Fenster offengelassen? ...da war wohl das Mass noch nicht ganz voll. Aber wenn es mal voll ist, dann ist nichts mehr vor mir sicher, und dann sieht das Zimmer so aus wie jetzt, und ich fühle mich wohl wie noch nie und wenn meine Mutter das sehen würde, wäre sie stolz auf mich. Ihr Mass ist nämlich mit grossem Abstand vor mir voll...
Montag, Oktober 22, 2012
Promi-Alarm - oder doch ganz normale Menschen?
Auf unserem Flug kürzlich beschlossen wir, nach einer Stunde auf einem kleinen Flugplatz zwischenzulanden. Es gab dort nichts ausser einem kleinen Kühlschrank mit ein paar Dosen Pepsi darin. Wir fragten einen Mann, der auf dem Flughafen herumstand, ob er zufällig in die Stadt fahre und uns mitnehmen könne. Aber er wies uns ab - er hole hier Leute ab, die bald landen würden. Wir gingen also ins Gebäude rein für eine WC-Pause, und plauderten ein wenig mit dem einzigen Angestellten. Der informierte uns, dass in wenigen Minuten die XYZ-Familie landen würde - eine sehr bekannte Familie, die sehr berühmte Hosen erfunden hat. Wir freuten uns über die unvorhergesehene Promi-Überraschung und lungerten vor dem Eingang des Gebäudes herum. Tatsächlich hörte man etwas über Funk, und kurz danach landete ein etwas grösseres Flugzeug als unseres. Ein Mann in Uniform liess die Treppe herunter, unser Mann von vorhin fuhr mit einem grossen Auto neben das Flugzeug, und zusammen trugen die beiden ein paar wenige Koffer und Taschen vom Flugzeug ins Auto. Dann stiegen aus: ein Hund, zwei Frauen und ein Mann. Sie trugen schöne Hosen :-) und führten als erstes den Hund spazieren. Dann mussten die Frauen aufs WC, liefen also an uns vorbei ins Gebäude. Wir plauderten mit dem jungen Mann, und der war wirklich äusserst nett. Wir liessen natürlich niemanden merken, dass wir wussten, wer sie sind.
Anyway. Gestern sprach ich mit einem äusserst tollen Mann, der als Geschäftsmann sehr sehr hart gearbeitet hatte und sehr erfolgreich war. Er erzählte uns davon, dass er, obwohl er das jahrelang immer gemacht habe, gar nicht mehr mit einem Privatflugzeug umherfliegen wolle. Er geniesse es richtig, mal die Erfahrung zu machen, anzustehen. Zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse zu warten, oder in der Bank Schlange zu stehen. Das sei ein völlig neues Gefühl, und er geniesse es, so viel langsamer leben zu dürfen.
Das fand ich noch interessant und berührend.
Morgen beginnt die Regenzeit. Das gibt dann auch ein ganz neues Lebensgefühl. Ich freue mich aber - das bedeutet nämlich, dass der Winter schon bald kommt und mit ihm auch der Januar und damit das beste Wiedersehen aller Zeiten!
Anyway. Gestern sprach ich mit einem äusserst tollen Mann, der als Geschäftsmann sehr sehr hart gearbeitet hatte und sehr erfolgreich war. Er erzählte uns davon, dass er, obwohl er das jahrelang immer gemacht habe, gar nicht mehr mit einem Privatflugzeug umherfliegen wolle. Er geniesse es richtig, mal die Erfahrung zu machen, anzustehen. Zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse zu warten, oder in der Bank Schlange zu stehen. Das sei ein völlig neues Gefühl, und er geniesse es, so viel langsamer leben zu dürfen.
Das fand ich noch interessant und berührend.
Morgen beginnt die Regenzeit. Das gibt dann auch ein ganz neues Lebensgefühl. Ich freue mich aber - das bedeutet nämlich, dass der Winter schon bald kommt und mit ihm auch der Januar und damit das beste Wiedersehen aller Zeiten!
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Donnerstag, Oktober 18, 2012
Zugfahren
Was für ein schöner Zug! Hier noch auf deutsch:
Taktiken - Strategien - Vision - Bestimmung - Identität ->>
° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Ich kann mehrere Taktiken haben, Strategien ändern sich durch Lebenserfahrung, ich kann sogar die Vision wechseln oder ändern. Aber die Bestimmung fühle ich, lerne ich kennen, kenne ich: Wozu bin ich auf der Welt? Welchen Unterschied will ich machen? Was fehlte, wenn ich es nicht bringen würde? Was für Gaben habe ich? Wenn ich meine Bestimmung kenne, dann ändert die sich eigentlich nicht mehr. Und schon gar nicht meine Identität. Der Zug muss von vorne gezogen werden. Ich lebe aus dem heraus, wer ich bin! Es können Schwierigkeiten oder Widerstände kommen und ich muss die Taktiken ändern - aber ich weiss immer, wer ich bin (und wer nicht), und was ich im Leben will (und was nicht).
Wie beim Radio, wo ich bestimme, welche Frequenz ich wähle, und ein entsprechendes Programm höre ich dann, so bestimme ich auch die Frequenz dessen, worauf ich fokussiere. Betrachte ich ständig das, was noch nicht klappt, was ich noch nicht weiss, was ich nicht kann, dann werde ich automatisch glauben, dass ich es nicht kann, dass ich es nicht weiss, und dass es nicht klappt. Schaue ich hingegen auf das was Gott tut, auf das was ich kann und weiss, auf meine Freiheit und auf die Orte, wo ich geheilt und ganz bin, dann ist meine Identität stark und wird zur Lokomotive - der ganze Rest folgt dann von selbst.
Das sind Auszüge aus einem "financial prosperity teaching", also einer Vorlesung über Finanzielles Wohlergehen, das ich gestern von Greg Pruden, einem Kanadier, hörte. Ich hab hier mehr die allgemeinen Sachen, die Rahmenbedingungen aufgeschrieben. Wer das ganze teaching (auf englisch) möchte, kann sich bei mir melden.. I like it a loooot!
Donnerstag, Juli 26, 2012
Die kleinen Freuds und Leids des Morgens
Freud:
Am Morgen erwachen, auf die Uhr schauen, und merken, dass ich problemlos weiterschlafen darf.
Beim Frühstück Kaffee einschenken, wenn ich Kaffee einschenke.
Leid:
Am Morgen erwachen, auf die Uhr schauen, und merken, dass der Wecker in 2min oder 20min läuten wird.
Beim Frühstück Kaffee einschenken wollen, und merken, dass die Kaffeekanne schon leer geworden ist.
Am Morgen erwachen, auf die Uhr schauen, und merken, dass ich problemlos weiterschlafen darf.
Beim Frühstück Kaffee einschenken, wenn ich Kaffee einschenke.
Leid:
Am Morgen erwachen, auf die Uhr schauen, und merken, dass der Wecker in 2min oder 20min läuten wird.
Beim Frühstück Kaffee einschenken wollen, und merken, dass die Kaffeekanne schon leer geworden ist.
Donnerstag, Juni 28, 2012
Nur Auferstandene können Geld ausgeben
Passend zum letzten Beitrag geschah heute folgendes: Am Mittag bestellten zwei Gäste eine ganze Flasche Rotwein. Dies kommt um diese Tageszeit, mitten im Sommer, äusserst selten vor. Umso mehr freute ich mich auf die heutige Umsatzsteigerung. Wir hatten sehr viel zu tun, rannten hin und her, kassierten ein, brachten neue Getränke, servierten Essen, räumten ab. Als wir dann völlig verschwitzt endlich selber essen durften, wollten die zwei "Wein-Gäste" zahlen. Ich kontrollierte kurz die Rechnung darauf, ob alle Aperos getippt waren - waren sie - und kassierte ein. Die Gäste zogen davon. Später merkte ich, dass ich die Flasche Wein nicht getippt hatte.... das kostete mich fast eine Arbeitsstunde an Lohn.. ich nervte mich über mich, denn schon einmal hatte ich einen blöden Fehler gemacht, der mich kostete.. Nach einer halben Stunde oder so nervte ich mich immer noch, aber wollte mal darüber hinwegkommen. Da hörte ich Jesus sagen: "Ich zahle imfall". "Ja, haha", erwiderte ich, "nein ist schon gut, ist ja mein Fehler". Gleichzeitig wusste ich natürlich, dass ja eh all "mein" Geld durch Gottes Versorgungskanäle zu mir gelangt. Jesus doppelte nach: "Ich zahle für alle deine Fehler"... hmm.. das machte Sinn.. Ich musste schmunzeln. Ich lief deutlich besser gelaunt hinter die Bar, um abzuwaschen. Da sagte Er: "Und sowieso... wie kannst du zahlen..? Du existierst ja gar nicht mehr! -hahaha!!" - Ich musste ebenfalls laut lachen. Das war nämlich ein insider, weil ich gerade kürzlich einen super Artikel über Römer 6-9 gelesen hatte. Good one, Jesus!
Montag, Mai 21, 2012
Annular Solar Eclipse, NorCal May '12
Heute war es soweit!! Es gab ja tatsächlich Menschen, denen die Sonnenfinsternis egal war, und die drinnen blieben. Mir unverständlich. Ich freute mich schon seit drei Wochen! Man sieht ja sowas normalerweise nur einmal im Leben. 1999 fuhr meine Schulklasse extra nach Stuttgart, nur um dort unter einem wolkenverhangenen Himmel zu stehen. Die Dunkelheit war dennoch eindrücklich. Heute war es keine totale Sonnenfinsternis, und es ist unglaublich, wie hell und warm es noch ist, mit nur 4% Sonnenlicht. Ich hatte eine spezielle Brille, um die Sonne anschauen zu können, und hielt sie für Fotos vor die Kameralinse:
Samstag, Mai 19, 2012
Und doch noch Amerika
Heute im Rodeo kam ich mir dann doch noch sehr als Ausländerin vor.... Redding ist ja sonst nicht unbedingt so stereotyp amerikanisch... Aber es war lustig! Ich schrie und fieberte mit!
Noch ein paar Tage hier.... Wohnung suchen für nächstes Jahr, packen, Sachen regeln, putzen,.... und dann endlich ab in die Schweiz!
Sonntag, März 04, 2012
5.- geben und ermutigt sein, als hätte man 500.- bekommen!
Eine kleine Geschichte vom heutigen Outreach! Wir brachten wie jeden Samstag frisch gekochtes, köstliches Essen in den Stadtpark, wo es um die 50 Obdachlose hat. Es kamen 58 Leute (drei davon kleine Kinder...) und wir hatten Essen für genau 60 Leute! Yes!
Well, ein Mann fragte, ob es Zwiebeln im Essen habe. Wir sagten, wir wissen es nicht, aber es könnte gut sein. Er zeigte auf seinen Hals, wo er eine rundliche Narbe hatte, und sagte, das letzte Mal als er in die Nähe von Zwiebeln kam, musste der Notarzt ihm ein Loch in die Luftröhre stechen..... und so ging er mit leerem Teller weg. Ich fand das sehr schade und wollte ihm 5.- geben, so dass er sich etwas ohne Zwiebeln kaufen konnte. Zuerst musste ich aber über den ganzen Platz laufen, um den Autoschlüssel zu holen, damit ich an mein Geld kam.
Dann suchte ich Joseph, diesen jungen Mann. Ich sagte ihm, er solle sich etwas zwiebelfreies kaufen gehen, und gab ihm die 5.- Dollar. AUGENBLICKLICH drehte er sich zu seinem Kollegen um und rief: "Ich hab dir gesagt dass es funktioniert!!!" - und dann wendet er sich wieder mir zu und berichtet: "Gerade SOEBEN habe ich zu Jeshua gebetet, dass er mir jemanden schickt, der mir 5 Dollar gibt, damit ich mir eine Pizza kaufen kann!!". hahaha!!!
Ich gab ihm dann schlussendlich mehr, damit es sicher reicht, aber lustig, dass er für 5.- gebetet hatte und ich ihm eine 5-er Note entgegenstreckte, in derselben Minute. Hahaha. Und hätte ich nicht noch den Autoschlüssel so weit weg holen müssen, wäre ich dem Gebet zuvorgekommen und dann wäre es nicht halb so lustig gewesen. Ich liebe solche Geschichten!!
Well, ein Mann fragte, ob es Zwiebeln im Essen habe. Wir sagten, wir wissen es nicht, aber es könnte gut sein. Er zeigte auf seinen Hals, wo er eine rundliche Narbe hatte, und sagte, das letzte Mal als er in die Nähe von Zwiebeln kam, musste der Notarzt ihm ein Loch in die Luftröhre stechen..... und so ging er mit leerem Teller weg. Ich fand das sehr schade und wollte ihm 5.- geben, so dass er sich etwas ohne Zwiebeln kaufen konnte. Zuerst musste ich aber über den ganzen Platz laufen, um den Autoschlüssel zu holen, damit ich an mein Geld kam.
Dann suchte ich Joseph, diesen jungen Mann. Ich sagte ihm, er solle sich etwas zwiebelfreies kaufen gehen, und gab ihm die 5.- Dollar. AUGENBLICKLICH drehte er sich zu seinem Kollegen um und rief: "Ich hab dir gesagt dass es funktioniert!!!" - und dann wendet er sich wieder mir zu und berichtet: "Gerade SOEBEN habe ich zu Jeshua gebetet, dass er mir jemanden schickt, der mir 5 Dollar gibt, damit ich mir eine Pizza kaufen kann!!". hahaha!!!
Ich gab ihm dann schlussendlich mehr, damit es sicher reicht, aber lustig, dass er für 5.- gebetet hatte und ich ihm eine 5-er Note entgegenstreckte, in derselben Minute. Hahaha. Und hätte ich nicht noch den Autoschlüssel so weit weg holen müssen, wäre ich dem Gebet zuvorgekommen und dann wäre es nicht halb so lustig gewesen. Ich liebe solche Geschichten!!
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Mittwoch, Februar 08, 2012
Freitag, Februar 03, 2012
Hat dir heute schon jemand gesagt, dass Jesus dich liebt und einen wunderbaren Plan für dein Leben hat?
Jesus liebt dich! Und er hat einen wunderbaren Plan für dein Leben!
Montag, Januar 16, 2012
Angekommen
Ich schaue online die Wettervorhersage an, und muss von Celsius auf Fahrenheit umschalten, weil ich sonst nicht ganz drauskomme....
Es ist übrigens aktuell gerade 26 Grad F!!! Um halb 9! Gestern bin ich um 10 Uhr morgens im T-Shirt rausgegangen. 26 F = -3 C!
Gestern Abend eine riesige Wolke aus Goldstaub im Gottesdienst.... oh wow wow wow.... ich habe es nun schon lange nicht mehr gesehen. Es ist immer noch atemberaubend schön. Wow wow wow.
Mein Pastor aus Bern ist da, und seine Frau und sein Baby. So gut.
Heute haben wir frei; Martin Luther King jr. Day. Ab morgen Randy Clark Healingschool. Vor zwei Jahren war ich auch in dieser Healingschool, und das war auch der Moment, wo Gott so deutlich zu mir gesprochen hat, dass ich mich sofort für die BSSM angemeldet habe. Der beste Entscheid meines Lebens.
Es ist übrigens aktuell gerade 26 Grad F!!! Um halb 9! Gestern bin ich um 10 Uhr morgens im T-Shirt rausgegangen. 26 F = -3 C!
Gestern Abend eine riesige Wolke aus Goldstaub im Gottesdienst.... oh wow wow wow.... ich habe es nun schon lange nicht mehr gesehen. Es ist immer noch atemberaubend schön. Wow wow wow.
Mein Pastor aus Bern ist da, und seine Frau und sein Baby. So gut.
Heute haben wir frei; Martin Luther King jr. Day. Ab morgen Randy Clark Healingschool. Vor zwei Jahren war ich auch in dieser Healingschool, und das war auch der Moment, wo Gott so deutlich zu mir gesprochen hat, dass ich mich sofort für die BSSM angemeldet habe. Der beste Entscheid meines Lebens.
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Freitag, Januar 13, 2012
Mehr Farbe ins Leben...
Montag, Dezember 19, 2011
Der Heilige Geist hat Begabungen von denen ich noch gar nichts wusste
Healingrooms gestern Vormittag. In der zweiten Hälfte war ich bei den Skype-Teams eingeteilt. Es passierte eine der lustigsten und coolsten Geschichten, die ich je erlebt habe:
Ein Amerikaner rief an und sagte, dass er seit 6 Jahren unter starken Rückenschmerzen leidet. Er nimmt regelmässig starke Medikamente, doch es hilft nicht viel. Er sagte, er hat konstant Schmerzen. Er arbeite 60 Stunden pro Woche und habe oft das Gefühl, er trage wie eine "Last" von den Leuten mit denen er arbeite. Er sagte aber nicht, was er arbeitet.
Wir beteten für ihn und hatten diverse Eindrücke, was der Heilige Geist tun will oder ihm sagen. Der Mann begann zu weinen, und wir liessen ihn selbst mit Gott connecten und auf Gott hören. Der Heilige Geist sagte ihm einige Sachen und wir beteten diese zusammen. Plötzlich sagte der Mann: "Jetzt fühlt es sich grad so an, also ob jemand mir eine Salbe auf den Rücken streichen und mir den Rücken massieren würde. Mein ganzer Rücken ist warm. Ich spüre zwei Hände auf meinem Rücken, die mich massieren!" - wir waren natürlich hin und weg und sagten ihm lachend, er solle beten dass wir das auch spüren. Dann sagte der Mann "Lustig, denn ich bin Physiotherapeut, und ich mache das, was 'diese Hände' jetzt grad machen, die ganze Woche durch". Wir freuten uns alle sehr, und das ganze dauerte mehrere Minuten. Schliesslich hängten wir auf und liessen ihn weiter diese Massage geniessen. Hahaha!! I love it!
Als wir am Schluss in der ganzen Runde aller Healingrooms-BeterInnen dieses Zeugnis erzählten, rief der Moderator ins Mikrofon "wow! Wer will das auch?", worauf natürlich alle riefen, sie wollten das auch. Und einige begannen dann tatsächlich eine Wärme am Rücken zu spüren.
Bam, take it!! It's yours!
Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst: Ein ibethel.tv-Abo.
Ein Amerikaner rief an und sagte, dass er seit 6 Jahren unter starken Rückenschmerzen leidet. Er nimmt regelmässig starke Medikamente, doch es hilft nicht viel. Er sagte, er hat konstant Schmerzen. Er arbeite 60 Stunden pro Woche und habe oft das Gefühl, er trage wie eine "Last" von den Leuten mit denen er arbeite. Er sagte aber nicht, was er arbeitet.
Wir beteten für ihn und hatten diverse Eindrücke, was der Heilige Geist tun will oder ihm sagen. Der Mann begann zu weinen, und wir liessen ihn selbst mit Gott connecten und auf Gott hören. Der Heilige Geist sagte ihm einige Sachen und wir beteten diese zusammen. Plötzlich sagte der Mann: "Jetzt fühlt es sich grad so an, also ob jemand mir eine Salbe auf den Rücken streichen und mir den Rücken massieren würde. Mein ganzer Rücken ist warm. Ich spüre zwei Hände auf meinem Rücken, die mich massieren!" - wir waren natürlich hin und weg und sagten ihm lachend, er solle beten dass wir das auch spüren. Dann sagte der Mann "Lustig, denn ich bin Physiotherapeut, und ich mache das, was 'diese Hände' jetzt grad machen, die ganze Woche durch". Wir freuten uns alle sehr, und das ganze dauerte mehrere Minuten. Schliesslich hängten wir auf und liessen ihn weiter diese Massage geniessen. Hahaha!! I love it!
Als wir am Schluss in der ganzen Runde aller Healingrooms-BeterInnen dieses Zeugnis erzählten, rief der Moderator ins Mikrofon "wow! Wer will das auch?", worauf natürlich alle riefen, sie wollten das auch. Und einige begannen dann tatsächlich eine Wärme am Rücken zu spüren.
Bam, take it!! It's yours!
Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst: Ein ibethel.tv-Abo.
Freitag, Dezember 02, 2011
Wie spannend ist spannend?
Was für ein Tag! Am Morgen den am Vortag aus der Schweiz eingetroffenen Adventskalender auspacken und feststellen, dass das Couvert "1" fehlt. Und dass überhaupt viele Tage fehlen. Circa die Hälfte. Fast weinen müssen. Dann aber schleunigst, ohne Kaffee, zum Kieferorthopäden fahren. Röntgenbilder, und ein Zahnabdruck. Wuäh.... in eine riesengrosse, gummige Masse beissen müssen und während 30 Sekunden so verharren. Urgh. Wie gesagt, ohne Kaffee. Danach die Rückfahrt im Auto. Ich warte an einer grossen Kreuzung, mit drei Spuren in alle Richtungen. Ich will links abbiegen. Es wird grün, die Autos rechts neben mir fahren los. Ich fahre auch los. NEIIINNNN!! Nach wenigen Metern merke ich, dass der linksabbiege-Pfeil rot ist. Knallrot. Ich stehe mitten auf der Kreuzung. Panikmodus. Überall sind Autos. Mein Autopilot übernimmt und wir biegen bei rot links ab, schnell, bevor wir überfahren werden.
However, später, am Abend bin ich wieder mit dem Auto unterwegs. Ich bitte Jesus, mich zu einem schönen Secondhand-Mantel zu führen. Und im "Rags" - ein DANKE an Ernestyna - finde ich prompt einen! Es fehlt nur noch ein Knopf, aber das wird noch. Anschliessend finde ich einen Secondhandladen, der "Bibles, Books and more" heisst. Ich finde ein NT von 1924, das von einer Frau übersetzt wurde. Enthusiastisch gehe ich zur Verkäuferin und sage "this bible was even translated by a WOMAN!!!", worauf sie kind of verkniffen antwortet "I'm in a lutheran church. Women aren't allowed to do anything here" - "ooh.. ok..." und Themawechsel. Gekauft habe ich es natürlich trotzdem. Bibel Nummer 27 oder so... I just can't resist.
Teetrinken aus dem Tomatensaucenglas. Das hab ich schon vor drei Jahren hier gelernt. Herrlich.
In meiner "Activation" (Den Obdachlosen Essen bringen) bin ich ja eine Gruppenleiterin. Eine aus meiner Gruppe, eine 1st year, die lustigerweise Rebecca heisst, 26 ist, in Brasilien gewesen war und portugiesisch spricht, spielte heute mit uns dieses Spiel: 4 truths and one lie. Sie machte fünf Aussagen, und wir mussten erraten, welche davon nicht stimmt. Sie sagte:
- Ich bin schonmal beim surfen von Haien umzingelt worden.
- Einmal verlief ich mich auf einem Vulkan und musste über flüssige Lava springen um einen Weg zurück zu finden.
- Ich brach einmal durch Eis in einen See.
- Ich brach mir beim Kunstturnen die Nase.
- Es wurde zweimal auf mich geschossen.
Was nicht stimmt? Das mit dem Eis. Krasse junge Frau... dagegen ist mein Leben ein einziges langes Gähnen. Hahaha.
Die Auflösung beim Adventskalender: Nein, es hat nicht der Postbote die Hälfte gestohlen. Es ist noch ein Couvert, das gleichzeitig mit dem andern abgeschickt wurde, irgendwo unterwegs.
However, später, am Abend bin ich wieder mit dem Auto unterwegs. Ich bitte Jesus, mich zu einem schönen Secondhand-Mantel zu führen. Und im "Rags" - ein DANKE an Ernestyna - finde ich prompt einen! Es fehlt nur noch ein Knopf, aber das wird noch. Anschliessend finde ich einen Secondhandladen, der "Bibles, Books and more" heisst. Ich finde ein NT von 1924, das von einer Frau übersetzt wurde. Enthusiastisch gehe ich zur Verkäuferin und sage "this bible was even translated by a WOMAN!!!", worauf sie kind of verkniffen antwortet "I'm in a lutheran church. Women aren't allowed to do anything here" - "ooh.. ok..." und Themawechsel. Gekauft habe ich es natürlich trotzdem. Bibel Nummer 27 oder so... I just can't resist.
Teetrinken aus dem Tomatensaucenglas. Das hab ich schon vor drei Jahren hier gelernt. Herrlich.
In meiner "Activation" (Den Obdachlosen Essen bringen) bin ich ja eine Gruppenleiterin. Eine aus meiner Gruppe, eine 1st year, die lustigerweise Rebecca heisst, 26 ist, in Brasilien gewesen war und portugiesisch spricht, spielte heute mit uns dieses Spiel: 4 truths and one lie. Sie machte fünf Aussagen, und wir mussten erraten, welche davon nicht stimmt. Sie sagte:
- Ich bin schonmal beim surfen von Haien umzingelt worden.
- Einmal verlief ich mich auf einem Vulkan und musste über flüssige Lava springen um einen Weg zurück zu finden.
- Ich brach einmal durch Eis in einen See.
- Ich brach mir beim Kunstturnen die Nase.
- Es wurde zweimal auf mich geschossen.
Was nicht stimmt? Das mit dem Eis. Krasse junge Frau... dagegen ist mein Leben ein einziges langes Gähnen. Hahaha.
Die Auflösung beim Adventskalender: Nein, es hat nicht der Postbote die Hälfte gestohlen. Es ist noch ein Couvert, das gleichzeitig mit dem andern abgeschickt wurde, irgendwo unterwegs.
Mittwoch, November 23, 2011
Und was machst du so an einer Bibelschule?
"Take over Tuesday": Das ist ein Dienstag, an dem der geplante Redner oder die vorgesehene Rednerin nicht auftaucht - und wir machen, was auch immer wir fühlen was der Heilige Geist mit uns vorhat. Das ist bis jetzt schon dreimal passiert! Heute hatten wir zuerst wie geplant Bill, und er liess überraschend ein Keybord aufstellen und spielte eine gute Stunde lang für uns Klavier und sang wunderbare alte Anbetungslieder im Stil von "(Sein Name ist) Immanuel". Danach war eben nichts. Und unsere SchulleiterInnen waren super. Nachdem sie sich gestern schon anderthalb Stunden Zeit genommen hatten, um mit uns allen über das Goldstaub-Glitzer-Wolken-Ding zu reden, führten sie uns heute in eine Gloryparty. Sie hatten das Gefühl, dass heute FREUDE freigesetzt wird. Die Praktikantin des Schulleiters, Ernes frühere Mitbewohnerin, ist Dance-DJ, und liess zwei ihrer Mixes laufen. Wir lachten, tranken von Gottes Güte, und tanzten, und am Schluss waren wir alle verschwitzt und überall lagen Körper auf dem Boden. Ich war glücklich. Tanzen - in Regenstiefeln - und Lachen. In der BSSM. Mitten an einem Nachmittag im November. Und mitten in dem ganzen Getümmel gab es auch spontane "Breakthrough-Circles" für alle, die Durchbruch brauchten. Happy Intercession, right there.
Jetzt ist Thanksgiving-Pause. Und am Montag muss ich eine 10-Minuten Predigt bereit halten. Fun times ahead with 2.Petrus 1,3-4!
Jetzt ist Thanksgiving-Pause. Und am Montag muss ich eine 10-Minuten Predigt bereit halten. Fun times ahead with 2.Petrus 1,3-4!
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