Montag, Oktober 22, 2012

Promi-Alarm - oder doch ganz normale Menschen?

Auf unserem Flug kürzlich beschlossen wir, nach einer Stunde auf einem kleinen Flugplatz zwischenzulanden. Es gab dort nichts ausser einem kleinen Kühlschrank mit ein paar Dosen Pepsi darin. Wir fragten einen Mann, der auf dem Flughafen herumstand, ob er zufällig in die Stadt fahre und uns mitnehmen könne. Aber er wies uns ab - er hole hier Leute ab, die bald landen würden. Wir gingen also ins Gebäude rein für eine WC-Pause, und plauderten ein wenig mit dem einzigen Angestellten. Der informierte uns, dass in wenigen Minuten die XYZ-Familie landen würde - eine sehr bekannte Familie, die sehr berühmte Hosen erfunden hat. Wir freuten uns über die unvorhergesehene Promi-Überraschung und lungerten vor dem Eingang des Gebäudes herum. Tatsächlich hörte man etwas über Funk, und kurz danach landete ein etwas grösseres Flugzeug als unseres. Ein Mann in Uniform liess die Treppe herunter, unser Mann von vorhin fuhr mit einem grossen Auto neben das Flugzeug, und zusammen trugen die beiden ein paar wenige Koffer und Taschen vom Flugzeug ins Auto. Dann stiegen aus: ein Hund, zwei Frauen und ein Mann. Sie trugen schöne Hosen :-) und führten als erstes den Hund spazieren. Dann mussten die Frauen aufs WC, liefen also an uns vorbei ins Gebäude. Wir plauderten mit dem jungen Mann, und der war wirklich äusserst nett. Wir liessen natürlich niemanden merken, dass wir wussten, wer sie sind.

Anyway. Gestern sprach ich mit einem äusserst tollen Mann, der als Geschäftsmann sehr sehr hart gearbeitet hatte und sehr erfolgreich war. Er erzählte uns davon, dass er, obwohl er das jahrelang immer gemacht habe, gar nicht mehr mit einem Privatflugzeug umherfliegen wolle. Er geniesse es richtig, mal die Erfahrung zu machen, anzustehen. Zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse zu warten, oder in der Bank Schlange zu stehen. Das sei ein völlig neues Gefühl, und er geniesse es, so viel langsamer leben zu dürfen.

Das fand ich noch interessant und berührend.

Morgen beginnt die Regenzeit. Das gibt dann auch ein ganz neues Lebensgefühl. Ich freue mich aber - das bedeutet nämlich, dass der Winter schon bald kommt und mit ihm auch der Januar und damit das beste Wiedersehen aller Zeiten!

2 Kommentare:

die Vorgärtnerin hat gesagt…

ah, Regenzeit.
Grad jammerte mich meine Erdbeere (also die Pflanze, genauergesagt ein ganzes Fensterkästli voll) an, sie sei am verdursten. Es ist ja gerade sehr warm hier, Werte zwischen 15 und 25 Grad. Sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit!!
Die Erdbeere macht bezüglich ihres "Wasserstandes" keine Übertreibungen, nicht so wie einige andere Pflanzen in meiner Grün-WG.
Regenzeit heißt dann wohl, dass die Waldbrandzeit um ist, oder?
Brennt es noch?
Und wo ich dabei bin, wie gehts den Rippengelenkchen?

cee hat gesagt…

Jep - Waldbrandzeit sollte jetzt um sein! Es muss allerdings noch ein bisschen mehr regnen, denn sonst entfachen die Blitze einfach neue Brände. Aber jetzt haben wir hier 13 Grad Celsius und immer mal wieder Regenschauer... brr..
Danke vielmal der Nachfrage - den Rippen geht's leider noch nicht besser. Man sollte allerdings, um auszuheilen, möglichst keinen Sport betätigen. Das ist schwierig, weil ich jeden Tag auf dem Fahrrad unterwegs bin.. Am Samstag geh ich in die Healingrooms..
Ich hoffe deine Erbeeren sind noch nicht verdurstet und gut umgezogen! Liebe Grüsse!!