Sonntag, Mai 06, 2012

Ein Sieg, und noch ein Sieg

Gestern fand das jährliche Highlight des Jahres statt: Der Basketballmatch, wo BSSM-Studenten gegen BSSM-Staff spielen. Und vorher ein ähnliches Frauenspiel... dort hat es einfach weniger Berühmtheiten. Im Staff-Männerteam spielten zum Beispiel Kris Vallotton, Dann Farelly und Kevin Dedmon. Es waren sehr ausgeglichene Teams. Die letzten 12 Minuten war es jede zweite Minute unentschieden.. am Schluss gewannen, zum ersten Mal seit vier Jahren, die Studenten.
 Foto: Hinten auf der Staff-Spielerbank: Trainer, Trainer, Kevin Dedmon, Lloyd, Kris Vallotton,...

Das absolute Highlight des Matches war aber der Moment, wo ein Staff Spieler, den ich gut kenne, Angelo, einen Unfall hatte und sich am Fuss verletzte. Er fiel zu Boden, schrie und hatte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Er versuchte aufzustehen: Er stand auf den rechten Fuss, und stellte sachte seinen linken Fuss auf den Boden - um sofort zu Boden zu fallen und sich in Schmerzen zu winden. Er konnte unmöglich Gewicht darauf haben. Nun, inzwischen war Kevin Dedmon dort, legte seine Hand auf den Fuss und betete. Kris Vallotton lag neben dem Angelo am Boden, umarmte ihn und betete auch. Beide Teams standen darum herum und beteten. Und ALLE Zuschauerinnen und Zuschauer - die Sporthalle war plätschvoll - streckten ihre Hände aus und setzten Heilung frei. Dann halfen Kris und ein anderer Angelo auf, und er humpelte, auf sie gestützt, zur Spielerbank. Nach einigen Metern setzte er vorsichtig seinen Fuss auf. Dann machte er ein paar Schritte. Die Halle war am toben! Angelo begann, zu hüpfen. Dann rannte er herum. Ich weiss die abschliessenden Details noch nicht, aber er spielte wieder! Yes yes yes!

Freitag, April 27, 2012

Donnerstag, April 26, 2012

Grün, grün, grün

Wow wow wow.... I'm learning... again.. still....

Das war die drittletzte Schulwoche... und Gott rockt mich immer noch, immer wieder. Ich lerne. Die letzten 4 Wochen waren herausfordernd, um ein angenehmeres Wort für "schwierig" zu benutzen, hahaha. Zum Missionstrip in LA habe ich aus diesem Grund noch nichts geschrieben hier. Ich verstehe den Grund, warum es für mich so schwierig war, immer noch nicht ganz, aber ich arbeite mich durch. Heute war mal wieder ein Schultag "beyond words", den ich nicht einfach so schriftlich beschreiben könnte. Mein Kopf hat Infos aufgenommen, ja, und mein Notizbuch. Aber vor allem hat mein Geist diese Woche so viel empfangen. Wow.. So, dass mein physischer Körper das kaum aufnehmen kann und ich wie angetrunken durch die Welt wanke, und mich vor jeder Ampel zweimal vergewissern muss, ob ich wirklich die richtige Farbe sehe. In meinem Geist sehe ich nur grün, grün, grün. Wow! Wow! Wow!

Freitag, April 20, 2012

Ich kann nicht, Er kann, also werden wir!

"I can't, He can - so we will!" (Ich kann nicht, Er kann - also werden wir!)
-Heidi Baker war letzte Woche da. Sie sprach darüber, dass Zeit das wertvollste ist, was wir haben. Und dass es so wichtig ist, immer wieder nein zu sagen, auch zu wichtigen und sogar zu guten Sachen, Treffen, Arbeiten, Projekten - und dafür immer wieder Ja zu sagen, einfach Zeit in Gottes Gegenwart zu verbringen, in seiner Herrlichkeit. Ausserdem sprach Heidi darüber, wie unglaublich privilegiert wir sind, zu wissen, wer wir sind: Söhne und Töchter Gottes, gewollt auf der Erde, begabt. Die riesige Mehrheit der Weltbevölkerung weiss das nicht. Oder: Selbst wenn wir eine klare Berufung haben, und alles Geld, das dazu nötig ist, ausserdem noch übernatürliche Begegnungen mit Engeln, die das bestätigen, und Unterstüzung von einem grossartigen Team - das alles nützt rein gar nichts, wenn Gottes Gegenwart nicht dabei ist. Der Schlüssel ist ER. Gegenwart, Gegenwart, Gegenwart. Der Fluss der Liebe, vom Thronraum und übers Land. Und vergiss nie: Ich bin ein Sohn! Ich bin eine Tochter! Besonders, wenn ich versage... das darf ich nie vergessen.

Eric Johnson war am Tag vorher in der Schule. Wenn ich nicht überzeugt bin (conviction), dass ich da hingehöre, wo ich bin, dann werde ich auch kein Selbstvertrauen/ keine Zuversicht (confidence) haben. Wie kriege ich das? Frag Gott, was Er über dich sagt. Habe nie dein Ego (=Identität, Selbstvertrauen) nahe an dem, was du tust, oder nahe daran, was andere Menschen über dich sagen. Habe es nur nahe an dem, was ewig ist - was Gott über dich sagt.
Wenn du versuchst, einen Standart zu leben, wo jemand anderes gut darin ist, dann wirst du etwas werden, was du nicht sein sollst. Sei dich selbst! Werde die beste Salome! Werde den besten Johannes!
Und: Gesetz (Altes Testament) sagt: Küsse nicht den Mann einer anderen. Gnade (Neues Testament) hingegen befähigt dich, nichtmal den Mann einer anderen anzuschauen. Gnade gibt dir die Erlaubnis, andere mehr zu lieben, als du sie lieben sollst. Gnade befähigt dich, den besten Standard zu leben. Berufe dich selbst zu einem höheren Standard. Lass dich nie im zweitbesten Standard nieder. Gib dich nie mit dem zweitbesten zufrieden.

Sonntag, April 15, 2012

Mein gutes Zeugnis

Ich möchte das jetzt einfach mal hier schreiben.
Schon länger habe ich keine Zeugnisse hier hingeschrieben, aber ich kann so überwältigt sagen, dass mein Leben ein Zeugnis von Gottes Güte und Grösse ist. Selbst wenn ich von jetzt an den Rest meines Lebens keine einzige Heilung mehr sehe, und kein Wunder mehr: Schon nur allein das, was Gott bisher in meinem Leben mit mir gemacht hat, ist genug, um alle meine restlichen Tage glücklich und dankbar zu sein. Wow! Aber das Ding ist eben, dass Gott nicht einfach aufhört, gut zu sein. Er ist der Ich bin. Nicht der Ich war mal so. Oder der Ich werde vielleicht mal so sein. Ich weiss auch nicht, warum schreckliche Sachen passieren, oder warum es manchmal lange dauert bis Durchbruch kommt. Aber ich weiss, dass solche Sachen nicht Gottes Güte in Frage stellen können. Er ist unglaublich! Und er stellt nicht nur wieder her, sondern er gibt noch oben drauf! Dass ich jetzt einen solchen Freund habe, einen solch unglaublichen Mann - was für ein Zeugnis von Gottes Güte und seiner extravaganten Grosszügigkeit! Was in unserer Familie passiert - Gott ist einfach gut gelaunt und hat wunderbare Pläne. Die Versorgung, die ich immer wieder erlebe.... manchmal in letzter Minute, manchmal noch mehr, mitten im Überfluss... Gott ist mein Vater. Ich weiss schon, warum Bill immer sagt: wow wow wow!

Meine Mutter kann Gottes Humor und seine prophetische Ader bestätigen: Flotter Mietwagen hier in Redding! hahaha!

Samstag, April 07, 2012

Karfreitag heisst auf englisch Good Friday. Und das ist er auch.

Es ist noch eine Minute lang Karfreitag, als ich das zu schreiben beginne. Von dem her ist der Eintrag noch legitim.

Es ist ein Grund, zu feiern und sich zu freuen!! Als Jesus starb, starb er nicht als mein Vorbild, sondern er starb als mein Ersatz - als mich! Ich war in Ihm, als er starb. Ich starb MIT Ihm zusammen! Und das bedeutet, dass der Fluch seit da keine Gültigkeit mehr hat. Das Opfer, das verlangt wurde, wurde erbracht und geopfert. Ich werde nie sterben! Ich las gestern "der Moment, wo der Körper stirbt, ist der Moment, in dem Unendlichkeit hereinbricht" (Stephen Verney, "Water into Wine").

Was ich in "Water into Wine" auch las: Wenn bei einem Pferderennen die Pferde aus den Boxen gelassen werden, also wenn diese Barrieren, die sie in den Sekunden vor dem Start noch zurückhalten, zurückgezogen werden und die Pferde durchstarten können - dieses "Loslassen" ist dasselbe griechische Wort wie das griechische Wort, das wir normalerweise mit "Vergebung" übersetzen. Wenn mir also vergeben wurde, dann wurde jede Barriere, die mich noch am losrennen hindert, weggezogen. Wenn mir vergeben wurde, kann ich ungehindert losstürmen und das Rennen gewinnen. I love it!!